Der Urlaub ist fast vorbei...
...und ich kann mich wirklich nicht beschweren. Die ersten Wochen waren nicht wirklich erholsam. Kurz vor Weihnachten stand noch der 2. Teil der "wir machen Löcher in unser Haus"-Aktion an, d.h. der Außendurchbruch in den Garten wurde von 2 Spezialisten durchgeführt. Mit einem abartig lauten und mächtig angsteinflößenden Trennscheibenteil wurden die Ziegelsteine einfach aus der Wand herausgesägt. Das macht zwar eine Menge Dreck, aber es entsteht ein sauberer Schnitt, der nur sehr wenig Schäden am Putz verursacht. Die ganze Geschichte war in 6 Stunden erledigt. Loch heraussägen, Tür einsetzen und schließlich noch abdichten. Danach durfte ich dann den ganzen Staub entsorgen und mich um die Verkleidung der Innenwand kümmern. Vorher war die Wand mit dunklen Holzpanelen verkleidet, die dem Raum ein düsteres und bedrückendes Ambiente verliehen. Also habe ich den ganzen Mist herausgerissen, die Wand neu mit Rigipsplatten abgestellt und anschließend tapeziert. Jetzt sieht das alles sehr hell und freundlich aus - gefällt mir wirklich gut, außerdem haben wir jetzt endlich eine Durchgang von der Küche auf die Terrasse.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es dann für 4 Tage nach Plauen. Erholung und viel gutes Essen war angesagt. Leider kam es kaum zur Erholung, weil ich nachts einfach nicht schlafen konnte, was wohl am vielen Essen und am Geschmatze von Bootsmann lag. Egal, es war trotzdem toll, schließlich wartete zu Hause schon wieder eine Menge Arbeit auf uns. Wir hatten uns entschlossen dieses Jahr die Silvesterparty auszurichten, durch die Durchbrüche hatten wir endlich genug Platz für 8-10 Leute. Also war am 30. und 31. Dezember putzen, einkaufen und vorbereiten angesagt, denn Raclette für 10 Leute bedarf einiger Schnippelarbeit. Am 31. kam dann auch noch die Außentreppen, so dass wir dadurch auch noch ein wenig aufgehalten wurden. Die Silvesterparty war einfach nur der Hammer, genau wie im letzten Jahr traf sich (fast, no Flodders) die komplette Nachbarschaft bei uns in der Einfahrt und wir feierte ca. 1,5 Stunden bei Heidelbeerglühwein und Sekt. Dank dem neu erworbenen Feuerkorb war es auch noch angenehm warm. Die Quittung kam am nächsten Tag, die Toilettenschüssel und ich gingen eine sehr innige Beziehung ein und ich hatte die Keramik so lieb, dass ich sie fast den ganzen Vormittag in meinen Armen gehalten habe. Meine Fresse, war ich besoffen. Abends ging es dann wieder und ich konnte sogar noch einige Reste vom Vortag zu mir nehmen.
In der letzten Woche fing dann endlich die Erholung an. Ich habe nichts, aber auch gar nichts produktives gemacht. Außer diversen (laaaaangen) Hunderunden war nur Audio und Video angesagt, auch heute sind wieder 2-3 Filme aus dem Archiv angesagt.
Ab Montag geht es wieder in die Firma, eigentlich hätte ich noch eine Woche länger (Zwangs-) Urlaub machen müssen, aber länger halte ich es dann doch nicht zu Hause aus.






Bei mir tauchen in Bezug der thematischen Einbettung dieses Satzes Assoziationen auf, die mir mal wieder beweisen wie verdorben mich dieses Leben doch gemacht hat.... Ich weiß nun übrigens auch einigen durch mich selbst gemachte Menschenversuche, dass Pfefferminzduft gegen Übelkeit hilft.