Samstag, 10. Mai 2008
Stationen eines Urlaubs – Dresden...
...zählt wohl zu den schönsten Städten Deutschlands. Das grüne Gewölbe, die Semperoper und die Frauenkirche sind beeindrucken, man kann sich daran gar nicht satt sehen. Allerdings hat Dresden ein Baustellenproblem, überall wird gebaut, gegraben und saniert, dies trübt das Gesamtbild schon ein wenig und macht das Sightseeing zur Herausforderung. Leider ist diese Stadt total hecktisch, was größtenteils an den Touristen liegt, die sich teilweise überhaupt nicht benehmen können. Dicke Schilder am Eingang der Frauenkirche weisen ein Film- und Fotografierverbot innerhalb des Gebäudes aus, was allerdings keine Sau interessiert. Innerhalb der Kirche, die mir von außen wesentlich besser als von innen gefällt, erwartet den Besucher ein einziges Blitzlichtgewitter, das größtenteils von japanischen und italienischen Besuchern ausgeht. Scheinbar nimmt man es in diesen beiden Ländern mit Verboten und Anstand nicht so genau. Dresden ist supertoll, aber ich werde es frühestens in 2 Jahren wieder besuchen, wenn die größten Bauarbeiten in der Innenstadt beendet sind.
Stationen eines Urlaubs – Leipzig...
...weckte in mir zwiespältige Erinnerungen, als ich das letzte Mal in dieser Stadt war, war diese eine einzige Baustelle, ich benötigte damals über eine Stunde, um überhaupt das Bahnhofsparkhaus zu erreichen. Es hat sich viel getan in Leipzig, in der Innenstadt gibt es zwar immer noch eine riesige Baustelle, der Rest in Tip-Top in Ordnung. Die Stadt bietet alles was man sich als Urlauber wünscht. Einkaufsmöglichkeiten, abgefahrene Geschäfte, seltsame, aber nette Einwohner und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Natürlich haben wir wieder in der Thomasbrauerei gegessen und im Karstadt (ein riesiger Einkaufstempel) die Regale leer gekauft. Leipzig macht irre Spaß, es war bestimmt nicht mein letzter Besuch in dieser Stadt.
Stationen eines Urlaubs – Weimar...
...war für mich völlig neu, ich hatte diese Stadt vorher noch nie besucht und war auf Anhieb von ihr begeistert. Die Altstadt ist gepflegt und äußerst sehenswert, gleiches gilt auch für die riesigen Parkanlagen mit all ihren Sehenwürdigkeiten. Die Leute sind sehr freundlich und ich habe noch niemals so viele hübsche Frauen an einem einzigen Ort getroffen. Weimar ist ein El Dorado für Junggesellen auf Partnersuche. Lediglich an den Parkgebühren gibt es was zu motzen, ich bin in keiner anderen Stadt für das Parken so abgezockt worden.
Stationen eines Urlaubs – Das Parkhotel in Bad Brambach...
...war unsere 2. Unterkunft, für die wir einen Gutschein gewonnen hatten. Wir mussten lediglich die Halbpension bezahlen, der Unterkunft war frei. Das Park-Hotel machte von außen einen ordentlichen Eindruck, es sollte sowieso nur als Schlafgelegenheit zwischen unseren Tagesausflügen dienen. Wir bekamen sogar das beste Zimmer, mit dem größten Balkon und waren im ersten Moment sehr zufrieden. Die Außenwand wurde allerdings von einem 2 Meter landen, fingerdicken Riss durchzogen, der das Gesamtbild des Zimmers ein wenig trübte. Das dieser Riss das kleinste Problem des Hotel war, das war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Der Ärger ging weiter. Von den vorhandenen Steckdosen funktionierte gerade mal die Hälfte. Die Lüftung im Bad war ebenfalls sehr launisch und schaltete sich nur ein, wenn sie gerade Lust dazu hatte. Natürlich niemals direkt nach dem Duschen. Für weiteren Unmut sorgte das Abendessen, die Halbpension umfasste ein Menü mit einem Vor- und einem Hauptgang. Selbst wenn man die beiden teuersten Gerichte auf der Karte wählte (die nur ca. 15 Hauptgerichte umfasste), dann kam man maximal auf einen Rechnungsbetrag von 16 Euro. Bei einem Tagespreis von 33 Euro pro Person lieben also noch 17 Euro für das Frühstück übrig. Das Essen war von eher durchschnittlicher Qualität und die Portionsgröße war bei Halbpensionsgästen ca. 20 Prozent geringer als bei Vollzahlern. Ich hatte an 3 Abenden das gleiche Menü und mit jedem Abend wurde die Portion kleiner. Die allergrößte Frechheit war aber das "umfangreiche Frühstücksbuffetâ", welches aus 2 Sorten Brötchen, 3 Sorten altbackenem Brot, 2 Sorten Marmelade, billigem Joghurt und noch billigerer Nuss-Nougat Creme bestand. Die Wurst (4 Sorten) war fettig und die Käseauswahl sehr bescheiden. Eier waren nur in hartgekochter Variante vorhanden, Rührei oder weichgekochte Eier wurden nicht angeboten. Müsli gab es nur eine Sorte, die Obstauswahl bestand aus Äpfeln, Äpfeln oder Äpfeln. Tee oder Orangensaft gab es nur auf Anfrage. Der Frühstücksraum umfasste ca. 30m² und war mit 6 Tischen ausgestattet. Bei 18 Hotelzimmern war somit das Chaos vorprogrammiert. Es kam sehr oft vor, dass Gäste auf einen freien Tisch warten mussten und nicht zu ihrer Wunschuhrzeit frühstücken konnten. Der Raum war so eng, dass sich kaum 2 Leute gleichzeitig am Buffet bedienen konnten, das Frühstück war ein einziges Gedränge. Das Hotel ist eine einzige Frechheit und ich waren jeden Urlauber vor dieser Absteige. Glücklicherweise waren wir nach unseren Tagesausflügen so erledigt, dass wir nach dem Abendessen sofort ins Bett gefallen sind und das Hotel wirklich nur als Übernachtungsmöglichkeit benötigten.
Stationen eines Urlaubs – Die Anreise...
...begann schon mit dem ersten Reinfall. Vor 25 Tagen hatte ich einen Audi A3 Sportback reserviert, der mir sowohl vom Komfort als auch von der Größe als das richtige Urlaubsauto erschien. Als ich beim Autoverleiher ankam teilte mir der Mitarbeiter mit, dass er für mich einen Kia C'eed bereitgestellt hat. Mir ist die Kinnlade herunter gefallen und ich habe mich sofort beschwert, dass dieses Auto wirklich unter meinem Niveau ist und ich mit der Auswahl überhaupt nicht zufrieden bin. Der Mitarbeiter, der aussah als käme er gerade von einem Feierabendbier (keine Uniform und keine Motivation) meinte nur, dass dies die selbe Fahrzeugklasse sei und ich froh sein solle, dass ich überhaupt ein Auto bekomme, weil 95% aller Fahrzeuge bereits vergeben sind. Ich habe ihn dann höflich, aber bestimmt mitgeteilt, dass mich dies einen Scheissdreck interessiert und dass 25 Tage wohl ausreichen sollten, um den Kunden sein Wunschfahrzeug zur Verfügung zu stellen. Auf eine verständliche Antwort warte ich noch heute...
Den Kia C'eed als einen rollenden Scheisshaufen zu bezeichnen würde bedeuten diesem Fahrzeug immer noch ein Kompliment zu machen. Der Fahrkomfort ist unter aller Sau, die Lenkung ist für Bodybuilder, die Innengeräusche machen ab Tempo 130 eine Unterhaltung unmöglich und selbst bei angepasster Fahrweise und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 k/mH auf der Autobahn lässt sich der Treibstoffverbrauch nicht unter 12 Liter auf 100 Kilometer drücken. Besonders zu erwähnen wäre noch das Navigationssystem, welches sich permanent irrt und den Fahrer häufig in die falsche Richtung schickt. Kurz gesagt: Das Auto ist eine einzige Katastrophe und gehört in die nächste Schrottpresse. Ich habe mich umgehend schriftlich beim Autoverleiher beschwert, aber bis dato noch keine Antwort außer einer kurzen Eingangsbestätigung erhalten. Audi sollte sich wirklich Gedanken darüber machen, dass seine Fahrzeuge in einem Atemzug mit solch einem Schrotthaufen genannt werden. Für mich steht jedenfalls fest, dass der Autoverleiher (fängt mit einem "E"an) mit mir einen langjährigen und bis vor kurzem sehr zufriedenen Kunden verloren hat.
Die Fahrt nach Plauen war völlig problemlos, wenn man davon absieht, dass meine Reisegeschwindigkeit bei durchschnittlich 120 Stundenkilometern lag, weil ich keine Lust hatte meine komplette Reisekasse an der Tankstelle zu verprassen.
Den Kia C'eed als einen rollenden Scheisshaufen zu bezeichnen würde bedeuten diesem Fahrzeug immer noch ein Kompliment zu machen. Der Fahrkomfort ist unter aller Sau, die Lenkung ist für Bodybuilder, die Innengeräusche machen ab Tempo 130 eine Unterhaltung unmöglich und selbst bei angepasster Fahrweise und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 k/mH auf der Autobahn lässt sich der Treibstoffverbrauch nicht unter 12 Liter auf 100 Kilometer drücken. Besonders zu erwähnen wäre noch das Navigationssystem, welches sich permanent irrt und den Fahrer häufig in die falsche Richtung schickt. Kurz gesagt: Das Auto ist eine einzige Katastrophe und gehört in die nächste Schrottpresse. Ich habe mich umgehend schriftlich beim Autoverleiher beschwert, aber bis dato noch keine Antwort außer einer kurzen Eingangsbestätigung erhalten. Audi sollte sich wirklich Gedanken darüber machen, dass seine Fahrzeuge in einem Atemzug mit solch einem Schrotthaufen genannt werden. Für mich steht jedenfalls fest, dass der Autoverleiher (fängt mit einem "E"an) mit mir einen langjährigen und bis vor kurzem sehr zufriedenen Kunden verloren hat.
Die Fahrt nach Plauen war völlig problemlos, wenn man davon absieht, dass meine Reisegeschwindigkeit bei durchschnittlich 120 Stundenkilometern lag, weil ich keine Lust hatte meine komplette Reisekasse an der Tankstelle zu verprassen.
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