...ein Scheißtag. Der erste Schock kam gleich am frühen Morgen, ich packte gerade mein ganzes Geraffel zusammen, um zu Arbeit zu fahren, da stellte ich fest, dass mein Geldbeutel verschwunden war. Darin befand sich zwar nur sehr wenig Bargeld, aber meine kompletten Plastikkarten, mal ganz abgesehen von Führerschein, Fahrzeugschein und Personalausweis. Als ich dann mit dem Handy die diversen Notfallnummern anrufen wollte, um die Karten sperren zu lassen hatte ich einen Anruf auf der Mailbox. Es war Maria von unserem griechischen Stammlokal, sie wollte mir nur mitteilen, dass ich gestern meinen Geldbeutel dort liegen gelassen hatte. Glück im Unglück! Heute Abend werde ich den Kerle dort abholen und gleich eine ordentliche Spende in die Trinkgeldkasse packen.
Meine Dachausbauaktion stockt gerade ein wenig, mir ist das Baumaterial ausgegangen. Noch heute (wenn ich meinen Geldbeutel wieder habe) werde ich in den Baumarkt fahren und diverse Holzbalken und Kantenleisten einkaufen. Für die Fensterverkleidung ist mir das Holz ausgegangen und ich konnte nicht weiter machen. Vielleicht schaffen wir es morgen früh die 2. Dachschräge zu verkleiden, danach brauche ich vorerst keine weitere Hilfe mehr. Allerdings haben sie für die nächsten Tage Temperaturen bis 36°C gemeldet, was bedeutet, dass es unter dem Dach ca. 50°C warm wird und somit Bedingungen herrschen, die ein Arbeiten eh unmöglich machen.
Inzwischen merke ich, dass mir das alles ziemlich an die Substanz geht, ich schlafe abends auf der Couch ein und komme morgens kaum noch aus dem Bett. Am Wochenende würde ich gerne ausschlafen, um mich zu regenerieren, aber bei den Nachbarn ist die Taufe von Maja angesagt, so dass dort mit Sicherheit ein ziemlicher Trubel herrschen wird, der mich früh aus dem Bett treibt.
Leider ist keine Entspannung in Sicht, wir (die Firma, in der ich arbeite) werden gerade Zeuge des wirtschaftlichen Aufschwungs, wir wissen kaum noch wie wir die Kundenaufträge erfüllen sollen. Alle Bauplätze für 2007 sind belegt und auch das erste Quartal 2008 wäre bereits komplett ausgebucht. Dies wird wahrscheinlich bedeuten, dass ich ab September jeden Samstag arbeiten darf und da diese Zeit komplett als Überstunden abgerechnet wird werde ich mich wohl kaum dagegen wehren. Die Kohle kann ich für die Wiederbelebung meines Studios gut gebrauchen.
Apropos Studio, die Technik hat sich natürlich weiter entwickelt und ich werde einiges an neuer Hardware benötigen, das Herzstück wird ein schneller Computer werden. Solch ein Teil kann man nicht von der Stange kaufen, denn jeder Blödia-Markt PC bietet jede Menge Schnickschnack, mit dem ich nichts anfangen kann und mir nur das System zumüllt. Deswegen muss ich Einzelteile kaufen und den Rechner selbst zusammen bauen. Ich benötige keine Soundkarte, TV-Karte oder 3D-Grafik, der Computer muss nur schnell rechnen und große Mengen Daten speichern.
Ich habe mich bereits über die Preise der einzelnen Komponenten informiert und war äußerst positiv überrascht. Was ist denn in den letzten paar Jahren mit den Hardwarepreisen passiert? Sie sind ins bodenlose gefallen. Für die Konfiguration, die ich benötige, hätte ich vor 5 Jahren noch 3-4x so viel bezahlt. Ich kann mich an meine letzte Dual-Head Grafikkarte erinnern für dich ich damals 600 DM hingeblättert habe – heute bekomme ich so ein Teil für 50 Euro. Arbeitsspeicher und Prozessor sind auch wesentlich billiger als ich vermutet hatte, lediglich die Recording- und MIDI-Karten kosten noch ein Schweinegeld, aber daran komme ich nicht vorbei.
Naja, vor Jahresende wird das nichts werden, zuerst muss der Ausbau abgeschlossen werden und das wird noch viel Geld verschlingen.
Fotos vom Fortschritt kommen in den nächsten Tagen.
Freitag, 13. Juli 2007
Freitag der 13. ist wirklich...
Donnerstag, 12. Juli 2007
Erbarmen die Flodders kommen (IV)...
Das Pferd ist ausgezogen und kommt nur noch sporadisch vorbei, um diverses Geraffel in ihr Auto zu packen. Diese plötzliche Ruhe ist schon seltsam, plötzlich fehlt einem das Geräusch einer Autotür, die 1.000.000.000x am Tag zugeworfen wird. Sollte ich herausfinden wo sie hingezogen ist, dann werde ich an die komplette Nachbarschaft eine Beileidskarte schicken.
Leider gibt es noch die kleine Schwester, deren Verhaltensstörungen immer schlimmer werden. Familie Flodder hat eine Blockhütte für den Garten geliefert bekommen, die die letzte Woche in der Einfahrt abgeliefert wurde. Allerbilligste Qualität, das Holz ist ungeschliffen und nicht imprägniert. Am Samstag hat dann Vater Flodder die Folienabdeckung der Holzbretter entfernt und dabei ein Menge Dreck aufgewirbelt, von dem das Flodderkind eine Ladung abbekommen hat. Der Reaktion war ihrer großen Schwester ebenbürtig und an Aggressivität kaum zu überbieten.
"Du Drecksau, ich habe alles abbekommen! Kannst du nicht aufpassen, du Depp!?â"
Nicht schlecht, ein normales 12-jähriges Kind aus einer normalen Familie würde mindestens 6 Wochen Stubenarrest bekommen, wenn es so mit seinem Vater reden würde. Bei Flodders scheint dies der normale Umgangston zu sein, denn der Alte würdigte die Aussage mit keiner Reaktion.
Ich bin wirklich gespannt wie lange der Holzmist in der Einfahrt liegen bleibt und verwittert.
Leider gibt es noch die kleine Schwester, deren Verhaltensstörungen immer schlimmer werden. Familie Flodder hat eine Blockhütte für den Garten geliefert bekommen, die die letzte Woche in der Einfahrt abgeliefert wurde. Allerbilligste Qualität, das Holz ist ungeschliffen und nicht imprägniert. Am Samstag hat dann Vater Flodder die Folienabdeckung der Holzbretter entfernt und dabei ein Menge Dreck aufgewirbelt, von dem das Flodderkind eine Ladung abbekommen hat. Der Reaktion war ihrer großen Schwester ebenbürtig und an Aggressivität kaum zu überbieten.
"Du Drecksau, ich habe alles abbekommen! Kannst du nicht aufpassen, du Depp!?â"
Nicht schlecht, ein normales 12-jähriges Kind aus einer normalen Familie würde mindestens 6 Wochen Stubenarrest bekommen, wenn es so mit seinem Vater reden würde. Bei Flodders scheint dies der normale Umgangston zu sein, denn der Alte würdigte die Aussage mit keiner Reaktion.
Ich bin wirklich gespannt wie lange der Holzmist in der Einfahrt liegen bleibt und verwittert.
Mittwoch, 11. Juli 2007
Alarm im Oberstübchen (IV)
Ich bin die Sau vom Trockenbau. Am Samstag haben wir die erste Hälfte der Dachschräge mit Rigipsplatten verkleidet. Die Platten haben ein ordentliches Gewicht, deswegen musste A. diesmal mit anpacken. Nach rund 2 Stunden hatten wir die Aufgabe erledigt und nach dem anschließenden verspachteln mit spezieller Spachtelmasse sah das Ganze auch richtig gut aus. Die Schräge ist nun eine einzige Fläche und kann mit Tapete beklebt werden – irgendwann...
Heute werde ich die Trennstellen ein wenig verschleifen und mit der Abtrennung der unteren Schräge beginnen. Dazu muss ich wieder einen Holzkäfig (ich hasse diese Metalprofile, die man dafür verwanden kann) bauen, und weil die Dachschräge eine seltsame Gradzahl hat, wird das nicht so einfach werden. Bis Samstag möchte ich damit fertig sein, was allerdings ein wenig schwierig werden wird, weil ich diese Woche zwei Lehrgänge besuchen muss, die einen frühzeitigen Feierabend verhindern.
Heute werde ich die Trennstellen ein wenig verschleifen und mit der Abtrennung der unteren Schräge beginnen. Dazu muss ich wieder einen Holzkäfig (ich hasse diese Metalprofile, die man dafür verwanden kann) bauen, und weil die Dachschräge eine seltsame Gradzahl hat, wird das nicht so einfach werden. Bis Samstag möchte ich damit fertig sein, was allerdings ein wenig schwierig werden wird, weil ich diese Woche zwei Lehrgänge besuchen muss, die einen frühzeitigen Feierabend verhindern.
Dienstag, 10. Juli 2007
Alarm im Oberstübchen (III)
Wenn man 24 Rigipslatten auf einen Stapel legt, dann sieht das nicht besonders beeindruckend aus. Wenn man allerdings 24 Rigipsplatten über eine enge Treppe ins Dachgeschoss tragen muss, dann erscheint einem der Stapel höher als der Mount Everest. Nach den ersten 5 Platten fängt man mit dem Schwitzen an, nach 10 Platten beginnen die Beine zu schmerzen und nach 15 Platten möchte man sich die Oberschenkelmuskulatur von den Knochen reißen. Nachdem ich die 24 Gipsheinis endlich auf dem Dachboden hatte, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich überhaupt noch Beine hatte, alles unterhalb meiner Leistengegend bestand nur noch aus kochender Lava, die von Minute zu Minute heißer wurde. Um mich von den Schmerzen abzulenken, beschloss ich die Fliesen vom Kamin zu entfernen. Mit Hammer und Meißel kann man ganz hervorragende seine Schmerzen betäuben und Aggressionen abbauen. Falsch gedacht, die Fliesen waren vom Anblick meiner Werkzeuge so beeindruckt, dass sie von alleine abgefallen sind. Ich musste die Sauerei nur noch zusammenfegen.
Heute werde ich die letzten Bodenplatten verlegen und vielleicht noch damit anfangen den Kamin zu verputzen (hat der Vorbesitzer zwar schon versucht, sieht aber fürchterlich aus).
Heute werde ich die letzten Bodenplatten verlegen und vielleicht noch damit anfangen den Kamin zu verputzen (hat der Vorbesitzer zwar schon versucht, sieht aber fürchterlich aus).
Montag, 9. Juli 2007
Der Galopper des Jahres...
...ist ausgezogen, die Gemeinde atmet auf. Die cholerische Nachbarstochter mit dem Pferdegebiss ist nun endgültig ausgezogen. Ich kann meine Freude gar nicht in Worte fassen und denke ernsthaft darüber nach ihr zum Einzug einen Hafersack zu schenken.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sie sich die Wohnung finanziell leisten kann und nicht wieder nach wenigen Monaten bei den Eltern einzieht. Das haben wir alles schon einmal erlebt.
Die Bahn streikt und mir kocht die Galle über. Selbstverständlich stehe ich den Bahnbediensteten ihr Recht zu für ein höheres Entgelt zu kämpfen. Dies darf aber auf keinen Fall zu Lasten der Menschen gehen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Es kann ganz einfach nicht sein, dass zehntausende Berufstätige zu spät oder gar nicht zu ihrem Arbeitsplatz kommen und sich dadurch sogar noch Ärger einhandeln. Die Bahn hat eine Versorgungspflicht übernommen und diese darf auf gar keinen Fall verletzt werden. Wenn der Service bestreikt wird (was bei der Qualität eh keine Sau merken würde), dann finde ich das noch in Ordnung, aber eine ausfallende Zugverbindung ist das absolut Letzte. Besonders bei Unternehmen, die ein Quasi-Monopol besitzen muss der Staat regulierend eingreifen und darf Arbeits- bzw. Versorgungs-Ausfälle dieser Art nicht erlauben.
Was mir ebenfalls tierisch auf den Zapfen geht ist diese verdammt Doping-Kacke.
Jeder weiß, dass sich die Radelfritzen alle möglichen Mittelchen in die Blutbahn drücken und aufgeputscht wie die Mastochsen durch die Gegend fahren. Warum macht man nicht Nägel mit Köpfen und zieht das Geld aus dem Radsport. Wo nichts mehr zu verdienen ist, da lohnt sich auch kein Doping. Aber nein, die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten stürzen sich wieder auf die Tour de France als wäre nichts passiert.
Am Ende noch eine Suchanfrage.
Bei meinem letzten Umzug ist leider die Meterbridge von meinem Mischpult gestorben. Dieses dämliche Teil ist nicht mehr im Handel erhältlich. Wer irgendwo eine Meterbridge MB 8000 für einen Behringer Eurodesk MX 8000 herumliegen hat und diese verkaufen möchte, der findet in mir einen dankbaren Abnehmer.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sie sich die Wohnung finanziell leisten kann und nicht wieder nach wenigen Monaten bei den Eltern einzieht. Das haben wir alles schon einmal erlebt.
Die Bahn streikt und mir kocht die Galle über. Selbstverständlich stehe ich den Bahnbediensteten ihr Recht zu für ein höheres Entgelt zu kämpfen. Dies darf aber auf keinen Fall zu Lasten der Menschen gehen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Es kann ganz einfach nicht sein, dass zehntausende Berufstätige zu spät oder gar nicht zu ihrem Arbeitsplatz kommen und sich dadurch sogar noch Ärger einhandeln. Die Bahn hat eine Versorgungspflicht übernommen und diese darf auf gar keinen Fall verletzt werden. Wenn der Service bestreikt wird (was bei der Qualität eh keine Sau merken würde), dann finde ich das noch in Ordnung, aber eine ausfallende Zugverbindung ist das absolut Letzte. Besonders bei Unternehmen, die ein Quasi-Monopol besitzen muss der Staat regulierend eingreifen und darf Arbeits- bzw. Versorgungs-Ausfälle dieser Art nicht erlauben.
Was mir ebenfalls tierisch auf den Zapfen geht ist diese verdammt Doping-Kacke.
Jeder weiß, dass sich die Radelfritzen alle möglichen Mittelchen in die Blutbahn drücken und aufgeputscht wie die Mastochsen durch die Gegend fahren. Warum macht man nicht Nägel mit Köpfen und zieht das Geld aus dem Radsport. Wo nichts mehr zu verdienen ist, da lohnt sich auch kein Doping. Aber nein, die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten stürzen sich wieder auf die Tour de France als wäre nichts passiert.
Am Ende noch eine Suchanfrage.
Bei meinem letzten Umzug ist leider die Meterbridge von meinem Mischpult gestorben. Dieses dämliche Teil ist nicht mehr im Handel erhältlich. Wer irgendwo eine Meterbridge MB 8000 für einen Behringer Eurodesk MX 8000 herumliegen hat und diese verkaufen möchte, der findet in mir einen dankbaren Abnehmer.
Dienstag, 3. Juli 2007
Noch eine Lost Theorie...
...habe ich im Netz gefunden. Eigentlich ist es keine Theorie, sondern nur eine Idee, aber diese ist definitiv die plausibelste, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Daraus lässt sich einiges machen.
Zeitverschiebung/Paralleldimension/Wechselwirkungstheorie
Wie die Produzenten bereits betätigt haben, hat das Mysterium um "Lost"etwas mit Zeit zu tun. Mehr haben sie sich nicht entlocken lassen, es reicht aber, um einiges zu erklären.
Die Zeit auf der Insel läuft nicht schneller oder langsamer ab - die Insel liegt entweder geringfügig in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Dadurch ist sie für die Außenwelt nicht sichtbar und kann nur betreten werden, wenn bestimmt Voraussetzungen gegeben sind. Die Ereignisse auf der Insel stehen in Wechselwirkung mit der Außenwelt und rufen in dieser Veränderungen hervor. (Das lässt vermuten, dass die Insel eher in der Vergangenheit liegt)
Alle Personen, außer den "Othersâ", sind durch einen Unfall/Absturz auf die Insel gelangt.
Unter bestimmten Voraussetzungen synchronisieren sich die Zeiten. (Elektromagnetische Anomalien, die alle 108 Minuten entladen werden müssen)
Beispiele:
- Die Losties durch Absturz der Oceanic 815
- Der echte Henry Gale durch den Absturz seine Ballons
- Mr. Ekos Bruder durch den Absturz seiner Beachcraft
- Desmond geriet mit seinem Boot in Seenot
- Naomis Hubschrauber ist (angeblich) abgestürzt
Eine Ausnahme ist Rousseau, bei ihr wissen wir noch nicht so richtig unter welchen Umständen sie auf die Insel gekommen ist.
Scheinbar bedarf es irgendeiner kontrollierten Aktion, um die Insel zu erreichen und/oder es gibt nur einige geschützte Eingänge. (Unterwasserstation)
Die Valenzetti-Gleichung soll angeblich zur Berechnung des Untergangs der Menschheit dienen. Dharma hat versucht durch Forschung die Werte der Gleichung zu verändern und somit den Untergang zu verhindern, bzw. zu verzögern.
Es bietet sich an, dies an einem Ort zu tun, der es ermöglicht die Veränderungen an den Faktoren der Gleichung zu beobachten. Wenn sich diverse Dinge auf der Insel ändern, dann ändern sich Ereignisse in der Außenwelt.
Beispiele:
- Jacks Zukunftsvision in der letzten Folge (z.B. Vater lebt)
- Desmonds und Pennys Bild
- Lockes Aussage über seine Querschnittslähmung
- Das Verhalten der Others, die teilweise (subjektiv) unlogisch handeln
- Bens Handlungen
- Die Wunschbox
Wahrscheinlich wissen nur die "Othersâ", Locke und evtl. Jack von der Wechselwirkung und Handeln entsprechend.
Als die Oceanic 815 abstützte hat sich die komplette Zeitlinie verändert und die Verbindungen zwischen den einzelnen Losties wurden hergestellt. Die Vergangenheit hat sich so verändert, dass all die Umstände entstanden sind, die die Personen in diesem einen Flugzeug vereint hat.
Beispiele sind in jedem Flashback der Hauptpersonen (außer Juliet, die auf die Insel geholt wurde) zu finden.
Zeitverschiebung/Paralleldimension/Wechselwirkungstheorie
Wie die Produzenten bereits betätigt haben, hat das Mysterium um "Lost"etwas mit Zeit zu tun. Mehr haben sie sich nicht entlocken lassen, es reicht aber, um einiges zu erklären.
Die Zeit auf der Insel läuft nicht schneller oder langsamer ab - die Insel liegt entweder geringfügig in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Dadurch ist sie für die Außenwelt nicht sichtbar und kann nur betreten werden, wenn bestimmt Voraussetzungen gegeben sind. Die Ereignisse auf der Insel stehen in Wechselwirkung mit der Außenwelt und rufen in dieser Veränderungen hervor. (Das lässt vermuten, dass die Insel eher in der Vergangenheit liegt)
Alle Personen, außer den "Othersâ", sind durch einen Unfall/Absturz auf die Insel gelangt.
Unter bestimmten Voraussetzungen synchronisieren sich die Zeiten. (Elektromagnetische Anomalien, die alle 108 Minuten entladen werden müssen)
Beispiele:
- Die Losties durch Absturz der Oceanic 815
- Der echte Henry Gale durch den Absturz seine Ballons
- Mr. Ekos Bruder durch den Absturz seiner Beachcraft
- Desmond geriet mit seinem Boot in Seenot
- Naomis Hubschrauber ist (angeblich) abgestürzt
Eine Ausnahme ist Rousseau, bei ihr wissen wir noch nicht so richtig unter welchen Umständen sie auf die Insel gekommen ist.
Scheinbar bedarf es irgendeiner kontrollierten Aktion, um die Insel zu erreichen und/oder es gibt nur einige geschützte Eingänge. (Unterwasserstation)
Die Valenzetti-Gleichung soll angeblich zur Berechnung des Untergangs der Menschheit dienen. Dharma hat versucht durch Forschung die Werte der Gleichung zu verändern und somit den Untergang zu verhindern, bzw. zu verzögern.
Es bietet sich an, dies an einem Ort zu tun, der es ermöglicht die Veränderungen an den Faktoren der Gleichung zu beobachten. Wenn sich diverse Dinge auf der Insel ändern, dann ändern sich Ereignisse in der Außenwelt.
Beispiele:
- Jacks Zukunftsvision in der letzten Folge (z.B. Vater lebt)
- Desmonds und Pennys Bild
- Lockes Aussage über seine Querschnittslähmung
- Das Verhalten der Others, die teilweise (subjektiv) unlogisch handeln
- Bens Handlungen
- Die Wunschbox
Wahrscheinlich wissen nur die "Othersâ", Locke und evtl. Jack von der Wechselwirkung und Handeln entsprechend.
Als die Oceanic 815 abstützte hat sich die komplette Zeitlinie verändert und die Verbindungen zwischen den einzelnen Losties wurden hergestellt. Die Vergangenheit hat sich so verändert, dass all die Umstände entstanden sind, die die Personen in diesem einen Flugzeug vereint hat.
Beispiele sind in jedem Flashback der Hauptpersonen (außer Juliet, die auf die Insel geholt wurde) zu finden.
Montag, 2. Juli 2007
Alarm im Oberstübchen (II)...
...180kg Putz habe ich auf diese verdammte Wand geklatscht, teilweise musste ich einen Versatz von bis zu 3 cm ausgleichen, um eine (einigermaßen) ebene Oberfläche zu erreichen. 5 Stunden hat die Aktion gedauert, danach war von den Ziegelsteinen nichts mehr zu sehen und in meinem Körper schmerzten Knochen, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie besitze. Jetzt muss nur noch die Fensteröffnung sauber ausgeputzt und anschließend die gesamte Fläche mit Feinputz überzogen werden, dann ist die Wand fertig. Nun kommen aber zuerst der Boden und die Decke an die Reihe.
Die Verlegeplatten (18 Stück) haben wir bereits am Samstag gekauft und in einer haarsträubenden Aktion nach L. transportiert. Die E-Klasse ist ein sehr praktisches Auto, es ist unglaublich was der Kofferraum alles frisst. Hoffentlich klappt das mit den Rigipsplatten genauso gut.
Heute werde mich weiter um den Fußboden kümmern. Die ersten beiden Platten sind bereits verschraubt und die alten Dielenbretter geben in dem Bereich keinen Laut mehr von sich. Was 30 Schrauben pro Brett alles bewirken können...
Inzwischen hat auch der Hund seine Liebe für das Dachgeschoss entdeckt und macht sich einen Spaß daraus mir meine sämtlichen Werkzeuge zu klauen und sie in irgendeiner Ecke zu horten.
Die Verlegeplatten (18 Stück) haben wir bereits am Samstag gekauft und in einer haarsträubenden Aktion nach L. transportiert. Die E-Klasse ist ein sehr praktisches Auto, es ist unglaublich was der Kofferraum alles frisst. Hoffentlich klappt das mit den Rigipsplatten genauso gut.
Heute werde mich weiter um den Fußboden kümmern. Die ersten beiden Platten sind bereits verschraubt und die alten Dielenbretter geben in dem Bereich keinen Laut mehr von sich. Was 30 Schrauben pro Brett alles bewirken können...
Inzwischen hat auch der Hund seine Liebe für das Dachgeschoss entdeckt und macht sich einen Spaß daraus mir meine sämtlichen Werkzeuge zu klauen und sie in irgendeiner Ecke zu horten.
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