...ist ein Film, der die Geschichte von Wolverine in der Zeit vor den X-Men Filmen erzählt.
Der Zuschauer erfährt wie Logan zu Wolverine wurde, wie er sein Andamantium-Skelett erhält und welches Verhältnis er zu Sabertooth hat.
Ich spare mir eine Inhaltsangabe, denn der Film ist durchaus sehenswert und ich will geneigten Kinogängern nicht den Spaß verderben. Actionfans kommen definitiv auf ihre Kosten, im Film gibt es nur wenige ruhige Minuten, der Rest ist ein einziges Feuerwerk an Prügeleien und Special Effects. Fans von den X-Men werden außer Wolverine und Sabertooth noch einige andere alte Bekannte treffen und am Ende des Films gibt es noch ein Wiedersehen mit Charles Francis Xavier, der auch gleichzeitig den technischen Tiefpunkt des Streifens darstellt. Ein animierter Patrick Steward wirkt doch ein wenig lächerlich. Da hätte man doch bestimmt eine andere Lösung finden können, oder?
Liev Schreiber macht sich als Sabertooth sehr gut und läuft Hugh Jackman fast den Rang ab. Als (mehr oder weniger) prominente Schauspieler treten will.i.am (The Black Eyed Peas), Kevin Durand (Lost), Danny Huston (Aviator) und Domenic Monaghan (ebenfalls Lost) auf die Bühne, verblassen aber hinter den beiden Hauptdarstellern. Die Story ist schlüssig, aber beantwortet nicht alle offenen Fragen, so dass ein schönes Hintertürchen für weiterer Fortsetzungen gibt, die im Erfolgsfall (woran ich keinen Zweifel habe) bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.
Wer auf stark actionlastige Filme, mit Minimoral und latenten Humor steht, der wird mit "X-Men Origins - Wolverine" bestens bedient. Langeweile kommt in den 107 Minuten nicht auf, selbst der Soundtrack konnte mich begeistern.
Was ich nicht verstehe, sind einige Kürzungen von Szenen, die in den Trailern noch zu sehen waren. Die Einstellung, in der Wolverine die Kerosinlache mit seinen Krallen entzündet und damit Zero in die Luft sprengt, wurde komplett entfernt.
Noch eine kurze Anmerkung: Ich weiß, dass es Menschen gibt, die bei der Verteilung der Intelligenz ein gutes Versteck gefunden haben. Ich weiß auch, dass es meistens nur ein dummes Vorurteil ist, dass blonde Frauen dumm wie Brote sind. Aber warum muss mir die Existenz solch einer Person bewiesen werden, indem man sie im Kino neben mich setzt?
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