...ist dieser Auftritt. Besonders bemerkenswert ist der Keyboarder, wenn er mal eine Note nicht kennt, dann läßt er sie einfach weg. Licht aus, Spot an und Kotzschüssel bereit halten.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Die finale Katastrophe...
...ist dieser Auftritt. Besonders bemerkenswert ist der Keyboarder, wenn er mal eine Note nicht kennt, dann läßt er sie einfach weg. Licht aus, Spot an und Kotzschüssel bereit halten.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Amerika...
...ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Frauen heißen Jamie, Hayden, Leslie und Lindsey, sind mit einem Angestellten verheiratet und sitzen den ganzen Tag in der Küche und schauen sich billige Talkshows an. Die Männer heißen ebenfalls Jamie, Hayden, Leslie und Lindsey, arbeiten entweder als Angestellte in einem gigantischen Großraumbüro einer Versicherung oder sind bei der Polizei. Sie ernähren sich nur von Fertiggerichten, die ihnen von Straßenverkäufern lateinamerikanischer Abstammung verkauft werden. Nur zu Thanksgiving gibt es richtige Nahrung, weil an diesem Tag der Mann einen übergroßen Truthahn, der aus einer Zuchtanlage neben einem Atomkraftwerk stammt, zubereitet. Die typische amerikanische Familie hat 2 Kinder und wohnt in einem vorstädtlichen Reihenhaus. Es sein denn, der Vater arbeitet in einem Großraumbüro bei der Polizei, dann wohnen sie in einem viktorianischen Landhaus in dessen Garten ein Baum mit einer Reifenschaukel steht. . Die Kinder sind generell total verzogen, die ältere Schwester wird auf jeder Highschoolparty mit billigem Fusel abgefüllt und anschließend vom kompletten Footballteam bestiegen. Der jüngere Bruder ist ein Computerfreak der die Schule schwänzt und sich in die Netze der internationalen Geheimdienste einhackt. Ist die Familie allerdings schwarz, dann arbeitet der Vater bei der Polizei, die Tochter singt im Gemeindechor und der Sohn hängt den ganzen Tag auf dem Basketballplatz herum. Egal ob schwarz oder weiß, die Mutter führt immer ein Doppelleben. Sie führt den Haushalt und arbeitet verdeckt beim Secret Service.
Amerikaner sind faul, sie fahren selbst die kürzeste Strecke mit dem Auto. Alle Amerikaner besitzen einen Pick-Up und einen Sportwagen, die stets vollgetankt in der Garage stehen, um als Fluchtfahrzeuge zu dienen, wenn das Land gerade mal wieder von Terroristen, Zombies oder außerirdischen Invasoren angegriffen wird. Im Falle einer Invasion verweigern alle ausländischen Fahrzeuge den Dienst, nur die amerikanischen Wagen springen sofort an. Die Frauen flüchten mit dem Sportwagen zu den riesigen Bunkeranlagen, die sich unterhalb der Rocky Mountains befinden, der Mann schnappt sich seine Pumpgun und bekämpft die Schergen, nur mit einem Feinrip-Unterhemd und einer Bundfaltenhose bekleidet, im Alleingang. Dabei wird er von einer staatlichen Behörde unterschützt, deren Name mit drei Buchstaben abgekürzt wird und von der vorher noch keine Sau jemals ein Wörtchen gehört hat.
Amerikaner ernähren sich größtenteils von Fast Food, in jeder freien Minuten stopfen sie riesige Burger, Buritos oder Hot Dogs in sich hinein, dabei versauen sie sich niemals ihre Klamotten, egal wie viel Ketchup sich gerade auf dem Essen befindet. Die Ausnahme sind die Polizeivorgesetzten, die sich schon beim umrühren ihres Kaffees bis auf die Unterhose versauen. Alle Ordnungshüter heißen entweder Agent oder Officer und können bei ihren Ermittlungen stets auf ein Team Mitarbeiter zurückgreifen von denen einer bekloppter als der andere ist. Die Teammitglieder lassen sich grob in 4 Kategorien einteilen:
- ausgedienter Kriegsveteran mit überzogenen Gerechtigkeitssinn
- hochintelligentes Wunderkind, das sich nicht alleine die Schuhe zubinden kann
- Sexgott, der Frauen mit einem Fingerschnippen flach legt
- Familienvater, dessen Familienmitglieder regelmäßig von irgendeinem Schergen entführt werden
Der Kriegsveteran ist stets das ranghöchste Mitglied im Team und kennt 72 Varianten, um einen Menschen mit nur 2 Fingern zu töten.
Krieg spielt bei den Amerikanern eine sehr wichtige Rolle. Amerikaner brauchen Krieg, um ihre Aggressionen abzubauen. Steht gerade kein Krieg zu Verfügung, so wird unter irgendeinem haarsträubenden Vorwand einer begonnen. Damit dies nicht so willkürlich aussieht haben die Amis so nette Begriffe wie "Achse des Bösen"und "Schurkenstaaten"erfunden. Diese Staaten machen irgend etwas, das nur den Amerikanern vorbehalten ist, wie z.B. Atomanlagenbau, Umweltverschmutzung oder das Überfallen von wehrlosen Nachbarstaaten. Amerika besitzt einen enormen Einfallsreichtum, wenn es darum geht Waffen zu entwickeln. Um diese zu testen bombt man einfach einen der Schurkenstaaten zurück in die Steinzeit, anschließend geht der Präsident auf Welttournee und erklärt den anderen Nationen, dass sie für diese Schweinerei gefälligst bezahlen sollen, denn schließlich wurde durch diese Aktion der Weltfrieden gesichert. Besonders gerne kommt der Präsident nach Deutschland, denn dort stößt er immer auf ein offenes Ohr und ganz besonders auf einen offenen Geldkoffer.
Der neue Präsident der Vereinigten Staaten ist schwarz, zum ersten mal in der Geschichte. Schwarz ist gut, denn mit Schwarz wird alles anders. Leider hat die Welt vergessen, dass sich nichts ändern wird solange noch die ganzen weißen Geldsäcke im Hintergrund die Fäden ziehen. Nur wir Deutschen haben mit Obama ein Problem, weil wir ihn ständig mit Lewis Hamilton verwechseln, der ebenfalls schwarz und erfolgreich ist. Beide haben sogar das gleiche Problem – sie sagen nicht immer die Wahrheit, allerdings ist das bei Obama nicht so schlimm, schließlich ist er der Präsident, da erwartet man das einfach. Wen stört es da schon, wenn er behauptet, dass das Automobil in Amerika erfunden wurde, schließlich kommen alle großen Erfindungen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wir verdanken der USA fast alles, ohne sie wären wir niemals in den Genuss von Freiheit, Golfkriegen, globaler Erwärmung und Denver Clan gekommen.
Besonders toll ist die amerikanische Sprache, um sie besonders authentisch zu sprechen muss man sich die Zunge an den Gaumen nähen und in eine Satteldecke in die Backen Stopfen. Danach ist man von einem gebürtigen Texaner nicht mehr zu unterscheiden. Viele amerikanische Worte haben bereits einen festen Platz in der deutschen Sprache gefunden. Ohne die Amerikaner hätten wir niemals so tolle Worte wie "Kindergarten"oder "Eisberg"in unserem Sprachschatz. Ich bin sehr froh, dass es die Amis gibt, was wäre die Welt ohne sie? Wir hätten noch mehr Indianer, es gäbe jede Menge Büffel und der Mond wäre auch noch frei von Metallschrott.
Montag, 25. Mai 2009
Greisverkehr...
...der übelsten Sorte habe ich die letzte Woche wieder beim Einkaufen erlebt. Besagter Greis war ebenfalls beim Getränkehändler einkaufen. Auf einen Einkaufswagen gestützt schlurfte er im Schneckentempo durch die Warenreihen und hätte ich ihm den Wagen unter den Händen weggezogen, dann wäre er sicherlich im Laden zusammen gebrochen. Nach dem Einkauf ist er dann in seinen riesigen (alten) Benz gestiegen und mit heulendem Motor und ohne Beachtung der Vorfahrtsregel davon gefahren. Nichts gegen ältere Menschen, ich finde es auch gut, wenn man im hohen Alter noch mobil ist, aber dieser Mann war eine Zeitbombe auf Rädern. Es kann mir niemand erzählen, dass sein Reaktionsvermögen ausreicht, um einem spielenden Kind, das auf die Straße läuft, auszuweichen. Das Stopschild an der Straßenkreuzung war ihm völlig egal und jeder andere hätte bei seiner Geschwindigkeit und Motordrehzahl in den dritten Gang geschaltet und wäre nicht im ersten Gang brüllend durch die Gegend gefahren. An seiner verkrampften Haltung und seinem Tunnelblick konnte man sehr deutlich erkennen, dass ihm das Fahren die allergrößte Mühe bereitete, jede noch so geringe Abweichung von der Norm hätten ihn maßlos überfordert. Wir haben in Deutschland für jeden Mist Gesetze und Regelungen, aber niemand kontrolliert diesen Mann auf sein Reaktionsvermögen und somit auch auf seine Fahrtauglichkeit. Genauso regelmäßig wie die AU- und TÜV-Untersuchung würde ich einen Eignungstest für Senioren einführen. Erst wenn ein Arzt die Fahrtauglichkeit bestätigt gibt es wieder eine Verlängerung der Fahrerlaubnis. Aber das ist sicherlich wieder diskriminierend und wird nicht umgesetzt.
Sonntag, 24. Mai 2009
Der Hund spendet Blut...
...und zwar schon zum dritten mal. Langsam wird er zum Profi...




Donnerstag, 21. Mai 2009
Wecke das Tier in dir...
Mittwoch, 20. Mai 2009
Ratet mal...
...was sich in der Tasse befindet. Die Hunde stehen total darauf...
Sonntag, 17. Mai 2009
Eis von der Geis...
...schmeckt gar nicht mal so schlecht. Aber wie bekommen die das Vieh in den Gefrierschrank..?
Samstag, 16. Mai 2009
Sachen gibt es...
Freitag, 15. Mai 2009
Lost S05E16/17 - The Incident...
...ist das Finale der 5 Staffel und auch gleichzeitig die erste Folge, die ich mit ein zweites mal anschauen mußte, um sie zumindest teilweise zu verstehen.
Gleich zu Beginn lernen wir endlich Jacob kennen, der am Strand, unterhalb der 4-Zehen Statue sitzt und von einem unbekannten Mann besucht wird. Die Zeit lässt sich nur ungefähr bestimmen, aber am Horizont sehen wir ein Segelschiff, das wahrscheinlich die Black Rock darstellt, die in Kürze auf der Insel stranden wird. Der unbekannte Mann unterstellt Jacob, dass er das Schiff auf die Insel gelockt hat und das es egal ist, wen er auf die Insel holt, die Dinge würden sich immer und immer wiederholen, bis er ein "Loophole" (Schlupfloch?) findet, das es ihm ermöglicht Jacob zu töten.
Sehr schön ist hier der Bezug auf die gut/böse Mythologie der Serie, Jacob ist hell gekleidet, der unbekannte Gegner trägt dunkle Kleidung. (Referenz: Die Steine bei den zwei Mumien in der Höhle, Locks unterschiedliche Augen, Backgammon, uvm.)
Jacob begegnen wir im Laufe der Doppelfolge noch öfters, wir sehen, wie er das Leben von Kate, Jack, Locke, Jin und Sun, Sawyer und Hurley beeinflußt hat. Alle wurde von Jacob berührt. Juliet, von der wir ebenfalls einen Flashback sehen, ist Jacob hingegen nicht begegnet.
Wir springen ins Jahr 1977, wo Sawyer, Juliet und Kate im U-Boot von der Insel gebracht werden. Kate kann Sawyer (mit starker Hilfe von Juliet) überzeugen, dass Jack von seinem Vorhaben die Jughead zu zünden abgebracht werden muss. Die drei kapern das U-Boot und zwingen den Kapitän zum auftauchen. Schließlich lassen sich die Drei mit einem Schlauchboot aussetzen und lassen das U-Boot seinen ursprünglichen Kurs fortsetzten.
Am Strand treffen sie auf Rose, Bernard und Vincent (der Labrador), die sich "zur Ruhe" gesetzt haben und mit dem ganzen "wer killt wen" nichts mehr zu tun haben möchten.
Inzwischen basteln Jack, Sayid, Eloise Hawking und Richard Alpert an der Bombe herum und entfernen den Sprengsatz aus der Ummantelung. Nachdem die Bombe vom Kern befreit wurde, machen sich die Vier auf dem Weg zum Dharma-Dorf, wobei sie die unterirdischen Verbindungstunnel benutzen. Kurz vor dem Ziel knockt Richard Eloise aus und verschwindet mit ihr in den Tunneln, während Jack und Sayid mittels eines Durchgangs im einen Dharma-Haus ins Dorf gelangen. Die Beiden werden entdeckt und in der darauf folgenden Schießerei wird Sayid am Bauch getroffen. Gerettet werden die Beiden durch Hurley, Miles und Jin, die mit einem VW-Bus angebraust kommen und die Flüchtenden aufnehmen. Gemeinsam geht es zur Baustelle der Swan-Station, wo die Bombe gezündet werden soll. Auf dem Weg werden sie von Kate, Sawyer und Juliet gestoppt, die das Vorhaben verhindern wollen. Nach einem kurzen Gespräch und einer etwas längeren Schlägerei zwischen Sawyer und Jack, kommen sie gemeinsam zu dem Entschluss, das die Bombe die einzige Möglichkeit darstellt die Zeitlinie wieder herzustellen. Juliets Bekenntnis zu Sawyer war für mich ein Highlight der Folge.
An der Baustelle angekommen versucht Jack die Bombe in den Bohrschacht zu werfen, dabei wird er von den Dharmas entdeckt und es kommt erneut zu einer wilden Schiesserei, bei der die Losties schließlich die Oberhand gewinnen. Genau in dem Moment als der Bohrer die elektromagnetische Quelle erreicht gelingt es Jack den Sprengsatz in das Loch zu werfen, allerdings detoniert dieser nicht. Der freigesetzte Magnetismus zieht alle metallischen Gegenstände in das Bohrloch und wir sehen, wie ein Teil des Bohrturms den Arm von Dr. Chang zerquetscht. Juliet wird von von einer Kette in das Bohrloch gezogen und stürzt in die Tiefe.
2007 sind Locke, Richard, Ben und die restlichen Others auf dem Weg zu Jacob. Locke eröffnet Ben, dass nicht er Jacob töten wird, sondern das Ben das für ihn erledigen soll. Schließlich habe ihn Jacob viele Jahre an der kurzen Leine gehalten, ihn als Laufburschen benutzt und er ist sogar indirekt für den Tod seiner Tochter verantwortlich. Schließlich erreichen sie die Statue und Richard öffnet die Tür zu Jacobs Reich, das Locke und Ben schließlich betreten. Am Strand treffen die restlichen Others auf die anderen Überlebenden aus der Ajira 316. Ilana stellt Richard die Frage "what lies in the shadow of the statue" und erhält auf latainisch die Antwort "Der, der über uns alle wacht" (frei übersetzt). Die neue Gruppe zeigt Richard den Inhalt der Kiste, die sie die ganze Zeit mit sich herum schleppen, und zum Vorschein kommt die Leiche von Locke. Der Locke in der Statue ist also das "Loophole", das der Unbekannte vom Beginn benötigte.
In der Statue ersticht ein zorniger Ben Jacob, der mit den Worten "They're coming" stirbt und vom Fake-Locke ins Feuer gestoßen wird.
In der finalen Szene sehen wir eine schwer verletzte Juliet am Boden des Bohrlochs liegen. Neben ihr liegt der intakte Sprengsatz aus der Bombe, den sie schließlich mit einem Stein bearbeitet und... Bumm! Folge fertig, Staffel fertig, böser Cliffhanger. Weiter geht es im März 2010
Was wurde aufgelöst:
- Wir wissen wie Dr. Chang seinen Arm verloren hat
- Wir haben Jacob leben und sterben(?) gesehen
- Wir haben gelernt, dass Ben eine ganz arme Sau ist
- Juliet ist sehr wahrscheinlich tot (OK, da die Schauspielerin eine Hauptrolle in einer anderen Serie angenommen hat, war das nicht wirklich eine Überraschung)
- Sayid geht es auch nicht besonders gut
Neue Fragen:
- Wer oder was war Jacob?
- Wer oder was ist sein Gegenspieler?
- Wer ist mit "They're coming" gemeint?
- Ist die Bombe wirklich explodiert?
- Ist die Zeitlinie wieder hergestellt?
- Was hat Hurley in seinem Gitarrenkoffer, den er von Jacob erhalten hat?
- Warum haben wir einen Juliet-Flashback gesehen, wenn sie doch nicht von Jacob besucht wurde?
- Warum ist Frank Lapidus ein Kandidat und wofür?
Persönliche Anmerkung:
Das bisher beste Staffelfinale, die kommenden 17 Folgen werden wohl jetzt den prophezeiten Krieg zwischen Gut und Böse aufzeigen. Ich hoffe stark, dass sich damit auch das nervige Herumgehüpfe in der Zeit erledigt hat.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Kampf dem Kabelgolgathaner...
...ich sehe Farben, viele lustige Farben. Und das alles ohne Drogen...
Dienstag, 12. Mai 2009
Eine Urlaubsüberraschung...
...hatte ich heute im Eingang meine E-Mail Postfachs. Mein Chef hielt wohl das Schreiben für so wichtig, dass er es mir schon vor meiner Rückkehr zuschicken musste.
Das einzige Adjektiv, das mir zu diesem Brief einfällt ist : SAFTIG
![]()
Freitag, 8. Mai 2009
Jester macht...
Mittwoch, 6. Mai 2009
Für eine Kippe...
...riskieren einige Kollegen ihren Arbeitsplatz. Sie riskieren ihn nicht nur, sie haben ihn teilweise sogar verloren. Bedingt durch die hohe Auftragslage hatten (und haben wir auch noch) sehr viele Mitarbeiter aus Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, die in Kürze fast ausnahmslos Firma verlassen müssen, weil ihre Arbeitsplätze durch Stammmitarbeitern aus anderen Unternehmensbereichen, in denen es gerade nicht so gut läuft, ersetzt werden. Ich will hier überhaupt nichts pauschalisieren, aber von den Zeitarbeitern waren vielleicht 10 Prozent wirklich gute Mitarbeiter, der Rest war unmotiviert und schlecht ausgebildet. Im letzten Einstellungsschwung kamen 12 neue Werker von einer Zeitarbeitsfirma, alle 12 waren Raucher und machten gar keinen Hehl daraus, dass ihnen die regulären Pausen nicht ausreichen, um ihren Nikotinsucht zu befriedigen. Bei uns ist das Rauchen in geschlossenen Gebäuden streng verboten, so dass die Raucher für jede Zigarette die Werkshalle verlassen müssen. Je nach Arbeitsplatz kann es durchaus 3-5 Minuten dauern bis man überhaupt das Gebäude verlassen hat. Wir haben einige Spezialisten, deren Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:
6:00 Uhr - Arbeitsbeginn
7:00 Uhr – erste (unerlaubte) Zigarettenpause
7:30 Uhr – Frühstück holen mit anschließender Zigarettenpause
8:15 – 8:30 Uhr – Frühstückspause
9:00 Uhr – unerlaubte Zigarettenpause
10:00 Uhr – unerlaubte Zigarettenpause
11:15 Uhr – unerlaubte Zigarettenpause, danach Mittagspause bis 12 Uhr
13:00 Uhr – unerlaubte Zigarettenpause
13:45 Uhr – unerlaubte Zigraettenpause
14:20 Uhr – unerlaubte Zigarettenpause, danach Feierabend
So kommen locker 90 Minuten täglicher Leistungsausfall zusammen, von denen nur rund 25 Minuten durch persönliche Verteilzeiten abgedeckt sind.
Was ich hier schildere ist leider keine Ausnahme, sondern betrifft 20 Prozent der Abteilungsangehörigen. Die Gewerkschaft gibt diesen Kollegen volle Rückendeckung mit dem Argument "Die Firma erlaubt das Rauchen, da muss sie auch mit den Rauchern leben. Weiterhin sind Fehlleistungen durch Gruppenakkorde nicht zu bewerten und dürfen nicht als Gegenargument verwendet werden. Man steht der Situation machtlos gegenüber – aber auch nur fast.
Jeder der Leiharbeiter erhält mit dem Ende seiner Beschäftigung ein Arbeitszeugnis, das bei den meisten den winzigen Satz "Eine Wiedereinstellung wird nicht empfohlen"enthält, was eine weitere Vermittlung des Arbeiters fast unmöglich macht.
Bei der heutigen wirtschaftlichen Lage sollte doch jeder froh sein, wenn er einen einigermaßen sicheren Arbeitsplatz hat und sollte diesen nicht durch absolut unsinnige Aktionen gefährden, aber scheinbar ist diesen Leuten ihre Zigarette wichtiger als ihr monatliches Einkommen.
Ich kann diese Einstellung nicht verstehen.
Dienstag, 5. Mai 2009
Heroes – Das Staffelfinale...
...war genauso enttäuschend wie die Folgen davor und konnte mir den Spaß an der Serie nicht zurück bringen. Die Produzenten hatten die Chance die total ausgelutschte Petrelli-Familie ein wenig zu dezimieren, haben diese aber nicht genutzt. Es war ziemlich klar, dass Z. Quinto für eine weitere Staffel nicht mehr zur Verfügung steht, weil er mit den Star Trek Filmen sicherlich (jawoll, Teil 12 ist bereits in Planung) genug um die Ohren hat, deshalb hätte man ihn im Finale mit Nathan den endgültigen Serientod sterben lassen müssen. Stattdessen erhalten die Macher beide Figuren, und das auch noch mit einer relativ plumpen Erklärung. Ich persönlich kann die Petrellis nicht mehr sehen und wünsche mir für die 4. Staffel einen stärkeren Fokus auf die restlichen Charaktere. Besonders Hero sollte zu seinem alten Humor zurückfinden und nicht als frustrierter Ex-Held herum dümpeln. Vielleicht schaffen sie es sogar Adam Monroe wieder zu reaktivieren, der war ein echtes Highlight der Serie und wurde viel zu früh ab serviert.
Ich werde Heroes in der 4. Staffel noch eine Chance geben, aber wenn die ersten 3 Folgen wieder so langweilig werden, dann war es das für mich.
Montag, 4. Mai 2009
DSDS 2009 - Die letzte Mottoshow...
...hatte dieses mal die Überschrift "Alle gegen Eine". Gemeint ist natürlich Annemarie Eilfeld, die nun dazu auserkoren war die Show zu verlassen. Zugegeben, Frau Eilfeld kann singen und die Beurteilungen der Jury waren nicht immer zu 100% gerechtfertigt, aber ihr mediale Omnipräsenz war in den letzten Wochen kaum noch zu ertragen. Die Bild-Zeitung spendierte uns jeden Tag einen neuen Artikel über die Teilnehmerin, zusätzlich gab es noch ein paar (halb-)Nacktfotos und ein Gewinnspiel, um sowohl die Geilen als auch die Geldgeilen zum Votingtelefon zu locken. Annemarie hat nicht viel falsch gemacht, sie wurde in eine Rolle gedrängt, aus der sie nicht mehr heraus kam, sie musste die Zicke spielen und hatte scheinbar ihre schauspielerischen Fähigkeiten unterschätzt, denn die Bombe zündete genau im Zentrum der meisten Zuschauer. Hinzu kommen noch ihre Eltern, deren Sympathiefaktor so hoch ist, wie der eines sadistischen Zahnarztes und die sich nicht zu fein waren, um sich bei jeder Gelegenheit vor die Kamera zu werfen, um ihre Tochter zu promoten. Sowas kennt man normalerweise nur von übermotivierten, amerikanischen Kleinstadtmüttern, die ihre Sprößliche zu militärischer Perfektion timmen, um deren Jugend bei Talentwettbewerben zu verheizen. Was aus jemanden dann wird, dafür gibt es genug Beispiele. Zurück zur Show. "Maneater" von von Nelly Furtado halte ich persönlich für eines der schlechtesten Lieder, die jemals auf eine CD gepresst wurden und ausgerechnet diesen Song sucht sich Fräulein Eilfeld aus. Nelly Furtado hat keine gute Stimme und das Lied verlangt auch keine gesanglichen Höchstleistungen, aber was uns da am Samstag präsentiert wurde war ein musikalisches Desaster. Die Darbietung animierte zum Umschalten und der Einsatz der Schlange dürfte auch noch die Riege der Tierschützer ans Beschwerdetelefon getrieben haben. Die Songs von Agilera und Clarkson waren eindeutig besser gewählt und standen in der Qualtität den Darbietungen der beiden anderen Kandidaten um nichts nach. Aber selbst die besten Auftritten wären dieses mal wirkungslos an der Jury abgeprallt, denn Annemarie war schon zu weit gekommen und wurde dem bereits vorbestimmten Gewinner zu gefährlich. Da hätten selbst die unterstellten Call-Center Anrufe nichts genutzt, Eilfeld musste raus und dieses Vorgaben wurde gnadenlos und ziemlich plump umgesetzt. Man musste kein guter Beobachter sein, um festzustellen, dass die Jury Mobbing in Reinstform ausübte und ob die Probleme mit den Einblendungen der Telefonummern wirklich Pannen waren, das sei einmal dahin gestellt. Das Konzept DSDS hatte zu viel zu verlieren, die Geldmaschine, die hinter der Show steckt wurde ansatzweise gefährdet und dies durfte RTL natürlich nicht zulassen. Bohlen wird als Songschreiber am Gewinner verdienen und Neumüller steht als Manager bestimmt auch nicht kostenlos zur Verfügung. Nina Eichinger wird bei der Geldverteilung eine ebenso kleine Rolle wie bei der Beurteilung der Kandidaten spielen, sie wird wohl maximal bei der Promotion auf MTV ein Wörtchen mitreden dürfen. Das Gemeinsame Abfeiern bei der Bekanntgabe der Finalisten war das Sahnehäubchen auf dem Mobbingpudding der Show und untermauert die These, dass bei DSDS nichts ohne Plan passiert.
Ach ja, da waren noch zwei weitere Kandidaten. Naja, Sarah Kreuz sang mit makelloser Stimme Lieder, deren Texte nichts mit der Originalversion zu tun hatten. Selbst wenn wir die Tatsache unterschlagen, dass Frau Kreuz keine abgeschlossene Schulbildung, keinen Berufsausbildung und auch sonst nicht allzu viel in der Rübe hat, so ist es doch immer noch hochgradig peinlich, wenn man es nicht schafft sich innerhalb einer Woche drei Liedtexte zu merken. RTL hat dies auch gemerkt und versucht sie dezent von allen Mikrofonen fern zu halten, sie soll bitteschön nur singen, aber auf gar keinen Fall irgendwelchen Unsinn von sich geben. Symphatisch ist sie auch nicht wirklich, aber man kann sie ertragen und ihre Eltern halten sich vornehm zurück und sind einfach nur stolz darauf, dass ihre Tochter endlich etwas produktives auf die Beine gestellt hat. Sie ist das Kanonenfutter der nächsten Show und wird auch im Finale keine Chance gegen Daniel Schuhmacher haben, der seit der ersten Mottoshow (oder vielleicht auch schon viel früher) als Gewinner der aktuellen Staffel fest steht. Nachdem sich RTL bereits 2x mit einem Rocker in den Nesseln gesetzt hat, sollte dieses mal ein Teilnehmer gewinnen, der mit seiner Stimme fast alles singen kann und dabei so androgyn klingt, dass man ohne visuelle Beinflussung nicht herausfindet ob nun Männlein oder Weinlein hinter dem Mikro steht. Schuhmacher wird der neue Einwegsuperstar werden, da bin ich mir ziemlich sicher. Er wird seine Nummer 1 Chartplatzierung bekommen und danach sehr schnell in der Versenkung verschwinden und höchstens noch bei der Eröffnung eines Supermarkts auftreten. Mehr hat bisher nur Mark Medlock erreicht, der gelegentlich noch ein wenig zucken darf, aber wer sich die Qualität seines Songs "Mamacita" betrachtet, der werkt sehr schnell, dass es sich um das letzte Zucken vor dem Exodus handelt.
Bleibt noch zu erwähnen, das Marco Schreyl mit seinem "Ein Männlein steht im Walde"-Outfit, den einzig bleibenden Eindruck bei mit hinterlassen hat - und zwar auf meiner Netzhaut. Sein roter Anzug wäre bestimmt der Renner bei jedem Gewerkschaftstreffen, für eine Unterhaltungsshow war diese Farbe ein wenig zu kräftig. Ich musste mir doch tatsächlich in jeder Werbepause die Augen mit Kamillenlösung auspülen. Glücklicherweise hat RTL nicht mit Werbepausen gespart.






Kommentare