...steht auf meinem Schreibtisch. Im Urlaub neige ich zuweilen zu Spontankäufen, die ich später oftmals bereue. Vor einer Woche habe ich mir völlig ungeplant einen Asus Eee PC gegönnt und muss sagen, dass ich mit dem kleinen Scheißer wirklich sehr zufrieden bin. Ausgeliefert wird der Rechner (4G 701) einem vorinstallierten Linux-Derivat der Firma Xandros, das zwar schon eine ganze Menge kann, aber mich als alten Windows-User nicht so recht begeistern konnte. Asus bietet einen vorbildlichen Support, im Lieferumfang liegt nicht nur eine ausführliche Beschreibung für das Aufspielen von Windows XP bei, es werden auch noch alle benötigten Treiber für den Umstieg mitgeliefert. Für knappe 9 Euro habe ich noch einen 1GB Speicherriegel gekauft und mit einer 8GB Speicherkarte ist auch der statische Speicher ausreichend bestückt. Die Installation verläuft völlig unspektakulär, nach einigen kleinen Anpassungen am Bios kann es losgehen. Nach ca. 45 Minuten war XP installiert und ich konnte damit beginnen unnötige Teile des Betriebssystems zu löschen. Auch dafür liegt eine detaillierte Anleitung vor, so dass die ganze Aktion nach 10 Minuten abgeschlossen war. Noch schnell ein paar Portable Apps installiert (die Suite + Revolver Mail) und schon war die Kiste einsatzbereit. Die winzige Tastatur ist im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach eigen Minuten kann man darauf sehr flott tippen. Sicher, für Vielschreiber ist der Eee PC weniger geeignet, aber für kurze Texte und E-Mails reicht es allemal. Abgesehen vom Betriebssystem habe ich bei der kompletten Softwareausstattung auf Freeware gesetzt, so dass ich keine weiteren Zusatzkosten hatte. Asus hat ein gutes und günstiges Subnotebook auf den Markt geworfen, das mit wenigen Modifikationen begrenzt für sinnvolle Arbeiten eingesetzt werden kann.






Kommentare