...die die Welt nicht braucht. Zu dieser Erkenntnis kam ich am Wochenende gleich doppelt, als ich mir 2 Filme aus dem aktuellen Kinoprogramm angeschaut habe.
Film 1: Knowing mit Nicolas Cage
Der Sohn eines allein erziehenden Astrophysikers erhält einen Brief aus einer Zeitkapsel, die vor 50 Jahren von Schülern ihrer Schule im Boden versenkt wurde. Während alle anderen Kinder eine Kinderzeichnung, die die damalige Vorstellung von der Zukunft beschreiben soll, in ihrem Zeitkapselbrief finden, enthält der Brief des Astrophysikersohns nur eine Anhäufung von Zahlen. Durch einen Zufall entdeckt Nicolas Cage einen Zusammenhang zwischen den Zahlen und diversen Katastrophen inklusive deren Koordinaten und der Anzahl der Todesopfer. Zusammen mit der Tochter des Mädchens, welches vor 50 Jahren den Brief verfasst hat, findet er heraus, dass die letzten Zahlen den drohenden Weltuntergang ankündigen. Kann er den Weltuntergang verhindern und wer sind die fremden Männer, die seinen Sohn und die Tochter der Zahlenschreibtochter beschatten und verfolgen.
Eigentlich mag ich solche Mystery-Filme und die Trailer für den Film waren durchaus ansprechend, was mich aber dann auf der Leinwand erwartete, war (geschmeichelt formuliert) eher ernüchternd. Nicolas Cage ist der einzig bekannte Schauspieler in diesem Streifen und auch der einzige Darsteller, der seine Rolle einigermaßen überzeugend spielt. Die restlichen Schauspielleistungen schwanken zwischen langweilig und erbärmlich. Die Handlung will nicht so recht ihn Fahrt kommen und gewinnt erst in den letzten 15 Minuten an Schwung. Die Auflösung ist langweilig und trivial und wird nur noch von der schlechten Computeranimation der letzten 30 Sekunden unterboten.
+++Spoiler, zum lesen Eintrag markieren+++
Wurde der Weltuntergang noch ganz ordentlich dargestellt, so stellt die Landung auf der "neuen Erde (Paradies)"so ziemlich das kitschigste dar, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Auch die Arche-Ufos waren hässlicher als die Raumschiffe aus der Flash Gordon Ur-Serie. Bei der Szene, in der sich die Ladeluke öffnete und die Transportkugel ausspuckte musste ich lauthals lachen, wer denkt bitteschön solch eine Verschlussmechanik aus. Lächerlich!
+++Spoiler Ende+++
Finger weg von diesem Film, schaut euch 5 Kilo Buntwäsche in eurer Waschmaschine an, das ist definitiv unterhaltsamer.
Film 2: Der Kaufhaus Cop mit Kevin James
Ein allein erziehender Vater einer Tochter arbeitet als Wachmann in einem großen Einkaufscenter. Im Gegensatz zu seinen Kollegen nimmt er seinen Job sehr ernst und gerät dadurch von einer grotesken Situation in die nächste. Als das Kaufhaus von einer Gruppe Bösewichte überfallen wird, die seine Angebetete und seine Tochter als Geisel nehmen, verwandelt sich der Kaufhaus Cop in deine Mischung aus Superheld und Rambo und macht einen Schergen nach dem anderen platt.
Boah, was für eine spannende Story. Die Handlung ist flach, der Humor noch flacher und die Schauspieler sind allesamt unterirdisch. Es gibt keine Szene, die man nicht schon irgendwo gesehen hätte und Slapstick funktioniert spätestens seit Inspector Clousseau nicht mehr.
Der Humor basiert größtenteils auf irgendwelchen abgenudelten Klischees und wirkt größtenteils peinlich.
Man muss wirklich sehr leicht zu erheitern sein, um diesen Film gut zu finden.






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