...oder so...
Freitag, 30. November 2007
Jesus Christ Superstar...
Der rote Zornaffe...
...ist momentan das wichtigste Tool auf meinem Schreibtisch. Wir nennen ihn "Horst"und er ist an allem Schuld und muss für alles büßen.
Horst dient zum Aggressionsabbau – immer wenn ich mich über irgend etwas oder irgendwen besonders geärgert habe, dann bekommt der Affe eine neue Flugstunde. Ich stelle mir ganz einfach vor, dass der Affe diejenige Person ist, die mich gerade geärgert hat und werfe ihn mit voller Wucht an die Wand. Meistens reichen mir 5-6 Würfe, um mich wieder zu beruhigen. Außerdem sind die Kollegen vorgewarnt – wenn im hinteren Bereich des Büros der Affe fliegt, dann sollte man mich besser in Ruhe lassen. Heute hat der Zornaffe kaum Bodenkontakt, mein Ex-Chef spendiert ihm Extraflugstunden.

Donnerstag, 29. November 2007
Bauerntheater
...kann man sich zurzeit in der RTL-Show "Bauer sucht Frau"anschauen, die jeden Sonntag im Abendprogramm ausgestrahlt wird. Bisher hatte ich geglaubt, dass "Die Supernanny"und "Raus aus den Schulden"das unterste Niveau der Fernsehunterhaltung darstellen, aber diese Show schafft es tatsächlich den anderen Schwachsinn zu unterbieten. Der Inhalt ist schnell erklärt, eine Gruppe von beziehungslosen Landwirten darf sich in einem Auswahlverfahren eine Frau aussuchen, die mit ihm ein paar Tage auf seinem Hof verbringt, um festzustellen, ob sich daraus eine Beziehung entwickeln kann. Im "Daily-Soapâ"-Stil wird zwischen den einzelnen Paaren hin- und hergeblendet und der Zuschauer erhält einen Einblick in das momentane Beziehungsverhältnis der Paare. Die Frauen sind meistens allein erziehende Mütter, mit geringem Bildungsstand, die beziehungstechnisch bisher nur Enttäuschungen erlebt haben. Die Landwirte weisen auch Gemeinsamkeiten auf, sie sind alle sehr einfach gestrickt und vermitteln den Eindruck als wären sämtliche Bauern in Deutschland nur einen geistigen Evolutionssprung von ihren Nutztieren entfernt. Was hier abläuft ist die Verunglimpfung eines Berufstandes in Reinstform.
Besonders bezaubernd ist der Landwirt "Maikâ", eine 150kg schwere Fressmaschine mit dem Aussehen von "Jabba the Hutâ". Um diesen Menschen noch peinlicher darzustellen hat man ihn in einen Schottenrock gezwängt und ihm beim gemeinsamen Essen mit "Traumfrau"und Mutter gefilmt. Wer schon einmal beobachtet hat wie ein ausgehungertes Schwein über seinen Trog herfällt, der kann sich ungefähr vorstellen wie dieses Essen abgelaufen ist. (Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass sich Schweine derart kalorienreich ernähren)
Der zweite Kandidat, dessen Name ich vergessen habe, ist ein Jungbauer, der mit seinen 3 Brüdern den gemeinsamen Hof bewirtschaftet. Dieser Typ ist die personifizierte Geilheit und nutzt jede noch so kleine Gelegenheit, um seine Herzensdame gründlich zu befummeln. Bei ihm hat man den Eindruck, dass er eine Schule nur von außen gesehen hat und die Fuhre Mist auf seinen Traktor auch nicht viel weniger Eigenintelligenz aufweist.
An der Spitze der Peinlichkeit steht der Bauer mit der Tanzleidenschaft. Er ist Hobbytänzer und nutzt jede Gelegenheit, um seine Leidenschaft im "Tanzkaffee Hirsch"auszuleben. Das Tanzkaffee zeichnet sich nicht nur durch das fortgeschrittene Alter der Besucher aus, es bietet auch ein ganz besonderes "Abinenteâ". RTL hat keine Mühe gescheut, um dem jungen Mann so oft wie möglich das Wort "Abinente"zu entlocken, welches wohl auf Bauerndeutsch "Ambiente"bedeuten soll. Der Todesstoss war allerdings der Tanzstil dieses Menschen, der stilistisch an einen epileptischen Anfall angelehnt war und verdeutlichte, dass der Bauer nicht nur beim aussprechen von Fremdwörtern gewaltige Defizite hat. Ich habe vorher noch nie solch einen Bewegungslegastheniker gesehen...
Die Sendung ist zweifellos spaßig, aber ich bin nicht der Typ, der sich an der (wahrscheinlich gestellten) Dummheit einer Bevölkerungsgruppe erfreut. Einmal und nie wieder.
Mittwoch, 28. November 2007
Speicherplatz...
...gibt es heute bei(m ) Aldi im Angebot. Eine externe 500GB Festplatte kostet dort gerade mal 99 Euro, ein Angebot dem ich nicht widerstehen konnte. Deswegen bin ich heute Morgen um kurz vor 8 Uhr zum Discounter aufgebrochen, um mir 2 von diesen Teilen zu kaufen. Ich habe bereits einen Computer von Medion, der jetzt seit über einem Jahr problemlos im Dauerbetrieb läuft und sogar eine Dockingstation für die angebotenen Harddiscs hat.
Bereits um 7:55 Uhr stand eine Schlange von ca. 10 Leuten vor dem Eingang und warteten auf die Öffnung der heiligen Hallen. Als es dann soweit war ging es zu wie beim Sommerschlussverkauf, die Deppen sind in den Laden gestürmt als würde ihr Leben davon abhängen. Ich wollte mir das Programm nicht geben und habe mich brav hinten angestellt – wenn ich eben nichts bekomme, dann habe ich Pech gehabt. Falsch gedacht, keine Sau hat sich für die Speichermedien interessiert, sie wollten alle nur den neuen Computer oder den Flachbildschirm haben. Ich kann mich nur wundern, denn die Teile sind zwar gut, aber ähnliches gibt es auch bei anderen Händlern teilweise sogar noch um einiges billiger. Der Computer hat eine inkonsequente Ausstattung und der Flachbildschirm ist weder besonders billig noch besonders gut ausgestattet. Mir egal, die Otto-Normal-Nutzer sind bestimmt zufrieden damit.

Dienstag, 27. November 2007
Neue Arbeitsplätze...
...werden in meiner Abteilung geschaffen. Gestern kam völlig überraschend die Budgetfreigabe für ein Projekt, das ich schon vor 2 Jahren zu den Akten gelegt hatte. Somit darf ich am Donnerstag endlich mal wieder positive Nachrichten an die Werker ergeben. Die Abteilung wird um einen Arbeitsumfang, der zu Zeit noch von einem externen Lieferanten gefertigt wird, erweitert. Dies bedeutet einen zusätzlichen Personalbedarf und gilt auch gleichzeitig als Vertrauensbeweis für die Wirtschaftlichkeit der Produktion. Jetzt beginnt die Vorplanung und ich darf mir wieder ein Team von Spezialisten zusammenstellen. Darauf freue ich mich, 2008 wird weniger beschissen als erwartet.
Montag, 26. November 2007
Ein stressfreies Wochenende...
...habe ich hinter mir. Ich hatte es auch bitter nötig, die letzten beiden Wochen waren doch relativ anstrengend, weil sie aus sechs Arbeitstagen bestanden. Jetzt muss ich nur noch den 1.12. überstehen, dann habe ich die Samstagsarbeit für das nächste halbe Jahr hinter mir. Die Firma boomt, wir produzieren weit unter dem Bedarf und könnten unsere Position als Weltmarktführer noch weiter festigen, wenn wir nur mehr Kapazität hätten. Laut diversen Prognosen wird sich dieser Trend im nächsten Jahr fortsetzten, bzw. es wird sich noch weiter steigern. Soll mir recht sein, das sichert Arbeitsplätze und schafft sogar Bedarf für neue.
Am Samstag könnte ich mich in der Küche austoben, wo ich in letzter Zeit am meisten Entspannung finde. Die Ergebnisse sind im Beitrag vom 24.11. zu finden. Im Dachgeschoss kann ich nicht arbeiten, weil mir bei Temperaturen und 10°C die Finger abfallen. Schade, somit wird es dieses Jahr nichts mehr mit der Einweihungsfeier.
Am Sonntag war Entspannung auf der Couch angesagt. Endlich hatte ich Zeit, um mir die neusten Folgen diverser Fernsehserien anzuschauen.
«««Achtung Spoiler»»»
Keine großartigen Überraschungen gab es bei "Heroesâ", die 2. Staffel läuft weiterhin auf sehr hohem Niveau und sie gefällt mir sogar ein noch wenig besser als die Erste. Allerdings gibt es ein paar neue Hauptdarsteller, die einen gewissen Nervfaktor an sich haben, so dass ich mich mit ihnen einfach nicht anfreunden kann. Elle, die Tochter von Bob, geht mir ziemlich auf den Zapfen, hoffentlich entsorgt die bald jemand. Ebenso geht es mir mit dem südamerikanischen Geschwisterpaar, das mit Sylar unterwegs ist. Ich kann nur hoffen, dass er die beiden Jammerlappen erledigt und somit den langweiligen Handlungsstrang um Miss Gift und Mr. Gegengift beendet.
Inzwischen wissen wir auch wer Mr. Nakamura erledigt hat, für mich war es klar, dass Adam hinter der ganzen Sache steckt – er wurde viel zu liebevoll aufgebaut, um ihn im antiken Japan sterben zu lassen. Nach dem "10 kleine Negerleinâ"-Prinzip erledigt er die (ehemaligen) Mitglieder der "Firma"und ich glaube nicht, dass Rache sein einziger Antrieb dafür ist.
In der letzten Folge wurde auch der Name der letzten unbekannten Person auf dem Foto enthüllt. Victoria Pratt ist bisher noch nicht in Erscheinung getreten und ich bin gespannt in welchem Verwandtschaftsverhältnis sie zu wem steht. Vom Alter würde sie zu Nikki passen, evtl. könnte sie auch die Mutter (und somit Frau von Bob) von Elle sein. Lassen wir uns überraschen. Die 2. Staffel gefällt mir sehr gut, sie ist wesentlich undurchsichtiger als die Erste und ich bin mir immer noch nicht sicher welche Ziele die einzelnen Fakultäten verfolgen. Lediglich Hiro baut ein wenig ab, seine Rolle als "Retter der Welt"hat mir in der ersten Staffel besser gefallen. Jetzt ist er reifer und legt fast schon philosophische Züge an den Tag. Trotzdem bleibt er das Zugpferd der Serie.
Auf eine Empfehlung eines Bekannten habe ich mir "My Name is Earl"angeschaut und war auf Anhieb begeistert. Die Charaktere dieser Serie sind herrlich schrullig und passen hervorragend zu der absurden Story. Jason Lee als Hauptdarsteller ist eine Liga für sich.
Bisher habe ich nur den Piloten gesehen und bin gespannt, ob die weiteren Folgen das hohe Niveau halten können.
Samstag, 24. November 2007
Backe, backe...
...Kuchen. Irgendwie hatte ich die ganze Woche schon Küchengelüste. Herausgekommen sind viele Nussschnecken und 2 Flammkuchen.
Freitag, 23. November 2007
Bürozitate...
... werden von mir schon über viele Jahre gesammelt. Es ist mal wieder an der Zeit ein kleines Best-off zu posten.
- Ich würde sagen, die ganze Sache riecht nach einem zweischneidigen Schwert...
- Der hat gerade keine Zeit, der ist im Moment bei der Chefin drin...
- Schicken sie mir umgehend eine rechte Gerade...
- Ich bin viel schlauer als du zusammen...
- Meine Magenverstimmung war so schlimm, ich habe heute noch den Abdruck von der Klobrille auf der Stirn...
- Der Kunde ist nur noch einen Sonderwunsch vom Space Shuttle entfernt...
- Ich habe schon viele unmotivierte Kollegen getroffen, aber sie sind selbst zu faul beim Schlafen die Augen zu schließen...
- Natürlich macht jeder Kollege unerlaubte Kaffeepausen, aber ab dem 5. Liter machen wir uns auch Sorgen um seinen Gesundheitszustand...
- Wenn du noch ein Kilo zunimmst, dann müssen wir die Schreibtischplatte aussägen, damit du die Tastatur erreichen kannst...
- Ich sehe nicht schlecht, ich kneife nur die Augen zusammen weil ich die Japaner so toll finde...
- Ich benötige keine Arbeitsschuhe, ich trage Stahlkappensocken...
- In der Toilette ist es so zugig, da kannst du beim kacken einen Drachen steigen lassen...
- Mein Chef ist ein ahnungsloser Visionär, dessen Hirn den Wettlauf mit seiner Zunge verloren hat...
- Eure Abteilung ist so weit von der Effektivität entfernt, ihr könntet sie nicht einmal mit dem Hubble-Teleskop erkennen...
- Wie, mit Excel kann man auch Berechnungen durchführen?
- In jeder Leichenhalle gibt es mehr Aktivität als in ihrer Abteilung...
- Ach, hier wird auch gearbeitet, wir dachten, wir wären in einem Wachsfigurenkabinett?
- Wenn die Mittagspause um 12:30 Uhr endet, wieso erscheint dann die Hälfte ihrer Mitarbeiter erst kurz vor dem Beginn der Tagesschau?
- Der Klingelton ihres Handys klingt wie ein notgeiles Nilpferd, das einen Frosch bespringt...
- Hier im Büro herrscht Rauchverbot, bei uns raucht nur der Stromzähler der Kaffeemaschine...
- Ihre Produktivität hat die Wachstumsrate eines Tropfsteins...
- Ihre Idee ist noch beschissener als Instant-Kaffee...
- 2+2=5 und das sage ich ihnen nicht nur weil ich ihr Chef bin...
- Ich weiß, dass ihr PC 12 Millionen Farben darstellen kann, aber warum müssen sie alle in dieser Präsentation verwenden? Das sieht aus wie ein LSD-Rausch.
- Heute gab es in der Kantine etwas, von dem nicht einmal der Koch wusste was es war.
- Von dieser Praktikantin bekomme ich Kopfschmerzen, die redet mehr als ich hören kann...
- Wenn 20 Leute in einem Bus sitzen und 21 steigen aus, dann muss einer wieder einsteigen, damit der Bus leer ist...
- Manchmal glaube ich, dass man mich nur eingestellt hat, damit die Betriebräte etwas zu tun haben...
- Wenn ich aus Scheiße Gold machen könnte, dann müsste ich nicht in dieser Firma arbeiten...
- Könnten sie den Satz vielleicht so formulieren, dass ihn auch jemand versteht, der nicht mit einem Lexikon zwischen den Arschbacken geboren wurde..?
- Jetzt beweisen sie mal endlich, dass ihre Eltern das Geld für ihr Studium nicht zum Fenster rausgeworfen haben...
- Könnten sie sich vorstellen etwas anderes zu arbeiten – könnten sie sich vorstellen überhaupt etwas zu arbeiten..?
- Ich würde gerne den Mann kennen lernen, der sie eingestellt hat, aber wahrscheinlich hat er sich aus Scham erhängt...
- Werden sie Kellner, dann können auch mal jemanden das Wasser reichen...
- Ist das ein Tortendiagramm oder ein Kaffeefleck?
- Gestern habe ich meinen 5-jährigen Sohn das kleine 1x1 erklärt. Er braucht noch eine Woche, dann kann er ihren Job übernehmen...
- Sie sollten das Protokoll schreiben und nicht das Telefonbuch von New York abtippen...
- Bei den Ausdrücken, die sie verwenden wird sogar der Kopierer rot...
- Wenn sie der letzte Mensch auf der Erde wären, dann gäbe es wahrscheinlich noch einen Affen, der mehr auf dem Kasten hätte als sie...
- Achten sie auf ihre Worte, die Amis haben schon wegen weniger einen Krieg angefangen...
- Es ist mir schon klar, dass sie mehr Zeit für ihre Frisur als für ihre Diplomarbeit benötigt haben, aber im Endeffekt sind beide beschissen.
- Ich glaube nicht, dass diese Pommes aus Kartoffeln gemacht wurden...
- Sagen sie ihrem Kollegen er soll seine Schuhe wieder anziehen, das Brennen in den Augen ist nicht auszuhalten.
- Glauben sie an ein Leben nach dem Tod? Nicht wenn sie vorher in der Kantine waren...
- Lassen sie mich in Ruhe, da habe ich schon interessante Gespräche mit meinem Kaktus geführt.
- Wenn sie mir noch einmal einen Platz im Raucher-Abteil buchen, dann sperre ich sie 2 Wochen in meinem Auspuff ein.
- Mein Name ist Maria Consuella Augusta Domenica Fasarra Lopez. Was dagegen wenn ich sie einfach "Schatz"nenne?
- Gestern hatte ich kein Bier mehr, meine Frau hatte ihre Tage und im Fernsehen kam nur Mist, also gehen sie mir heute aus dem Weg.
- Die Kaffeemaschine ist kaputt. Rufen sie den Notstand aus und ordnen sie 2 Tage Trauerbeflaggung an.
- Bitte schalten sie während der Präsentation ihr Handy aus oder zertreten sie es mit dem Absatz.
- Sie wollen eine leitende Funktion? Dann stecken sie einfach ihre Finger in die Steckdose.
- Wenn wir ihre Mitarbeiter komplett durch Roboter ersetzten, dann steigt nicht nur die Produktivität, es wird sich auch der durchschnittliche IQ erhöhen.
- Unsere IT-Leute haben jetzt eine Freisprecheinrichtung am Telefon. Brauchen sie auch, denn mit der einen Hand halten sie einen Müsliriegel, mit der anderen kratzen sie sich am Sack.
- Sie wissen aber schon, dass sie sich hauptsächlich von Dingen ernähren aus denen man normalerweise Schnaps brennt?
- Sie halten mich von der Arbeit ab, kosten mich unglaublich viel Nerven und haben den letzten Kaffee getrunken.
Was haben sie zu ihrer Verteidigung zu sagen?
Ich bin Praktikant.
Das war eigentlich mein Argument, um vor dem Richter ihre Ermordung zu rechtfertigen.
- Machen sie den südamerikanischen Plantagenbesitzern eine Freude und kochen sie uns einen starken Kaffee.
- Typisch Maschinenbaustudent, kann einen Bleistiftspitzer konstruieren, aber nicht damit umgehen.
- Im Kühlschrank steht seit zwei Wochen ein offener Joghurt, wenn wir noch eine Woche warten, dann können wir ihm einen Namen geben und mit Gassi gehen.
- Dein Bürostuhl hat mehr Flecken als die Matratze eines Stundenhotels.
- Sie sollten nicht während der Arbeit essen, mit den Krümeln in ihrer Tastatur könnte man mehrere Schnitzel panieren.
- Ich würde gerne die Rechtschreibprüfung über ihren Bericht jagen, aber ich habe Angst, dass der Prozessor überlastet wird.
- Haben sie schon einmal daran gedacht alle Buchstaben des Alphabets zu verwenden?
Ja, habe ich.
Fein, jetzt müssen sie nur noch das Reihenfolgeproblem in den Griff bekommen.
- Kennen sie den Unterschied zwischen ihrer Auswertung und einer Rolle Klopapier?
Nein? Sind beide für den Arsch. - Schließen sie das Fenster, es weht die Restintelligenz aus diesem Raum.
- Dürfen wie sie in unsere Kantine einladen, dann wissen sie was Leiden bedeutet.
- Ich könnte schwören, dass mir das Gulasch eben zugezwinkert hat...
- In jedem Büro gibt es normalerweise einen Kollege der besonders helle ist - hier ist es stockdunkel.
Donnerstag, 22. November 2007
Wenn ich mal nicht weiter weiß...
...dann bilde ich einen Arbeitskreis. Genau aus diesem Grund waren wir gestern zu unserem alljährlichen Teamentwicklungsworkshop. Wir konnten die besprochenen Themen größtenteils selbst festlegen und das Top-Thema war die Zusammensetzung unserer "Bürobewohnerâ". Vor einiger Zeit hatte jemand die schlaue Idee, dass es besser wäre, wenn man Mitglieder aller Fakultäten in ein gemeinsames Büro setzt, damit die einzelnen Projektleiter nur noch eine Anlaufstelle haben, wenn sie eine Spezialisten aus einem bestimmten Bereich benötigen. Soweit ist die Idee auch in Ordnung und ich kann die Logik durchaus erkennen. Allerdings wurde dabei nicht der Faktor "Mensch"beachtet und die daraus resultierenden Probleme. Was entsteht, wenn man eine Gruppe hoch bezahlter Spezialisten mit einer Gruppe Angestellten zusammensetzt, die einen geringeren Verantwortungsbereich, einen kleineren Aufgabenbereich und eine wesentlich geringere Bezahlung aufweisen. Genau, es kommt früher oder später zu Konflikten. So ist es auch bei uns, wir haben eine sehr offene Gehaltsstruktur und jeder kann in diversen Tabellen nachlesen welches Grundgehalt die einzelnen Fakultäten besitzen. Lediglich die Leistungszulagen und diverse "Nasengelder"sind nicht einsehbar, weil sie individuell vergeben werden. Wir haben nun Leute in unserem Büro sitzen, die bestimmt einen vierstelligen Betrag weniger verdienen. Es ist verständlich, dass so etwas Neid erzeugt, aber es kommt auch immer darauf an, wie man mit diesem Neid umgeht. Wir haben leider das Problem, dass die entsprechenden Personen sehr persönlich reagieren und ständig irgendwelche Beleidigungen in meine Richtung (und die meiner Kollegen) abschießen und auch nicht davor zurückschrecken uns in anderen Abteilungen zu diskreditieren. Wir Arbeits- und Zeitwirtschafter sind sowieso nicht gerade die beliebtesten Menschen, wo wir auftauchen, dann zieht das für Gewöhnlich drastische Veränderungen mit sich, die im seltensten Fall angenehmer Natur sind.
Umso schlimmer ist es, wenn eine Gruppe Personen noch zusätzlich Öl ins Feuer gießt und somit eine (unbedingt notwenige) Zusammenarbeit schwierig bis unmöglich macht.
Normalerweise stehe ich über solchen Kindereien, aber leider ist der Punkt erreicht, an dem eine normale Ermahnung an den Kollegen nicht mehr ausreicht. Gestern musste ich nun meinen Chef um Unterstützung bitten, weil ich mit der Situation nicht mehr umgehen kann und keine weiteren Rufschädigungen mehr dulden werde. Mein Chef war zuerst ziemlich überrascht, dass die Diskreditierungen so eine durchdachte Systematik und Regelmäßigkeit erreichen und wollte sofort die kompletten Details inklusive aller Namen wissen. Jetzt werden die Brandstifter in ihrem eigenen Feuer verbrennen, denn solch ein Verhalten ist natürlich nicht im Sinne der Firma und wird mit harten Konsequenzen bestraft.
Es gab aber auch einige erfreuliche Punkte. Wir haben ein kleines Spielchen gemacht, welches sich ganz hervorragend für das Abendprogramm des nächsten Buchmessetreffens eignet. Nachdem ich in den letzten beiden Jahren ein Frage/Antwort-Spielchen angeboten habe, wird es nun Zeit für etwas Neues. Ich werde diverse Team-Spiele zusammensammeln, die etwas mehr Schwung in den Abend bringen werden.
Zum Abschluss ging es zu einem "Nobelgriechenâ", der ein beeindruckend gutes Essen anbot. Leider haben solche Restaurants immer den Nachteil, dass der Geschmack zwar außerordentlich gut ist, dafür aber die Portionen gerade mal ein Kleinkind satt machen.
Nach 10 Stunden Workshop konnte keiner von uns so recht seinen Hunger stillen.
Kurz vor 21 Uhr war ich dann endlich zu Hause, ein langer Tag, der sicherlich noch einige Querelen mit sich bringen wird.
Dienstag, 20. November 2007
Habe ich noch Ziele...
...oder habe ich sie bereits erreicht? Diese Frage stelle ich mir seit dem Gespräch mit einem Kumpel vom Sonntagabend. Seine Freundin hat klar umrissene Absichten, sie will sich langfristig weiterbilden und sieht sich in einigen Jahren in ihrem Traumjob in Amerika. Er hat ebenfalls mit 37 eine Umschulung begonnen und orientiert sich beruflich vollkommen neu. Auch privat hatten (seit dem Sonntag eher nicht mehr) die Beiden ganz klare Vorstellungen in welche Richtung ihre Beziehung laufen soll und wo das Ziel liegt. Nach diversen Streitereien mussten sie allerdings feststellen, dass ihre Vorstellungen doch sehr weit auseinander liegen und sich auch kaum miteinander vereinbaren lassen.
Wie sieht das eigentlich bei mir aus, habe ich noch Ziele, habe ich sie bereits erreicht oder habe ich sie aufgegeben? Die Antwort ist nicht ganz einfach, Ziel ist nicht gleich Ziel. Es hängt sehr stark von der davon ab auf welcher visionären Ebene man sich bewegt, wie stark die eigene Opferbereitschaft ist und wie einem sein Umfeld unterstützt. Vielleicht war und bin ich bei meinen Planungen etwas bescheidener und auch etwas vernünftiger als andere das sind. Ich strebe nicht nach Dingen, von denen ich ganz genau weiß, dass sie für mich in unerreichbarer Ferne liegen und das Streben an sich eine reine Zeit- und Energieverschwendung darstellt. Ich möchte mich nicht in eine Richtung weiterentwickeln, die meinen Freunden und/oder Partner Schaden zufügt und/oder von ihnen Opfer abverlangt, die ich selbst nicht geben würde. Bei mir ist wohl die Vernunft stärker ausgeprägt als der Wagemut. Vor 20 Jahren hatte ich ganz konkrete Vorstellungen wie meine nähere Zukunft aussehen sollte, ich wollte eine glückliche Beziehung, eine sicheren Beruf und ein eigenes Häuschen, mit all seinen Problemen und Freiheiten. All das habe ich erreicht und ich kann trotzdem nicht behaupten, dass es mir an Zukunftsperspektiven fehlt. Sicher, ich strebe nicht nach irgendeiner Chefetage mit eigener Sekretärin, einem Swimmingpool im Garten und einer Luxuslimousine in der Einfahrt. Ich könnte diese Ebene bestimmt erreichen, aber was würde dafür auf der Strecke bleiben? Meistens gehe ich gerne zur Arbeit, aber ich habe auch gerne eine geregelte Arbeitszeit, einen überschaubaren Terminkalender und einen frühen Feierabend. Was bringt mir der dicke Gehaltscheck, wenn ich ihn darauf verwenden muss einen Lebensstandart zu erhalten, den ich nicht ausleben kann, weil mir die Zeit fehlt. Ich persönlich glaube, dass viele ihre Träume mit ihren Zielen vermischen und die Grenzen nicht mehr klar definieren können. Was übrig bleibt sind Enttäuschungen, die mehr Energie verbrauchen als man benötigt, um bescheiden zu bleiben.
Müssen Ziele immer weit reichende Auswirken mit sich ziehen? Für mich nicht, wenn ich eine Feier zu Silvester plane, mein Dachgeschoss renoviere oder über den Urlaub im nächsten Jahr nachdenke, dann ist jeder Schritt, dem ich dem Ergebnis näher komme ein Erfolg für mich, der mich motiviert den nächsten zu gehen. Andere bringen sich mit ihren großen Plänen um all diese kleinen Erfolge und werden unzufrieden mit sich selbst und ihrem peripheren Umfeld. Das führt zu Frustration, Lustlosigkeit und Stagnation.
Es mag großkotzig klingen, aber ich habe keine Defizitbedürfnisse mehr und sehe mich auf der obersten Stufe der "Maslowschen Bedürfnispyramide"– ich bin mit mir selbst im Reinen und würde mich als zufriedenen Menschen einstufen.
Sehe ich das falsch..?
Montag, 19. November 2007
Schwarz und weiß...
...war das Wochenende. Am Samstagabend waren wir mit Freunden beim Griechen – essen und reden bis zum abwinken. Wir waren wirklich eine bunte Truppen, ein Amerikaner, eine Polin, ein Golden Retriever, jede Menge Griechen und wir beiden Deutsche. Die Gespräche laufen für Außensehende wahrscheinlich sehr konfus ab, R. redet meistens englisch, wir meistens deutsch und wenn Einer den Anderen nicht versteht, dann wird als gemeinsame Sprache Englisch gewählt.
Die Vorspeise war diesmal nicht so ganz mein Ding, aber der Hauptgang war wieder fantastisch. M, die Chefin hat uns danach noch zu einem hausgemachten Parfait überredet, das gleichermaßen lecker und ungewöhnlich war. Es gab Schwarzwälder, Eierlikör, Vanille-Feige und Schokolade-Chili, alles mit reichlich Sahne angerichtet. Das Schokolade-Chili Parfait hat den Vogel angeschossen, denn nach dem ersten Löffel war der komplette Rachenraum abgestorben und der komplett Geschmack dahin. Gut geschmeckt hat es trotzdem...
Weiterhin stand das Wochenende im Zeichen der Softwareupdates. Nachdem ich mit Wordpress als Blogsoftware nicht zufrieden habe ich am Samstag den Wechsel zu Serendipity durchgeführt. So richtig begeistert war ich von der Datenmigration nicht, aber rund 50% der alten Einträge konnte ich einspielen, so dass ich nur noch ca. 100 Posts von Hand nachtragen muss. Besser als gar nichts...
Danach kam PhaBuLa an die Reihe. Das Programm für das Onlinebanking war schon 3 Jahre alt und musst durch eine neuere Version ersetzt werden. Hier klappte die Datenübernahme reibungslos, die komplette Historie und der Kundenstamm wurden übernommen. Ein dickes Lob an WISO, ihr macht einen guten Job.
Ebenfalls gut funktioniert hat das Update der Fakturierungssoftware. Diese war sogar 4 Jahre alt und diverse Funktionen und Druckausgaben entsprachen nicht mehr dem neusten Stand. Auch hier wurden alle Kunden-, Artikel- und Buchungsdaten übernommen und mit einigem Gefrickel habe ich es sogar geschafft die Formulare einzuspielen. Ich benötige allerdings noch einige Zeit, um mich an den neuen Systemen einzuarbeiten, denn teilweise habe ich 3 Versionen übersprungen und die Bedienung hat sich sehr stark verändert. Aber das ist eine reine Übungssache...
Weniger lustig wurde es am Sonntagabend, ein Freund kam vorbei und klagte sein Leid über seine Beziehung. Die Beiden stecken schon länger in einer Beziehungskrise und wollen sich einfach nicht eingestehen, dass es das Beste wäre, wenn sie ihr Verhältnis beenden würden. Das Seltsame an der Sache ist, dass es irgendwie keinen richtigen Grund für ihre Probleme gibt. Meiner Meinung nach sind sie ein Opfer ihrer äußeren Umstände, unterstützt durch Zeitmangel, Übermotivation, Missverständnissen und fehlender Kommunikationsbereitschaft. Es fällt sehr schwer neutral zu bleiben, denn jeder erzählt seine Version der Geschichte, die von seinem Standpunkt aus betrachtet auch immer logisch und nachvollziehbar klingt und dem Anderen die Schuld an der Misere gibt. Mal schauen, ob sich das Ganze wieder zurechtrücken lässt...
Samstag, 17. November 2007
Ich bin nicht zufrieden...
...mit meinem Umstieg auf Wordpress. Jetzt, zwei Tage nach dem Relauch habe ich schon die ersten Grenzen erreicht und einige Fehler gefunden. Gestern wurde ein Betrag kommentiert (Danke an Kati, vielleicht schreibst Du ihn einfach noch einmal...), ich habe den Kommentar freigegeben und er wurde auch fehlerfrei angezeigt. Heute Morgen landete der gleiche Kommentar noch einmal im Draft und ich habe ihn, damit er nicht doppelt erscheint, gelöscht. Das Ergebnis war beschissen – nicht nur der Draft wurde geleert, auch der bereits genehmigte Kommentar ist aus der Datenbank verschwunden. Ebenso sind sämtliche, von mir vorgenommenen Sprachanpassungen, die unverständlicherweise auch noch hart vercodet waren (wer macht denn so was?), verschwunden und die englischen Templates wurden wieder eingebunden. Scheinbar macht die Auto-Update Funktion was sie will.
Aber nicht mit mir, Wordpress wird sehr wahrscheinlich heute noch von meinem Server verschwinden und durch Serendipity ersetzt werden. Ich musste mich vor zwei Tagen zwischen den beiden Programmen entscheiden und habe wohl die falsche Wahl getroffen. Auf ein Neues!
Der Morgen fing eh schon beschissen an, als ich aus dem Haus ging herrschte dichtes Schneetreiben, so dass ich kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Samstags zur Arbeit zu müssen ist schon schlimm, aber bei Schneefall über die Autobahn zu fahren ist die Hölle. Der Schnee blieb natürlich nicht liegen, aber es gibt Autofahrer, die bei der kleinsten Flocke sofort in Panik verfallen und auf keinen Fall schneller als 30% der Richtgeschwindigkeit fahren. Ich hatte einen Nissan Micra (werden diese Autos denn nur Spinnern gefahren, ich habe extrem schlechte Erfahrungen mit diesen Fahrzeugbesitzern gemacht) vor mir, der mit 50 Stundenkilometern über die Autobahn krabbelte. Ich fahre die A5 nur für knappe 6 Kilometer, aber die kurze Strecke hat ausgereicht, um einen fetten Stau zu erzeugen, weil selbst die LKWs diese Schecke überholt haben.
Heute Abend geht es mit Freunden zu unserem Stammgriechen. Ricky ist Amerikaner und kennt bereits all die guten Fernsehserien, die irgendwann einmal in Deutschland anlaufen werden (oder auch nicht). Beim letzten mal hat er uns "The IT Crowd"empfohlen, eine englische Comedy-Serie um eine Gruppe Computer-Geeks, die für die IT einer großen Firma zuständig ist. Leider gibt es bisher nur 12 Folgen, die mich allesamt begeistert haben, die Handlung ist urkomisch und teilweise extrem grotesk - ein Paradebeispiel für den britischen Humor. Es soll wohl eine deutsche Umsetzung der Serie geben, bei der Sky DuMont eine der Hauptrollen übernehmen wird, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie auch nur ansatzweise so komisch wie ihr englisches Original ist.
Was bei den Briten funktioniert, das wird in Deutschland nicht so einfach funktionieren.
Wer irgendwie an die Originalfolgen von "The IT Crowd"herankommen kann, der sollte sich diesen Spaß auf keinen Fall entgehen lassen.
Link zur Webseite von The IT Crowd
Freitag, 16. November 2007
Wachsweich...
...würde ich das Ergebnis meines Umzugs nennen. Die Installation der neuen Blogsoftware und die Anpassungen an den Templates waren relativ problemlos, allerdings ist die Datenbankstruktur derart verworren, so dass ich die alten Einträge nicht ohne komplizierte Konvertierung einspielen kann. Letztendlich habe ich dazu entschlossen nur die letzten drei Einträge zu behalten und den Rest sukzessive nachzutragen. Jetzt folgen nur noch einige kosmetische Verbesserungen, dann bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Vielen Dank an alle Blog-Kolleginnen und Kollegen, die bei bereits den Link zu meiner Seite angepasst haben.
Die Praktikantin macht uns weiterhin viel Freude und ich finde es fast schon Schade, dass sie uns wieder verlassen wird. Inzwischen ist sie ein klein wenig aufgetaut, sie wird nicht mehr ganz so rot, wenn man sie anspricht. In einem Anfall von Leichtsinn hat sie über ihre Hobbys berichtet und damit den Eindruck, dass sie die langweiligste Person der Welt ist bestätigt. Sie ist aktive Tierschützerin, allerdings beschränkt sich ihre Aktivität auf die Tatsache kein Fleisch zu essen. Wow, das nenne ich mal Einsatzbereitschaft.
Weiterhin singt sie im Chor (ich hätte wetten sollen) und ist ein großer Fan von Musicals. Das ist eigentlich nicht schlimm, aber sie gehört zu diesen Hardcore-Fans, die stundenlang vor dem Künstlereingang herumlungern und sofort schreiend in Ohnmacht fallen, wenn von einem Darsteller auch nur die kleinste Locke zu sehen ist. Ihr Lieblingsstück ist "Der König der Löwenâ", den sie schon über 20x gesehen hat.
Ich kann mir bildlich vorstellen, wie sie einen Darsteller anschmachtet, der wahrscheinlich eher auf Hosen als auf Röcke steht.
In der Mittagspause schiebe ich mir ganz gemütlich meine Stulle mit Putenbrust rein, als ein dünnes Stimmchen aus dem Hintergrund ertönte: "Wie kann man so was nur essen, die armen Tiere werden unter schlimmsten Umständen gehaltenâ"
Wenn ich etwas hasse, dann sind es diese Mittagessenvermieser.
"Ganz einfach. Truthahn, erschlagen, Truthahn rupfen, Truthahn würzen, Truthahn kochen, Truthahn in Scheiben schneiden. Klappe auf, Truthahnstulle reinschieben, wohlfühlenâ".
Nächste Runde.
"Ich selbst esse nur Salat und Naturprodukte – wegen mir muss kein Tier sterbenâ"
Sie will es doch gar nicht anders.
"Ich esse nur was ein Gesicht, Hörner, Hufe oder Schnabel hatte, aus Salat macht man Biodiesel und aus Kräutern Kümmerling. Ihr Vegetarier seid schuld, wenn der Sprit und der Alkohol immer teurer wird.â"
Finale
"Wie kann man nur so realitätsfremd sein?â"
Todesstoß
"Zumindest stelle ich mich nicht bei Wind und Wetter vor einen Eingang und warte darauf von einem schwulen Kerl ignoriert zu werden, um beim ersten Anblick in Ohnmacht zu fallen. Da esse ich lieber Tiere.â"
Der Rest vom Tag war herrlich ruhig...
Apropos Tiere: Der Hund hat heute wieder einen auf extrem goldig gemacht, man könnte ihn fast fressen
Donnerstag, 15. November 2007
Ich werde umziehen...
...und zwar mit meinem Blog. Ich habe keine Lust mehr täglich mehr Arbeit in das Löschen von Spam-Nachrichten als in das Erstellen von Beiträgen zu stecken. Außerdem bin ich mit der Geschwindigkeit des Portals nicht zufrieden, von der Erreichbarkeit und den Erweiterungsmöglichkeiten wollen wir erst gar nicht reden. Ich werde entweder auf "Wordpress"oder "Serendipidy"umsteigen und mein Blog auf einen meiner Server legen. Glücklicherweise habe ich 90% meiner Beiträge in einer eigenen Datenbank gespeichert, so dass ich einen Großteil meines alten Geschreibsels retten kann.
Bis es soweit ist werde ich hier den Betrieb aufrechterhalten, allerdings möchte ich schnellstmöglich wechseln. Der Name "Gedankenkauderwelsch"bleibt erhalten und die neue Adresse wird sehr wahrscheinlich www.gedankenkauderwelsch.buchlisten.de lauten. Alle Freunde und Kollegen, die mich in ihrem Blog (bzw. auf ihrer Seite) verlinkt haben, erhalten nach vollzogenem Umzug eine Nachricht von mir. Es wäre klasse, wenn ihr die neue Adresse bei euch verlinkt. Sollte ein Link von euch in meinem Blog fehlen, dann teilt es mir bitte mir, ich werde ihn umgehen einbauen.
Es gibt viel zu tun, ergreifen wir die Flucht...
Mittwoch, 14. November 2007
Aber ich bin doch ein Öko...
...und zwar von der schlimmsten Sorte. Ich rede von meiner Praktikantin, die dermaßen enervierend ist, dass es schon fast wieder Spaß macht. Natürlich hat die Dame Gleitzeit, d.h. sie kann irgendwann zwischen 6 Uhr und 9 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen und muss zwischen 15 Uhr und 19 Uhr nach Hause gehen. Heute kam sie um 8:59 Uhr und sah aus als hätte sie ein Bus überfahren. Im Schlepp hatte sie eine riesige Tasche, deren Fassungsvermögen ausreichen würde, um den Klamottenbedarf für eine halbjährige Weltreise zu aufzunehmen. Zuerst zog sie ihren Mantel aus, darunter trug sie eine dünnere Jacke, darunter eine Strickjacke, danach folgten ein Pullover, ein Hemd und wahrscheinlich auch noch ein T-Shirt. Alle Kleidungsstücke sahen aus als wären sie auf den Müll geworfen worden, weil sich nach 5 Jahren auf dem Wühltisch eines 1-Euro Ladens immer noch niemand dafür interessiert hatte. Jedes Teil war aus Baumwolle, hatte eine bräunliche Färbung und war ihr mindestens 3 Nummern zu groß. Ich bin mir sicher, dass nicht einmal mein Hund damit spielen würde. Hab ich schon erwähnt, dass sie einen 8 Meter langen Schal trug (natürlich aus brauner Baumwolle), den sie sich ca. 52x um den Hals gewickelt hatte. Irgendwann hatte sich die "Zwiebel"fertig geschält und meinte nur "Das frühe Aufstehen ist gar nix für mich...â".
Wahrscheinlich hatte sie gestern Abend noch Singstunde oder eine Monopolyrunde, so dass sie erst nach 21 Uhr ins Bett kam.
Endlich wurde uns der Inhalt ihrer Riesentasche präsentiert, zum Vorschein kam eine Plastikschüssel, die man locker als Kinderbadewanne verwenden konnte. In der Schüssel befand sich ein angemachter Salat, der das Volumen der Schüssel zu ca. 3% ausfüllte und locker auf einem Bierdeckel Platz gehabt hätte. Die anschließende Salatessorgie (wer zieht sich zum Frühstück schon Salat rein?) hatte den Charme einer Schweinefütterung. Bedingt durch die Größe des Behältnisses verschwand der Kopf der Praktikantin fast vollständig in der Schüssel, was für große Freude in unserem Büro sorgte. Am Praktikantenplatz saß ein brauner Baumwollrumpf mit einem zartblauen Plastikkopf – so was hat nicht jeder...





Kommentare