Freitag, 31. August 2007
3 Wochen Urlaub...
...ohne den täglichen Arbeitsstress. Nachdem ich wirklich jeden Kollegen während seines Urlaubs vertreten habe, bin nun ich an der Reihe. Eigentlich hätte ich sogar 5 Wochen frei, aber vom 24.- 28. September findet ein wichtiger Workshop statt, an dem ich unbedingt teilnehmen muss und möchte. Deswegen werde ich nur 3 Wochen zu Hause bleiben, dann 1,5 Wochen arbeiten und anschließend noch einmal 2 Wochen Urlaub machen. Der Oktoberurlaub fällt genau auf die Buchmesse, so dass ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlage. Wir werden nicht wegfahren, ich möchte gemütlich weiter renovieren und mich einfach nur entspannen. Nächste Woche bekommen wir Besuch von den Schwiegereltern, so dass ich bei den Wandverkleidungen Unterstützung habe. Vier Hände schaffen mehr als zwei, denn schließlich möchte ich bis Mitte Oktober die Verkleidungsarbeiten abgeschlossen haben und mit dem Verlegen des Teppichbodens und dem Tapezieren beginnen. Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr doch noch fertig zu werden. Am Samstag beginnt in L. die Kerwe (Kirmis, Kirchweih). Im 6000 Seelen Kaff herrscht der Ausnahmezustand. Ich freue mich auf 3 Tage Fisch, Schwarzbier und diverse andere Köstlichkeiten.
Donnerstag, 30. August 2007
Es ist keine gute Idee...
...zu Zweit 3 Liter Kaffee zu trinken.
Heute hatte ich einen Termin zu einer Kurzschulung, die nur 6 Stunden dauern sollte. Außer mir ist nur noch ein weiterer Teilnehmer erschienen, die restlichen 12 Eingeladenen waren in Urlaub, krank oder haben sich sonst wie verpisst. Nun konnten wir doch den gekochten Kaffee nicht einfach kalt werden lassen, deswegen haben wir uns noch eine Stunde zu einem anderen Thema unterhalten und dabei gemütlich das Kännchen geleert. Danach stand ich kurz vor der Explosion, ich konnte meine Beine nicht ruhig halten und bin wie ein gescheuchtes Huhn durch die Gegend gerannt. Geil, so wach war ich seit Jahren nicht mehr...
Mikey musste wieder zum Tierarzt, die jährliche Impfung stand an. Da sich an einigen Stellen wund gekratzt hatte, haben wir das auch gleich mit untersuchen lassen. Der Arme hat sich einen Hefepilz eingefangen, der zwar nicht gefährlich, aber sehr lästig ist. Abhilfe schafft ein spezielles Shampoo, mit dem wir alle 2 Tage sein Fell waschen müssen. Wenn das Zeug in 2 Wochen keine Abhilfe schafft, dann bekommt er eine Spritze. Glücklicher Hund, er geniest es, wenn er mit dem Gartenschlauch abgespritzt wird und die Shampoomassage ist auch nicht zu verachten. Wahrscheinlich hat er sich den Pilz nur eingefangen, damit er diese Spezialbehandlung bekommt...
Heute wurde das neue Auto zugelassen, seit März haben die Drecksäcke den Preis dafür schon wieder um 10 Euro erhöht. Wenn das so weiter geht, dann fahre ich im nächsten Jahr wieder selbst auf die Zulassungsstelle.
Heute hatte ich einen Termin zu einer Kurzschulung, die nur 6 Stunden dauern sollte. Außer mir ist nur noch ein weiterer Teilnehmer erschienen, die restlichen 12 Eingeladenen waren in Urlaub, krank oder haben sich sonst wie verpisst. Nun konnten wir doch den gekochten Kaffee nicht einfach kalt werden lassen, deswegen haben wir uns noch eine Stunde zu einem anderen Thema unterhalten und dabei gemütlich das Kännchen geleert. Danach stand ich kurz vor der Explosion, ich konnte meine Beine nicht ruhig halten und bin wie ein gescheuchtes Huhn durch die Gegend gerannt. Geil, so wach war ich seit Jahren nicht mehr...
Mikey musste wieder zum Tierarzt, die jährliche Impfung stand an. Da sich an einigen Stellen wund gekratzt hatte, haben wir das auch gleich mit untersuchen lassen. Der Arme hat sich einen Hefepilz eingefangen, der zwar nicht gefährlich, aber sehr lästig ist. Abhilfe schafft ein spezielles Shampoo, mit dem wir alle 2 Tage sein Fell waschen müssen. Wenn das Zeug in 2 Wochen keine Abhilfe schafft, dann bekommt er eine Spritze. Glücklicher Hund, er geniest es, wenn er mit dem Gartenschlauch abgespritzt wird und die Shampoomassage ist auch nicht zu verachten. Wahrscheinlich hat er sich den Pilz nur eingefangen, damit er diese Spezialbehandlung bekommt...
Heute wurde das neue Auto zugelassen, seit März haben die Drecksäcke den Preis dafür schon wieder um 10 Euro erhöht. Wenn das so weiter geht, dann fahre ich im nächsten Jahr wieder selbst auf die Zulassungsstelle.
Montag, 27. August 2007
Isch habe fertig...
...und kann endlich mit den Wänden beginnen. Ich rede vom Fußboden auf dem Dachgeschoss. Am Wochenende habe ich die letzten Platten gelegt und verschraubt. War gar nicht so einfach, durch diverse Verspannungen konnte ich die Nuten nicht mehr so leicht in die Federn schieben, so dass der Gummihammer mein wichtigstes Werkzeug wurde. Jetzt muss ich nur noch diverse Fugen verspachteln und den kompletten Boden ein wenig verschleifen, danach habe ich eine schöne, ebene Fläche, die später mit Teppich ausgelegt wird. Nächste Woche bekomme ich Hilfe vom Schwiegervater, der schon ganz wild auf die Renovieraktion ist. Ich hoffe, dass wir die Verkleidungen der Schrägen in dieser Woche komplett anbringen können. Den Rest kann ich dann alleine machen und brauche keine weitere Hilfe mehr.
Das Wochenende lief vollständig nach meinen Wünschen. Es war ruhig und keiner hat uns mit seinen Problemen belastet. Nächsten Samstag beginnt in L. die alljährliche Kerwe, d.h. es ist bis in die späten Nachtstunden Halligalli auf der Straße. Nicht weiter schlimm, am Freitag ist mein letzter Arbeitstag und ab Montag habe ich dann 3 Wochen Urlaub.
Ach ja, der Hund, dem Mikey das Blut gespendet hat, geht es schon wieder besser. Er wird auf jeden Fall wieder vollständig genesen.
Das Wochenende lief vollständig nach meinen Wünschen. Es war ruhig und keiner hat uns mit seinen Problemen belastet. Nächsten Samstag beginnt in L. die alljährliche Kerwe, d.h. es ist bis in die späten Nachtstunden Halligalli auf der Straße. Nicht weiter schlimm, am Freitag ist mein letzter Arbeitstag und ab Montag habe ich dann 3 Wochen Urlaub.
Ach ja, der Hund, dem Mikey das Blut gespendet hat, geht es schon wieder besser. Er wird auf jeden Fall wieder vollständig genesen.
Freitag, 24. August 2007
Der heldenhafte Hund...
...musste gestern zum Blutspenden. Wir hatten Mikey vor einiger Zeit in die Blutspenderkartei bei seinem Tierarzt eintragen lassen. Sollte sich irgendein Notfall ereignen, bei dem ein anderer Hund eine größere Menge Blut benötigt, dann werden die möglichen angerufen und gefragt, ob sie schnellstmöglich vorbeikommen können. Bei Hunden ist das Blut generell kompatibel, so etwas wie Blutgruppe existiert nicht, bzw. ist nicht relevant. Gestern hatte Mikey seinen großen Auftritt, gegen 10:30 Uhr klingelte das Telefon und die Tierklinik fragte an, ob wir schnellstmöglich zum Blutspenden vorbeikommen könnten. Glücklicherweise konnte ich bereits um 11:00 Uhr Feierabend machen und bin (unter Missachtung sämtlicher Straßenverkehrsvorschriften) nach L. gebraust, um Mikey zu holen. 45 Minuten später waren wir dann auch endlich in der Klinik in H. Dort wurden wir auch schon sehnsüchtig erwartet und gleich in ein Behandlungszimmer geführt. Nach einer kurzen Rasur oberhalb der Halsschlagader wurde die Kanüle gelegt und das Blut rann in den Spenderbeutel. Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem ich den Raum verlassen musste, ich kann kein Blut sehen und mir wurde postwendend schwarz vor Augen. Nachdem ich mich 5 Minuten an die frische Luft gesetzt hatte ging es mir dann wieder besser und ich konnte wieder ins Behandlungszimmer. Mikey hat das ganze ohne zu Zicken ertragen, selbst als die Kanüle aus der Halsschlagader gerutscht war und ihm das Blut per Spritze aus dem Vorderlauf gezogen wurde, hat es ihn überhaupt nicht interessiert. Er lag nur ruhig auf dem Behandlungstisch und hat sich das bunte Treiben um ihn herum angeschaut. Nach der Zapfaktion gab es dann ein neues Bällchen und eine Dose Superhundefutter, die sich Mikey in atemberaubender Geschwindigkeit rein gezogen hat. Dazu noch obendrauf gab es einen Impfgutschein, mit dem die nächste Impfung (eh am 29.8. fällig) komplett kostenlos ist.
Ach ja, der kranke Hund war ein 11 Monate alter Schäferhundwelpe, der Rattengift gefressen hatte und dessen Blutgerinnung versagte. Hoffentlich haben die Ärzte ihn wieder hin bekommen.
Ach ja, der kranke Hund war ein 11 Monate alter Schäferhundwelpe, der Rattengift gefressen hatte und dessen Blutgerinnung versagte. Hoffentlich haben die Ärzte ihn wieder hin bekommen.
Donnerstag, 23. August 2007
Wer die Nachtigall stört...
...der darf sich nicht wundern, wenn sie nicht mehr singt.
In meinem Freundeskreis ist mal wieder eine Beziehung zerbrochen und nun beginnt der übliche Prozess. Wer hat Recht und wer hat Unrecht. Ich kann solch eine Situation nicht leiden, denn das bedeutet auch gleichzeitig, dass sich bei einem selbst etwas ändert und man dagegen überhaupt nichts machen kann. Der Konflikt zwischen den Beiden schwelt schon länger und wurde so lange durch psychische Probleme, Misstrauen und unterdrückte Wut genährt bis er dann vor einigen Tagen eskaliert ist. Betroffen davon ist mein ältester Kumpel, mit dem ich bereits in den Kindergarten gegangen bin und von dem ich glaubte, dass ich jede Facette seines Charakters kennen würde. Ich habe mich getäuscht, er hat mal wieder alles verbockt und zwar auf eine Art und Weise, die es sehr schwer macht überhaupt noch zu ihm zu halten. Man mag ihm zu Gute halten, dass er psychisch äußerst labil ist und seit einiger Zeit in psychologischer Behandlung ist, aber sein Verhalten in den letzten drei Wochen lässt sich weder mit seinen Depressionen, noch mit seiner beschissenen Gesamtsituation erklären. Er läuft gerade Amok, seine Verhaltensweisen sind nicht mehr rational erklärbar, und was noch viel schlimmer ist, sie sind nicht berechenbar. Aus absolut unwichtigen Kleinigkeiten werden unüberwindbare Hürden, die Alles und Jeden in Frage stellen. Er geht zurzeit paranoid durchs Leben und vermutet hinter jeder Aussage und jeder Aktion die Absicht ihm Schaden zuzufügen.
Seine (Ex-) Freundin hat ihn die letzten Monate finanziell und emotional gestützt und als Dank dafür hat er sie nach Strich und Faden ausgenutzt. Ich bin der Meinung, dass er dies ohne Absicht getan hat, er lebt momentan in seinem eigenen Mikrokosmos, aus dem heraus er seine Umwelt nur noch verzerrt wahrnimmt. Am liebsten würde ich ihm eine in die Schnauze hauen, damit er wieder normal wird.
Ich stehe jetzt wieder zwischendrin, der gemeinsame Freundeskreis wird gespalten und sehr wahrscheinlich auch zerbrechen. Es wird keine gemeinsamen Geburtstagsfeiern, keine Silvesterparty und keine Grillfeste mehr geben. Und das alles nur, weil einer seit Monaten den Arsch nicht hoch bekommt und nicht merkt, dass es außer ihm auch noch andere Menschen gibt. Ich verhalte mich ruhig, versuche neutral zu bleiben und hoffe daraus, dass es sich vielleicht wieder einrenkt – auch wenn die Chancen schlecht stehen.
In meinem Freundeskreis ist mal wieder eine Beziehung zerbrochen und nun beginnt der übliche Prozess. Wer hat Recht und wer hat Unrecht. Ich kann solch eine Situation nicht leiden, denn das bedeutet auch gleichzeitig, dass sich bei einem selbst etwas ändert und man dagegen überhaupt nichts machen kann. Der Konflikt zwischen den Beiden schwelt schon länger und wurde so lange durch psychische Probleme, Misstrauen und unterdrückte Wut genährt bis er dann vor einigen Tagen eskaliert ist. Betroffen davon ist mein ältester Kumpel, mit dem ich bereits in den Kindergarten gegangen bin und von dem ich glaubte, dass ich jede Facette seines Charakters kennen würde. Ich habe mich getäuscht, er hat mal wieder alles verbockt und zwar auf eine Art und Weise, die es sehr schwer macht überhaupt noch zu ihm zu halten. Man mag ihm zu Gute halten, dass er psychisch äußerst labil ist und seit einiger Zeit in psychologischer Behandlung ist, aber sein Verhalten in den letzten drei Wochen lässt sich weder mit seinen Depressionen, noch mit seiner beschissenen Gesamtsituation erklären. Er läuft gerade Amok, seine Verhaltensweisen sind nicht mehr rational erklärbar, und was noch viel schlimmer ist, sie sind nicht berechenbar. Aus absolut unwichtigen Kleinigkeiten werden unüberwindbare Hürden, die Alles und Jeden in Frage stellen. Er geht zurzeit paranoid durchs Leben und vermutet hinter jeder Aussage und jeder Aktion die Absicht ihm Schaden zuzufügen.
Seine (Ex-) Freundin hat ihn die letzten Monate finanziell und emotional gestützt und als Dank dafür hat er sie nach Strich und Faden ausgenutzt. Ich bin der Meinung, dass er dies ohne Absicht getan hat, er lebt momentan in seinem eigenen Mikrokosmos, aus dem heraus er seine Umwelt nur noch verzerrt wahrnimmt. Am liebsten würde ich ihm eine in die Schnauze hauen, damit er wieder normal wird.
Ich stehe jetzt wieder zwischendrin, der gemeinsame Freundeskreis wird gespalten und sehr wahrscheinlich auch zerbrechen. Es wird keine gemeinsamen Geburtstagsfeiern, keine Silvesterparty und keine Grillfeste mehr geben. Und das alles nur, weil einer seit Monaten den Arsch nicht hoch bekommt und nicht merkt, dass es außer ihm auch noch andere Menschen gibt. Ich verhalte mich ruhig, versuche neutral zu bleiben und hoffe daraus, dass es sich vielleicht wieder einrenkt – auch wenn die Chancen schlecht stehen.
Mittwoch, 22. August 2007
Teures Glück...
... hatte ich gestern im Baumarkt (nein, nicht der meines Vertrauens). Am Wochenende musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die neu gekauften Verlegeplatten 20mm schmaler als die alten waren. Eigentlich nicht schlimm, aber ich habe zwei angefangene Reihen, die mit diesem Maß weiter verlegen muss, ansonsten würde die in eine üble Stückelei ausarten. Also bin ich zum P-Markt gefahren, um noch ein paar breite Platten zu kaufen. Es gab keine... Als ich dann nach langer Suche endlich einen Angestellten (natürlich inkompetent) erwischt habe, meinte der nur "Wir haben umgestellt, es gibt nur noch schmale Plattenâ". Schöner Scheiß, jetzt konnte nur noch die Konkurrenz weiterhelfen. Im H-Markt wurde ich fündig, die hatten noch einen Restbestand (10 Platten), den ich gleich komplett auf meinen Wagen geladen habe. An der Kasse hat mich dann beinahe der Schlag getroffen. Scheinbar haben die Typen vom H-Markt die Zeichen der Zeit erkannt und den Preis für eine Platte ordentlich angehoben. Es wird schon ein Doofer kommen, der die Dinger unbedingt benötigt. Der Doofe war in diesem Fall ich! Eine Platte kostete 2,5x so viel wie ich dafür im P-Markt bezahlt habe und in Summe habe ich einen Betrag bezahlt, der dem Gegenwert eines Kleinwagens entspricht (ja, ich übertreibe...). Drecksäcke, die sehen mich so schnell nicht wieder. Sollte irgendjemand einen Baumarkt kennen, der vernünftige Preise und kompetente Mitarbeiter zu bieten hat, der lasse es mich bitte wissen – ich fahre meilenweit dafür...
Montag, 20. August 2007
The Hiring Fair...
...fand heute wieder bei uns in der Firma statt. Vor meinem Büro tummelten sich gut und gerne zwei Dutzend Leute, die darauf warteten zu ihren Abteilungen abkommandiert zu werden. Ich finde das Ganze nicht so toll, es hat irgendwie den Beigeschmack einer Viehversteigerung, bei der jeder Schlachthof das beste Tier ergattern will. Leider zeigt die Erfahrung, dass die Meister mit ihrem Verhalten recht haben, denn von 10 neu eingestellten Mitarbeiter sind nach nur einer Woche nur noch 3-5 in der Firma.
Es scheint wirklich nur noch sehr wenig gute und arbeitswillige Leute zu geben, denn die Erlebnisse in den letzten Wochen waren wirklich haarsträubend.
Eine kleine Sammlung der besten Methoden entlassen zu werden:
- Um 6 Uhr anfangen, dass ist nicht meine Welt. Kann ich nicht um 8 Uhr kommen?
- Ich muss alle 10 Minuten eine Zigarette rauchen, sonst kann ich nicht arbeiten. (In der Firma herrscht außerhalb der Raucherzonen strengstes Rauchverbot)
- Ich kann nicht lesen. (Mein Highlight, er konnte es tatsächlich nicht)
- Man hat mir gesagt, dass ich einen Bürojob bekäme. Wer hat ihnen das gesagt? Der Mann, der mich eingestellt hat. (Anruf im Personalbüro, schallendes Gelächter auf beiden Seiten) Sie wurden aber als Löter eingestellt und sind gelernter Heizungsbauer. Schon, aber darauf habe ich keine Lust.
- Hier sind mir zu viele Leute, so kann ich nicht arbeiten. Ich fühle mich beobachtet.
- Hier sind mir zu viele Türken, ich arbeite nicht mit Ausländern. (Der Mann war Pole)
- 45 Minuten Pause sind mir zu wenig, kann ich nicht länger Essen gehen?
- Wer sind die Typen in dem Büro? Das sind diverse Ingenieure. Also ein großer Haufen Arschlöcher. (Dabei hatte er nicht sooooo unrecht)
- Ich kann die Säge nicht bedienen, ich bin Diabetiker. (Hä!?)
Außerdem war es zu kalt, zu warm, zu hell, zu dunkel, die Luftfeuchtigkeit war nicht in Ordnung, zu laut, zu leise, zu hektisch, zu anstrengend und vieles mehr...
Armes Deutschland, solche Typen (es waren ausschließlich Männer) müssen wir durchfüttern.
Damit wir uns nicht falsch verstehen. Die Leute, die nach einer Woche noch bei uns arbeiten, die sind wirklich klasse und freuen sich einen Job zu haben. Schade, dass sie für die andere Hälfte zahlen müssen...
Was Wochenende entsprach genau meinen Vorstellungen. Am Samstag haben wir das ganze Dachbodengeraffel von der einen Seite auf die andere geräumt und anschließend konnte ich schon mit der Arbeit an der frei geräumten Fläche beginnen. Alles ging sehr flott voran bis mir am Sonntag die Schrauben ausgingen und ich somit eine Zwangspause einlegen musste. Nicht schlimm, denn dadurch konnten wir uns "Die Fantastischen Vier – Rise of the Silver Surfer"anschauen. Jetzt weiß ich endliche was ich tun muss, wenn ich gleichzeitig Geld und Zeit verschwenden möchte. Dieser Film ist so was von grottenschlecht, mir fehlen regelrecht die Worte. Der Film lässt keinen noch so billigen Witz aus und deckt jedes abgenudelte Klischee ab. Ich wusste nicht, ob ich weinen oder kotzen sollte. Daran konnte selbst eine Jessica Alba nichts ändern, die durch ihre blonden Haare wie ein Boxenluder aussieht. Der ganze Streifen ist ein Sammelsurium an ultraschlechten Schauspielern und einer noch schlechteren Story. Der einzige Grund das Kino nicht vorzeitig zu verlassen sind die gelungenen SFX.
Es scheint wirklich nur noch sehr wenig gute und arbeitswillige Leute zu geben, denn die Erlebnisse in den letzten Wochen waren wirklich haarsträubend.
Eine kleine Sammlung der besten Methoden entlassen zu werden:
- Um 6 Uhr anfangen, dass ist nicht meine Welt. Kann ich nicht um 8 Uhr kommen?
- Ich muss alle 10 Minuten eine Zigarette rauchen, sonst kann ich nicht arbeiten. (In der Firma herrscht außerhalb der Raucherzonen strengstes Rauchverbot)
- Ich kann nicht lesen. (Mein Highlight, er konnte es tatsächlich nicht)
- Man hat mir gesagt, dass ich einen Bürojob bekäme. Wer hat ihnen das gesagt? Der Mann, der mich eingestellt hat. (Anruf im Personalbüro, schallendes Gelächter auf beiden Seiten) Sie wurden aber als Löter eingestellt und sind gelernter Heizungsbauer. Schon, aber darauf habe ich keine Lust.
- Hier sind mir zu viele Leute, so kann ich nicht arbeiten. Ich fühle mich beobachtet.
- Hier sind mir zu viele Türken, ich arbeite nicht mit Ausländern. (Der Mann war Pole)
- 45 Minuten Pause sind mir zu wenig, kann ich nicht länger Essen gehen?
- Wer sind die Typen in dem Büro? Das sind diverse Ingenieure. Also ein großer Haufen Arschlöcher. (Dabei hatte er nicht sooooo unrecht)
- Ich kann die Säge nicht bedienen, ich bin Diabetiker. (Hä!?)
Außerdem war es zu kalt, zu warm, zu hell, zu dunkel, die Luftfeuchtigkeit war nicht in Ordnung, zu laut, zu leise, zu hektisch, zu anstrengend und vieles mehr...
Armes Deutschland, solche Typen (es waren ausschließlich Männer) müssen wir durchfüttern.
Damit wir uns nicht falsch verstehen. Die Leute, die nach einer Woche noch bei uns arbeiten, die sind wirklich klasse und freuen sich einen Job zu haben. Schade, dass sie für die andere Hälfte zahlen müssen...
Was Wochenende entsprach genau meinen Vorstellungen. Am Samstag haben wir das ganze Dachbodengeraffel von der einen Seite auf die andere geräumt und anschließend konnte ich schon mit der Arbeit an der frei geräumten Fläche beginnen. Alles ging sehr flott voran bis mir am Sonntag die Schrauben ausgingen und ich somit eine Zwangspause einlegen musste. Nicht schlimm, denn dadurch konnten wir uns "Die Fantastischen Vier – Rise of the Silver Surfer"anschauen. Jetzt weiß ich endliche was ich tun muss, wenn ich gleichzeitig Geld und Zeit verschwenden möchte. Dieser Film ist so was von grottenschlecht, mir fehlen regelrecht die Worte. Der Film lässt keinen noch so billigen Witz aus und deckt jedes abgenudelte Klischee ab. Ich wusste nicht, ob ich weinen oder kotzen sollte. Daran konnte selbst eine Jessica Alba nichts ändern, die durch ihre blonden Haare wie ein Boxenluder aussieht. Der ganze Streifen ist ein Sammelsurium an ultraschlechten Schauspielern und einer noch schlechteren Story. Der einzige Grund das Kino nicht vorzeitig zu verlassen sind die gelungenen SFX.
Freitag, 17. August 2007
Wehe es kommt einer daher...
...und verplant mir mein Wochenende, dann wird er sein blaues Wunder erleben. Ich habe keine Lust mehr mir irgendwelche Beziehungskrisen von anderen Leuten anzuhören oder mich sonst wie mit deren Problemen zu belasten. Nur weil wir es geschafft haben relativ sorgen- und problemfrei durchs Leben zu gehen, heißt das noch lange nicht, dass uns jeder als Eimer missbrauchen darf, den man bei Bedarf voll kotzen kann. Ich bin kein Psychologe (alles außerhalb der Arbeitspsychologie ist mir fremd) und kann eh nicht helfen, außerdem vertrete ich schon immer die These, dass jeder für sich selbst den Arsch hochbekommen muss. Eigentlich haben die Leute, die sich bei mir/uns ausheulen überhaupt keine richtigen Sorgen, sie blasen Kleinigkeiten zu einem riesigen Ballon auf, mit dem sie dann nicht mehr zurecht kommen. Überhaupt habe ich den Eindruck als wäre es momentan besonders schick mit seinem Elend zu prahlen. Kaum sitzt man länger als 20 Minuten zusammen geht die Jammerei los und eine Leidensgeschichte folgt der nächsten. Dieses Wochenende nicht, ich will meine Ruhe und mich entspannen.
In unserem Kaff hat ein neuer Döner-Laden eröffnet. Eigentlich ist er nicht neu, er hat nur den Besitzer gewechselt. Ich bin dort gerne hingegangen, der Dönermann war zwar zum einschlafen langsam, aber das Essen war immer gut. Vor wenigen Tagen wollte ich mir nun bei dem Nachfolger etwas zu Essen holen und wurde vom neuen Besitzer äußerst negativ überrascht. Hinter der Theke stand ein junges Bürschlein von vielleicht 20 Jahren und bediente auf eine einzigartig arrogante Art seine Kunden. Schon sein Aussehen hat mich schockiert, der sah aus wie das verstoßene 5. Mitglied von Tokio Hotel und trug Klamotten, die von einem außerirdischem Designer entworfen wurden. Soweit ist das nicht schlimm, was mich gestört hat war die Art, wie er seine Kunden bediente. Er braucht dafür keine Worte, er zeigte mit dem Finger auf den nächsten Kunden und deutete mit einem Nicken an, dass er jetzt geneigt war seinen Wunsch entgegen zu nehmen. Es waren noch 3 Leute vor mir und nach 10 Minuten ist mir der Kragen geplatzt. Ich erwarte in einem Schnellimbiss bestimmt keine überschäumende Freundlichkeit, aber Unterwürfigkeit erhält man von mir als Kunde bestimmt nicht.
Ich habe den Laden ohne Bestellung verlassen und werde ihn erst wieder betreten, wenn der Besitzer erneut gewechselt hat. Dies kann bei seinem Benehmen nicht allzu lange dauern.
In unserem Kaff hat ein neuer Döner-Laden eröffnet. Eigentlich ist er nicht neu, er hat nur den Besitzer gewechselt. Ich bin dort gerne hingegangen, der Dönermann war zwar zum einschlafen langsam, aber das Essen war immer gut. Vor wenigen Tagen wollte ich mir nun bei dem Nachfolger etwas zu Essen holen und wurde vom neuen Besitzer äußerst negativ überrascht. Hinter der Theke stand ein junges Bürschlein von vielleicht 20 Jahren und bediente auf eine einzigartig arrogante Art seine Kunden. Schon sein Aussehen hat mich schockiert, der sah aus wie das verstoßene 5. Mitglied von Tokio Hotel und trug Klamotten, die von einem außerirdischem Designer entworfen wurden. Soweit ist das nicht schlimm, was mich gestört hat war die Art, wie er seine Kunden bediente. Er braucht dafür keine Worte, er zeigte mit dem Finger auf den nächsten Kunden und deutete mit einem Nicken an, dass er jetzt geneigt war seinen Wunsch entgegen zu nehmen. Es waren noch 3 Leute vor mir und nach 10 Minuten ist mir der Kragen geplatzt. Ich erwarte in einem Schnellimbiss bestimmt keine überschäumende Freundlichkeit, aber Unterwürfigkeit erhält man von mir als Kunde bestimmt nicht.
Ich habe den Laden ohne Bestellung verlassen und werde ihn erst wieder betreten, wenn der Besitzer erneut gewechselt hat. Dies kann bei seinem Benehmen nicht allzu lange dauern.
Donnerstag, 16. August 2007
Stillstand...
...herrscht zurzeit bei all den Dingen, die ich mir vorgenommen habe. Es mangelt mir an Zeit und inzwischen auch ein wenig an Energie. Die letzten Wochen waren einfach nur der pure Stress, bei dem die Entspannung am Wochenende ausfiel. Am letzten Wochenende haben wir es endlich geschafft unsere Geburtstage zu feiern, was schon seit April geplant war und immer wieder wegen Terminkollisionen verschoben werden musste. Die komplette letzte Woche war das Wetter zum kotzen, ständiger Regen und Temperaturen um die 18°C waren nicht gerade optimal für eine Gartenparty. Am Samstag um 16 Uhr geschah dann das erhoffte Wunder, die Wolken rissen auf und das Thermometer zeigte erfreuliche 26°C. Dadurch wurde die Grillparty ein voller Erfolg und wir konnten problemlos bis in den frühen Morgen im Garten sitzen. Leider erfordert solch eine Party immer einen riesigen Aufwand, der sich gleichmäßig auf die Tage davor und danach verteilt. Somit war auch dieses Wochenende nicht wirklich entspannend und ich fühle mich immer noch wie ausgekotzt. Ein Zustand, der sich die nächsten 3 Wochen auch nicht ändern wird, danach habe ich dann endlich Urlaub. Inzwischen bin ich soweit, dass ich abends nach maximal 30 Minuten DVD-Berieselung auf der Couch einschlafe.
Gleich an meinem ersten Urlaubstag darf ich nach Stuttgart brummen und mein neues Auto abholen, was wir gleichzeitig mit einer Werksführung, einem Besuch im SI-Center oder einem Abstecher ins Mercedes Benz Museum verbinden werden. Mehr Planungen habe ich für den Urlaub noch nicht, denn ich möchte den Ausbau des Dachgeschosses weiter vorantreiben. Inzwischen wirbeln sehr viele Ideen durch meinen Kopf, die ich alle nach dem Ausbau umsetzen möchte.
Apropos Ausbau. Auch hier stockt es seit einer Woche. Wir haben lediglich unsere Materialvorräte aufgestockt, so dass ich heute wieder voll einsteigen kann, ohne Abstecher in den P-Markt. Richtig lästig ist das permanente Umräumen des Geraffels, welches auf Dachboden verstaut ist. Außerdem verschlechtert sich der Zustand des Fußbodens, so dass ich einige Dielen herausreißen und ersetzen muss, weil ich sonst die Verlegeplatten nicht gleichmäßig aufschrauben kann. Mein Zeitplan ist komplett im Eimer und ich glaube fast nicht mehr daran, dass ich dieses Jahr noch fertig werde.
Flodders machen mir Kummer. Die pferdegesichtige Tochter parkt wieder vor der Tür und scheint auch wieder im Haus zu übernachten. Es sieht ganz danach aus als hätte sie ihre Wohnung wieder aufgegeben (alternativ kann sie auch bei ihrem Freund rausgeflogen sein). Hat mich gewundert, dass es so lange gedauert hat, denn solche Menschen sind außerhalb von ihrem Mikrokosmos nicht überlebensfähig.
Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich auch bei den kleinen Handwerkern bemerkbar. Der Wind hat uns die Kaminabdeckung von Dach geblasen und ich wollte ein ortsansässiges Unternehmen damit beauftragen einen neuen Napoleonhutzen zu montieren. Das Verhalten dieser Schlosserei spottet jeder Beschreibung. Insgesamt habe ich bestimmt 5x angerufen und um einen Termin gebeten und jedes Mal wurde mir gesagt, dass mich ein Mitarbeiter zurückruft. Nicht einen Anruf habe ich bekommen und nach jedem neuen Anruf meinerseits wurden die Ausreden dieser Firma dämlicher. Ich habe schon viel erlebt und aus Lokalpatriotismus wollte ich einer kleinen, einheimischen Klitsche das Geld zuschustern, aber wenn ihnen ihre Kunden so wenig wert sind, dann können sie mich kreuzweise. Es gibt glücklicherweise noch andere Anbieter.
Gleich an meinem ersten Urlaubstag darf ich nach Stuttgart brummen und mein neues Auto abholen, was wir gleichzeitig mit einer Werksführung, einem Besuch im SI-Center oder einem Abstecher ins Mercedes Benz Museum verbinden werden. Mehr Planungen habe ich für den Urlaub noch nicht, denn ich möchte den Ausbau des Dachgeschosses weiter vorantreiben. Inzwischen wirbeln sehr viele Ideen durch meinen Kopf, die ich alle nach dem Ausbau umsetzen möchte.
Apropos Ausbau. Auch hier stockt es seit einer Woche. Wir haben lediglich unsere Materialvorräte aufgestockt, so dass ich heute wieder voll einsteigen kann, ohne Abstecher in den P-Markt. Richtig lästig ist das permanente Umräumen des Geraffels, welches auf Dachboden verstaut ist. Außerdem verschlechtert sich der Zustand des Fußbodens, so dass ich einige Dielen herausreißen und ersetzen muss, weil ich sonst die Verlegeplatten nicht gleichmäßig aufschrauben kann. Mein Zeitplan ist komplett im Eimer und ich glaube fast nicht mehr daran, dass ich dieses Jahr noch fertig werde.
Flodders machen mir Kummer. Die pferdegesichtige Tochter parkt wieder vor der Tür und scheint auch wieder im Haus zu übernachten. Es sieht ganz danach aus als hätte sie ihre Wohnung wieder aufgegeben (alternativ kann sie auch bei ihrem Freund rausgeflogen sein). Hat mich gewundert, dass es so lange gedauert hat, denn solche Menschen sind außerhalb von ihrem Mikrokosmos nicht überlebensfähig.
Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich auch bei den kleinen Handwerkern bemerkbar. Der Wind hat uns die Kaminabdeckung von Dach geblasen und ich wollte ein ortsansässiges Unternehmen damit beauftragen einen neuen Napoleonhutzen zu montieren. Das Verhalten dieser Schlosserei spottet jeder Beschreibung. Insgesamt habe ich bestimmt 5x angerufen und um einen Termin gebeten und jedes Mal wurde mir gesagt, dass mich ein Mitarbeiter zurückruft. Nicht einen Anruf habe ich bekommen und nach jedem neuen Anruf meinerseits wurden die Ausreden dieser Firma dämlicher. Ich habe schon viel erlebt und aus Lokalpatriotismus wollte ich einer kleinen, einheimischen Klitsche das Geld zuschustern, aber wenn ihnen ihre Kunden so wenig wert sind, dann können sie mich kreuzweise. Es gibt glücklicherweise noch andere Anbieter.
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