...im Osten der Republik. In dennächsten 12 Tagen bin ich in Weimar, Leipzig, Dresden und Plauen zu finden. Die nächsten 1,5 Wochen werde ich mit jeder Menge Landschaft, gutem Essen und noch besserem Bier verbringen. Bis dahin wird hier Funkstille herrschen, evtl. gibt es ein paar Kurzeinträge via Handy, aber mehr werde ich mir nicht aus den Rippen leiern. Wer mich kennt, der weiß wie ich zu erreichen bin und wer mich nicht kennt, der kann mich mal (in Ruhe lassen). Handy ist online und E-Mails werden abgerufen. Glaubt bloß nicht, dass ich Postkarten schreibe. Erstens habe ich eine Sauklaue, zweitens bin ich unkreativ und drittens interessiert sich doch eh keine Sau für meinen Urlaub. Ich werde mir für die Karten- und Portokosten lieber ein Bierchen kaufen und auf euch (und auf mich) trinken. Gehabt euch wohl, trinkt viel Bier, habt viel Sex, kocht euch gutes Essen und benennt euren Erstgeborenen nach mir. Wir lesen uns in 2 Wochen.
Mittwoch, 30. April 2008
Sucht mich...
Dienstag, 29. April 2008
Mit unerträglicher Penetranz...
...gehen mir seit ein paar Tagen wieder diverse Call-Center auf die Nerven. In Deutschland ist es wohl nicht möglich solche Unternehmen juristisch davon abzuhalten mich mit ihren Anrufen zu belästigen. Die Produkte, die man mir am Telefon verkaufen möchte werden immer ungewöhnlicher, so dass ich manchmal vermute, dass mich irgend jemand verarschen möchte.
Inzwischen bin ich davon abgekommen die Call-Agenten zu beleidigen, derzeit lasse ich sie lieber reden und versuche das Gespräch in eine Richtung zu lenken, mit der sie überhaupt nichts anfangen können. Wenn sie mit mir telefonieren, dann lassen sie wenigstens andere in Ruhe.
Beispiel 1:
(Dies ist mein absoluter Favorit, ich bin mir immer noch nicht sicher, ob der Anruf echt war.)
(A)nruferin: Hallo, hier is de Monika ausm Oddewald?
Ich: Bitte wer?
A: Ei, mer lieffern als de guude Honich an euch aus.
Ich: Sie machen was?
A: Na Honich lieffere, de guude kaltgschleuderde.
Ich: An mich?
A: Noch net, awwer mer sin ihn eurer Näh und könnde vorbeikumme.
Ich: Ich esse keinen Honig.
A: Awwer des is doch de guude kaltschleuderde, der is gsund un schmeggt guud.
Ich: Ich bin Diabetiker, ich darf keinen Honig essen.
(Wäre ich Pinocchio, dann könnte ich meine Nasenspitze nur noch mit dem Fernglas sehen)
A: Aaach ned de kaltgschleuderde?
Ich: Nein, der enthält Zucker und ich darf keinen Zucker essen.
A: Schad, wie siehtsn mit Marmelad aus?
Ich: Enthält auch Zucker, darf ich nicht essen?
A: Aaach ned Hollunder, der is ned süß.
Ich: Nein, überhaupt keine Marmelade.
A: Schaaad, awwer mer hawwe auch Zinkkabsle.
Ich: Nein, ich bin bestens versorgt.
A: Aaaach mit Zink?
Ich: Auch mit Zink!
A: Des is schaad, donn vielleicht e onnermol.
(Leute gibt es...)
Beispiel 2:
(A)nrufer: Guten Tag, spreche ich mit Vorname, Name?
(Rufnummer ist unterdrückt, daher keine Auskunft)
Ich: Wer will das denn wissen?
A: Mein Name ist Vorname Nachname von der Firma Firmenname
Ich: Und was wollen sie?
A: Ich stehe gerade vor ihrem Haus und möchten wissen, ob sie der Eigentümer sind.
Ich: Das geht sie nichts an, was wollen sie überhaupt?
A: Wir möchten ihnen ein Angebot für neue Fenster machen.
Ich: Sie sagten doch, dass sie vor meinem Haus stehen.
A: Ja.
Ich: Dann drehen sie sich bitte nach links und laufen ca. 150 Meter die Straße hinunter.
A: Warum das denn?
Ich: Dort finden sie einen Optiker, der kann ihnen weiterhelfen.
A: Ist das der Hausbesitzer?
Ich: Nein, aber der verkauft Brillen und sie brauchen wohl dringend eine, sonst hätten sie bestimmt gesehen, dass alle Fenster in meinem Haus nagelneu sind und nicht ausgetauscht werden müssen.
KLACK!
Beispiel 3:
(A)nruferin: Guten Tag, mein Name ist Vorname Nachname, spreche ich mit Vorname Nachname?
(Wieder keine Rufnummerübermittlung, daher keine Auskunft)
Ich: Was wollen sie denn?
A: Wir machen eine Umfrage zum Thema TV-Zeitschrift und hätte ein paar Fragen an sie.
(Ich hatte gerade nichts zu tun...)
Ich: Wenn es denn sein muss.
A: Wie viele Stunden TV schauen sie pro Tag?
Ich: 0,25
A: (nach ca. 10 Sekunden Stille) Das sind 15 Minuten.
Ich: Herzlichen Glückwunsch, sie sind für ihren Job überqualifiziert.
A: (lacht) Ja, das sage ich auch immer.
A: Womit wählen sie ihr Fernsehprogramm aus?
Ich: Mit der Fernbedienung.
A: Wie dumm, die Frage war falsch gestellt.
Ich: Sehe ich auch so.
A: Nach welchen Kriterien wählen sie Fernsehprogramm aus?
Ich: Ich schaue nur die Tagesschau.
A: Und wenn sie etwas anders anderes schauen möchten, womit informieren sie sich über das aktuelle Fernsehprogramm?
Ich: Ich schaue nur die Tagesschau.
A: Mehr nicht?
Ich: Mehr nicht!
A: Haben sie sich schon einmal eine Programmzeitschrift gekauft?
Ich: Nein, aber ich habe schon mal eine durchgeblättert.
A: Fanden sie die Zeitschrift denn informativ?
Ich: Nein, nicht wirklich.
A: Warum nicht?
Ich: Ich wusste schon was drin steht?
A: Sie wussten was drin steht?
Ich: Ja, die Tagesschau kommt täglich von 20:00 bis 20:15 Uhr.
A. Und wenn sie einmal eine andere Sendung schauen möchten?
Ich: Möchte ich nicht.
A: Sie schauen wirklich nur die Tagesschau?
Ich: Sind ihre Verständnisprobleme akustischer oder geistiger Natur?
A: Die Frage verstehe ich nicht.
Ich: Aha, letzteres.
A: Dürfen wir ihnen ein kostenloses Exemplar der TV-Pupsi zuschicken?
Ich: Nein, kein Interesse.
A: Warum denn nicht, ist doch völlig kostenlos.
Ich: Ich weiß doch was drin steht.
A: Jaja, die Tagesschau kommt von 20:00 bis 20:15 Uhr.
Ich: Sehr gut, sie kennen sich aus, sie sind ganz bestimmt überqualifiziert.
KLACK!
(Die war wirklich zäh)
Beispiel 4:
(A)nrufer: Ja guten Tag, Herr Name!
(Meine Güte ist der gut gelaunt, da sind garantiert bewusstseinserweiternde Drogen im Spiel)
Ich: Haben sie was genommen?
A: Wie bitte?
Ich: Sie sind so gut gelaunt, nehmen sie Drogen?
A: Nein, ich überbringe gute Nachrichten, da muss man doch einfach gut gelaunt sein.
Ich: Lassen sie mich raten, ich habe was gewonnen.
A: Ganz genau, Herr Name, sie sind einer unserer glücklichen Gewinner!
Ich: Woher wollen sie denn wissen, ob ich glücklich bin?
A: Wenn sie es noch nicht sind, dann werden sie es gleich sein, Herr Name.
Ich: Warum, wollen sie mir von ihren Drogen abgeben?
A: Nein, aber wollen sie denn gar nicht wissen was sie gewonnen haben, Herr Name?
(Der Typ geht mir mit seinem ständigen Herr Name und seiner guten Laune gewaltig auf den Zeiger)
Ich: Sie werden es mir sicherlich gleich erzählen.
A: Sie haben ein kostenloses Probeabonnement der Zeitschrift Blubber gewonnen.
Ich: Und das soll mich glücklich machen?
A: Aber man bekommt doch nicht alle Tage etwas geschenkt.
Ich: Etwas von ihren Drogen wäre mir lieber gewesen.
A: ICH NEHME KEINE DROGEN!
Ich: Das würde aber ihre gute Laune erklären.
A: Ich bin überhaupt nicht mehr gut gelaunt,Herr Name, ich versuche ihnen hier eine Freude zu machen und sie unterstellen mir, ich würde Drogen nehmen.
Ich: Ich beschreibe nur meinen subjektiven Eindruck.
A: (genervt) Wohin dürfen wir die Zeitschrift schicken, Herr Name.
Ich: Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH Muthstr. 4, 74889 Sinsheim
A: Vielen Dank, das erste Exemplar wird ihnen in den nächsten Tagen zugestellt, Herr Name.
A: Einen schönen Tag noch, Herr Name.
Ich: Keine Macht den Drogen.
KLACK!
(Hach, war der dämlich)
Montag, 28. April 2008
Mein Hals brennt...
... wie Feuer, ich habe mir auf dem schmalen Streifen zwischen T-Shirtkragen und Haaransatz einen ordentlichen Sonnenbrand verpasst. Am Samstag habe ich mich endlich dazu aufgerafft und alle anstehenden Gartenarbeiten erledigt. Der Rasen wurde auf ein erträgliches Maß zurück gestutzt, vertikutiert, gedüngt und nachgesäht. Das kleine Fleckchen neben dem Haus, das bisher eine Zuchtanlage für Löwenzahnpflanzen war, wurde von mir mit Gift behandelt, so dass ich in wenigen Tagen auch dort neuen Rasen aussähen kann. Danach kam die Terrasse an die Reihe. Der Schmutz des Winters musste entfernt werden, was trotz vorhandenen Hochdruckreinigers über eine Stunde gedauert hat. Anschließend habe ich noch das Auto gewaschen und siehe da, unter der grauen Dreckschicht kam doch tatsächlich eine schwarze Lackierung zum Vorschein.
Mit einem sauberen Auto ging es dann zum Baumarkt (20% auf Alles...), um noch eine Holzwand, die als zusätzlicher Sichtschutz für die Terrasse dienen soll, zu kaufen. Alles war vorrätig und wir konnten den Baumarkt nach 30 Minuten wieder verlassen, allerdings wollten die Abmessungen der Holzwand nicht so ganz mit dem Abmessungen meines Auto harmonieren. Das Scheißding war etwas 2cm zu breit, da war weder schräg noch quer etwas zu machen – die Wand ging nicht ins Auto. Also sind wir wieder in den Baumarkt, haben die Wand gegen eine schmälere umgetauscht, die seltsamerweise 6 Euro teuer war.
Am Sonntag wurde die Grillsaison eröffnet, endlich wieder gemütlich im Freien sitzen und sich von dem Mist der Woche erholen.
Lost S04E09 – The Shape of Things to Come...
...dürfte wohl die Messlatte für die Qualität einer Lost-Folge ein gutes Stückchen höher gelegt haben. In jeder Staffel gibt es eine Über-Folge, "The Shape of Things to Come"ist die Überfolge aller bisher ausgestrahlten Staffeln. Im Mittelpunkt der Episode steht Benjamin Linus, der inzwischen zur faszinierendsten Figur der Serie geworden ist und alle anderen Schauspieler zu Laiendarsteller deklassiert. Michael Emerson spielt die Rolle seines Lebens, einzig Terry O'Quinn kann ihm noch ansatzweise das Wasser reichen.
In der letzten Episode haben wir viele Antworten und jede Menge neuer Fragen erhalten, einige Theorien wurden bestätigt und eine große Überraschung war auch dabei. Ich beschränke mich auf eine Aufzählung der Highlights, für einen kompletten Recap war die Folge zu umfangreich.
- Zum allerersten mal sehen wir einen Ben Linus, dem die Situation entglitten ist. Der Tod seiner Tochter war von ihm nicht einkalkuliert und hat in (kurzzeitig) aus der Bahn geworfen. Wir erfahren, dass die Geschichte um Rousseau und der Entführung von Alex der Wahrheit entspricht "We took her from an insane womanâ". Außerdem wurde bestätigt, dass hinter der ganzen Geschichte das Machtspiel zweier Männer steckt - Benjamin Linus und Charles Widmore. "He has changed the rulesâ".
- Ben hat eine Möglichkeit das Rauchmonster zu rufen und kann es vielleicht sogar bedingt kontrollieren. Er betritt einen unbekannten Raum (oder ein unbekanntes Tunnelsystem), dessen Zugangstür mit ägyptisch aussehenden Symbolen verziert war. Das Ganze sah sehr alt aus, so dass der Verdacht nahe liegt, dass es von den Ureinwohnern der Insel erbaut wurde. Es würde mich nicht wundern wenn die Figuren auf den Bildern nur 4 Zehen hätten. Als Ben die Tür öffnete war seine Kleidung noch relativ sauber, als er aus dem Raum zurück kam war sie überall mit schwarzem Staub bedeckt. Schwarzer Staub - schwarzes Rauchmonster, da gibt es sicherlich einen Zusammenhang.
- Im Flashforward sehen wir wie Ben die Insel verlässt und irgendwo in der tunesischen Wüste auftaucht. Damit dürfte sich die Theorie bestätigen, dass die Insel einen Knotenpunkt diverser Verbindungen, darstellt mit denen es möglich ist bestimmte Punkte auf der Erde "anzuspringenâ". Somit erklärt sich auch das Eisbärskelett, der Fesselballon, das Schmugglerflugzeug und die Black Rock, die wohl allesamt unfreiwillig ein Portal passiert haben und somit auf der Insel gelandet sind. Scheinbar kann Ben diese Teleportation nur bedingt beherrschen, die Frage an die Hotelangestellte nach dem Datum weist darauf hin, dass er nicht immer in der gleichen Zeit herauskommt. Ben trug eine dicke Jacke (mit unbekannten Dharma-Logo), so etwas zieht man nicht an, wenn man einen Trip durch die Wüste plant. Ich vermute, dass nur Sprünge in die Zukunft möglich sind und Ben somit die Möglichkeit hatte, diverse Ereignisse in der Vergangenheit zu manipulierten. Wäre ein Sprung in die Vergangenheit möglich, dann hätte ihn der Tod seiner Tochter nicht so getroffen, da er dies durch eine Zeitreise hätte verhindern können. Vielleicht waren früher gezielte Sprünge möglich, aber durch diverse aktuelle Ereignisse ist dies inzwischen zu einem Risiko geworden. Ich persönlich glaube, dass die Qceanic Six auf diesen Weg die Insel verlassen.
- Wir erfahren wie Sayid zu Bens Auftragskiller wird. Ben hat alles arrangiert, so dass sich Sayid ihm direkt aufdrängt. (Der Grinser von Ben war gigantisch!)
- Zwei weitere Hauptdarsteller haben sich verändert. Jack hat sich etwas eingefangen und schluckt Antibiotika. Sawyer hat sich im Dorf in Mutter Theresa verwandelt und kümmert sich urplötzlich um das Wohl anderer.
- Jacob, das alte Inselorakel zickt mal wieder herum und will nicht gefunden werden. Einzig Hurley kennt den aktuellen Standort seiner Hütte und ist deshalb von enormer Bedeutung für Ben und Locke. Laut Ben ist Jacob der einzige, der weiß was als nächstes zu tun ist.
- Miles lügt der Strandgruppe die Hucke voll als er den Morsecode vom Frachter falsch übersetzt. Das Auftauchen des toten Doktors ist ein weiterer Beweis für die zeitliche Verschiebung der Insel.
- Die Endszene zwischen Benjamin Linus und Charles Widmore löst eines der größten Rätsel auf. Widmore hat mit seiner Dharmatruppe Forschungen auf der Insel betrieben. Nach dem "Purge"ist die Insel nicht mehr zu finden und kann nur noch von Bens Leuten verlassen und betreten werden. Seit dieser Zeit versucht Widmore die Insel zu finden und Linus versucht alles, um eine Entdeckung zu verhindern. Beide Parteien sind voneinander abhängig und können sich gegenseitig zwar Schaden zufügen, aber sich nicht töten "You know, I can't kill youâ".
Freitag, 25. April 2008
Ein Leben im Schnelldurchlauf...
...so beschreibt sich meine aktuelle Situation am besten. Die Arbeitstage vergehen in einem Affentempo und ehe man sich versieht ist schon wieder Wochenende. Von Montag bis Mittwoch war ich in Stuttgart zu einer Programmierer-/Modelliererschulung für unser neues Planungssystem. Den Schwierigkeitsgrad würde ich durchaus als "sportlich"bezeichnen – abends rauchte mir regelmäßig der Kopf. Das Frühstückbuffet im Steigenberger-Hotel machte jedoch die Anstrengungen des Tages mehrfach wieder wett. Allerdings war das Frühstück auf das Einzige positive, das ich über dieses Hotel berichten kann. Viel Rauch um Nichts, ein penetranter Zimmerservice und ein haufenweise unfähiges Personal. Es ist schon erstaunlich, dass ein Angestellter eines Weltklassehotels drei Anläufe benötigt, um die richtige Adresse auf die Rechnung zu schreiben. Stuttgart kann mich offensichtlich nicht leiden, in den drei Tagen hatte ich Dauerregen, so dass die Stadtbesichtigung sich eher auf Restaurants und Starbucksläden beschränkte. Glücklicherweise lag ich mit meinen beiden Kollegen, die mich begleiteten, auf einer Wellenlänge, so dass wir zumindest unsere Abendgestaltung gemeinsam durchführen konnten. Viele Punkte hat bei mir die DB gesammelt. Die Hin- und Rückfahrt war trotz mehrmaligem Umsteigen völlig problemfrei und ein kompetenter und freundlicher Schaffner (so was gibt es doch tatsächlich) hat mir sogar noch eine längere Wartezeit erspart.
Am Donnerstag kam dann die Ernüchterung. Vollgestopft mit Wissen wollte ich die erarbeiteten Beispiele nun auch in der Firma umsetzten, was schon kurz nach dem Start der Programmieroberfäche in ein Inferno ausartete. Geschult wurde ich auf der Version 7.2, installiert wurde auf meinem Rechner die Version 5.6, was zur Folge hatte, das keines meiner Beispielprogramm etwas anderes als Fehlermeldungen von sich gab. Die neue Version liegt noch bei unserer IT und wird erst noch auf eventuelle Unverträglichkeiten mit unserer anderen Software getestet. Hurra, wir zäumen mal wieder den Gaul von hinten auf. Nach 2 Stunden hatte ich dann die Information, dass die neue Version am 30.5. ausgerollt wird und ich bis zu dieser Zeit mit dem alten Scheiß weiterarbeiten soll. Als nächstes wollte ich die Auflösung von meinem Monitor auf 1400x1050 umstellen, weil sich dieses Format optimal für Arbeit mit dem neuen Programm eignet. Pustekuchen, ich habe zwar einen guten Rechner mit einem schnellen Prozessor und einen superscharfen Monitor, aber bei der Grafikkarte ist bei 1280x1024 das Ende der Fahnenstange erreicht. Also habe ich wieder zum Telefon gegriffen und mir einen Termin bei meinem Chef besorgt, um ihn über den ganzen Mist in Kenntnis zu setzen. Er war in allen Punkten meiner Meinung und lässt mir freie Hand bei der Neubeschaffung meiner Hardware. Leider hängt dies nun wieder an einer endlos langen Genehmigungskette, so dass ich mit der neuen Technik frühestens in 3 Wochen rechnen kann. Bis dahin werde ich das Projekt ruhen lassen und mich um andere Arbeiten kümmern.
Am Wochenende werde ich mich endlich um den Garten und den Gartenteich kümmern. Das Gras ist inzwischen kniehoch und eine Entschlammungskur dürfte auch den Fischen gefallen. Vielleicht gibt es auch schon neue Teichpflanzen, so dass die beiden eingegangenen "Wasauchimmerdaswas"ersetzen kann. Laut Wetterbericht soll es am Sonntag bis zu 25°C werden – das schreit doch geradezu nach der Eröffnung der Grillsaison...
Freitag, 18. April 2008
Es hat schon Vorteile...
...wenn man nicht mehr der allerkleinste Hansel in einer Firma ist. Dann bekommt man auch schon mal einen Aufenthalt in einem Steigenberger Hotel spendiert. Stuttgart, ich komme!
Dienstag, 15. April 2008
DSDS 2008 – Die 4. Mottoshow...
Gleiches galt für Collins, der nicht nur die Melodie von "End of the Roadâ", sondern auch noch den Text sehr freizügig auslegte. Gesanglich war er letzte Woche um einige Klassen besser, wahrscheinlich hatte er zu diesem Zeitpunkt seinen Zenit erreicht. Die Kritik von der Jury war durchweg negativ und die Zuschauer quittierten seine Leistung mit seinem Rauswurf. Irgendwie war es abzusehen, ich hatte ihn schon letzte Woche auf dem letzten Platz gesehen.
Als ich hörte das Rania "Smooth Operator"sind, da dachte ich mir, dass dies die allerbeste Wahl für sie sei – einfach zu singen und genau in ihrer Tonlage. Leider hat sie das Lied komplett durch ihre Unfähigkeit einen Ton zu treffen versaut und dem entsprechend auch ordentliche Watschen von der Jury bezogen. Man sieht Rania an, dass sie keine Lust mehr auf diesen Scheiß hat und sie soll die logische Konsequenz daraus ziehen und dem Drama ein Ende machen.
"I Still Haven’t Found What I’m Looking For"war für mich die Enttäuschung des Abends, Thomas hat diesen Song komplett an die Wand gesungen und mit seinen Textaussetzern einen dicken Kratzer in sein bisher astreines Image gezogen. Hoffen wir, dass es nur ein Ausrutscher war, der durch die übertrieben hohe Verteilung von Vorschusslorbeeren gefördert wurde.
Benny hat wieder alles gegeben, ich konnte gar nicht so viel genug essen, um ausreichend zu kotzen. So viel Talentlosigkeit, gepaart mir einer riesigen Schleimorgie hat die Castingshowwelt noch nicht gesehen. Ich kann gar nicht verstehen, wie sie ein Bär Läsker von so einem Hanswurst als "Witzfigur"bezeichnen lässt, ohne ihn auf der Bühne zu zerreißen. Kann den bitte einer aus der Show werfen!
"My Song"von Fady war sauber und bodenständig gesungen, aber mehr nicht. Nach 30 Sekunden wurde mir langweilig und ich konnte meine Hand gerade noch so von der Fernbedienung fernhalten. Irgendwie fehlte mir bei diesem Auftritt der Pepp. Das kann er besser.
Das Highlight des Abends und dessen Rettung war Linda. "One Day in your Life"passte zu ihr wie die Faust aufs Auge und wurde nahezu perfekt präsentiert. Ich konnte das Mädel anfänglich überhaupt nicht leiden, aber ihr Talent ist unglaublich. Ihrer Stimme kann kein anderer Kandidat auch nur ansatzweise das Wasser reichen. Sie hätte sicherlich den Gesamtsieg verdient, aber ich glaube nicht, dass sie genug Fans mobilisieren kann. Schade eigentlich...
Samstag, 12. April 2008
Ich habe es doch gewusst...
Es ist herrlich wie berechenbar diese Show inzwischen geworden ist. Genau wie in der letzten Staffel haben wir jetzt einen Schwulen, eine Zicke und einen Rebell. Wahrscheinlich werden die Kandidaten nach genau diesen Kriterien ausgesucht.
Freitag, 11. April 2008
Sie ist wieder da...
...meine alte Motivation. Die letzten Monate hatte ich einen ziemlichen Durchhänger und habe mich nur von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub gehangelt. Seit gut zwei Wochen hat sich das grundlegend geändert, ich könnte wieder Bäume ausreißen. Momentan habe ich auch einen guten Lauf, was ich zur Zeit anpacke, das gelingt mir auch. Bei Ausbau hängen inzwischen alle Decken, die komplette Beleuchtungselektrik ist installiert (und funktionierte sogar auf Anhieb) und die Verkleidung des Treppenaufgangs ist so gut wie abgeschlossen. Beruflich werde ich in zwei Wochen ein neues Projekt beginnen, auf das ich mich schon seit einiger Zeit freue. Über Pfingsten gönnen wir uns noch einen kleinen Kurzurlaub und danach wird sich hoffentlich das Wetter soweit gebessert haben, dass man auch mal ohne Regen- und Windschutz aus dem Haus kann. Am Samstag muss ich arbeiten, weil ich aber einen riesigen Batzen Überstunden beantragt habe kann ich auch keinen kurzen Tag machen. Das heißt, ich werde bis mindestens 15 Uhr im Büro sitzen und Papierkram erledigen. Den Samstag nutze ich immer dazu Altlasten, die ich schon seit langer Zeit vor mich hinschiebe zu erledigen, und wenn ich mir den Stapel auf meinem Schreibtisch anschaue, dann wird mir ganz bestimmt nicht langweilig. Am Sonntag werde ich ein Jährchen älter und ich habe bereits im Vorfeld anklingen lassen, dass ich keine Besuche von irgendwelchen Gratulanten wünsche. Ich möchte am Sonntag gemütlich Essen gehen, danach noch ein bis zwei Bierchen trinken und ansonsten den Tag völlig stressfrei verbringen. Sollte ich meinen Geburtstag überhaupt nachfeiern, dann möchte ich das im Sommer machen, wenn man bei schönem Wetter im Garten grillen kann. Irgendwie habe ich das Interesse an solchen Feiern verloren, ich betrachte sie eher als ein lästiges Übel.
Donnerstag, 10. April 2008
Der Papagei ist tot...
...oder auch nicht. Auf jeden Fall wurde ihm gestern der Schnabel gestopft. Wahrscheinlich wäre die Situation auch nicht eskaliert, wenn es sich nur um einen Vogel gedreht hätte, aber inzwischen sorgen 12 Tiere für ein ganztägiges Dschungelfeeling. Der einzige Nachbar, der von seinem Sozialverhalten nicht in unsere Gegend passt, hat vor ca. 1,5 Jahren beschlossen exotische Vögel in seinem Garten zu züchten. Natürlich hat er die Nachbarschaft nicht über sein Vorhaben informiert und sich im Zeitraum von 2 Monaten eine Zuchtanlage auf sein Grundstück gezimmert, die eine Kapazität für 40-50 Vögel bietet. Vor ca. einem Jahr wurde der Lärm der Tiere unerträglich und ich habe ihn wegen Ruhestörung angezeigt. Zusätzlich hat ihm die Nachbarschaft das Bauamt, das Veterinäramt und den Züchterverband auf den Hals gehetzt. Erfolgreich war nur das Bauamt, denn er hatte die Käfiganlagen ohne jegliche Baugenehmigung errichtet und bei der Errichtung gegen einige weitere Vorgaben verstoßen. Jetzt hat er die Bauanträge nachträglich eingereicht und wir haben gegen sein Vorhaben offiziell Widerspruch eingelegt. Zusätzlich haben wir uns noch einen Termin beim Bürgermeister besorgt, um die Meinung der Stadt zu diesem Sachverhalt zu erfahren. Gestern fand nun der Termin im Rathaus statt. Anwesend waren außer meiner Wenigkeit noch zwei weitere Nachbarn, der Bürgermeister und ein Herr von der Stadtverwaltung. Eigentlich hätten wir das Gespräch nach 3 Minuten beenden können, denn alle waren sich einig, dass in einem allgemeinen Wohngebiet das Halten von Kleintieren zwar erlaubt ist, dies sich aber ausschließlich auf heimische Arten beschränkt. Eine Haltung von exotischen Vögeln ist nur dann erlaubt, wenn die Nachbarn davon nicht belästigt werden. Da dies aber der Fall ist lehnt die Stadt den Bauantrag ab und untersagt die Haltung und die Zucht von Papageien. Dem Züchter bleibt nun nur die Möglichkeit die Stadt zu verklagen, die wiederum bereit ist bis zur letzten Instanz zu kämpfen. Wir hoffen, dass er dazu nicht genug nervliches und finanzielles Durchhaltevermögen besitzt.
Sollte er allerdings in der letzten Instanz gewinnen, dann können wir einpacken...
Mittwoch, 9. April 2008
Die ewige Jammerei...
...von Leuten, die ihren Kummer selbst verschuldet haben, kann ich so langsam nicht mehr hören. Ein großer Teil unserer Poduktionsmitarbeiter besteht aus Kollegen, die von diversen Leiharbeitsfirmen "geleast"wurden. Gegenüber den fest eingestellten Werksangehörigen verdienen diese Leiharbeiter einen dicken Batzen Geld weniger. Wenn ich mir aber anschaue, was einige von diesen Typen mit ihrer sauer verdienten Kohle anstellen, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Neulich wurde ich Zeuge eines Gesprächs, in dem sich zwei geliehene Mitarbeiter bitterböse über ihre finanzielle Situation beschwerten. Das Geld würde überhaupt nicht ausreichen, schließlich hätten sie doch Familie, wie soll denn ein Mensch von diesen paar Kröten leben und, und, und... Der, der sich am lautesten beschwerte griff in seine Hosentasche und holte ein iPhone heraus, um mal eben seine Frau anzurufen und ihr zu sagen, dass er nach der Arbeit mit den Kollegen noch ein Bier trinken geht. Keine Ahnung was so ein iPhone kostet, aber jemand, der angeblich nicht genug verdient, der sollte sich dann auch kein so exklusives Telefon gönnen. Der andere Gesprächspartner, der natürlich ebenfalls am Existenzminimum lebt, fährt einen 5er BMW neueren Baujahrs, der sicherlich auch nicht ganz günstig in der Anschaffung und er Haltung ist.
Die Liste lässt sich fast endlos fortsetzen und ich kann nicht verstehen, warum diese Typen nicht einfach die Arschbacken zusammenkneifen und ihre Brötchen eine Portion kleiner backen. Ich überlege mir doch auch vor jeder Anschaffung, ob ich das Objekt leisten. Ich würde auch gerne ein größeres Auto fahren, 5x im Jahr irgendwo Urlaub machen und mir ständig den neusten technischen Schnickschack kaufen. Ich kann es mir aber nicht leisten, und weil ich mir solchen überflüssigen Luxus verkneife habe ich auch keinen Grund herumzujammern.
Dienstag, 8. April 2008
Ich mag keine japanischen Autos...
Kommich jetzt in Fernsehen...
...hat sich sicherlich eine alte Bekannte (oh Gott, wie lange kennen wir uns schon?) gedacht, als sie auf einem Konzert gefilmt wurde. Wer sie erkennt, der darf sie zwar nicht behalten, aber sich eine Runde darüber freuen...
Suchen müsst ihr hier: Tüdelflöt
Montag, 7. April 2008
DSDS 2008 – Die 3. Mottoshow...
...hat sich genau so entwickelt, wie ich es befürchtet hatte. Ein weiterer Titelanwärter musste seine Koffer packen, weil er nicht genug Teenies aus der Prepaidhandygeneration motivieren konnte. Mal ehrlich, welcher pupertätspickelgeplagte Hauptschüler ruft schon für eine Mittzwanzigerin an, die zwar gut singen kann und auch ganz ordentlich aussieht, aber niemals in seinen erotischen Träumen auftaucht? Kein einziger – und aus diesem Grund musste Stella Salato auch abtreten. Bedauerlich, aber voraussehbar.
Ebenfalls voraussehbar waren die Leistungen der einzelnen Kandidaten, obwohl mich einer doch ein wenig überrascht hat. Collins war für mich der ganz große Gewinner des Abends, er hat sich enorm weiterentwickelt und bei der Songauswahl einen Glücksgriff getätigt. Nach den ersten beiden Shows hatte ich ihm nur mäßiges Talent bescheinigt, aber sein letzter Auftritt hat mich eines Besseren belehrt. Was er gezeigt hat war wirklich großartig und ich werde mich sehr ärgern, wenn ihn das gleiche Schicksal wie Stella ereilt. Wahrscheinlich ist es schon am kommenden Samstag soweit.
Sehr gut gefallen hat mir auch Linda, die von Show zu Show mehr Sympathiepunkte bei mir sammelt. Ich hatte sie während der Castings in die Zickenecke geschoben und sie als Selbstbefriedigungsobjekt karrieregeiler Eltern vermutet, aber das Mädel ist wirklich ein Ausnahmetalent, das sogar eine gute Portion Humor besitzt und es versteht aus Kritik zu lernen und sich dadurch weiterentwickelt. Ihre Auftritte sind selbstsicher und nahezu fehlerfrei, sie ist für mich definitiv ein Kandidat für die Top 3.
Monika Ivkic ist der Name, der bei Google die meisten Treffer landet. Die Dame ist keineswegs so unschuldig, wie es uns RTL vormachen will. Sie hat bereits an einigen Castingshows in Österreich und Deutschland teilgenommen und ist auch nicht völlig skandalfrei. Dessen ungeachtet hat sie natürlich eine herausragende Stimme, die qualitativ auf einer Ebene mit der von Linda liegt. Sie muss nur ihre emotionalen Ausbrüche (die ich ihr eh nicht abkaufe) ein wenig in den Griff bekommen, dann hat auch sie eine gute Chance noch 2-3 Shows dabei zu sein.
Rania gelingt es sich in jeder neuen Show noch ein wenig zu verschlechtern. Ihre Stimme ist zu eingeschränkt, um den anderen Kandidaten Konkurrenz zu machen, außerdem habe ich bei ihr stets den Eindruck, dass sie überhaupt keine Lust mehr hat und nur darauf wartet raus zufliegen. Ihr Auftritt war hölzern und gesanglich katastrophal, da konnte auch ihr schuckeliges Aussehen nichts daran ändern. Letzteres ist wahrscheinlich auch der einzige Grund warum sie überhaupt noch dabei ist.
Fady entwickelt sich zum zweiten Publikumsliebling, seine bescheidene Art, mit einem Hauch von Selbstmitleid, kommt bei den Zuschauern sehr gut an und man verzeiht ihm dadurch auch den Einen oder Anderen gesanglichen Patzer. Auch er entwickelt sich in jeder Show ein Stückchen weiter und ist wohl der einzige Teilnehmer, der dem Top-Favoriten Thomas Godoj ein klein wenig die Stirn bieten kann. Fady bedient die Schnulzenabteilung, während Thomas den Rocker spielt.
Selten wurde ein Teilnehmer so in die Favoritenrolle gesteckt wie in der aktuellen Staffel. An Thomas Godoj gibt es auch sehr wenig auszusetzen. Klar, seine Stimme ist nicht die Entdeckung des Jahrhunderts, aber er versteht es meisterhaft sich jedes Lied so zurecht zu biegen, dass es wie maßgeschneidert zu ihm passt. Er steht auf der Bühne als hätte er niemals etwas anderes gemacht und könnte wahrscheinlich ein Telefonbuch vorlesen und würde immer noch das Haus rocken. Nur offensichtliche Überraschung und Bescheidenheit, der er jedes mal aufsetzt, wenn er positive Kritik bekommt, die kaufe ich ihn nicht mehr ab. Selbst der größte Selbstzweifler dürfte inzwischen verstanden haben, welches Talent in ihm schlummert. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn der diese Staffel nicht als überragender Sieger abschließt.
Benjamin Herd ist nicht nur der Letzte, er ist auch das Letzte. Wegen seiner Fans mussten schon zwei Favoriten die Show verlassen, aber das kann man ihm nun mal nicht ankreiden. Was mich so maßlos an ihm stört ist seine grenzenlose Arroganz, die er in der letzten Sendung gezeigt hat. Sicherlich waren die Worte "Du nervst!"von Andreas Läsker nicht besonders diplomatisch gewählt, aber sie drücken präzise das aus, was viele denken. Der Kleine ist völlig talentfrei, nicht besonders intelligent, mangelhaft erzogen, aber mit einem Ego gesegnet, dass in dieser Show einzigartig ist. Sein Auftritt war unterirdisch schlecht und konnte selbst von Rania nicht unterboten werden. Zu allem Übel weiß er nicht wann er die Klappe zu halten hat und gibt in den denkbar ungünstigsten Momenten einen dummen, emotional geprägten Kommentar zum Besten. Die Frage von Dieter Bohlen hat er nicht verstanden, sie sollte ihm eigentlich nur verdeutlichen, dass seine Zuschauersympathie wohl wieder einem talentierten Teilnehmer den Kopf kosten wird.
In der nächsten Show werde ich die Aussage von Andreas Läsker umsetzten und bei Herds Auftritt virtuell den Saal verlassen. 3 Minuten Werbung sind besser zu ertragen als 3 Sekunden Gesang von Benjamin Herd. Wenn er ein klein wenig Arsch in der Hose hat, dann packt er seine Koffer und wirft das Handtuch.
Edit: Laut Bild-Online hat er es geschmissen und ist aus der Villa ausgezogen. Hoffentlich ist das keine Ente...
Freitag, 4. April 2008
In die nächste Runde...
...gehen im April einige angefangene Aktionen. Bereits im letzten Jahr wurde ich zu einem "Häuptling"in der Reorganisation der Prozessplanung benannt. Unser ganzes Planungssystem soll auf eine neue Software portiert werden, die wesentlich flexibler und komfortabler als unsere Altwelt ist. Diese Software muss allerdings noch konfiguriert und programmiert und mit Grunddaten gefüllt werden, was einem Arbeitsumfang von ca. einem Jahr entspricht. Mitte April geht es nun für drei Tage nach Stuttgart, wo ich erneut in der Programmierung des "Computer Aided Production and Process Planing"geschult werde, um dann Mitte Mai mit der Umsetzung starten zu können. Drauf habe ich richtig Bock, weil ich endlich die Möglichkeit habe meine Arbeitsmittel nach meinen Vorstellungen zu gestalten.
Große Fortschritte mache ich auch bei meinem Ausbau, seit Mittwoch ist der hintere Teil der Decke beleuchtet. Alle Lampen sind montiert, angeschlossen und lassen sich über einen Dimmer stufenlos in der Helligkeit regeln. War ein schlimmes Gefummel, aber das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand mehrfach. Heute werde ich noch die restlichen Lampen im vorderen Teil einbauen und anschließen, dann ist die lästige Überkopfarbeit abgeschlossen und ich kann mich um die Verkleidung des Treppenaufgangs kümmern. Jetzt kann mir auch das Wetter egal sein, ich bin nicht mehr auf das Tageslicht angewiesen.






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