Freitag, 30. Mai 2008
Idioten auf zwei Rädern...
...sind für mich diese Rennrad/Mountainbike-Fahrer, die glauben, dass die Straßenverkehrsordnung für sie keine Gültigkeit hat. Irgendwo muss es eine Zuchtfarm für diese Typen geben, denn es werden jedes Jahr mehr. Ich habe den leisen Verdacht, dass der Preis des Vehikels und die Anzahl der genretypischen Kleidungstücke einen direkten Einfluss auf die Intelligenz des Fahrers ausübt. Je teurer das Fahrrad und je teurer die Klamotten desto rücksichtsloser ist der Fahrer. Es vergeht kaum ein Tag, an dem dich nicht von einem Radfahrer genötigt werde. Fahrradwege werden grundsätzlich ignoriert, es sei denn, es führt ein Fahrradweg über eine Kreuzung, an der die Ampel gerade rot zeigt, dann kann man natürlich mal eben schnell auf den anderen Weg wechseln und die Kreuzung überqueren. Gibt es keinen Fahrradweg, dann fährt man an allen wartenden Autos vorbei und stellt sich halb schräg an den Anfang der Warteschlange. Spaßig sind auch Fahrradgruppen, die auf Bundesstraßen unterwegs sind. Sie fahren generell nebeneinander, so dass ein Überholvorgang fast ausgeschlossen ist. Natürlich ist es absolut uncool sein Gefährt mit einer Klingel oder so etwas völlig überflüssigem wie eine Beleuchtung auszustatten, was kann denn der Radfahrer dafür, dass die dämlichen Fußgänger keine Augen im Hinterkopf haben. Wie oft musste ich mir auf den Feldwegen ein wütendes Gebrüll anhören, weil ich solch einem Schwachkopf nicht schnell genug den Weg freigemacht habe. Ich bin ein böser Fußgänger, der die armen Sportler beim Ausüben ihrer Freizeitbeschäftigung behindert.
Jeder Pups wird in Deutschland reglementiert, für alles gibt es Verbote und Einschränkungen, aber diesen Radkaspern haut niemand einen Knüppel zwischen die Beine. Sie dürfen ungestraft jede Verkehrsregel ignorieren, alle anderen Verkehrsteilnehmer nötigen und sich benehmen wie die Axt im Walde. Wenn es nach mir ginge, dann hätten diese Typen ein Nummernschild auf der Kleidung, so dass sie eindeutig identifizierbar sind, wenn sie mal wieder völlig vorbildlich vor dem Kindergarten über die rote Fußgängerampel donnern.
Jetzt kommen bestimmt wieder Kommentare von diesen Supersportlern, dass dies alles gar nicht stimmt, und dass es in jeder Sportart schwarze Schafe gibt, die alle anderen in Verruf bringen. Euch sei gesagt, dass es in eurer Herde mehr schwarze als weiße Schafe gibt und es endlich an der Zeit ist mit der Schlachtung zu beginnen.
Sonntag, 25. Mai 2008
Es ist schockierend...
...dass solch eine Organisation in Deutschland geduldet wird. Ich nenne absichtlich nicht den Namen absichtlich nicht, aber wer sich ein Bild machen möchte, dem empfehle ich folgenden Artikel aus dem Stern.
Samstag, 10. Mai 2008
Stationen eines Urlaubs – Plauen...
(gehört nach Anreise...)
...war unsere erste Station. Ich mag diese Stadt, sie bietet alles was ich für einen entspannten Urlaub brauche. Kaffees, gutes und günstiges Essen, endlose Wanderwege, nette Leute und ein Kino, das so schlecht besucht ist, so dass wir meistens die einzigen Gäste sind. Bisher konnten wir jeden Film völlig entspannt, ohne nervige Mitbesucher anschauen. Dieses Mal sahen wir "Iron Man"mit insgesamt 4 Leuten und bei "Ein Daddy ohne Plan"waren wir tatsächlich die einzigen Zuschauer im Kinosaal. Untergebracht waren wir in einer kleinen Pension am Stadtrand, die für wenig Geld ein riesiges Zimmer und ein bescheidenes, aber ausreichendes Frühstück bietet. Die Gastleute sind nett und der Hund ist auch willkommen. Wer günstigen Urlaub in Plauen machen möchte, dem sei die Pension "Lindengarten"in Chrieschwitz ans Herz gelegt. Nach 4 Tagen entspannen, Stadtbummel und diversen Besuchen bei der Verwandtschaft ging es dann weiter zur 2. Etappe nach Bad Brambach.
...war unsere erste Station. Ich mag diese Stadt, sie bietet alles was ich für einen entspannten Urlaub brauche. Kaffees, gutes und günstiges Essen, endlose Wanderwege, nette Leute und ein Kino, das so schlecht besucht ist, so dass wir meistens die einzigen Gäste sind. Bisher konnten wir jeden Film völlig entspannt, ohne nervige Mitbesucher anschauen. Dieses Mal sahen wir "Iron Man"mit insgesamt 4 Leuten und bei "Ein Daddy ohne Plan"waren wir tatsächlich die einzigen Zuschauer im Kinosaal. Untergebracht waren wir in einer kleinen Pension am Stadtrand, die für wenig Geld ein riesiges Zimmer und ein bescheidenes, aber ausreichendes Frühstück bietet. Die Gastleute sind nett und der Hund ist auch willkommen. Wer günstigen Urlaub in Plauen machen möchte, dem sei die Pension "Lindengarten"in Chrieschwitz ans Herz gelegt. Nach 4 Tagen entspannen, Stadtbummel und diversen Besuchen bei der Verwandtschaft ging es dann weiter zur 2. Etappe nach Bad Brambach.
Stationen eines Urlaubs – Dresden...
...zählt wohl zu den schönsten Städten Deutschlands. Das grüne Gewölbe, die Semperoper und die Frauenkirche sind beeindrucken, man kann sich daran gar nicht satt sehen. Allerdings hat Dresden ein Baustellenproblem, überall wird gebaut, gegraben und saniert, dies trübt das Gesamtbild schon ein wenig und macht das Sightseeing zur Herausforderung. Leider ist diese Stadt total hecktisch, was größtenteils an den Touristen liegt, die sich teilweise überhaupt nicht benehmen können. Dicke Schilder am Eingang der Frauenkirche weisen ein Film- und Fotografierverbot innerhalb des Gebäudes aus, was allerdings keine Sau interessiert. Innerhalb der Kirche, die mir von außen wesentlich besser als von innen gefällt, erwartet den Besucher ein einziges Blitzlichtgewitter, das größtenteils von japanischen und italienischen Besuchern ausgeht. Scheinbar nimmt man es in diesen beiden Ländern mit Verboten und Anstand nicht so genau. Dresden ist supertoll, aber ich werde es frühestens in 2 Jahren wieder besuchen, wenn die größten Bauarbeiten in der Innenstadt beendet sind.
Stationen eines Urlaubs – Leipzig...
...weckte in mir zwiespältige Erinnerungen, als ich das letzte Mal in dieser Stadt war, war diese eine einzige Baustelle, ich benötigte damals über eine Stunde, um überhaupt das Bahnhofsparkhaus zu erreichen. Es hat sich viel getan in Leipzig, in der Innenstadt gibt es zwar immer noch eine riesige Baustelle, der Rest in Tip-Top in Ordnung. Die Stadt bietet alles was man sich als Urlauber wünscht. Einkaufsmöglichkeiten, abgefahrene Geschäfte, seltsame, aber nette Einwohner und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Natürlich haben wir wieder in der Thomasbrauerei gegessen und im Karstadt (ein riesiger Einkaufstempel) die Regale leer gekauft. Leipzig macht irre Spaß, es war bestimmt nicht mein letzter Besuch in dieser Stadt.
Stationen eines Urlaubs – Weimar...
...war für mich völlig neu, ich hatte diese Stadt vorher noch nie besucht und war auf Anhieb von ihr begeistert. Die Altstadt ist gepflegt und äußerst sehenswert, gleiches gilt auch für die riesigen Parkanlagen mit all ihren Sehenwürdigkeiten. Die Leute sind sehr freundlich und ich habe noch niemals so viele hübsche Frauen an einem einzigen Ort getroffen. Weimar ist ein El Dorado für Junggesellen auf Partnersuche. Lediglich an den Parkgebühren gibt es was zu motzen, ich bin in keiner anderen Stadt für das Parken so abgezockt worden.
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