Montag, 28. April 2008
Mein Hals brennt...
... wie Feuer, ich habe mir auf dem schmalen Streifen zwischen T-Shirtkragen und Haaransatz einen ordentlichen Sonnenbrand verpasst. Am Samstag habe ich mich endlich dazu aufgerafft und alle anstehenden Gartenarbeiten erledigt. Der Rasen wurde auf ein erträgliches Maß zurück gestutzt, vertikutiert, gedüngt und nachgesäht. Das kleine Fleckchen neben dem Haus, das bisher eine Zuchtanlage für Löwenzahnpflanzen war, wurde von mir mit Gift behandelt, so dass ich in wenigen Tagen auch dort neuen Rasen aussähen kann. Danach kam die Terrasse an die Reihe. Der Schmutz des Winters musste entfernt werden, was trotz vorhandenen Hochdruckreinigers über eine Stunde gedauert hat. Anschließend habe ich noch das Auto gewaschen und siehe da, unter der grauen Dreckschicht kam doch tatsächlich eine schwarze Lackierung zum Vorschein.
Mit einem sauberen Auto ging es dann zum Baumarkt (20% auf Alles...), um noch eine Holzwand, die als zusätzlicher Sichtschutz für die Terrasse dienen soll, zu kaufen. Alles war vorrätig und wir konnten den Baumarkt nach 30 Minuten wieder verlassen, allerdings wollten die Abmessungen der Holzwand nicht so ganz mit dem Abmessungen meines Auto harmonieren. Das Scheißding war etwas 2cm zu breit, da war weder schräg noch quer etwas zu machen – die Wand ging nicht ins Auto. Also sind wir wieder in den Baumarkt, haben die Wand gegen eine schmälere umgetauscht, die seltsamerweise 6 Euro teuer war.
Am Sonntag wurde die Grillsaison eröffnet, endlich wieder gemütlich im Freien sitzen und sich von dem Mist der Woche erholen.
Freitag, 25. April 2008
Ein Leben im Schnelldurchlauf...
...so beschreibt sich meine aktuelle Situation am besten. Die Arbeitstage vergehen in einem Affentempo und ehe man sich versieht ist schon wieder Wochenende. Von Montag bis Mittwoch war ich in Stuttgart zu einer Programmierer-/Modelliererschulung für unser neues Planungssystem. Den Schwierigkeitsgrad würde ich durchaus als "sportlich"bezeichnen – abends rauchte mir regelmäßig der Kopf. Das Frühstückbuffet im Steigenberger-Hotel machte jedoch die Anstrengungen des Tages mehrfach wieder wett. Allerdings war das Frühstück auf das Einzige positive, das ich über dieses Hotel berichten kann. Viel Rauch um Nichts, ein penetranter Zimmerservice und ein haufenweise unfähiges Personal. Es ist schon erstaunlich, dass ein Angestellter eines Weltklassehotels drei Anläufe benötigt, um die richtige Adresse auf die Rechnung zu schreiben. Stuttgart kann mich offensichtlich nicht leiden, in den drei Tagen hatte ich Dauerregen, so dass die Stadtbesichtigung sich eher auf Restaurants und Starbucksläden beschränkte. Glücklicherweise lag ich mit meinen beiden Kollegen, die mich begleiteten, auf einer Wellenlänge, so dass wir zumindest unsere Abendgestaltung gemeinsam durchführen konnten. Viele Punkte hat bei mir die DB gesammelt. Die Hin- und Rückfahrt war trotz mehrmaligem Umsteigen völlig problemfrei und ein kompetenter und freundlicher Schaffner (so was gibt es doch tatsächlich) hat mir sogar noch eine längere Wartezeit erspart.
Am Donnerstag kam dann die Ernüchterung. Vollgestopft mit Wissen wollte ich die erarbeiteten Beispiele nun auch in der Firma umsetzten, was schon kurz nach dem Start der Programmieroberfäche in ein Inferno ausartete. Geschult wurde ich auf der Version 7.2, installiert wurde auf meinem Rechner die Version 5.6, was zur Folge hatte, das keines meiner Beispielprogramm etwas anderes als Fehlermeldungen von sich gab. Die neue Version liegt noch bei unserer IT und wird erst noch auf eventuelle Unverträglichkeiten mit unserer anderen Software getestet. Hurra, wir zäumen mal wieder den Gaul von hinten auf. Nach 2 Stunden hatte ich dann die Information, dass die neue Version am 30.5. ausgerollt wird und ich bis zu dieser Zeit mit dem alten Scheiß weiterarbeiten soll. Als nächstes wollte ich die Auflösung von meinem Monitor auf 1400x1050 umstellen, weil sich dieses Format optimal für Arbeit mit dem neuen Programm eignet. Pustekuchen, ich habe zwar einen guten Rechner mit einem schnellen Prozessor und einen superscharfen Monitor, aber bei der Grafikkarte ist bei 1280x1024 das Ende der Fahnenstange erreicht. Also habe ich wieder zum Telefon gegriffen und mir einen Termin bei meinem Chef besorgt, um ihn über den ganzen Mist in Kenntnis zu setzen. Er war in allen Punkten meiner Meinung und lässt mir freie Hand bei der Neubeschaffung meiner Hardware. Leider hängt dies nun wieder an einer endlos langen Genehmigungskette, so dass ich mit der neuen Technik frühestens in 3 Wochen rechnen kann. Bis dahin werde ich das Projekt ruhen lassen und mich um andere Arbeiten kümmern.
Am Wochenende werde ich mich endlich um den Garten und den Gartenteich kümmern. Das Gras ist inzwischen kniehoch und eine Entschlammungskur dürfte auch den Fischen gefallen. Vielleicht gibt es auch schon neue Teichpflanzen, so dass die beiden eingegangenen "Wasauchimmerdaswas"ersetzen kann. Laut Wetterbericht soll es am Sonntag bis zu 25°C werden – das schreit doch geradezu nach der Eröffnung der Grillsaison...
Freitag, 4. April 2008
In die nächste Runde...
...gehen im April einige angefangene Aktionen. Bereits im letzten Jahr wurde ich zu einem "Häuptling"in der Reorganisation der Prozessplanung benannt. Unser ganzes Planungssystem soll auf eine neue Software portiert werden, die wesentlich flexibler und komfortabler als unsere Altwelt ist. Diese Software muss allerdings noch konfiguriert und programmiert und mit Grunddaten gefüllt werden, was einem Arbeitsumfang von ca. einem Jahr entspricht. Mitte April geht es nun für drei Tage nach Stuttgart, wo ich erneut in der Programmierung des "Computer Aided Production and Process Planing"geschult werde, um dann Mitte Mai mit der Umsetzung starten zu können. Drauf habe ich richtig Bock, weil ich endlich die Möglichkeit habe meine Arbeitsmittel nach meinen Vorstellungen zu gestalten.
Große Fortschritte mache ich auch bei meinem Ausbau, seit Mittwoch ist der hintere Teil der Decke beleuchtet. Alle Lampen sind montiert, angeschlossen und lassen sich über einen Dimmer stufenlos in der Helligkeit regeln. War ein schlimmes Gefummel, aber das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand mehrfach. Heute werde ich noch die restlichen Lampen im vorderen Teil einbauen und anschließen, dann ist die lästige Überkopfarbeit abgeschlossen und ich kann mich um die Verkleidung des Treppenaufgangs kümmern. Jetzt kann mir auch das Wetter egal sein, ich bin nicht mehr auf das Tageslicht angewiesen.






Kommentare