Freitag, 29. Februar 2008
Lost S04E05 – The Constant...
...ist die bisher verwirrenste Folge der akutellen Staffel "Lostâ". Im Mittelpunkt der Episode steht Desmond, der zusammen mit dem Piloten Frank und Sayid den Frachter erreicht. Obwohl der Flug nur 20 Minuten dauern sollte, kommt der Hubschrauber zu einer völlig andern Tageszeit am Frachter an, was ein weiterer Beweis für den zeitlichen Versatz der Insel ist. Auch die Tatsache, dass sich keiner der Frachterbesatzung über den verspäteten Helikopter wundert deutet darauf hin, dass der Besatzung die Anomalie der Insel bekannt ist. Desmond hat den Flug überhaupt nicht verkraftet und dreht vollständig am Rad. Er springt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her und wirkt vollständig orientierungslos. Im weiteren Verlauf der Handlung sehen wir, dass Daniel die Möglichkeit des Zeitreisens schon länger bekannt ist und dass es dadurch auch möglich ist die relative Zukunft zu verändern. Um solch eine Zeitreise zu überleben benötigt man eine Konstante, die in beiden Zeitebenen vorhanden ist, diese Konstante dient als eine Art Anker, der den Reisenden wieder in seine Ebene zurückzieht. Desmonds Konstante ist Penny Widmore, die in beiden Ebenen exisitiert. Nach der Reparatur der Kommunikationsanlage kann Desmond Kontakt zu Penny aufbauen und es folgt ein kurzes, aber sehr schwülstiges Gespräch. Insgesamt betrachtet hat mich die Folge nicht vom Stuhl gehauen, aber dennoch hat sie einige Fragen beantwortet und bestätigt, dass Desmond eine der Schlüsselpersonen ist.
Beantwortete Fragen:
- Es ist möglich die Zeitebenen kontrolliert zu wechseln:
- Die Insel mitsamt ihren Anomalien ist einer unbekannten Gruppe von Personen bekannt.
- Penny sucht Desmond
- Der Frachter kommt nicht von Penny
Neue offene Fragen:
- Wer ist der Auftraggeber der Frachterbesatzung und welche Ziele verfolgt er?
- Welche Rolle spielt Pennys Vater Charles Widmore?
- Benötigt jeder der Abgestürzten eine Konstante, um die Insel verlassen zu können?
- Was war Minkowski für ein Vogel?
Mittwoch, 27. Februar 2008
Ich bin sozial isoliert...
...das wollte mir gestern wieder einer der Hardcore-Dorfbewohner einreden. Wieder einmal wurde ich auf meiner Gassirunde das Opfer eines Mitmenschen mit gesteigertem Mitteilungsbedürfnis. Manche Leute können es einfach nicht akzeptieren, dass es doch tatsächlich Menschen gibt, die sich nicht von ihnen volllabern lassen wollen. Ich habe stets die Ohrhörer meines MP3-Players eingestöpselt und erwecke auch sonst nicht den Eindruck als würde ich ein Gespräch suchen. Es gibt für mich nichts entspannenderes als nach der Arbeit 1-2 Stunden mit dem Bellman durch die Felder zu ziehen, Musik zu hören und dabei den Stress des Tages von mir abtropfen zu lassen. Eigentlich sollte selbst der Doofeste erkennen, dass so jemand wie ich nicht gerade Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber ich habe, wie so oft, die Penetranz der Dorfbewohner unterschätzt. Gestern habe ich einen Mann erwischt, der mir gelegentlich über den Weg läuft und mit dem ich bisher noch nie ein Wort gewechselt hatte. Wir waren noch ein ganzes Stück voneinander entfernt, als er mir fuchtelnden Bewegung klarmachte, dass ich doch meine Ohrhörer herausnehmen soll. Irgendwie erschien er mir ein wenig aufgeregt, so dass ich seiner Aufforderung nachkam und mich von "Genesis: Suppers Ready"verabschiedet habe. Es kam wie es kommen musste, gleich die erste Frage war dämlich. "Gehen sie auch hier entlang, ich begleite sie ein Stück, dann können wir uns unterhaltenâ". .oO(Wo sollte ich denn sonst hingehen, der Weg führte nur in eine Richtung, und da ich nicht fliegen kann, werde ich wohl den Pfad nicht verlassen, außerdem will ich mich nicht unterhalten.) Irgendwie muss ich vergessen haben die große Leuchtreklame mit der "Bitte quatsche mich voll!"Aufforderung abzuschalten. Ich bin ein ansatzweise höflicher Mensch, deshalb habe ich darauf verzichtet ihm zu sagen, was er mich alles kann und wie stark ich an einem Gespräch mit ihm interessiert bin. Die ersten Kommentare von ihm habe ich noch mit einem desinteressierten Brummen beantwortet, aber dann begann das unvermeidliche Verhör. "Ich sehe sie immer nur mit ihrem Hund spazieren gehen, sind sie denn in keinem Verein?â". Aua, das zeugt von großem Talent, er hat bereits nach 2 Minuten meinen wunden Punkt getroffen und mich auf eines meiner Lieblingsreizthemen angesprochen. Ich hasse Vereinsmeierei, bin in keinem Verein, werde keinem beitreten und unterstütze auch keinen. Noch überragte meine Höflichkeit und ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich keine Vereine mag und auch keinerlei Mitgliedschaft anstrebe. Hätte ich doch meine Klappe gehalten, denn diese Anwort provozierte einen Monolog von mehreren Minuten, der mir all die Vorzüge des Vereinslebens in den schillernsten Farben schilderte und alle Menschen, die kein Mitglied in irgendeiner Vereinigung sind, mit dem einzigen Bewohner einer einsamen Insel gleichstellten. Ich würde niemals die wichtigen Leute kennen lernen, es würde mir schwerfallen in der Dorfgemeinschaft aufgenommen zu werden und stets der "Zugezogene"bleiben. Mein Gesprächspartner veränderte in diesem Moment seine Rangstufe auf meiner persönlichen Liste der zufälligen Bekanntschaften. Er machte einen Sprung von "seltsamer Mensch auf gleichem Planeten"auf "Labernder Nervbert ohne Mute-Tasteâ". Ich setzte einen betroffenen Gesichtsausdruck auf und beging einen Kardinalsfehler indem ich den Satz "Ach, ist das so?"sagte. Wie konnte ich nur so blöd sein und sein Geschwätz auch noch hinterfragen? Er hatte den Satz völlig falsch verstanden und glaubte darin einen Hilferuf von mir zu erkennen. In einem Anfall mitbürgerlicher Fürsorge zählte er mir all seine Vereinsmitgliedschaften auf und bot mir mehrfach an mich mitzunehmen, damit ich mich selbst von den Vorzügen der Zugehörigkeit überzeugen kann. Dieser Mann hatte wirklich eine Vollklatsche, es gibt keinen Verein, keine Interessengemeinschaft und keine sonstige Vereinigung, in der er nicht Mitglied ist. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber er ist Mitglied im Radfahrverein, bei der SPD, im Männerchor, im Kegelverein, bei den Hundefreunden, im Jazzclub und im Kerweverein. Danach folgte eine Aufzählung der (seiner Meinung nach) wichtigen Menschen, die ebenfalls in diesen Vereinen Mitglied sind. Ich habe mir verkniffen zu fragen, welchen Vorteil es ihm bringt, wenn er im gleichen Chor wie sein Zahnarzt singt oder wo sein Benefit in der Bekanntschaft des Friedhofgärtners liegt. Es folgte eine ausführliche Beschreibung der letzten Radtour, bei der Monika, das ist die Frau des Kassenwarts, solche Probleme mit dem Magen hatte und sie ständig hinter den Baum musste. Ständig unterlegte er seine Geschichte mit der Frage "Sie verstehen was ich meine?â". Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt und ich musste dem Herrn mitteilen, dass es mir völlig egal ist wie viele Bäume Monika auf der letzten Radtour verschissen hat und dass ich mir im Moment nichts sehnlicher wünschen würde als auf eine einsame Insel verbannt zu werden. Das hat den Vogel überhaupt nicht interessiert – im Gegenteil, er hat mir auch noch die Lieder aufgezählt, die beim nächsten Auftritt des Männerchors neu im Programm sind. Hätte ich einen Revolver besessen, ich hätte ihn erschossen. Irgendwann sind wir dann an eine Kreuzung gekommen und ich habe ihn gefragt welchen Weg er nehmen würde. Darauf hat er mich gefragt welchen denn ich gehen werde und ich konnte nicht anders als zu antworten "Ganz egal, hauptsache er führt in eine andere Richtung als ihrer.â" Da war ich ihn los und seinem Gesichtsausdruck zu urteilen werden wir uns niemals wieder unterhalten und mein Ruf wird beim Gesangsverein, beim Radfahrerverein, bei der SPD und bei einigen weiteren Dorfvereinigungen im komplett im Arsch sein. Ein Umstand, mit dem ich leben kann, außerdem werde ich heute Mittag an der Kreuzung einen Strauß Blumen ablegen.
Dienstag, 26. Februar 2008
Stecke einen Idioten in eine Uniform...
...und schon kommt er sich wichtig vor. In der Firma hatten wir einen Kurzschluss in einem Sicherungskasten. Als ich um kurz vor 6 Uhr die Halle betrat stach mir ein beißender Geruch in die Nase. Da aber kein Qualm oder Feuer zu entdecken war machte ich mir nicht weiter Gedanken. 10 Minuten später fiel dann in einem Drittel der Produktionsfläche die Beleuchtung aus und wir wussten auch endlich wo die Quelle des unangenehmen Gestanks zu finden war. In solchen Situationen muss die Feuerwehr gerufen werden, die den Schaden aufnimmt und ggf. irgendwelche Maßnahmen zur Brandbekämpfung einleitet. Naja, der Feuerwehrmann, der als erster am Sicherungskasten ankam, war entweder hochgradig paranoid oder die Ausgeburt eines Minderwertigkeitskomplexes – wahrscheinlich beides. Er hat sich die Situation erst gar nicht angeschaut, sondern sofort aus vollem Hals "Evakuieren!"gebrüllt. Natürlich niemand diesen Kasper ernst genommen und nur die Oberfaulenzer sind aus der Halle gegangen. Daraufhin hat er sich fürchterlich aufgeregt und mit allen möglichen rechtlichen Konsequenzen gedroht, wenn nicht alle umgehend die Halle verlassen. Glücklicherweise kam zu dieser Zeit sein Chef angefahren, der ihn gefragt hat, ob er auch ein Restaurant evakuieren lässt, wenn er im Aschenbecher eine brennende Zigarette sieht. Unter tosendem Applaus hat sich dann das Feuerwehrmännlein selbst evakuiert.
Wie die Börse funktioniert...
Once upon a time in a village, a man appeared and announced to the villagers that he would buy monkeys for $10 each. The villagers seeing that there were many monkeys around, went out to the forest, and started catching them. The man bought thousands at $10 put them in a big cage but the supply started to diminish, the villagers stopped their effort.
The man announced that he would now buy at $20. This renewed the efforts of the villagers and they started catching monkeys again. The cage got busier. Soon the supply diminished even further and people started going back to their farms.
The offer increased to $25 each and the supply of monkeys became so little that it was an effort to even see a monkey, let alone catch it!
The man now announced that he would buy monkeys at $50! However, since he had to go to the city on some business, his assistant would now buy on behalf of him.
In the absence of the man, the assistant told the villagers. "Look at all these monkeys in the big cage that the man has collected. I will sell them to you at $35 and when the man returns from the city, you can sell them to him for $50 each."
The villagers rounded up with all their savings and bought all the monkeys back.
Then they never saw the man nor his assistant, only monkeys everywhere!
Now you have a better understanding of how the stock market works.
(gefunden irgendwo in den Weiten des www)
Montag, 25. Februar 2008
Ein wenig ungewöhnlich ist es schon...
...wenn man am 24. Februar auf dem Marktplatz sitzt und im Freien Bier trinkt. Ich hatte nur ein ein Poloshirt an und musste nach kurzer Zeit auch noch meine Strickjacke ausziehen, weil es einfach zu warm war. Alle Sitzplätze im Freien waren rappelvoll und wir hatten Glück überhaupt noch einen Platz zu bekommen. An der Eisdiele stand eine Warteschlange aus mindestens 20 Personen und hätte ein Freibad bereits seine Tore geöffnet, dann wären dort sicherlich auch schon die ersten Gäste aufgeschlagen. Man darf nicht darüber nachdenken, dass wir eigentlich tiefsten Winter haben und das alles nur eine Auswirkung der globalen Erwärmung ist, sonst schmeckt das Bier nun wirklich nicht mehr.
Gut geschmeckt hat mir das Bier auch am Freitagabend in unserem Stammpub. Seit der Einführung des Rauchverbots waren wir nicht mehr im "Murphys Law"und ich war gespannt was für eine Atmosphäre ohne dicke Rauchschwaden herrschen würde. Es war voll, aber nicht so voll wie ich es in Erinnerung hatte. Früher konnten man nur unter extremen Körpereinsatz auf die Toilette gehen, am Freitag war der Weg nach einigen kleinen Schubsern frei. Vielleicht lag es aber auch an der Preiserhöhung, das Pint Guinness hatte sich seit unserem letzten Besuch um 0,50 Euro verteuert. Nicht jeder ist bereit für einen halben Liter Bier 4,10 Euro zu bezahlen.
Zur Zeit wird dieser Blog durch irgendwelche Spambots mit Trackbacks bombardiert. Bis ich eine Möglichkeit gefunden habe, um die Trackbacks zu sperren muss ich leider die kompletten Kommentarfunktionen abschalten. Wer sich mit Serendipity auskennt und einen Weg weiß wie man speziell die Trackbacks aller vorhandenen Beiträge sperren kann, der möge mit dies über das Kontaktformular mitteilen. Der dämliche Bot hat sich auch nach 24 Stunden noch nicht beruhigt und hat mir mit absoluter Penetranz die Hucke voll.
Edit: Scheinbar habe ich die richtige Einstellung gefunden oder er hat die Lust verloren. Kommentare sind wieder möglich.
Freitag, 22. Februar 2008
Lost S04E04 – Eggtown...
...ist die bisher langweiligste Folge der aktuellen Staffel. Nach 3 Vollgasfolgen haben wir jetzt einen echten Lückenfüller erlebt, der uns fast keine offenen Fragen beantwortet. Im Mittelpunkt der Flashforwards steht Kate, von der wir bereits seit dem Finale der 3. Staffel wissen, dass sie zu den Oceanic Six gehört. Locke betätigt sich als Koch und bringt dem gefangenen Ben eine Portion Eier und versucht ihm mal wieder ein paar Informationen zu entlocken. Natürlich hat Ben nichts weiter zu tun als Locke auf die Palme zu bringen, was ihm auch schon nach wenigen Sätzen gelingt. Kate geht einen Deal mit Miles ein, um Informationen über sich selbst zu erhalten. Dafür muss sie aber Miles ein ein minütiges Gespräch mit Ben zusichern. Miles bietet Ben an, dass er für 3.2 Millionen Dollar seinen Auftraggebern den Tod von Ben vorlügt und Ben geht auf dieses Angebot ein. Als Locke erfährt, dass Kate Miles zu Ben gebracht hat verbannt er diese aus "Othertownâ". Kate schiebt daraufhin noch ein kleines Nümmerchen mit Sawyer und erzählt ihm, dass sie glaubt nicht schwanger zu sein. Sawyer findet das ziemlich klasse, was Kate dazu veranlasst ihm eine Maulschelle zu verpassen und ihn in den Wind zu schießen (oder auch nicht...).
Locke platzt inzwischen der Kragen und er steckt Miles eine Handgranate zwischen die Backen und verlangt alles über den Frachter und seine Besatzung zu erfahren. Jack und Juliet erhalten von Charlotte eine Notfallnummer, mit der sie den Frachter erreichen können. Von dort erfahren wir, dass der Hubschrauber noch nicht angekommen, bzw. verschwunden ist. Im Flashforward sehen wir, dass Kate einen Sohn hat, der sie vor Gericht entlasten könnte. Kate lehnt dies jedoch ab, so dass schließlich die Aussage von Jack dazu führt, dass sie nur eine Strafe auf Bewährung erhält. Auf die richterliche Frage an Jack, ob er noch in Kate verliebt sei beantwortet dieser mir "Neinâ", was er allerdings in einem abschließenden Gespräch mit Kate als Lüge bezeichnet. Eine Einladung zum gemeinsamen Kaffee trinken lehnt Kate ab, weil Jack sich weigert ihren Sohn zu sehen. In der letzten Szene wird gezeigt, dass Aaron Kates Sohn ist (oder sein könnte).
Beantwortete Fragen:
- Mitglied Nr.5 der Oceanic Six ist Aaron
- Es hat insgesamt 8 Überlebende gegeben
- Kate ist nicht schwanger
Neue Fragen:
- Welche beiden Überlebenden sind doch noch gestorben?
- Warum ist Aaron bei Kate?
- Wo ist der Hubschrauber?
- Warum will Jack Aaron nicht sehen?
- Ist Locke wirklich so planlos wie Ben es behauptet?
- Warum konnte sich der Typ die Karten nicht merken (Inselbegabung?)
- Wann sind die FFs zeitlich anzusetzen, Aaron ist schon relativ alt?
- Was ist mit den restlichen Losties passiert?
Donnerstag, 21. Februar 2008
Ich habe keine Ahnung...
Das darf doch nicht wahr sein...
...dachte ich mir gestern als ich das Radio einschaltete RPR1 hat eine neue Moderatorin. Eigentlich nichts ungewöhnliches, aber die Stimme kam mir seltsam bekannt vor und war mir auf Anhieb unangenehm. Kurze Zeit später wurde dann auch der Name genannt: Lisa Bund. Meine nächsten Aktionen war somit vordefiniert, ich habe sofort den Sender gewechselt und den Programmplatz im Radio gelöscht. Ich werde diesen Sender erst dann wieder einschalten, wenn diese Person endgültig aus dem Programm genommen wurde.
Was soll das überhaupt? Single gefloppt, Album gefloppt und im Dschungelcamp aufgetreten, kann man noch mehr falsch machen? Da höre ich mir lieber wieder SWR3 an, auch wenn die ständige Eigenwerbung täglich penetranter wird. Die haben wenigstens einen Kai Karstens, der wohl letzte gute Moderator bei diesem Sender.
Mehr Glück mit der Moderation hat die 5. Staffel von "Deutschland sucht den Superstarâ", die nur noch von Marco Schreyl moderiert wird. RTL hatte scheinbar ein Einsehen, nachdem alle weiblichen Co-Moderatoren bisher eine einzige Katastrophe waren. Katastrophen gibt es auch bei den Kandidaten, allerdings fallen die weniger heftig als in den vorherigen Staffeln aus. Wenn man sich anschaut wie oft manche Kandidaten in den bisherigen Shows gezeigt wurden, dann kann man sich bereits ausrechnen wer es in die Mottoshows schafft. Es wurde auch schon sehr früh ein Favorit deklariert, der von Bohlen protegiert und wahrscheinlich auch in die Top 3 (wenn nicht sogar bis zum Finale) gepusht wird. Klar ist das unfair, aber die junge holländische Dame ist eine der zwei grö゚ten Talente dieser Staffel. Von allen weiblichen Teilnehmern stechen für mich nur besagte Rania(?) und Stella hervor, die sowohl eine gute Stimme als auch eine medienwirksame Persönlichkeit vorweisen. Bei den Männern habe ich bisher nur Einheitsbrei gesehen, es ist kein wirklich schlechter, aber auch kein wirklich guter Sänger darunter. Natürlich sind auch wieder einige Teilnehmer im Recall, die mir sofort auf den Zapfen gingen. Man möge mir verzeihen, dass ich mir die Namen noch nicht merken konnte, das wird sich in den nächsten Wochen garantiert ändern. Die drei Hasskandidaten, die mir jetzt bereis auf die Nerven gehen sind dieser junge Mützenlurch mit seiner widerlichen
Selbstüberzeugung, die blonde Nervensäge, die aussieht wie eine fleischgewordene Fickpuppe und der Victoria Beckham Verschnitt, die gestern im 2. Anlauf die Alicia Keys Nummer gesungen hat. Bei meinem Glück schaffen sie es alle in die Mottoshow und ich darf mich noch eine Weile über sie aufregen.
Das neue Jury-Mitglied Bär Läsker gefällt mir sehr gut, er wirkt kompetent und scheint seine Wertungen neutral und unvoreingenommen abzugeben. Bohlen ist eben Bohlen, er hat seinen Favoriten, sieht sein finanzielles Potenzial und will ihn mit allen Mitteln durchpauken. Es würde mich nicht wundern, wenn der neue Superstar weiblich ist und aus Holland kommt. Nicht besonders fair, aber das erwarte ich von dieser Show sowieso nicht.
Dienstag, 19. Februar 2008
Ist es so schwer...
- den Satz "Neukunden bitte Vorkasse verwenden"zu verstehen?
- morgens um 5:30 Uhr schneller als 25 KmH in der Ortschaft zu fahren?
- mal für 5 Minuten die Klappe zu halten?
- an mir vorbei zugehen ohne mich anzulabern?
- beim Kaugummi kauen den Mund geschlossen zu halten?
- in der Warteschlange 20cm Abstand zum Vordermann zu halten?
- seinen schwäbischen Dialekt ein wenig zu unterdrücken, wenn Nichtschwaben am Gespräch teilnehmen?
- zu akzeptieren, dass jemand, der 15 Jahre jünger als man selbst ist trotzdem Ahnung von etwas haben kann?
- zu verstehen, dass Praktikanten niemals den letzten Kaffee aus der Kanne nehmen dürfen?
- pünktlich zu einem Termin zu erscheinen?
- auf der Toilette nicht zu rauchen?
- keine animierten .gif-Grafiken in einer Geschäftsmail zu verwenden?
- die Lautstärke seines Klingeltons unterhalb dem Niveau einer Luftschutzsirene zu halten?
- einen Satz mit weniger als 25 Fremdwörter zu sprechen?
- in den 30 Minuten Mittagspause keine Geschäftsgespräche am Kantinentisch zu führen?
- auf ein Lachsbrötchen zum Frühstück zu verzichten, wenn man den ganzen Tag Termine hat?
- bei der Arbeit nicht zu pfeifen?
Es ist mal wieder alles vorbei...
..bei einem Kumpel und seiner Freundin. Ich hoffe, dass es jetzt auch dabei bleibt, denn ich habe die Faxen endgültig dick. Normalerweise
halte ich mich aus solchen Beziehungskrisen heraus, aber dieses mal gab es kein Entkommen, denn jeden zweiten Tag saß ein Teil des
Paares bei uns und hat sich ausgeheult. Naja, geheult hat eigentlich nur der männliche Teil und dies auch nur im übertragenen Sinne. Der weibliche Teil ist aus etwas härterem Holz geschnitzt und hat das Drama, das sich jetzt bereits über Monate hingezogen hat beendet. Mir ist auch irgendwann der Kragen geplatzt und ich habe dem männlichen Teil zu einem Ende mit Schrecken geraten, weil ich es mir nicht mehr mit ansehen konnte, wie er sich über Monate zu einem psychischen Wrack entwickelt. Jetzt scheint es vorbei zu sein und wir haben die Probleme. Wie verhält man sich, wenn sich ein Paar aus dem gemeinsamen Freundeskreis trennt. Ich schaffe es nicht neutral zu bleiben, denn ich kenne den männlichen Teil seit über 30 Jahren und werde ihn nicht wegen einer beendeten Beziehung in den Wind schießen. Ich kam zwar mit dem weiblichen Teil meistens gut zurecht, allerdings musste ich mir auch sehr oft einen Kommentar verkneifen, um einen Konflikt zu vermeiden. Sie ist mir ein wenig zu laut, zu inkonsequent und sie gibt sehr oft etwas vor zu sein, was sie nicht ist. Das alles passiert zwar nicht in böser Absicht, ist aber auf Dauer sehr enervierend. Er ist da völlig anders, er denkt oftmals ausschließlich mit seiner Hose und kann selbstständig keine noch so einfache Entscheidung treffen. Beiden mangelt es an Perspektive, die haben sich in ihrem Leben noch keinerlei Fundament geschaffen, auf den sie sich etwas aufbauen könnten. Ich könnte mit solch einer Einstellung
nicht leben, dafür habe ich ein zu ausgeprägtes Sicherheitsdenken.
Freitag, 15. Februar 2008
Lost S04E03 The Economist...
... ist die neuste Folge von "Lost" und hat es wieder geschafft, die Serie in eine neue Liga zu schubsen. "The Economist"ist die bisher beste Episode der noch jungen 3. Staffel . Laut Eonline und Dark Ufo werden nach dem Ende des Autorenstreiks noch 5 weitere Folgen gedreht, um die 4. Staffel zu einem vernünftigen Abschluss zu bringen. Nach der 7. Folge wird es eine sechswöchige Pause geben, danach werden die restlichen 6 Folgen wöchentlich ausgestrahlt. Was mit den noch fehlenden 3 Episoden passiert ist noch nicht ganz geklärt, möglicherweise werden sie die noch an die letzten beiden Staffeln angehängt.
In "The Economist" haben wir den Namen einen weiteres Mitglieds der "Oceanic Six"kennen gelernt. Sayid hat es ebenfalls geschafft die Insel zu verlassen und scheint nun als eine Art Auftragskiller für jemanden zu arbeiten. Unser irakischer Folterknecht arbeitet eine Liste ab und mordet im Auftrag von Benjamin Linus. Ich muss gestehen, dass mich das doch ziemlich überrascht hat. Wir erhalten auch die Bestätigung, dass sich der zeitliche Ablauf auf der Insel sich von der Außenwelt unterscheidet, ebenso wird das Eiland erstmalig aus der Vogelperspektive gezeigt. Insgesamt betrachtet gibt es aber wieder mehr neue Fragen als Antworten.
Was wurde geklärt:
- Die Insel liegt in einem Zeitloch.
- Sayid gehört zu den Oceanic Six (es fehlen noch 2 weitere Personen)
- Jacobs Haus ist verschwunden
- Ben war nicht sein ganzes Leben auf der Insel, sondern ist fleißig in der Welt herumgereist
Neue Fragen:
- Was ist Ben, wer ist Ben, was will Ben?
- Was ist mit Jacobs Hütte los?
- Was bedeutet R.G. (oder hab ich das verpasst?)
- Welche Auswirkungen hat die veränderte Zeit auf die Insel und die Außenwelt?
- Wer steht alles auf Sayids/Bens Liste und was sind das für Leute?
Mittwoch, 13. Februar 2008
Religionsfreies Leben...
Die Betreiberin dieses Blog gehört zu der Sorte Mensch, mit denen ich überhaupt nichts anfangen kann und denen ich aus dem Weg gehe. Ich habe bereits nach dem ersten Eintrag beschlossen, dass ich diese Seite nie wieder aufrufen werde und meine Meinung in dem verweisenden Blog hinterlassen. Gut, mein Kommentar enthielt die Worte "kotzen"und "Mistâ", aber dies bezog sich ausschließlich auf den Inhalt und war nicht im Mindesten beleidigend. Huch, was hat sich die fromme Dame vielleicht aufgeregt, sie müsse sich nicht beleidigen lassen, sie wäre offen für Diskussionen und überhaupt ist mein Beitrag eine riesige Frechheit. Ich wollte überhaupt nicht diskutieren – selbst wenn sie der letzte Mensch auf Erden wäre, dann würde ich mit ihr keine Diskussion anfangen. Solche Leute leiden unter Realitätsverlust und verstecken sich hinter ihrem Glauben und meinen dennoch, dass sie so etwas wie Weltoffenheit besitzen. Sie hat den Urbeitrag gelöscht und stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass ihre Behauptung eine Falschaussage ist. Ich habe auch etwas gelernt, wenn ich mal wieder auf so ein Blog stoße, dann kotze ich still vor mich hin und halte meine Klappe.
Dienstag, 12. Februar 2008
Smoke on the water...
Montag, 11. Februar 2008
Servus, mach's gut...
Sonntag, 10. Februar 2008
LG KS20 im Eigenbau... (Teil 1)
...oder auch Customization für Anfänger.
sehr viel kann, aber auch ziemlich beschissen aussieht. Auch die
Bedienung ist nicht optimal, oftmals lassen sich diverse Funktionen mit
dem Einsatz des Stifts erreichen. Es gibt jede Menge Software von
Drittanbietern, die sowohl das Aussehen als auch den Bedienkomfort des
Handy verbessern. Ich habe ausschließlich Freeware verwendet, um dem
KS20 eine schickere Oberfläche/Bedienung zu verpassen.
Die Basis bilden die Programme Freestyle und Flashlite 2.1, die der kompletten Oberfläche einen neuen Anstrich geben. Sämtliche Programme, Funktionen und Telefonummern lassen sich mit einem eigenen Button belegen und sind direkt vom Touchscreen ausführbar. Icons werden in großer Zahl mitgeliefert und sind noch zahlreicher im Netz zu finden. Insgesamt können 5 Screens mit jeweils 12 frei belegbaren Icons
erstellt werden, die mit einem Fingerstreich über das Display geschoben
werden. Das iPhone hat hier wohl Pate gestanden.
Die unteren 4 Buttons sind statisch und bieten den Schnellzugriff auf die Telefonfunktion, den Internet Explorer, Outlook und den Mediaplayer.
Auch Rufnummern (ich habe hier bewußt keinen Kontakt angewählt, um niemanden auf den Schlips zu treten) lassen sich ganz bequem mit Wurstfingern eingeben. Wird ein Kontakt aus der Kontaktliste ausgewählt, so werden zusätzlich noch dessen Informationen mit Bild angezeigt.
Verwendet habe ich hier das iPhone dialpad theme (retail style) by Nargalzius.
Im gesperrten Modus wird durch die Software S2U2 das Touchscreen deaktiviert und kann nur mit einer Fingerbewegung über den Slider wieder aktiviert werden. Zusätzlich werden Uhrzeit, Datum, Aufgaben, Termine, SMS und Email angezeigt.
Mehr gibt es in Teil 2, in dem ich Video und Music-Player, Bildbetrachter und Kontaktliste angepasst habe.





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