Dienstag, 16. Juni 2009
Sie werden besser...
...die "Marktforschungsinstitute", die mir zur Zeit heftig auf den Zapfen gehen. Seit ich auf meinem Handy ein Tool, das Anrufe ohne Rufnummernübermittlung automatisch abweist, wurde ich von Cold Calls, Meinungsumfragen und sonstigen Zeitschmarotzern verschont. Seit ca. einem Monat ruft mich aber so Call-Center mit offener Rufnummer an und wird dadurch auch zu mir durchgestellt. Die ersten beiden Anrufe war ich noch höflich und habe der Dame (es scheint immer die selbe zu sein, sie klingt schon etwas älter und redet übelsten sächsischen Dialekt) erklärt, dass ich nicht gewillt bin irgendwelche Informationen zu meinem Beschäftigungsverhältnis weiter zu geben und auf gar keine Fall weitere Anrufe ihres Unternehmens wünsche. Beim dritten Anruf fängt die dumme Kuh auch noch eine Diskussion mit mir an und versucht mich zur Umfrageteilnahme zu übereden. Ich das Gespräch endete abrupt als ich die Auflegen-Taste an meinem Handy drückte. Gestern war ich im Auto unterwegs und A. hat den Anruf entgegen genommen und der Anruferin noch einmal mitgeteilt, dass wir keine weiteren Belästigungen dieser Art mehr haben möchten.
Heute, um 10:12 Uhr war das Fass dann voll. Dieses mal habe ich der Dame den Weg zu der Körperöffnung erklärt in die sie sich ihre Umfrage stecken kann, was sie ein klein wenig aus der Fassung gebracht hat. Man könnte auch höflich sagen, dass man nicht teinehmen möchte und überhaupt wäre das alles freiwillig. Darauf hin habe ich sie, ihre Firma, ihre Kinder und die nächsten drei Generationen mit einem ewig dauernden Durchfallfluch belegt und ihr gesagt, dass ich einen Anwalt, einen Exorzisten und Danny Crane einschalten werde, wenn ich auch nur noch einen leisen Pieps von ihrem Institut höre. Kurz darauf fing sie entweder zu hyperventilieren an oder sie hat sich Darth Vader zur Unterstützung geholt. Ich hatte keine Lust es heraus zu finden und habe lieber aufgelegt, um mich auf den nächsten Anruf, der sicherlich innerhalb der nächsten 24 Stunden bei mir ankommt, vor zu bereiten.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Wiped out...
...wurde am Wochenende die Arbeit von vielen, vielen Jahren. Bei unseren Provider ist eine Festplatte gestorben, ausgerechnet die Festplatte auf der die Datenbank von Buchfimmel.de lag. Natürlich wurde in regelmäßigen Abständen ein Backup dieser Datenbank erzeugt, jedoch war auch das Backup stark beschädigt, so dass eine Wiederherstellung nicht mehr möglich war. Ich muß zugeben, dass ich mich gar nicht so stark geärgert habe, denn ich wollte die Seite schon lange auf einen neuen und frischeren Stand bringen. Klar, über 60.000 Beträge zu verlieren ist scheiße, aber Scheiße passiert und manchmal hat sie auch etwas gutes. Dank Rune wurde Buchfimmel in nur 48 Stunden wieder neu aufgebaut und mit einem komplett neuen Design versehen. Salid hat sich noch um diverse PHP-Spezialitäten gekümmert und nicht vorhandene, aber wichtige Module wieder in das Board integriert. Das steht sie nun, die grüne Minna und macht auf mich einen professionelleren Eindruck als je zuvor. Die Zeit der großen Foren ist vorbei, Soziale Netzwerk haben ihre Position übernommen, aber Buchfimmel bietet immer noch einen (hoffentlich interessanten) Platz an dem sich diverse Bücherfans treffen können. Für mich war und ist die Seite eine Art "Kneipe", in der man gelegentlich vorbei schaut, ein paar Neuigkeiten aufschnappt, alte und neue Bekannte trifft und letztendlich auch seine Meinung kundtun kann. Wenn wir jetzt noch eine Möglichkeit finden, um auf der Seite Bier zu zapfen, dann ist sie perfekt.
Alle Mitleser, die Buchfimmel noch nicht kennen, dürfen gerne auf folgenden Link klicken: Buchfimmel - Der große Treffpunkt für Literaturfreunde






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