...ist ein Satz, bei dem ich inzwischen das kotzen kriege.
Neulich komme ich aus dem Haus und will mit dem Auto zu einem wichtigen Termin fahren und was muss ich sehen? Da parkt irgend so eine Arschkrampe vor meiner Einfahrt und versperrt den Weg. Nach 5 Minuten Warterei kam dann endlich ein Männlein (natürlich war er drüben bei den Flodders, wo auch sonst?) angeschlendert und hatte es auch nicht besonders eilig. Als ich ihn dann ziemlich zornig die Meinung gegeigt habe kam von ihm nur der eine dumme Satz "ich wollte doch nur kurz was bei den Nachbarn abgeben". Unnötig zu erwähnen, das maximal 20 Meter weiter genug Parkplätze vorhanden waren, ohne Einfahrt und ohne Parkverbot. Aber da hätte man ein wenig laufen müssen...
Unser Dorfsupermarkt ist zwar sehr klein, aber dennoch ganz ordentlich sortiert. Da es die einzige Einkaufsmöglichkeit im Ort ist wurde auf Einkaufskomfort verzichtet und lieber ins Angebot investiert. Eine sehr gute Entscheidung, die allerdings darauf baut, dass die Einkäufer ein bisschen Hirn im Kopf haben. Funktioniert leider nur in der Theorie, denn spätestens wenn die ersten beiden Omas zum Einkaufen gehen, dann ist der Frust garantiert. Entweder stehen die Damen direkt von dem Eingang oder sie suchen sich einen anderen strategisch günstigen Punkt, um einen Damm aus querstehenden Einkaufswagen zu errichten, der kaufwillige Kunden bis zum Parkplatz hinaus aufstaut.
Auf die höfliche Anfrage, ob sie vielleicht den Weg freimachen könnten erhält man garantiert folgende Antwort "Sie werde doch etwas Zeit haben, ich wollte doch nur mal kurz mit meiner Bekannten reden". Klar, die hatte sie erst von 4 Stunden beim Arzt und vor 2 Stunden beim Frisör getroffen, da gibt es viel zu besprechen...
Größere Einkäufe, die i.d.R. vor dem Wochenende anstehen, erledigen wir natürlich in größeren Einkaufsmärkten. Hier ist die Auswahl noch größer und die Gänge haben eine annehmbare Breite, so dass hier kein Stress mit Einkaufswagenblockierern aufkommt. Falsch, es gibt tatsächlich ein paar pfiffige, die den einzigen Schwachpunkt erkannt haben und diesen gewissenlos ausnutzen. Es sind die Raucher, die hier ganz klar einen Punkt erzielen. Obwohl es in unserem Stammeinkaufstempel sehr viele Kassen gibt, bleibt es doch nicht aus, dass sich ab und zu ein paar Staus bilden. Eine Warteschlange mit 5-6 Personen ist keine Seltenheit und eigentlich auch nicht weiter schlimm. So auch am Samstag, wir hatten zuerst 5 Leute von uns und als wir am Warenband waren auch wieder ca. 5 Leute hinter uns. Wir legten unsere Einkäufe auf das Band als sich von hinten eine Dame mittleren Alters mit Königspudelfrisur mit den Worten "Entschuldigung, ich will nur mal kurz an die Zigaretten", vorbei schob. Sie schnappte sich 3 Schachteln "irgendwas mit Slim"-Kippen und stellte sich wieder brav am Ende der Reihe an. Die Dame war sehr stark geschminkt und sah aus wie ein Brokkoli im Farbenrausch, aber dies ist eigentlich keine Erklärung für ihr Verhalten. Es herrschte wirklich kein Mangel an Zigaretten und gerade von ihrer Marke waren noch dutzende Schachteln vorhanden.
Warum drängt sich jemand an einer Schlange von 4 Personen vorbei, nur um ein Regal zu erreichen, an dem man innerhalb kürzester Zeit sowieso vorbei kommt..?
Montag, 23. Januar 2012
Ich wollte nur mal kurz...
Dienstag, 17. Januar 2012
Ikea-Tetris...
...stand gestern erneut auf dem Programm. Die Spielregeln sind ganz einfach: Fahre in ein schwedisches Einrichtungshaus deiner Wahl, kaufe ein und versuche anschließend die verpackten Waren in deinem Auto zu verstauen. Kleintransporter, LKWs und Transall-Maschinen sind von der Teilnahme ausgeschlossen, das Auto muss eine stinknormaler PKW sein - Kombis geben nur die halbe Punktzahl.
IKEA(*) beschäftigt scheinbar einen Verpackungsdesigner, dessen einzige Aufgabe es ist die Kartons möglichst Mercedesinkompatibel zu gestalten. Entweder sind die Teile zu hoch, zu breit oder zu lang, in ganz seltenen Fällen treffen sogar alle drei Eigenschaften zu. Solch einen Glückstreffer hatten wir gestern als wir für den Hund eine neue Couch gekauft haben. Der Karton war besonders heimtückisch, er sah ganz harmlos aus und vermittelte das Gefühl, dass er völlig problemfrei in das Fahrzeug passen würde. Als ich ihn dann in den Kofferraum packen wolle, da hat er seine unsichtbaren Krallen ausgefahren und sich mit aller Gewalt gegen die Karosserie gestemmt. Auch der Rück- und der Beifahrersitz waren keine Option, das Mistding wollte einfach nicht in die Karre. Irgendwann haben wir es dann eingesehen und den Karton geschlachtet. Siehe da, die Innereien waren ganz leicht zu verstauen und passten ohne das kleinste Problemchen auf die Rückbank. Ich bin mir sicher, dass diese Aktion von einer versteckten Kamera aufgezeichnet wurde und der Film zur allgemeinen Erheiterung auf der nächsten IKEA-Weihnachtsfeier gezeigt wird. Leider hatten wir auch noch ein Bild gekauft, das sich noch viel besser verstellen konnte. Wirkte es im Möbelmarkt noch klein und zierlich, so hat es sich dann auf dem Parkplatz zu einer ausgewachsenen Kinoleinwand aufgeblasen. Wer schon einmal versucht hat einen Blauwal in ein 60L Aquarium zu packen (eigentlich eine ganz normale Wochenendbeschäftigung...), der kann sich ungefähr die Größenverhältnisse vorstellen. Da war nichts zu machen, auspacken konnte man das Bild nicht und eine Demontage hätte unweigerlich zur Komplettzerstörung des Kunstwerks (!?) geführt.
Also blieb uns nichts anderes übrig als das Teil wieder zurückzugeben. Bei IKEA(*) etwas umzutauschen ist glücklicherweise ganz einfach, man zieht sich eine Nummer und wartet bis diese über dem entsprechenden Umtausch/Rückgabeschalter aufleuchtet. Schlaue Leute kaufen sich erst noch im Markt einen Stuhl, den man nach dem Warten gleich wieder mit zurückgibt, so hat man zumindest für die nächsten Stunden eine Sitzgelegenheit. Wir hatten die Nummer 300 gezogen und über dem Schalter leuchtete gerade die 280. 20 Leute vor uns bei 4 geöffneten Schaltern heißt, dass eigentlich nur 5 Leute vor uns sind und es nicht allzu lange dauern dürfte bis man aufgerufen wird. Tja, bis 295 ging es auch ganz flott, aber dann kam an jedem Schalter ein Problemfall an, der das Servicepersonal und die Wartenden in den Wahnsinn treiben wollte. Es dauert sehr laaaaaange bis man erklärt hat, das der Griff von "Knut" nicht an die Tür von "Björn" passt, weil die Schrauben von "Sören" in der Verpackung von "Olaf" dabei waren. Außerdem muss den IKEA-Mitarbeiter(*) noch unbedingt erzählt werden, dass am Wochenende die Enkelkinder zu Besuch werden und klein Katarina-Chantal ihren Griesbrei auf den Pullover von Leon-Lucas gespuckt hat. Opa Horst hat das mit seiner Super 8 Kamera gefilmt und wird es bei der nächsten (und der übernächsten und über-übernächsten...) Familienfeier den restlichen Clansmitgliedern vorführen. So lange bis entweder Horst, die Familienmitglieder oder der Filmprojektor tot sind. Diese Information muss einfach für jeden interessant sein, so dass man sie gar nicht oft genug und vor allem gar nicht laut genug erzählen kann. Wir konnten in 20 Metern Entfernung das komplette Gespräch problemlos mithören.
Das Warten hat auch einen Vorteil, man kann sich die Zeit mit dem Beobachten von anderen Einkäufern vertreiben. Besonders interessant fand ich eine amerikanische Großfamile, die sich entweder seit Generationen inzestuös fortgepflanzt hat oder das Ergebnis von irgend einem misslungenen Genexperiment war. Keiner kann etwas für sein Aussehen, aber wenn man schon häßlich ist, dann muss man dies doch nicht durch noch hässlichere Klamotten verstärken. Oma, Mutter und alle 3 Kinder waren von erschütternder Hässlichheit und gekleidet als wären sie gerade zu der Königsfamilie vom Lumpenball gekrönt worden. Nein, das waren ganz bestimmt keine Sozialfälle, die Klamotten waren allesamt von guter Qualität, aber von der Farbzusammenstellung und von Design so gewagt, dass selbst Dirk Bach nicht mutig genug wäre, um sie zu tragen. Egal, ich hatte gestern auf meine 20 Köttbular verzichtet, so dass ich meinen Brechreiz grade noch so kontrollieren konnte. Selbst dann als das kleinste Kind mit vollgeschissener Windel an mir vorbeiwaberte. Rosa Crocks, türkisfarbene Jogginghose und ein hellblauer Nikkipullover sind schon schwer zu ertragen, aber wenn darauf noch der Duft eine frisch verkackten Windel kommt, dann erreicht sogar der stabilste Magen seine Leistungsgrenze.
Irgendwann waren wir dann auch an der Reihe und das Gesicht des Mitarbeiters sprach Bände. Über seinem Kopf stand eine unsichtbare Sprechblase mit "wieder so ein Idiot, der dachte, dass dieses riesen Bild in seine kleine Scheisskarre passt - und ich habe jetzt wieder die Arbeit mit dem Umtausch". Keine Ahnung was sich die Jungs und Mädels morgens reinpfeifen; ich könnte bei solchen Umtauschdeppen (wie mich) nicht so ruhig bleiben.
Hier mal ein großes Lob an die schwedischen Pressspankünstler: Euer Service ist wirklich superklasse, der Umtausch macht fast mehr Spaß als das Einkaufen. Irgendwann, viele Stunden später kamen wir zu Hause an und haben die Couch auch sofort aufgebaut.
Dem Hund hat sie sofort gefallen (siehe Bild), so dass jetzt endlich beide Bellmänner ihr eigenes Sofa haben.
Ich fand den Einkauf auch sehr anregend und werde am Wochenende wieder zu IKEA(*) fahren und versuchen die komplette Küchenzeile "Selma" mitsamt Elektrogeräten im Handschuhfach meines Autos zu verstauen. Wenn es nicht klappt, dann gebe ich sie eben wieder zurück...

(*) Werbung, bitte überweisen sie mir viel Geld
Montag, 16. Januar 2012
Beneidenswert...
...oder eher bedauernswert, diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit immer öfter. Wir haben ein Paar in unserem näheren Bekanntenkreis, für dies es nicht erstrebenswerteres gibt als sich am Wochenende auf die Couch zu knallen, um sich Unterschichten-TV reinzuziehen und den maximalen Erholungsgrad zu erreichen. Ich würde es verstehen, wenn sie anstengende Jobs hätten, aber beide sind seit vielen Jahren Bürohengste und bewegen sich höchstens, um sich einen Kaffee zu holen oder einen weg zu bringen. Ist das wirklich der Sinn des Lebens? Arbeiten, essen, schlafen, erholen und wieder arbeiten gehen? Wir haben es auch versucht, sind am Freitag einkaufen gegangen, um Samstag und Sonntag vollständig frei zu haben (klar, die Hunde müssen natürlich raus). Das geht gerade mal 2 Stunden gut, dann fange ich an unruhig zu werden und überlege wie ich meine Freizeit sinnvoller gestalten kann. Jetzt kann man sich streiten, ist es etwa nicht sinnvoll sich zu erholen? Klar, aber kann man sich nur erholen, wenn man unmotiviert auf der Couch herumliegt? Der Mensch definiert sich doch auch über die Summe seiner Erlebnisse und Erfahrungen. Ich würde mich schämen, wenn mich am Montag ein Kollege nach meinem Wochenendprogramm fragt und ich kann nur von TV-Programm und vom Mittag essen erzählen kann. Was soll ich denn mit einem Leben ohne Highlights, ohne soziale Kontakte und ohne die geringste geistige und körperliche Herausforderung. Bei uns bestand das Wochenende aus einem Ausflug in die IKEA (*) und einem 10km Spaziergang durch die Weinberge. Auch ich bin erholt, habe zusätzlich aber noch viele neue Eindrücke gewonnen und jede Menge Ideen zur Neugestaltung der Inneneinrichtung entwickelt. All das hätte ich mit Extremcouching bestimmt nicht geschafft.
Jeder soll sein Wochenende nach seinem Gusto verbringen, aber inzwischen belastet diese unterschiedliche Einstellung unsere Beziehung. Es gibt einfach fast keine gemeinsamen Themen mehr, die man anschneiden könnte. Ich habe keine Ahnung was am Sonntag für ein Scheiß auf RTL gelaufen ist, ich kenne auch nicht den Gewinner des Supertalents und Typen, die sich einen Feuerwerkskörper im Arsch explodieren lassen, die lassen mich auch völlig kalt. Gemeinsame Aktivitäten lassen sich fast nicht mehr planen, weil die Couch immer wichtiger ist.
Sollte ich jemals so dem Kleinbürgertum verfallen und an gesteigerter Antriebsarmut erkranken, dann fesselt mich an die Couch und versenkt mich im nächsten Wasserloch.
(*) Werbung, bitte überweisen Sie mir viel Geld
Freitag, 6. Januar 2012
Auferstehen...
...soll dieser Blog. Ich gebe es zu, in der letzten Zeit war hier
nicht viel los, aber das hatte auch einen guten Grund: Ich hatte einfach
keinen Bock.
Inzwischen hat sich das geändert, ich verspüre wieder den Drang mich
meinen Mitmenschen mitzuteilen und sie mit meinen unqualifizierten
Schreibereien zu nerven. Gebt es ruhig zu, ihr habt mich vermisst,
gelle?
Dienstag, 2. August 2011
Zum dumm zum (Teil 12843)...
Samstag, 14. Mai 2011
Food...
Mittwoch, 4. Mai 2011
Knapp am Thema vorbei...
Donnerstag, 7. April 2011
Wenn Journalisten...
...jünger sind als die Technik, die in ihren Artikeln beschrieben wird, dann kommt genau so ein Satz dabei heraus:
"Vorbei sind beim C64 die Zeiten, als man biegsame Speicherscheiben in sein Kassettenlaufwerk legen musste..."
Nachzulesen unter: Die Welt - Uralt-PC Commodore C64 ist wieder da
Schlampig recherchiert und völlig flasch betitelt. Wahrscheinlich legt der gute Mann auch Salamischeiben in seinen CD-Player. Mehr als ein Case-Mod steckt nicht dahinter.
Sonntag, 20. März 2011
Eigentlich wollte ich...
...in meinem nächsten Leben ein Hund werden, aber Ziege sein ist auch gar nicht so schlecht.
Mittwoch, 9. März 2011
Man soll niemanden etwas schlechtes wünschen...
...aber Herrn Weselsky wünsche ich ein juckendes Furunkel am Arsch und keine Fingernägel zum kratzen.
Damit der Beitrag nicht ganz so unsachlich wirkt auch noch ein paar ernste Worte.
Das Verhalten ger GDL zeigt doch wohin die übermäßige Macht der Gewerkschaften und ein uneingeschränktes Streikrecht führen: Zu Maßlosigkeit und abgrundtiefer Ignoranz gegenüber dem Rest der Bevölkerung.
Klar sind 5% gerechtfertigt, schließlich sollen Hartz IV-Empfänger auch 5 Euro mehr bekommen...
Montag, 7. März 2011
DSDS 2011 - Die 2. Mottoshow...
...war geprägt von abgrundtiefer Langeweile. Ich bin selbst kein Skifahrer, aber wenn so Apres Ski Feiern ablaufen, dann kann ich die Faszination überhaupt nicht nachvollziehen.
2011 ist sowieso ein ganz besonderes Jahr - alle Kandidaten gehen mir verstärkt auf den Sack.Die Auswahl ist von ihrem Verhalten viel zu homogen, die Damen und Herren wirken als würden sie alle aus der gleichen Schablone kommen. Einzig der ausgeschiedene Marvin war noch ein klein wenig rebellisch eingestellt und konnte sich von der Herde abheben. Der Rest ist ein glattgeleckter Haufen, der sich auf widerlichste Weise dem Publikum anbiedert. Gesangliche Ausnahmetalente sucht man vergebens, alle Teilnehmer bewegen sich auf Mittelklasseniveau - Aussehen schägt mal wieder Talent.
Marco der Österreicher ist auf männlicher Seite der größte Schmierlappen. Sein blödes Dauergrinsen, seine affigen Ruf-für-mich-an-Gesten und die Arschkriecherei bei Dieter Bohlen treiben mir bei jedem Auftritt die Kotze in den Hals. Der Mann ist doch ein cleveres Kerlchen, warum gibt er ich für so einen Scheiß her, werden Ärzte wirklich so schlecht bezahlt?
Fast genauso schlimm ist der fleischgewordene Bravo-Starschnitt Sebastian. Stimmlich ist führt er die Riege der Männer (ich zähle den Bub einfach dazu) an, aber das war es auch schon. Bei jedem seiner Auftritte zappelt er sich bewegungslegasthenisch über Bühne und stirbt fast vor Goldigkeit. Klar, das ist genau der Typ, der sich von RTL optimal vermarkten lässt, für ihn opfern hysterisch feuchte Teenagermädels ihr letztes Handyguthaben.
Norman ist der tragische Typ, er ist gut und im Schlagerschnulzensegment optimal platziert, aber das ist nichts womit man die Zielgruppe begeistern kann. Er hat von der Jury und vom Publikum wieder eine Klatsche bekommen, obwohl er von allen Teilnehmern den professionellsten Auftritt abgeliefert hat.
Alle anderen Herren sind DSDS-Bodensatz, der nur als Füllmaterial und Kanonenfutter dient. Besonders bei Pietro fragt man sich ständig, ob ein Mensch alleine so verpeilt sein kann. Wieso will jemand als Staffeldepp in die Geschichte von DSDS eingehen - 5 Minuten Ruhm für ein beschissenes Image?
Bei den Frauen wirkt der künstlich aufgeblasene Zickenkrieg einfach nur lächerlich. Alle Damen sind gesanglich so schwach, das die Show mit Kleinkriegen über Lappalien aufgefüllt werden muss. Zazou kann tanzen, aber nicht singen. Nina kann singen, aber nicht aussehen und Anna-Carina hat von allem nur die Grundausstattung. Symphatisch ist nur Zazou, bei den beiden anderen Mädels wird die Gunst der Zuschauers über die Trailer gesteuert. Die Wohnwagen-Schlampe und die Putztucke, beides finde ich zum gähnen.
Heute berichtet eine große deutsche Tageszeitung, für die solch eine Show natürlich ein gefundenes Fressen ist und genau auf ihrem Niveau liegt, über den Ausszug von Nina aus der Villa. Hoffen wir, dass dies mit ihrem Ausstieg gleichzusetzen ist und statt dessen Marvin oder von mir aus auch Sarah wieder zurückkehrt. Die beiden waren mir sowieso lieber.
Der untalentierteste von allen war aber wieder Marco Schreyl. Während seine Moderationen einfach nur lästig sind, so sind seine Witze inzwischen nur noch peinlich. Die wenigsten davon sind überhaupt komisch und viele der Teilnehmer gehen überhaupt nicht mehr auf sein Geschafel ein. Warum zieht RTL hier nicht die Notbremse und tauscht diese Nervensäge gegen einen anderen Moderator aus? Es scheint ziemlich schwer zu sein jemanden zu finden, der bereit ist solch einen Unsinn zu verzapfen...
Montag, 28. Februar 2011
Wäre er doch besser mit dem Fahrrad gefahren...
Sonntag, 27. Februar 2011
Na, wer findet den Fehler..?

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Bild-Leser nur bis 3 zählen können..?
http://www.bild.de/BILD/digital/spiele/koch-media/cities-in-motion/transport-simulator.html
Die Rettungshunde...
...waren gestern wieder im Einsatz.
Die abendliche Hunderunde für z. Zt. bei vollständiger Dunkelheit statt und führt uns hauptsächlich über unbeleuchtete Feldwege und abgelegene Straßen.
So auch gestern, es war kurz vor 20 Uhr, stockdunkel und ca. 1 Kilometer von jeglicher Zivilisation entfernt. Plötzlich fingen die Hunde wie wild an zu bellen, was ein sicheres Zeichen dafür ist, dass irgendetwas ungewöhliches auf dem Weg liegt. Die beiden Hunde haben solche Blinkedinger an den Halsbändern, damit man zumindest grob erahnen kann wo die Kerle gerade im Feld herumhüpfen. Im schwachen Schein dieser Lämpchen konnten wir erkennen, dass am Brückengeländer eine Tarnjacke hing - das ist nicht weiter ungewöhnlich, die Leute laden im Feld so manchen Müll ab. Als wir aber näher herankamen war zu erkennen, dass die Jacke mit Leben gefüllt war. Ein Mann hatte sich mit einem Arm und das Geländer gewickelt und schlief seinen Rausch aus. Unter ihm lagen eine leere Flasche Wodka und eine angefangene Flasche Rotwein. 
Das Bellen der Hunde und auch die volle Breitseite mit dem Licht der LED-Taschenlampe zeigte keine Wirkung, so dass uns doch ein wenig mulmig wurde. Der Mann zeigte zwar Vitalzeichen, war aber überhaupt nicht ansprechbar.
Die Temperaturen waren knapp über dem Gefrierpunkt und hinter dem Geländer geht es 1,5 Meter in die Tiefe, in einen Wassergraben. Schließlich habe ich die Polizei angerufen, die sich nicht zuständig fühlte mich aber sofort an die nächste Notdienststelle weiterleitete. Die fragte mich zuerst nach meinem Standort, um dann festzustellen, dass sie auch nicht zuständig waren und verband mich an eine andere Notdienststelle. Die waren glücklicherweise einsatzbereit und auch einsatzwillig, aber wie beschreibt man einen Standort, der keinen Straßennamen hat und den Einsatzkräften auch sonst nicht bekannt ist? Naja, es hat fast geklappt, wir sahen den Krankenwagen über eine ca. 100 Meter entfernte Parallelstraße fetzen und durch einen Rückruf des Fahrers konnten wir ihn dann doch noch zur richtigen Stelle lotsen. Neben dem Krankenwagen war auch noch ein Notarztwagen dabei, so dass gleich mit der 1. Hilfe begonnen wurde. Allerdings gelang es den Helfern auch nicht den Mann irgendwie aktivieren, so dass sie ihn schließlich wie einen nassen Sack in das Rettungsfahrzeug tragen mußten. Wir sind dann nach Hause gegangen und haben nur noch gesehen wie die Rettungswagen nach ca. 15 Minuten in Richtung Krankenhaus abgedüst sind.
Bin mal gespannt, ob wir noch irgendwie erfahren wie die Geschichte ausgegangen ist.









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