...ist ein Satz, bei dem ich inzwischen das kotzen kriege.
Neulich komme ich aus dem Haus und will mit dem Auto zu einem wichtigen Termin fahren und was muss ich sehen? Da parkt irgend so eine Arschkrampe vor meiner Einfahrt und versperrt den Weg. Nach 5 Minuten Warterei kam dann endlich ein Männlein (natürlich war er drüben bei den Flodders, wo auch sonst?) angeschlendert und hatte es auch nicht besonders eilig. Als ich ihn dann ziemlich zornig die Meinung gegeigt habe kam von ihm nur der eine dumme Satz "ich wollte doch nur kurz was bei den Nachbarn abgeben". Unnötig zu erwähnen, das maximal 20 Meter weiter genug Parkplätze vorhanden waren, ohne Einfahrt und ohne Parkverbot. Aber da hätte man ein wenig laufen müssen...
Unser Dorfsupermarkt ist zwar sehr klein, aber dennoch ganz ordentlich sortiert. Da es die einzige Einkaufsmöglichkeit im Ort ist wurde auf Einkaufskomfort verzichtet und lieber ins Angebot investiert. Eine sehr gute Entscheidung, die allerdings darauf baut, dass die Einkäufer ein bisschen Hirn im Kopf haben. Funktioniert leider nur in der Theorie, denn spätestens wenn die ersten beiden Omas zum Einkaufen gehen, dann ist der Frust garantiert. Entweder stehen die Damen direkt von dem Eingang oder sie suchen sich einen anderen strategisch günstigen Punkt, um einen Damm aus querstehenden Einkaufswagen zu errichten, der kaufwillige Kunden bis zum Parkplatz hinaus aufstaut.
Auf die höfliche Anfrage, ob sie vielleicht den Weg freimachen könnten erhält man garantiert folgende Antwort "Sie werde doch etwas Zeit haben, ich wollte doch nur mal kurz mit meiner Bekannten reden". Klar, die hatte sie erst von 4 Stunden beim Arzt und vor 2 Stunden beim Frisör getroffen, da gibt es viel zu besprechen...
Größere Einkäufe, die i.d.R. vor dem Wochenende anstehen, erledigen wir natürlich in größeren Einkaufsmärkten. Hier ist die Auswahl noch größer und die Gänge haben eine annehmbare Breite, so dass hier kein Stress mit Einkaufswagenblockierern aufkommt. Falsch, es gibt tatsächlich ein paar pfiffige, die den einzigen Schwachpunkt erkannt haben und diesen gewissenlos ausnutzen. Es sind die Raucher, die hier ganz klar einen Punkt erzielen. Obwohl es in unserem Stammeinkaufstempel sehr viele Kassen gibt, bleibt es doch nicht aus, dass sich ab und zu ein paar Staus bilden. Eine Warteschlange mit 5-6 Personen ist keine Seltenheit und eigentlich auch nicht weiter schlimm. So auch am Samstag, wir hatten zuerst 5 Leute von uns und als wir am Warenband waren auch wieder ca. 5 Leute hinter uns. Wir legten unsere Einkäufe auf das Band als sich von hinten eine Dame mittleren Alters mit Königspudelfrisur mit den Worten "Entschuldigung, ich will nur mal kurz an die Zigaretten", vorbei schob. Sie schnappte sich 3 Schachteln "irgendwas mit Slim"-Kippen und stellte sich wieder brav am Ende der Reihe an. Die Dame war sehr stark geschminkt und sah aus wie ein Brokkoli im Farbenrausch, aber dies ist eigentlich keine Erklärung für ihr Verhalten. Es herrschte wirklich kein Mangel an Zigaretten und gerade von ihrer Marke waren noch dutzende Schachteln vorhanden.
Warum drängt sich jemand an einer Schlange von 4 Personen vorbei, nur um ein Regal zu erreichen, an dem man innerhalb kürzester Zeit sowieso vorbei kommt..?
Montag, 23. Januar 2012
Ich wollte nur mal kurz...
Dienstag, 17. Januar 2012
Ikea-Tetris...
...stand gestern erneut auf dem Programm. Die Spielregeln sind ganz einfach: Fahre in ein schwedisches Einrichtungshaus deiner Wahl, kaufe ein und versuche anschließend die verpackten Waren in deinem Auto zu verstauen. Kleintransporter, LKWs und Transall-Maschinen sind von der Teilnahme ausgeschlossen, das Auto muss eine stinknormaler PKW sein - Kombis geben nur die halbe Punktzahl.
IKEA(*) beschäftigt scheinbar einen Verpackungsdesigner, dessen einzige Aufgabe es ist die Kartons möglichst Mercedesinkompatibel zu gestalten. Entweder sind die Teile zu hoch, zu breit oder zu lang, in ganz seltenen Fällen treffen sogar alle drei Eigenschaften zu. Solch einen Glückstreffer hatten wir gestern als wir für den Hund eine neue Couch gekauft haben. Der Karton war besonders heimtückisch, er sah ganz harmlos aus und vermittelte das Gefühl, dass er völlig problemfrei in das Fahrzeug passen würde. Als ich ihn dann in den Kofferraum packen wolle, da hat er seine unsichtbaren Krallen ausgefahren und sich mit aller Gewalt gegen die Karosserie gestemmt. Auch der Rück- und der Beifahrersitz waren keine Option, das Mistding wollte einfach nicht in die Karre. Irgendwann haben wir es dann eingesehen und den Karton geschlachtet. Siehe da, die Innereien waren ganz leicht zu verstauen und passten ohne das kleinste Problemchen auf die Rückbank. Ich bin mir sicher, dass diese Aktion von einer versteckten Kamera aufgezeichnet wurde und der Film zur allgemeinen Erheiterung auf der nächsten IKEA-Weihnachtsfeier gezeigt wird. Leider hatten wir auch noch ein Bild gekauft, das sich noch viel besser verstellen konnte. Wirkte es im Möbelmarkt noch klein und zierlich, so hat es sich dann auf dem Parkplatz zu einer ausgewachsenen Kinoleinwand aufgeblasen. Wer schon einmal versucht hat einen Blauwal in ein 60L Aquarium zu packen (eigentlich eine ganz normale Wochenendbeschäftigung...), der kann sich ungefähr die Größenverhältnisse vorstellen. Da war nichts zu machen, auspacken konnte man das Bild nicht und eine Demontage hätte unweigerlich zur Komplettzerstörung des Kunstwerks (!?) geführt.
Also blieb uns nichts anderes übrig als das Teil wieder zurückzugeben. Bei IKEA(*) etwas umzutauschen ist glücklicherweise ganz einfach, man zieht sich eine Nummer und wartet bis diese über dem entsprechenden Umtausch/Rückgabeschalter aufleuchtet. Schlaue Leute kaufen sich erst noch im Markt einen Stuhl, den man nach dem Warten gleich wieder mit zurückgibt, so hat man zumindest für die nächsten Stunden eine Sitzgelegenheit. Wir hatten die Nummer 300 gezogen und über dem Schalter leuchtete gerade die 280. 20 Leute vor uns bei 4 geöffneten Schaltern heißt, dass eigentlich nur 5 Leute vor uns sind und es nicht allzu lange dauern dürfte bis man aufgerufen wird. Tja, bis 295 ging es auch ganz flott, aber dann kam an jedem Schalter ein Problemfall an, der das Servicepersonal und die Wartenden in den Wahnsinn treiben wollte. Es dauert sehr laaaaaange bis man erklärt hat, das der Griff von "Knut" nicht an die Tür von "Björn" passt, weil die Schrauben von "Sören" in der Verpackung von "Olaf" dabei waren. Außerdem muss den IKEA-Mitarbeiter(*) noch unbedingt erzählt werden, dass am Wochenende die Enkelkinder zu Besuch werden und klein Katarina-Chantal ihren Griesbrei auf den Pullover von Leon-Lucas gespuckt hat. Opa Horst hat das mit seiner Super 8 Kamera gefilmt und wird es bei der nächsten (und der übernächsten und über-übernächsten...) Familienfeier den restlichen Clansmitgliedern vorführen. So lange bis entweder Horst, die Familienmitglieder oder der Filmprojektor tot sind. Diese Information muss einfach für jeden interessant sein, so dass man sie gar nicht oft genug und vor allem gar nicht laut genug erzählen kann. Wir konnten in 20 Metern Entfernung das komplette Gespräch problemlos mithören.
Das Warten hat auch einen Vorteil, man kann sich die Zeit mit dem Beobachten von anderen Einkäufern vertreiben. Besonders interessant fand ich eine amerikanische Großfamile, die sich entweder seit Generationen inzestuös fortgepflanzt hat oder das Ergebnis von irgend einem misslungenen Genexperiment war. Keiner kann etwas für sein Aussehen, aber wenn man schon häßlich ist, dann muss man dies doch nicht durch noch hässlichere Klamotten verstärken. Oma, Mutter und alle 3 Kinder waren von erschütternder Hässlichheit und gekleidet als wären sie gerade zu der Königsfamilie vom Lumpenball gekrönt worden. Nein, das waren ganz bestimmt keine Sozialfälle, die Klamotten waren allesamt von guter Qualität, aber von der Farbzusammenstellung und von Design so gewagt, dass selbst Dirk Bach nicht mutig genug wäre, um sie zu tragen. Egal, ich hatte gestern auf meine 20 Köttbular verzichtet, so dass ich meinen Brechreiz grade noch so kontrollieren konnte. Selbst dann als das kleinste Kind mit vollgeschissener Windel an mir vorbeiwaberte. Rosa Crocks, türkisfarbene Jogginghose und ein hellblauer Nikkipullover sind schon schwer zu ertragen, aber wenn darauf noch der Duft eine frisch verkackten Windel kommt, dann erreicht sogar der stabilste Magen seine Leistungsgrenze.
Irgendwann waren wir dann auch an der Reihe und das Gesicht des Mitarbeiters sprach Bände. Über seinem Kopf stand eine unsichtbare Sprechblase mit "wieder so ein Idiot, der dachte, dass dieses riesen Bild in seine kleine Scheisskarre passt - und ich habe jetzt wieder die Arbeit mit dem Umtausch". Keine Ahnung was sich die Jungs und Mädels morgens reinpfeifen; ich könnte bei solchen Umtauschdeppen (wie mich) nicht so ruhig bleiben.
Hier mal ein großes Lob an die schwedischen Pressspankünstler: Euer Service ist wirklich superklasse, der Umtausch macht fast mehr Spaß als das Einkaufen. Irgendwann, viele Stunden später kamen wir zu Hause an und haben die Couch auch sofort aufgebaut.
Dem Hund hat sie sofort gefallen (siehe Bild), so dass jetzt endlich beide Bellmänner ihr eigenes Sofa haben.
Ich fand den Einkauf auch sehr anregend und werde am Wochenende wieder zu IKEA(*) fahren und versuchen die komplette Küchenzeile "Selma" mitsamt Elektrogeräten im Handschuhfach meines Autos zu verstauen. Wenn es nicht klappt, dann gebe ich sie eben wieder zurück...

(*) Werbung, bitte überweisen sie mir viel Geld
Montag, 16. Januar 2012
Beneidenswert...
...oder eher bedauernswert, diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit immer öfter. Wir haben ein Paar in unserem näheren Bekanntenkreis, für dies es nicht erstrebenswerteres gibt als sich am Wochenende auf die Couch zu knallen, um sich Unterschichten-TV reinzuziehen und den maximalen Erholungsgrad zu erreichen. Ich würde es verstehen, wenn sie anstengende Jobs hätten, aber beide sind seit vielen Jahren Bürohengste und bewegen sich höchstens, um sich einen Kaffee zu holen oder einen weg zu bringen. Ist das wirklich der Sinn des Lebens? Arbeiten, essen, schlafen, erholen und wieder arbeiten gehen? Wir haben es auch versucht, sind am Freitag einkaufen gegangen, um Samstag und Sonntag vollständig frei zu haben (klar, die Hunde müssen natürlich raus). Das geht gerade mal 2 Stunden gut, dann fange ich an unruhig zu werden und überlege wie ich meine Freizeit sinnvoller gestalten kann. Jetzt kann man sich streiten, ist es etwa nicht sinnvoll sich zu erholen? Klar, aber kann man sich nur erholen, wenn man unmotiviert auf der Couch herumliegt? Der Mensch definiert sich doch auch über die Summe seiner Erlebnisse und Erfahrungen. Ich würde mich schämen, wenn mich am Montag ein Kollege nach meinem Wochenendprogramm fragt und ich kann nur von TV-Programm und vom Mittag essen erzählen kann. Was soll ich denn mit einem Leben ohne Highlights, ohne soziale Kontakte und ohne die geringste geistige und körperliche Herausforderung. Bei uns bestand das Wochenende aus einem Ausflug in die IKEA (*) und einem 10km Spaziergang durch die Weinberge. Auch ich bin erholt, habe zusätzlich aber noch viele neue Eindrücke gewonnen und jede Menge Ideen zur Neugestaltung der Inneneinrichtung entwickelt. All das hätte ich mit Extremcouching bestimmt nicht geschafft.
Jeder soll sein Wochenende nach seinem Gusto verbringen, aber inzwischen belastet diese unterschiedliche Einstellung unsere Beziehung. Es gibt einfach fast keine gemeinsamen Themen mehr, die man anschneiden könnte. Ich habe keine Ahnung was am Sonntag für ein Scheiß auf RTL gelaufen ist, ich kenne auch nicht den Gewinner des Supertalents und Typen, die sich einen Feuerwerkskörper im Arsch explodieren lassen, die lassen mich auch völlig kalt. Gemeinsame Aktivitäten lassen sich fast nicht mehr planen, weil die Couch immer wichtiger ist.
Sollte ich jemals so dem Kleinbürgertum verfallen und an gesteigerter Antriebsarmut erkranken, dann fesselt mich an die Couch und versenkt mich im nächsten Wasserloch.
(*) Werbung, bitte überweisen Sie mir viel Geld
Freitag, 13. Januar 2012
Ein Jahresrückblick...
...darf natürlich nicht fehlen. Allerdings muss ich gestehen, dass es 2011 nur sehr wenige Highlights gegeben hat. Ich vermisse die Zeiten, in denen man noch der Fortsetzung einer Serie oder dem Erscheinen eines neuen Albums entgegen gefiebert hat. Gerade in der Serienwelt hat die Qualität stark abgebaut, was aus den Staaten zu ins kommt ist nur noch durchschnitt, da haben die Briten einen riesigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
- Beste Serie 2011
The Big Bang Theorie: Fast die einzige Serie, die nicht an Qualität verloren hat, sie hält in allen Staffeln ihr hohes Niveau.
- Beste Miniserie 2011
Sherlock Holmes (BBC): Strike, so sieht gute Unterhaltung aus!
- Schlechteste Serie 2011
Supernatural: Meine Güte, was haben sie aus dieser Serie gemacht, die Story ist einfach nur grottig.
- Bester Film 2011
The Kings Speech: Es geht auch ohne Action, Gewalt und Außerirdische.
- Schlechtester Film 2011
Eigentlich fast alles Marvel-Verfilmungen. Die Tiefpunkte waren Green Lantern und Thor. Einzig Captain America konnte mich ein wenig begeistern.
- Bestes Album 2011
Touchstones von Subsignal: Eine deutsche Band macht die Musik, die Dream Theater, Spocks Beard und alle anderen Prog-Rocker schon immer machen wollten. Ein Album voller Highlights, besser geht es nicht. Anspieltipp: The size of light on earth
- Schlechtestes Album 2011
Grace for drowning - Steve Wilson: Ich habe es wirklich mehrfach versucht, das Album perlt an mir ab.
- Beste Single 2011
Somebody used to know - Gotye: So würde ein junger Sting heute klingen.
- Schlechteste Single 2011
Alles von Rhianna, David Guetta und sonstigen Einheitsbreierzeugern mit musikalischer Diarrhoe.
- Bestes Buch 2011
Die Biografie von Steve Jobs: Der ultimative Beweis, dass Genie und Wahnsinn zusammen gehören. Außerdem "Der Augenjäger" von Sebastan Fitzek, nachdem ich "Der Augensammler" total grittig fand, war der 2. Teil ein echtes Highlight.
- Schlechtetes Buch 2011
Schutzpatron - Der letzte Kluftinger Roman: Leider hat die Umstellung des Schreibstils die Faszination der Reihe zerstört. Den nächsten Band bitte wieder im alten Stil schreiben.
- Größte Enttäuschung 2011
Hier gibt es leider eine ganze Gruppe von Personen, die sich selbst ins Abseits gestellt haben: Wulff, Guttenberg, Obama, u.v.m
- Beste Leistung 2011
Die FDP, noch nie hat es eine Partei geschafft sich so schnell selbst zu zerlegen. Wie kann man sich nur einen Rösler an die Spitze stellen? Die FDP ist einfach nur noch überflüssig.
- Größte Lachnummer 2011
3D Fernsehen, wer braucht denn sowas?
- Größter persönlicher Erfolg
Nach 20 Jahren Sportabstinenz die 10 km wieder unter einer Stunde zu laufen.
- Größter persönlicher Mißerfolg
Ich habe das verdammte Studio noch immer nicht fertig.
Freitag, 6. Januar 2012
Auferstehen...
...soll dieser Blog. Ich gebe es zu, in der letzten Zeit war hier
nicht viel los, aber das hatte auch einen guten Grund: Ich hatte einfach
keinen Bock.
Inzwischen hat sich das geändert, ich verspüre wieder den Drang mich
meinen Mitmenschen mitzuteilen und sie mit meinen unqualifizierten
Schreibereien zu nerven. Gebt es ruhig zu, ihr habt mich vermisst,
gelle?
Dienstag, 2. August 2011
Zum dumm zum (Teil 12843)...
Freitag, 22. Juli 2011
Was ist der Unterschied...
...zwischen uns und den Griechen?
Wenn du eine Wand mit einem Hakenkreuz beschmierst bekommst du 2 Jahre auf Bewährung.
Wenn ein Grieche das macht, dann bekommt er 100 Milliarden Euro.
Samstag, 14. Mai 2011
Food...
Mittwoch, 4. Mai 2011
Knapp am Thema vorbei...
Donnerstag, 28. April 2011
Es kann doch gar nicht sein...
...dass ich mich in meinem Urlaub einfach nur Urlaub mache. Schon seit einiger Zeit gärt in uns die Idee das Laminat im unteren Flur und im Büro durch Fliesen zu ersetzen, aber bisher haben wir uns immer vor der Sauerei und den Kosten gedrückt. Ein Fliesenleger nimmt gut und gerne 30-40 Euro pro m² und die Materialen sind auch nicht gerade billig. Im Urlaub haben wir dann den Entschluss getroffen, dass wir den Umbau selbst machen und auch gar nicht mehr so lange damit warten. Naja, es ging sogar noch schneller. Samstags sind wir aus dem Urlaub zurück gekommen, gleich in den Obi (*) gefahren und haben die nötigen Materialien eingekauft. Am Sonntag ging es dann schon rund. Laminat und Trittschall raus, reinigen, grundieren und Fliesen neu verlegen. & Stunden später war die Sache gegessen, die 10m² Flur waren komplett gefliest und es sieht sogar gut aus. Am Montag haben ich noch verfugt und heute kommen die Sockelleisten an die Wand. Am Samstag werde ich noch die Silikonnähte ziehen und die Wand neu streichen und damit ist dann auch der erste Teil abgeschlossen.
Am nächsten Wochenende kommt dann das Büro an die Reihe, allerdings sind es hier 20m² Bodenfläche mit einigen Schrägen und und Kanten. Zwei Tage sollten dafür aber auch ausreichen. Hurra, ich kann mir meine Rücken- und Knieschmerzen schon jetzt vorstellen...
(*)Werbung, bitte überweisen Sie mir viel Geld.



Donnerstag, 7. April 2011
Wenn Journalisten...
...jünger sind als die Technik, die in ihren Artikeln beschrieben wird, dann kommt genau so ein Satz dabei heraus:
"Vorbei sind beim C64 die Zeiten, als man biegsame Speicherscheiben in sein Kassettenlaufwerk legen musste..."
Nachzulesen unter: Die Welt - Uralt-PC Commodore C64 ist wieder da
Schlampig recherchiert und völlig flasch betitelt. Wahrscheinlich legt der gute Mann auch Salamischeiben in seinen CD-Player. Mehr als ein Case-Mod steckt nicht dahinter.
Sonntag, 20. März 2011
Eigentlich wollte ich...
...in meinem nächsten Leben ein Hund werden, aber Ziege sein ist auch gar nicht so schlecht.
Mittwoch, 9. März 2011
Man soll niemanden etwas schlechtes wünschen...
...aber Herrn Weselsky wünsche ich ein juckendes Furunkel am Arsch und keine Fingernägel zum kratzen.
Damit der Beitrag nicht ganz so unsachlich wirkt auch noch ein paar ernste Worte.
Das Verhalten ger GDL zeigt doch wohin die übermäßige Macht der Gewerkschaften und ein uneingeschränktes Streikrecht führen: Zu Maßlosigkeit und abgrundtiefer Ignoranz gegenüber dem Rest der Bevölkerung.
Klar sind 5% gerechtfertigt, schließlich sollen Hartz IV-Empfänger auch 5 Euro mehr bekommen...
Montag, 7. März 2011
DSDS 2011 - Die 2. Mottoshow...
...war geprägt von abgrundtiefer Langeweile. Ich bin selbst kein Skifahrer, aber wenn so Apres Ski Feiern ablaufen, dann kann ich die Faszination überhaupt nicht nachvollziehen.
2011 ist sowieso ein ganz besonderes Jahr - alle Kandidaten gehen mir verstärkt auf den Sack.Die Auswahl ist von ihrem Verhalten viel zu homogen, die Damen und Herren wirken als würden sie alle aus der gleichen Schablone kommen. Einzig der ausgeschiedene Marvin war noch ein klein wenig rebellisch eingestellt und konnte sich von der Herde abheben. Der Rest ist ein glattgeleckter Haufen, der sich auf widerlichste Weise dem Publikum anbiedert. Gesangliche Ausnahmetalente sucht man vergebens, alle Teilnehmer bewegen sich auf Mittelklasseniveau - Aussehen schägt mal wieder Talent.
Marco der Österreicher ist auf männlicher Seite der größte Schmierlappen. Sein blödes Dauergrinsen, seine affigen Ruf-für-mich-an-Gesten und die Arschkriecherei bei Dieter Bohlen treiben mir bei jedem Auftritt die Kotze in den Hals. Der Mann ist doch ein cleveres Kerlchen, warum gibt er ich für so einen Scheiß her, werden Ärzte wirklich so schlecht bezahlt?
Fast genauso schlimm ist der fleischgewordene Bravo-Starschnitt Sebastian. Stimmlich ist führt er die Riege der Männer (ich zähle den Bub einfach dazu) an, aber das war es auch schon. Bei jedem seiner Auftritte zappelt er sich bewegungslegasthenisch über Bühne und stirbt fast vor Goldigkeit. Klar, das ist genau der Typ, der sich von RTL optimal vermarkten lässt, für ihn opfern hysterisch feuchte Teenagermädels ihr letztes Handyguthaben.
Norman ist der tragische Typ, er ist gut und im Schlagerschnulzensegment optimal platziert, aber das ist nichts womit man die Zielgruppe begeistern kann. Er hat von der Jury und vom Publikum wieder eine Klatsche bekommen, obwohl er von allen Teilnehmern den professionellsten Auftritt abgeliefert hat.
Alle anderen Herren sind DSDS-Bodensatz, der nur als Füllmaterial und Kanonenfutter dient. Besonders bei Pietro fragt man sich ständig, ob ein Mensch alleine so verpeilt sein kann. Wieso will jemand als Staffeldepp in die Geschichte von DSDS eingehen - 5 Minuten Ruhm für ein beschissenes Image?
Bei den Frauen wirkt der künstlich aufgeblasene Zickenkrieg einfach nur lächerlich. Alle Damen sind gesanglich so schwach, das die Show mit Kleinkriegen über Lappalien aufgefüllt werden muss. Zazou kann tanzen, aber nicht singen. Nina kann singen, aber nicht aussehen und Anna-Carina hat von allem nur die Grundausstattung. Symphatisch ist nur Zazou, bei den beiden anderen Mädels wird die Gunst der Zuschauers über die Trailer gesteuert. Die Wohnwagen-Schlampe und die Putztucke, beides finde ich zum gähnen.
Heute berichtet eine große deutsche Tageszeitung, für die solch eine Show natürlich ein gefundenes Fressen ist und genau auf ihrem Niveau liegt, über den Ausszug von Nina aus der Villa. Hoffen wir, dass dies mit ihrem Ausstieg gleichzusetzen ist und statt dessen Marvin oder von mir aus auch Sarah wieder zurückkehrt. Die beiden waren mir sowieso lieber.
Der untalentierteste von allen war aber wieder Marco Schreyl. Während seine Moderationen einfach nur lästig sind, so sind seine Witze inzwischen nur noch peinlich. Die wenigsten davon sind überhaupt komisch und viele der Teilnehmer gehen überhaupt nicht mehr auf sein Geschafel ein. Warum zieht RTL hier nicht die Notbremse und tauscht diese Nervensäge gegen einen anderen Moderator aus? Es scheint ziemlich schwer zu sein jemanden zu finden, der bereit ist solch einen Unsinn zu verzapfen...
Montag, 28. Februar 2011
Wäre er doch besser mit dem Fahrrad gefahren...







Kommentare