...in Ruhe lassen. Vor ca. 6 Monaten kam über mein WKW-Profil ein E-Mail von einer Person, die wohl vor vielen Jahren mit mir konformiert wurde.
Ich kann mich nur noch sehr spärlich an dieses Mädel erinnern, ich weiß nur noch, dass sie mir schon damals nicht besonders sympathisch war, weil sie zu diesen hardcore Kirchenaktivisten gehörte, mit denen ich noch nie etwas anfangen konnte. Sie wollte meine Adresse wissen, um mir eine Einladung zu meiner silbernen Konfirmation zu schicken. Da ich aber schon vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten bin, ich mich mit dieser Institution überhaupt nicht identifizieren kann und sie sogar die Quelle von vielen üblen Dingen halte, habe ich auf dieses E-Mail nicht reagiert. Ich dachte, damit sei die Sache für mich erledigt. Weit gefehlt, damit ging der "Terror" erst richtig los. Nach zwei Wochen kam die nächste Nachricht mit der gleichen Aufforderung, die von mir ebenfalls ignoriert wurde. Erneut ein paar Wochen später kam eine schriftliche Einladung zur silbernen Konfirmation (aha, sie haben meine Adresse also heraus gefunden), die ich unbedingt zurückschicken sollte. Leider enthielt die Einladung nur die Option "Ich nehme teil", so dass auch dieser Brief unbeantwortet in meinem Briefkasten landete. Eigentlich sollte ein normal denkender Mensch inzwischen kapiert haben, dass ich kein Interesse an dieser Veranstaltung habe, außerdem bekommt die Gemeinde ganz bestimmt eine Nachricht, wenn jemand aus ihrem Verein austritt. Nicht allzu lange Zeit später kam dan über WKW eine Gruppeneinladung, die mich in die Gruppe "Silberne Konfirmation $Gemeinde in $Stadt" ziehen sollte. Ich wurde neugierig und habe mit die Mitglieder dieser Gruppe angeschaut. Von den 23 Mitgliedern konnte ich rund 15 Personen identifizieren, sie sind alle in meinem Alter und könnten durchaus mit mir konfirmiert worden sein. Die restlichen 8 Leute sind wesentlich jünger und waren 1984 noch nicht einmal im Kindergarten. Was machen die also in dieser Gruppe? Keine Ahnung, ist mir auch schnurzpiepegal. Natürlich bin ich dieser Gruppe nicht beigetreten und gab mich der schwachen Hoffnung hin, dass ich jetzt endlich aus dem Rennen bin. Von wegen, vor 3 Wochen bekam ich nun wieder eine Nachricht, dass ich meinen Tauf- oder Konfirmationsspruch einreichen soll, weil die Pfarrerin dies in ihre Rede einbauen möchte. Was für ein Ding? Was weiß denn ich, was das für ein Spruch ist, wo ich den finde und wofür er gut ist. Ich weiß ihn nicht, ich will ihn nicht wissen und ich will auch in keiner Rede vorkommen. Mir ist schließlich der Kragen geplatzt und ich habe der Person ein höfliches aber bestimmtes E-Mail geschrieben, in der ich ihr erklärte, dass ich an keiner kirchlichen Veranstaltung teilnehmen werde. Eine Rückantwort habe ich bis heute noch nicht erhalten, aber ich rechne täglich mit einer neuen Einladung.
Dienstag, 21. Juli 2009
Könnt ihr mich nicht einfach...
Dienstag, 14. Juli 2009
Ignoranten...
...trifft man nirgendwo häufiger als im Straßenverkehr. Und damit meine ich überhaupt nicht die Rennfahrer, für die Geschwindigkeitsbegrenzungen keinerlei Bedeutung haben, an die habe ich mich inzwischen gewöhnt. Sie werden irgendwann ihren Lappen abgeben und/oder ein ordentliches Sümmchen bezahlen.
Nein, ich meine die Trantüten, Schnarchzapfen und Spritsparer, die jeden Morgen dem restlichen Verkehr ihren Willen aufzwingen. Es ist in Mode gekommen auf der Landstraße nur 40 km/h zu fahren und den Verkehr hinter sich auf eine Kolonne von mindesten 20 wütenden Autofahrern aufzustauen. Wer braucht schon einen fließenden Verkehr, wenn man doch das Lied im Radio aus vollem Hals mitsingen kann? Und wenn das Lied scheiße ist, dann kann man immer noch die, auf dem Beifahrersitz liegende, Zeitung lesen. Klar, bei solch wichtigen Aktion kann man gar nicht schneller fahren. Ist man dann endlich in der Ortschaft angekommen drosselt man die Geschwindigkeit auf unter 30km/h, es könnt ja sein, dass ein Bekannter zufällig am Straßenrand steht. Das ist meistens auch der Fall und dann wird skrupellos angehalten und ein Gespräch begonnen. Sollen die Autos dahinter doch gefälligst warten bis das Gespräch zu Ende ist, sie werden schon nichts wichtiges vor haben. Besonders unangenehm wird es an Tagen, an denen der Kraftstoffpreis einen Sprung nach oben gemacht hat. Dann wird sofort die geistige Spartaste im Kopf gedrückt, die es dem Fahrer unmöglich macht auf der Autobahn die Maximalgeschwindigkeit von 90 km/h zu überschreiten. Natürlich wird mit dieser Geschwindigkeit auch der LKW überholt, was macht es schon, wenn man dafür 5 Kilometer benötigt. So ein bißchen Stau hat noch keinem geschadet und man hat endlich die Gelegenheit sich an der schönen Landschaft zu erfreuen. Morgens um 5:30 Uhr Auto zu fahren ist wirklich die Pest, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht solch einen Idioten vor mir habe. Für 25 Kilometer benötige ich manchmal fast 30 Minuten, obwohl die Strecke in 15 Minuten zu schaffen ist und dafür müsste ich nur so schnell fahren (dürfen) wie es erlaubt ist.
Stellvertretend für alle Ignoranten noch ein Bild vom Deppen des Tages.







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