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Freitag, 31. Oktober 2008
Ein Arsch und ein Kopp...
Durchblick...
...habe ich wieder in meinem Büro. Gestern wurden die kompletten Scheiben an den Außenwänden gewechselt. Durch die ständigen Erschütterungen wurden die Fenster undicht geworden und zwischen der Doppelverglasung hatten wir bei kühleren Temperaturen einen Beschlag mit Kondenswasser. Hat mich nicht wirklich gestört, der Ausblick ist alles andere als romantisch und im Sommer können wir sowieso nur mit geschlossenen Rollos arbeiten, weil die Sonne auf den Bildschirmen blendet. Gegen 9 Uhr rückten die für 7 Uhr angekündigten Handwerker an und regten sich erst einmal fürchterlich darüber auf, dass vor den Fenstern Schreibtische standen, die allesamt nicht abgeräumt waren. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch gut gelaunt und lies die Maulerei über mich ergehen, schließlich ist es eine Knochenarbeit und da darf man auch mal schlecht gelaunt sein. Insgesamt mussten 8 Scheiben gewechselt werden und der Austausch einer Scheibe sollte eine Stunde dauern. Soweit die Planung, die Umsetzung sah völlig anders aus. Als ich von einem Besprechungstermin zurück kam stand einer der Handwerker auf meinem Schreibtisch, der natürlich nicht abgedeckt war. Ich hatte wundervolle Schuhabdrücke auf meine Unterlagen und der Handwerker hatte seinen ersten (überhaupt nicht wundervollen) Anschiss des Tages. Nach gut 2 Stunden war die erste Scheibe immer noch nicht montiert und einer der Handwerker steuerte zielstrebig auf meine Kaffeemaschine zu und meinte im unfreundlichen Ton "Wie siehtn des aus, kann man hier a mal einen Kaffee bekommen?"Ich bin kein Unmensch, deshalb habe ich den 3 Jungs einen Kaffee spendiert. Das sollte ich auch gleich bereuen, denn für die nächsten 45 Minuten waren die Fensterbauer verschwunden. Das riesige Loch in der Bürowand, durch das kalte Luft und Regen herein kam, interessierte sie dabei überhaupt nicht. Wie gesagt, nach 45 Minuten kamen sie wieder an, stanken nach Rauch und holten sich ihren 2. Anschiss ab. Im dem Büro sitzen 15 Kollegen, die sich während der Arbeit den Arsch abgefroren haben. Die Drei zeigten sich nicht wirklich beeindruckt und haben ihre Arbeit für satte 35 Minuten wieder aufgenommen, um danach für eine Stunde in ihre Mittagspause zu verschwinden. Glücklicherweise hatten sie Fensteröffnung verschlossen, so dass wir ungestört und trocken weiterarbeiten konnten. Nach deren Mittagspause ging das Spiel weiter, nach einer Stunde kam die Aussage "Wir schnorren uns jetzt noch einen Kaffee und dann gehen wir erst mal eine rauchenâ". Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich zum Telefonhörer griff und den Kollegen von der Fremdfirmenüberwachung anrief. Er hatte nicht das geringste Verständnis für das Verhalten der Handwerker und keine 2 Minuten später klingelte das Handy des Vorarbeiters. Während des Telefonats wechselte er 3-4x die Gesichtsfarbe und wenn Blicke töten könnten, dann gäbe es mich heute nicht mehr. Und siehe da, als ich heute Morgen in mein Büro kam, da waren alle Scheiben gewechselt. Manchmal wundert es mich nicht, dass Handwerker so einen schlechten Ruf haben. So ein paar Typen können die Reputation einer ganzen Berufsgruppe versauen.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Einen geregelten Tagesablauf...
...gibt es zur Zeit bei mir überhaupt nicht. Während der Automobilmarkt weltweit am Boden liegt, geht beim Busbau die Post ab. Wenn ich wollte (und dürfte), dann könnte ich rund um die Uhr arbeiten und mich dumm und dämlich verdienen. Inzwischen ist mein Überstunden- und Gleitzeitkonto so aufgeblasen, dass ich locker ein halbes Jahr bezahlt zu Hause bleiben könnte. Aber wer will das schon?
Privat ist es nicht viel ruhiger, dafür ist der Stress aber angenehmer. Es beginnt mit dem Aufstehen, danach darf ich die Sauerei beseitigen, die Bootsmann über Nacht angerichtet hat, weil er natürlich noch nicht dicht ist. Wischen, desinfizieren, alles wieder trocken reiben und mit dem Hund schimpfen. Mikey sitzt daneben auf seiner Decke und schaut dem ganzen bunten Treiben zu. Ich bin mir ziemlich, dass er sich dabei innerlich kaputt lacht.
Die nächsten 2 Wochen geht A. später arbeiten und ich mache dafür ein wenig früher Feierabend, so könnten wir den Kleinen fast den ganzen Tag im Auge behalten. Glücklicherweise lässt er die Einrichtung in Ruhe, so dass wir uns (noch) keine Gedanken machen müssen, dass er während unserer Abwesenheit die Bude zerlegt. Mikey erträgt das alles mit Würde, wenn ihn Bootsmann ärgert, dann stellt er sich schlafend, einen Knurrer gibt es nur, wenn sich der Kleine auf Mikeys Decke legt – so viel Privatsphäre muss sein.
Gassi gehen kann man momentan nur mit dem Wort "abenteuerlich"umschreiben. Auf dem Weg bis in die Felder (300m) herrscht Leinenpflicht für beide Hunde. Mikey will natürlich schnellstmöglich in die Felder, während für den Kleinen alles noch neu und spannend ist. Was normalerweise nur 5 Minuten dauert, artet zur Zeit in eine 20 Minütige Tortur aus – sehr zur Erheiterung der Anwohner. Im Feld ist dann alles ganz toll, die Hunde tollen durchs Gelände und ich arrangiere meine Bandscheiben wieder an die richtige Stelle. Erheiternd sind allerdings die Gespräche mit den anderen Hundebesitzern, ich kann die Fragen wirklich an einer Checkliste abhaken.
- Wie lange haben sie ihn denn schon?
- Wie alt ist er denn?
- Wie heißt er denn? (Nach der Antwort bekommen alle ein seltsames Gesichtszucken)
- Woher kommt denn der Name? (Habt ihr nie Kinderfilme gesehen, ihr alten Knacker?)
- Wo haben sie den denn her? (noch nie etwas von einem Berner Sennenbaum gehört? Da haben wir ihn gepflückt)
- Was für eine Rasse ist das denn (ok, wirklich nur die ganz doofen)?
- Was hat er denn gekostet? (geht dich einen Scheissdreck an!)
- Verträgt er sich denn mit dem anderen Hund? (Nein, wir haben den ganzen Wurf mitgenommen, damit Mikey jeden Tag einen neuen fressen kann)
Danach kommen dann die ungefragten Klugscheissantworten.
- Der wird aber mal sehr groß (echt, und wir dachten er wird eher schrumpfen).
- Der darf aber noch keine Treppen steigen. (wir haben Lifta(*), den Treppenlift)
- Der darf aber noch nicht so lange Gassi gehen.
- Wir nehmen das Futter von Hundefutterfirma, ein besseres gibt es nicht.
- Der frisst bestimmt ganz schön viel. (der scheißt auch ganz schön viel...)
- Blablabla...
Einzig die direkten Nachbarn haben sehr cool reagiert.
- Nachbar 1: Geil, den gebt ihr aber nicht wieder her, oder?
- Nachbar 2: Hey, noch ein Hund. Naja, ich habe ja auch sieben Katzen.
- Nachbar 3: Wie niedlich und wie goldig er in ihre Einfahrt pinkelt.
Natürlich gibt es nichts schlimmeres als mit einem Hundewelpen an einem Kinderspielplatz vorbei zu gehen, bei schönem Wetter ist automatisch 10 Minuten Extremtätscheln angesagt.
Egal, die Kerle machen einfach Spaß und heben das Lebensgefühl, ohne Hund(e) möchte ich nicht mehr sein. Sonst hätte ich viel zu viel Zeit, die ich mit Erholung oder Weiterbildung verschwenden würde. ![]()
(*) Bitte überweisen sie mir viel Geld!
Montag, 27. Oktober 2008
Zuwachs...
...hat es am Samstag in der Villa PhaBuLa gegeben. Der neue Mitbewohner ist ca. 9 Kg schwer, 12 Wochen alt, hat Schweizer Vorfahren und hört auf den Namen Bootsmann. Jawoll, benannt nach dem Riesenbernhardiner aus Astrid Lindgrens "Ferien auf Saltkorkanâ". Den etwas älteren Lesern dieses Blogs dürfte diese Serie noch ein Begriff sein.
Schuld am Zuwachs ist ein kleines Mädchen (Melina 13 Jahre), das ich letzten Freitag auf meiner Hunderunde getroffen habe. Sie hat gerade ihren 13 Wochen alten Australien Shepherd mit Name Luke Gassi geführt hat und mit dem Mikey fast bis zur Erschöpfung gespielt hat. Genau dieses Spielen hat mir gezeigt, dass es ihm an sozialen Kontakten mangelt und er dringend mehr Gesellschaft von anderen Hunden benötigt. Platz genug haben wir und so haben wir uns sehr schnell entschieden noch einen weiteren Bellmann bei uns aufzunehmen. Uns war klar, dass es wieder ein großer Hund sein sollte, der Mikey auch etwas entgegen setzen kann. Bei einer Züchterin aus Bayern wurden wir schließlich fündig, sie hatte fünf Rüden der Rasse Berner Sennenhund abzugeben. Natürlich alles mit ordentlichen Papieren, Impfnachweisen, Stammbaum, über Generationen frei von HD und ED und, und, und.
Die fünf Geschwister sahen sich natürlich sehr ähnlich, aber einer stach durch einen etwas kräftigeren Körperbau und einem Marilyn Monroe Schönheitsfleck heraus. Ganz klar, der mußte es sein, und wenn er nach seinem Vater kommt, dann wird aus ihm ein 60Kg schwerer Prachtkerl.
Der Kerle ist das genaue Gegenteil von Mikey, er hat vor nichts Angst und rennt in jedes Zimmer und klaut alles was nicht niet- und nagelfest ist. Glücklicherweise vertragen sich die beiden Hunde, Mikey gibt nur einen kurzen Knurrer von sich, wenn der Kleine mal wieder glaubt, dass er sich auf seine Decke legen kann. Jetzt müssen wir den jungen Mann nur noch dicht bekommen, denn mit der Stubenreinheit nimmt er es noch nicht so genau. Mikey hat dafür nur 3 Tage benötigt, mal schauen wie schnell Bootsmann das auf die Reihe bekommt.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Mikey and the guy from Switzerland...
Freitag, 24. Oktober 2008
Am Ende des kreativen Schreibens...
...sind wir meiner Meinung schon seit Jahren angekommen. Ich will sagen, dass ich schon lange keinen Roman mehr gelesen habe, der mich derart gefesselt hat, so dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders schlimm hat es das Fantasy-Genre getroffen, nach spätesten 50 Seiten kann man den weiteren Verlauf der Geschichte grob voraussagen. Die Handlung eines jeden 2. Romans dreht sich um eine Gruppe Helden/Antihelden, die sich aus irgendwelchen Auserwählten unterschiedlicher (fiktiver) Rassen zusammensetzt. Diese macht sich dann auf eine ellenlange Odyssee, durch viele Länder und manchmal auch Dimensionen, um einen bestimmten Gegenstand an einen bestimmten Ort zu bringen und vorzugsweise in einen Vulkan zu werfen, um damit eine bestimmte Aktion zu starten oder zu beenden. Meistens bleiben dabei mehrere Protagonisten auf der Strecke und das Gruppenmitglied, von dem man es am wenigsten erwartet, entwickelt sich zum großen Helden. Natürlich war ihm das alles vorbestimmt und erst als die Sterne in einer bestimmten Konstellation standen und der senile Dorfzauberer sich von seinem Dauerschluckauf befreite, wurde ihm seine Aufgabe offenbart. In einer alten Überlieferung von einem noch ältere Volk, das vor langer, langer, langer, langer Zeit ausgestorben ist, wurde ein Erlöser erwähnt, der erst dann von seiner Bestimmung erfährt, wenn der Mond im siebten Haus mit der Venus einen Walzer tanzt. Am Ende des Romans gibt es dann noch einen wachsweichen Schluss, der im Erfolgsfall eine nahtlose Fortsetzung zulässt. Natürlich ist der/die/das Böse nicht vernichtet, sondern nur verbannt oder in Stein verwandelt worden und wird vom nächstbesten Nachwuchsschurken wieder zum Leben erweckt. Und somit dürfen wir uns auf weitere Variante von HdR freuen. Die einzige kreative Freiheit, die sich die Autoren noch gönnen, sind die Beschreibungen der Orte, die von den Helden durchquert werden. Mal ehrlich, ich möchte nichts mehr über Kristallwälder, Mondseen, Höhlenwelten, Wolkenstädte und Zwergenminen lesen. Das hatten wir alles schon 1000x und ist bis auf den letzten Felsbrocken abgenutzt. Wandernde Bäume, sprechende Farne und jodelnde Steinpilze hatten wir schon in ausreichender Menge, es muss mal wieder was frisches kommen.
Nicht viel besser sieht es im Crossover-Genre aus. Irgendein unsterblicher Wicht, der es satt hat nachts kopfüber von der Decke zu hängen, macht sich auf, um den Sinn seiner Existenz ergründen. Dabei trifft er auf weitere unsterbliche Wichte, die ihn entweder bei seiner Suche unterstützen oder dabei behindern. Am Ende sind dann die Bösen tot, die Guten sind auch tot, oder zumindest sterblich und die Welt lebt wieder im Einklang mit dem Universum. Zumindest so lange bis der Verlag dem Autor lange genug auf die Nerven gegangen ist und dieser beschließt eine Fortsetzung zu schreiben - dann geht das ganze Drama von vorne los.
Besonders über strapaziert wird zur das Thema liebestoller Vampir bumst sich durch eine Großstadt. Ganz großes Drama, irgend ein Halsnuckler verliebt sich unsterblich in eine Sterbliche und versucht über 25 Bände einen Ausweg aus seinem Dilemma zu finden. Weil das Thema so ergiebig ist und sämtliche Teenager mit hormoneller Überversorgung sich auf die Bücher stürzen wie ein Fliege auf den frischen Kuhfladen, entsteht dafür ein Markt, auf dem sämtliche Nachwuchsschriftsteller ihren Platz suchen.
Über unterprivilegierte Zauberlehrlinge, die von hundsgemeinen Stiefeltern aufgezogen werden brauchen wir uns nicht unterhalten. Es ist nur ein Frage von mehreren Millionen Britischen Pfund bis uns hier ein achter Teil ins Buchregal flattert. Viel Geld war noch immer die beste Motivation, um einer endgültigen Geschichte ihre Endgültigkeit zu nehmen.
Bitte nicht falsch verstehen, ich mag Fantasy und die anderen Genres kämpfen mit den gleichen Problemen, aber ich will einfach mal wieder eine schlaflose Nacht haben, weil ich ein spannendes Buch nicht zu Seite legen konnte.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Das ZDF hat es endlich getan...
..und sich von Elke Heidenreich getrennt. Ich habe diese selbsternannte Literaturexpertin noch nie gemocht und hoffe, dass sie bei keinem anderen Sender mehr einen Fuß in die Tür bekommt.Â
Hochnäsigkeit kommt eben doch vor dem Fall.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Die Buchmessetreffen-Buttons 2008...
...sind eingetroffen und sie sehen richtig klasse aus.
Das könnte doch glatt ein jährlicher Fixpunkt werden.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Das Buchmessetreffen...
...steht vor der Tür und passend zum Ereignis gibt es eine Zusammenfassung der letzen Jahre.
Laura hat sich wahnsinnig viel Arbeit gemacht und einen gigantischen Rückblick der letzen (gefühlten 100) 7 Jahre erstellt. Wer sich von einem 121 MB Download nicht abschrecken lässt, der kommt garantiert auf seine Kosten.
Lauras Buchmessetreffenlesenachtrückblick
Ach ja:
- nein, in dem Tüten ist kein Kokain, es ist tatsächlich ein holländisches Frühstückspulver und schmeckt nach Anis.
- nein, Jester und der Grieche haben nicht geheiratet.
- nein, keiner der abgebildeten Teilnehmer lebt in einer geschlossenen Einrichtung.
- nein, der rosa Hase wurde nicht geschlachtet, er erfreut sich bester Gesundheit und wird artgerecht gehalten.
- nein, wir haben die Österreicher nicht behalten, sie sind alle wieder dort wo sie hin gehören.
- nein, die Kekse enthalten wirklich nur Zutaten, die es im Edeka zu kaufen gibt.
- nein, keiner der Autoren wurde zu den Fotos gezwungen, sie haben es alle freiwillig gemacht.
- nein, die Hula-Mädels sind nicht mehr zu haben, Anfragen nach E-Mail und Telefonnummer sind zwecklos.
- nein, die Starkenburg war schon vorher eine Ruine.
- JA, wir haben eine Webseite und die findet ihr unter: www.buchmessetreffen.de
- JA, wir freuen uns über viele Neuzugänge 2009.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Pantomimische Darstellung von...
...Leckt mich doch alle am Arsch.

Neue Bürosprüche...
...sind in meiner Sammlung angekommen. Zeit für ein neues Worst-Off:
- Mein Name ist Jonas Nachname, es reicht wenn sie mich einfach Jonas nennen.
Mein Name ist Frank Nachname, es reicht, wenn sie mich Königliche Hoheit nennen. - Man hat mir schon erzählt, dass sie Praktikanten nicht leiden können, ich wurde schon vor ihnen gewarnt.
Und warum sind sie dann hier, mit ihrer Lernfähigkeit steht es wohl nicht zum Besten? - In der Kantine gab es heute kein Essen, das war eine Begegnung der 3. Art
- Was soll das hier sein?
Das ist die Ausarbeitung, die ich für sie machen sollte.
Sie sollten nun so schnell mein Büro verlassen, damit ich an der entstehenden Reibungswärme das entzünden kann, was sie Ausarbeitung nennen. - Ich komme morgen etwas später, ich hatte heute einen beschissenen Tag.
Kommen sie gar nicht und ich habe morgen einen fantastischen Tag. - Haben sie zugenommen oder tragen sie einen Bombengürtel?
- Sie sind der wahre Grund für den wirtschaftlichen Abschwung.
- Ich hoffe sie waren heute morgen schon auf der Toilette, denn das wird für heute ihr einziges Erfolgserlebnis bleiben.
- Ich bin neu, könnten wir vielleicht eine Führung durch die Abteilung machen?
Gehen sie raus, werfen sie sich vor einen Gabelstapler und hoffen sie, dass er sie ein paar Meter mit schleift. - Sie mögen mich nicht, oder?
Lass sie es mich so ausdrücken: Wenn ich die Wahl zwischen ihnen und Saddam Hussein hätte, dann würde ich jetzt Arabisch lernen. - Praktikant 1 zu Praktikant 2: Die Frauen stehen auf mich, weil ich einen Big-Mäc in der Hose habe.
Ja, und wenn sie eine Juniortüte über ihren Big-Mac ziehen, dann ist da drin immer noch Platz für zwei Mac-Muffin. - Heute gab es in der Kantine Schnitzel, es hätte aber auch Schweinesteak sein können, oder Kalb, vielleicht auch Pute. Wenn ich noch länger darüber nachdenke, dann glaube ich, dass es überhaupt kein Fleisch war, sehr wahrscheinlich war es nicht einmal Essen.
- Die Suppe war kalt bevor ich fertig damit war die Fettaugen darauf zu zählen.
- Können wir nicht "Du"zueinander sagen?
Nein, keine Vertraulichkeiten, sonst erzählen sie mir noch langweilige Geschichten aus ihrer Schulzeit und am Ende wollen sie dann ein Kind von mir. - Ich bin mit 17 Jahren zu Hause ausgezogen.
Ah, ihre Eltern konnten sie auch nicht mehr ertragen. - Mein Professor hat gesagt, dass ich mich besonders auf die Ablaufanalyse konzentrieren soll.
Kein Problem, ich werde sie eiskalt ablaufen lassen, das können sie dann so lange analysieren wie sie möchten. - Ich gehe mal eben schnell in die Kantine und kaufe mir etwas zu trinken.
Können sie nicht einfach aus der Toilette saufen, so wie die anderen Praktikanten? - Hey, die wollen die Kantine renovieren.
Du meinst wohl dekonterminieren. - Ich habe mir gestern im Fernsehen die Tour de France angeschaut.
Wenn ich Junkies sehen möchte, dann gehe ich an den Frankfurter Hauptbahnhof. - An diesem Arbeitsplatz sitzt garantiert eine Frau.
Woran erkennen sie das?
Auf den Schreibtisch liegen Textmarker in 72 unterschiedlichen Farben.
Welche Drogen muss ich einnehmen, um mir den Umgang mit ihnen erträglich zu machen? - Ist ihnen die Idee bei ihrer täglichen Darmspülung gekommen?
- In diesem Fass befindet sich Salpetersäure, sie dürfen gerne mal rein springen und es sich von innen anschauen.
- In dieser Firma gibt es kein Alkoholverbot?
Nein, so jemanden wie sie kann man doch nur besoffen ertragen. - Erzählen sie mir von dem Tag, an dem ihre Hirnzellen Massenselbstmord begangen haben.
- Wenn sie wirklich ein Semester in Paris studieren wollen, dann werden uns die Franzosen den Krieg erklären.
- Haben sie etwa Zwiebelmett gegessen?
Ja
Öffen sie das Fenster und setzten sie sich auf den Balkon, dort können sie stinken.
Hier gibt es doch gar keinen Balkon..?
Eben! - Ich möchte mit meiner Freundin romantisch essen gehen, kennen sie ein gutes Lokal?
Gehen sie in den Zoo und lassen sie sich durch das Gitter mit Bananen füttern. - Sie sitzen auf meinem Stuhl!
Ja, sie waren nicht am Platz und da wollte ich auf sie warten.
Ich habe sieben Jahre benötigt, um diesen Stuhl an meinen Hintern zu gewöhnen und jetzt glauben sie, dass sie mit ihrem Arsch meine Arbeit zunichte machen können. - Eigentlich kann ich sie ganz gut leiden, aber ich muss meinem Ruf gerecht werden.
- Sie sind doch genau so ein Typ, der in amerikanischen Filmen immer mit den Kopf in die Toilette gesteckt wird.
- Nein, ich schaue ihnen nicht auf die Füße, ich versuche ihr Niveau zu finden.






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