...und schon ist wieder alles anders. Vor wenigen Tagen habe ich noch geschrieben, dass die Zeichen für das Berufsjahr 2010 ziemlich schlecht stehen. Mit rund 2 Jahren Verzögerung sind bei uns die Auswirkungen der Rezession angekommen. Über den Jahreswechsel haben wir 5 Wochen frei und für das erste Halbjahr 2010 wurde schon Zwangsurlaub und der Abbau von Überstunden angeordnet. Tja, inzwischen sieht die Sache scheinbar völlig anders aus. Alle PM und PL haben die Freizeit zum Jahreswechsel auf max. 4 Wochen gekürzt bekommen und das auch nur, wenn das Überstundenkontingent eine bestimmte Grenze überschritten hat. So ist es bei mir, ich muss 4 Wochen zu Hause bleiben, weil ich auf einem zu dicken Stundenpuffer sitze. Egal, hat auch seinen Charme und selbst nach den 4 Wochen Auszeit hat sich meine Überstundensituation nur unwesentlich gebessert. Danach liegt schon ein Arbeitspaket bereit, das sich gewaschen hat. Diverse Bereiche müssen innerhalb von 2 Monaten auf High-Performance getrimmt werden, offenbar hängt z.Zt. ein richtig dicker Fisch am Hacken. Lieber zu viel als zu wenig Arbeit.
Für den Rest vom Jahr darf ich mich noch mit dem Reporting 2009 herumquälen, um für die Zielvereinbarungen 2010 einen ordentlichen Stand zu haben, schließlich hat mein Geldbeutel immer Hunger. 1. Dezember ist dafür die Deadline, d.h. effektiv habe ich (inkl. Samstag) nur noch 4 Tage Zeit dafür. Sollte eigentlich reichen, die meisten Folien sind fertig, es fehlen nur noch das Finetuning und diverse kosmetische Anpassungen. Die Projektaufträge für 2010 sind bereits ausformuliert und müssen nur noch um die Kostenschätzungen ergänzt werden. Da nächstes Jahr mal wieder ein verschärfter Sparkurs eingeschlagen wird, werden sich meine geplanten Investitionen sowieso in Luft auflösen. 2010 dürfen wir wieder Alchemist spielen und müssen versuchen aus Scheiße Gold zu machen.






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