Montag, 28. Juli 2008
Ich habe es wirklich versucht...
...Filme bzw. TV-Serien auf den privaten Programmen anzuschauen. Aber die Werbung auf diesen Kanälen ist einfach unerträglich. Das Unterbrechen des Films stört mich gar nicht so stark, es sind die Werbungen an sich, bzw. die Kombinationen der einzelnen Spots die mir fürchterlich auf die Nerven gehen. Einige Firmen bewerben ihre Produkte derart penetrant, so dass ich für mich beschlossen habe nichts mehr aus ihrem Angebot zu kaufen. Auf Platz 1 der Nervliste stehen für mich alle Werbungen mit dem Wort "Kinder"im Produktnamen. Wenn ich schon diese schlecht animierte Pinguinfamilie sehe, dann möchte ich die Fernbedienung in das Gerät werfen. Glaubt diese Firma wirklich, dass ihre Werbung auch nur ansatzweise lustig ist. Die Figuren wirken ganz sicher nicht niedlich, das Dauergrinsen der Pinguinkinder (man beachte die Zähne, Pinguine sind bekannt für ihre Zähne im Schnabel und für den vorhandenen Bauchnabel...) erinnert an einen Penner, der nach dem 2. Liter Landwein apathisch lächelnd auf der Parkbank sitzt. Gleiches gilt für die Husche, die Honig, Getreide und Milch in den Kühlschrank legt, was sich Sekunden später in eine Packung Milchschnitte verwandelt. Schaut man sich ihren Gesichtsausdruck beim Abbeißen der Süßspeise an, dann kommt einem der Verdacht, dass der Genuss dieses Nahrungsmittels unweigerlich zum Hirnschwund führt.
Platz 2 belegen die Spots von amerikanischen Reinigungsprodukten, die in einem Kellerstudio eines gehörlosen Hobbymusikers synchronisiert wurden. Um die Reinigungskraft dieser Produkte zu demonstrieren werden modisch gekleidete Hausfrauen gezeigt, deren Kücheneinrichtungen in asozialster Weise verschmutzt sind. Schon allein die Anwesenheit der Reinigungsmittelflasche reicht aus, um den Schmutz in die Flucht zu schlagen, was die Hausfrau dazu veranlasst die Flasche in einem Anfall euphorischer Verzückung an sich zu reißen und wie ein Kleinkind im Arm zu halten.
Der 3. Platz gehört den Zahnbürstenherstellern, die nahezu jede Woche ein noch besseres Produkt präsentieren, das jetzt nicht nur die Zahnzwischenräume (besser) reinigt sondern beim putzen auch noch die Darmzotten massiert. Entwickelt werden die Bürsten in multimedialen Labors, die grundsätzlich mit einem Asiaten, einem Mann und einer Frau mit Modellfigur besetzt sind. Diese demonstrieren dann die Effizienz der Zahnbürsten an den unmöglichsten Produkten wie Maiskolben, Armkettchen und utopisch geformten Gegenständen aus dem Beate Uhse Katalog. Keine Ahnung wie gut man damit die Zähne putzen kann, aber sollte man jemals in den Besitz eines, mit buntem Sand beschmutzten, Maiskolbens gelangen, dann ist die Zahnbürste das optimale Reinigungsgerät dafür.
Oftmals sorgt die Reihenfolge, in der die Werbespots ausgestrahlt werden, für Ekelgefühle. Wir alle erinnern uns an Howard, der damals als Pseudo-James Bond den lächerlichen Satz "Go for gold"sagen durfte und sich dabei eine Ferrero Rocher Kugel aus der Luft gefangen hat. Howard ist eine arme Sau, denn Howard hat jetzt ganz schlimme Schuppen und muss Werbung für ein Anti-Schuppenshampoo machen. Wenn sich Howard durch das Kopfhaar fährt, dann fallen die Schuppenflocken wie bei einem kanadischen Schneesturm und verwandeln die Umgebung in einem Radius von 3 Metern in eine weiße Fläche. Ekelig, nicht wahr? Gleich im Anschluss folgt eine Raffaello-Werbung und die weiße Ummantelung der Süßigkeiten ähnelt in verblüffender Weise dem Zeug, welches Howard vom Kopf gefallen ist. Das ist dann der Moment, ab dem selbst der stabilste Magen kapituliert. Apropos Magen, wenn der Verdauungsapparat mal wieder ins stocken gekommen ist, dann hilft nur ein bestimmter Joghurt mit irgendwelchen Schlagmichtot-Bakterien. Eine Woche lang täglich einen Becher von diesem Joghurt und schon erhält man eine Dauerkarte für die Toilettenschüssel. Wen stört es schon, wenn gleich danach die Werbung einer Nuss-Nougat Creme gesendet wird, in der sich irgendein Nationalspieler einen dicken Klumpen braune Masse auf sein Brot schmiert. Mir bleibt der Bissen im Hals stecken, wenn ich mir beim abendlichen Fernsehsnack Werbungen über Hämorrhoidensalbe, Fußpilzmittelchen und Herpescreme anschauen muss.
Ich zeichne inzwischen alle interessanten Serien und Filme auf und schalte bei den Werbeeinblendungen auf den schnellen Vorwärtslauf, das schont die Nerven und den Magen.
Sonntag, 27. Juli 2008
Coole Autofahrer...
...strecken ihren Ellbogen aus dem Fenster.Â
Coole Hunde machen das auch...Korrekt cool!
Dienstag, 22. Juli 2008
Die 10 größten Fehler sind hier zu finden...
...Rankaholics. Naja, manches mag richtig sein, aber es gibt doch bestimmt schlimmeres.
1.  Der Bau der Atombombe
Definitiv, es ist schon unglaublich wieviel Energie man darauf verschwendet hat, um eine Möglichkeit zu finden sich komplett auszurotten.
2.  Der Alaska-Verkauf
Hm, sehe ich auch so, die hätte viel lieber Bayern verkaufen sollen, aber irgendwie will die keiner... 
3.  Der Biss in den Apfel
Das war doch kein Fehler. Ohne diesen Biss würden wir alle noch nackt durch die Botanik springen und hätten niemals den Apfelwein erfunden. Viele Menschen kann man nackt nur mit vieeeel Apfelwein ertragen.
4.  Zerstörung von Kultur
Japp, und jetzt geben wir uns alle Mühe eine neue zu schaffen, die keiner braucht.
5.  Die Mauer wird in 50...
Das wurde Thomas Gottschalk auch und der steht immer noch...
6.  Glaube an Horoskope
Es gibt schlimmeres an das man glauben kann.
7.  Politik ist kein Spiel
Oh doch, Mensch ärgere dich nicht...
8.  Alkoholfreies Bier...
...ist ein Mythos, entweder ist es Bier oder irgendwas alkoholfreies...
9.  Die Kreuzzüge
Aus diesen Fehlern haben wir doch nichts gelernt, die meisten aktuellen Kriege sind nur moderne Kreuzzüge. Nur die Waffen haben sich verändert, die Gründe sind gleich geblieben.
10.  Keinen Sohn zeugen
Geht's noch? Die Welt braucht viel mehr Frauen, aber bitte mit den Maßen 90-60-90
(Die Top-Ten Liste habe ich auf www.rankoholics.de gefunden. Dort gibt es auch noch weitere Punkte und wesentlich mehr Informationen.)
Montag, 21. Juli 2008
270 Millionen US-Dollar...
...hat der Film "Superman Returns"an Produktionskosten verschlungen. OK, der Film ist schon über 2 Jahre alt, da ich aber kein allzu großer Fan von diesem Superheldengeschichten bin, hat es etwas länger gedauert bis der Film in meinem DVD-Player gelandet ist. Nachdem ich mich knapp 2,5 Stunden durch eine nicht vorhandene Story gequält hatte stellte sich mir nur eine einzige Frage: Warum hat man die 270 Millionen Dollar nicht einfach in den Ofen geworfen? Ich muss wirklich sehr lange überlegen bis mir ein Film einfällt, der noch schlechter ist als dieser Hollywood-Streifen. Lediglich ein paar deutsche Filme und diverse Frühwerke von Jackie Chan können diesen Unsinn noch toppen.
Die Handlung ist einfach nur grottig und gibt nicht mehr als 10 Minuten Inhalt her, der Rest ist uninteressantes und uninspiriertes Beiwerk, welches den Film in die Länge und dem Kinobesucher den Überlängezuschlag aus der Tasche zieht. Superheld muss Superbösewicht besiegen und Superattentat mit Superkraft rückgängig machen. Nebenbei stürzt er sich noch in eine supertragische Liebesgeschichte mit einer superverheirateten Superjournalistin, die ihn schließlich supermutig aus superbrenzliger Situation rettet. Gemeinsam besiegt dann die Supergruppe den Superbösewicht und wird supertoll von der Welt gefeiert. Super, nicht wahr?
Superschlecht ist auch der Cast, der nur einen großen Namen aufzuweisen hat. Kevin Spacey spielt Lex Luther, den superreichen, superbösen und superwahnsinnigen Gegenspieler von Superman. Und er macht seine Sache wirklich super, nämlich superschlecht. Ich kenne so einige Filme mit Kevin Spacey und fangt eigentlich immer, dass er einen ausgezeichneten Charakterdarsteller abgibt, aber was er in "Superman Returns"abliefert ist einfach nur unterirdisch. Die Rolle des Lex Luther ist die zweite Rolle, die in diesem Film katastrophal falsch besetzt ist. Den ersten Platz der Fehlbesetzungen belegt Kate Bosworth, welche die Rolle der Lois Lane spielt. Die Schauspielerin hat die Ausstrahlung einer kaputten Nachttischlampe und verwandelt die Figur der Lois Lane in einen einzigen Widerspruch. Kate Bosworth war bei der Entstehung des Films 23 Jahre alt, sah aber gut und gerne 2-3 Jahre jünger aus. Sie hat einen 5-jährigen Sohn (der Knabe spielt seine Rolle besser als alle anderen Schauspieler), der ebenfalls über Superkräfte verfügt und somit der Spross von unserem Clark Kent ist. Hm, nehmen wir mal an, dass Lois zum Zeitpunkt der Handlung ca. 22 Jahre alt ist und rechnen 5 Jahre zurück, dann muss sie zum Zeitpunkt der Zeugung ca.16 Jahre alt gewesen sein. Pfui, eine Minderjährige poppt mit einem außerirdischen Supertypen herum und lässt sich von diesem auch noch schwängern. Schließlich schiebt sie das Kuckuckskind auch noch ihrem hart arbeitenden (und stinkreichen) Ehemann unter. Wie passt den das in das ach so prüde Amerika? Wer die alten Superman-Filme kennt, der weiß, dass Lois bereits eine ausgebildete Journalistin war als sie Superman kennen lernte. D.h. sie muss ein rechtes Wunderkind gewesen sein, wenn sie mit 16 Jahren bereits ein abgeschlossenes Literaturstudium vorweisen konnte, außerdem hatte sie sich bereits an die Spitze einer der führenden amerikanischen Zeitungen gearbeitet. Alle Achtung, dagegen ist Superman mit seinen Superkräften doch nur ein kleiner Hanswurst!
Brandon Routh als Superman fand ich jetzt gar nicht mal so schlecht, auch wenn er mit seinen Superkräften die Grenzen der Physik nicht nur aufhebt, sondern sie auch noch mit Füßen tritt. Es hat mich schon stark beeindruckt, wie er mit flatternden Umhang durch das Weltall fliegt und Lois Lane in schwindelerregende Höhen entführt, ohne dass diese auch nur das kleinste Anzeichen eines leichten Fröstelns zeigt.
Die restlichen Schauspieler treten glücklicherweise nicht allzu oft in Erscheinung, so dass mir lediglich Jimmy Olsen als grenzdebiler Nervbert in Erinnerung geblieben ist.
Fazit: Ach wärst du doch in Düsseldorf... ah, Krypton geblieben.
Sonntag, 20. Juli 2008
Was guckst du...
Dienstag, 8. Juli 2008
Hoffentlich...
...arbeitet er besser als er singt.Â
Da schaust du ahnungslos aus deinem Bürofenster und siehst diesen Typ da.
Anmerkung (2 Stunden später): Wenn man es ein paar mal gehört hat, dann ist es gar nicht so schlecht. Noch 5-6 Wiederholungen und ich will ein Autogramm haben...
Montag, 7. Juli 2008
Die finale Harry Potter Folge...
...gibt es hier zu sehen.
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