...ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Frauen heißen Jamie, Hayden, Leslie und Lindsey, sind mit einem Angestellten verheiratet und sitzen den ganzen Tag in der Küche und schauen sich billige Talkshows an. Die Männer heißen ebenfalls Jamie, Hayden, Leslie und Lindsey, arbeiten entweder als Angestellte in einem gigantischen Großraumbüro einer Versicherung oder sind bei der Polizei. Sie ernähren sich nur von Fertiggerichten, die ihnen von Straßenverkäufern lateinamerikanischer Abstammung verkauft werden. Nur zu Thanksgiving gibt es richtige Nahrung, weil an diesem Tag der Mann einen übergroßen Truthahn, der aus einer Zuchtanlage neben einem Atomkraftwerk stammt, zubereitet. Die typische amerikanische Familie hat 2 Kinder und wohnt in einem vorstädtlichen Reihenhaus. Es sein denn, der Vater arbeitet in einem Großraumbüro bei der Polizei, dann wohnen sie in einem viktorianischen Landhaus in dessen Garten ein Baum mit einer Reifenschaukel steht. . Die Kinder sind generell total verzogen, die ältere Schwester wird auf jeder Highschoolparty mit billigem Fusel abgefüllt und anschließend vom kompletten Footballteam bestiegen. Der jüngere Bruder ist ein Computerfreak der die Schule schwänzt und sich in die Netze der internationalen Geheimdienste einhackt. Ist die Familie allerdings schwarz, dann arbeitet der Vater bei der Polizei, die Tochter singt im Gemeindechor und der Sohn hängt den ganzen Tag auf dem Basketballplatz herum. Egal ob schwarz oder weiß, die Mutter führt immer ein Doppelleben. Sie führt den Haushalt und arbeitet verdeckt beim Secret Service.
Amerikaner sind faul, sie fahren selbst die kürzeste Strecke mit dem Auto. Alle Amerikaner besitzen einen Pick-Up und einen Sportwagen, die stets vollgetankt in der Garage stehen, um als Fluchtfahrzeuge zu dienen, wenn das Land gerade mal wieder von Terroristen, Zombies oder außerirdischen Invasoren angegriffen wird. Im Falle einer Invasion verweigern alle ausländischen Fahrzeuge den Dienst, nur die amerikanischen Wagen springen sofort an. Die Frauen flüchten mit dem Sportwagen zu den riesigen Bunkeranlagen, die sich unterhalb der Rocky Mountains befinden, der Mann schnappt sich seine Pumpgun und bekämpft die Schergen, nur mit einem Feinrip-Unterhemd und einer Bundfaltenhose bekleidet, im Alleingang. Dabei wird er von einer staatlichen Behörde unterschützt, deren Name mit drei Buchstaben abgekürzt wird und von der vorher noch keine Sau jemals ein Wörtchen gehört hat.
Amerikaner ernähren sich größtenteils von Fast Food, in jeder freien Minuten stopfen sie riesige Burger, Buritos oder Hot Dogs in sich hinein, dabei versauen sie sich niemals ihre Klamotten, egal wie viel Ketchup sich gerade auf dem Essen befindet. Die Ausnahme sind die Polizeivorgesetzten, die sich schon beim umrühren ihres Kaffees bis auf die Unterhose versauen. Alle Ordnungshüter heißen entweder Agent oder Officer und können bei ihren Ermittlungen stets auf ein Team Mitarbeiter zurückgreifen von denen einer bekloppter als der andere ist. Die Teammitglieder lassen sich grob in 4 Kategorien einteilen:
- ausgedienter Kriegsveteran mit überzogenen Gerechtigkeitssinn
- hochintelligentes Wunderkind, das sich nicht alleine die Schuhe zubinden kann
- Sexgott, der Frauen mit einem Fingerschnippen flach legt
- Familienvater, dessen Familienmitglieder regelmäßig von irgendeinem Schergen entführt werden
Der Kriegsveteran ist stets das ranghöchste Mitglied im Team und kennt 72 Varianten, um einen Menschen mit nur 2 Fingern zu töten.
Krieg spielt bei den Amerikanern eine sehr wichtige Rolle. Amerikaner brauchen Krieg, um ihre Aggressionen abzubauen. Steht gerade kein Krieg zu Verfügung, so wird unter irgendeinem haarsträubenden Vorwand einer begonnen. Damit dies nicht so willkürlich aussieht haben die Amis so nette Begriffe wie "Achse des Bösen"und "Schurkenstaaten"erfunden. Diese Staaten machen irgend etwas, das nur den Amerikanern vorbehalten ist, wie z.B. Atomanlagenbau, Umweltverschmutzung oder das Überfallen von wehrlosen Nachbarstaaten. Amerika besitzt einen enormen Einfallsreichtum, wenn es darum geht Waffen zu entwickeln. Um diese zu testen bombt man einfach einen der Schurkenstaaten zurück in die Steinzeit, anschließend geht der Präsident auf Welttournee und erklärt den anderen Nationen, dass sie für diese Schweinerei gefälligst bezahlen sollen, denn schließlich wurde durch diese Aktion der Weltfrieden gesichert. Besonders gerne kommt der Präsident nach Deutschland, denn dort stößt er immer auf ein offenes Ohr und ganz besonders auf einen offenen Geldkoffer.
Der neue Präsident der Vereinigten Staaten ist schwarz, zum ersten mal in der Geschichte. Schwarz ist gut, denn mit Schwarz wird alles anders. Leider hat die Welt vergessen, dass sich nichts ändern wird solange noch die ganzen weißen Geldsäcke im Hintergrund die Fäden ziehen. Nur wir Deutschen haben mit Obama ein Problem, weil wir ihn ständig mit Lewis Hamilton verwechseln, der ebenfalls schwarz und erfolgreich ist. Beide haben sogar das gleiche Problem – sie sagen nicht immer die Wahrheit, allerdings ist das bei Obama nicht so schlimm, schließlich ist er der Präsident, da erwartet man das einfach. Wen stört es da schon, wenn er behauptet, dass das Automobil in Amerika erfunden wurde, schließlich kommen alle großen Erfindungen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wir verdanken der USA fast alles, ohne sie wären wir niemals in den Genuss von Freiheit, Golfkriegen, globaler Erwärmung und Denver Clan gekommen.
Besonders toll ist die amerikanische Sprache, um sie besonders authentisch zu sprechen muss man sich die Zunge an den Gaumen nähen und in eine Satteldecke in die Backen Stopfen. Danach ist man von einem gebürtigen Texaner nicht mehr zu unterscheiden. Viele amerikanische Worte haben bereits einen festen Platz in der deutschen Sprache gefunden. Ohne die Amerikaner hätten wir niemals so tolle Worte wie "Kindergarten"oder "Eisberg"in unserem Sprachschatz. Ich bin sehr froh, dass es die Amis gibt, was wäre die Welt ohne sie? Wir hätten noch mehr Indianer, es gäbe jede Menge Büffel und der Mond wäre auch noch frei von Metallschrott.




