...war das Thema eines zweitägigen Seminars, das ich Montag und Dienstag besucht habe. PM ist dynamisch, so dass ich alle 3-4 Jahre ein kleines Update über die Neuerungen und Änderungen in diesem Thema brauche. Eigentlich ist das immer eine lockere Sache, man trifft sich mit 15-20 Leuten, die alle aus dem selben beruflichen Umfeld kommen, hört sich die Vorträge an und geht abends gemütlich einen trinken. So ähnlich ist es dieses mal auch abgelaufen, aber eben nur so ähnlich. Das Hotel war toll, das Essen noch viel besser und das Weizenbier war auch nicht gerade ekelig. Allerdings schneite es bereits als wir ankamen und die Schneehöhe betrug etwas 5-6cm. Eigentlich kein Problem, wir hatten mit schlechtem Wetter gerechnet und uns extra eine A-Klasse geben lassen, weil diese als einziges Fuhrparkauto mit Frontantrieb ausgestattet ist. Das Seminar begann um 10 Uhr und es schneite. Um 17 Uhr hatten wir Feierabend und es schneite. Wir saßen bis ca. 23 Uhr zusammen und während der kompletten Zeit schneite es. Nachts schneite es. Um 7 Uhr ging ich zum Frühstück und draußen schneite es. Der Vormittag war vorüber und das Wetter hatte nichts besseres zu tun als es schneien zu lassen. Als wir um 16 Uhr Feierabend hatten und zum Auto liefen, da schneite es. Alles in Allen hatte es die letzten 36 Stunden gute 40cm Neuschnee heruntergedonnert und unsere Autos waren unter Schneemassen begraben. Das Hotel hatte glücklicherweise einen Bagger(!!!) organisiert, der die Zufahrt zum Parkplatz und den Parkplatz selbst einigermaßen vom Schnee befreit hatte, die Autos selbst und einen schmalen Streifen um die Autos mußten wir selbst frei räumen. Es war 17 Uhr, wir sahen aus wie die Schweine und wollten nach Hause. Nicht alle Kollegen hatten sich auf das Wetter eingestellt und entsprechend ein Auto gebucht, ein Umstand, der sich beim losfahren rächen sollte. Die E-Klasse Fahrer konnten außer einigen spektakulären Reifendurchdrehern keinen nennenswerten Heimfahrerfolg verbuchen, so dass unserer Heimfahrt erst noch ein kollektives an- und freischieben im Wege stand. Die ganze Aktion hat uns noch einmal eine halbe Stunde gekostet, so dass wir erst gegen 17:30 Uhr abrücken konnten. 10 Minuten späten und 300 Höhenmeter tiefer schneite es nicht mehr, noch einmal 10 Minuten später und weitere 100 Höhenmeter weniger war von Schnee nichts mehr zu sehen. Dafür gab es aber jede Menge Unfälle, die unsere Heimfahr um weitere 60 Minuten verzögerten. Irgendwann habe ich es dann doch noch bis nach Hause geschafft und werde ab sofort nur noch Sommerseminare besuchen.










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