Mai 31

...werde ich den Eindruck nicht los, dass ich einfach kein Gartenhaus besitzen soll.

29. Mai, das Telefon klingelt.
BM: Guten Tag, hier ist Herr $Name.
Ich: Und welche schlechten Nachrichten haben sie für mich?
BM: Sie haben leider Recht, das von ihnen bestelle Gartenhaus kann nicht geliefert werden. Die polnische Firma wurde vom Hochwasser nahezu zerstört. Wir können leider nicht sagen, ob die überhaupt noch liefern können.
Ich: Schöner Mist, aber das ist höhere Gewalt, da kann man nichts machen. Bitte stornieren sie meine Bestellung.
BM: Kein Problem, wird sofort erledigt. Schönen Tag noch.

Ok, man kann Pech haben, aber es gibt bestimmt noch andere Anbieter, die nicht in einem Hochwassergebiet produzieren. Ich werde beim Hagebaumarkt fündig und beginne mit dem Online-Bestellvorgang.
Ware in den Warenkorb legen
Zur Kasse gehen
Neu registrieren und Adressdaten anlegen
Zahlungsart Kreditkarte auswählen
Kredikartennummer eingeben
Kredikarte wird online verifiziert
Allen in Ordnung
Bestellung abschicken
Vielen Dank für Ihre Bestellung
Huch, das war einfach - irgendwie zu einfach.
2 Minuten später kommt ein E-Mail vom Hagebaumarkt
" Lieber Kunde,herzlichen Dank für Ihre Bestellung bei www.hagebau.de am 30.5.2010, deren Zugang wir Ihnen hiermit bestätigen."
Es folgt eine Zusammenfassung meiner Bestellung und diverses BlaBla.
Alle Angaben sind richtig, ich beginne mich zu freuen.



2 Minuten später kommt eine E-Mail von Otto-Versand "vielen Dank für Ihren Einkauf.
Gern hätte ich Ihre Wunschartikel sofort auf Reisen geschickt. Doch das geht leider nicht. Ihre Kreditkartendaten wurden nicht korrekt übertragen.
Daher meine Bitte: Rufen Sie uns einfach an. Es wird sich alles klären. Meine Kollegen und mich erreichen Sie unter ..."

Moment, ich habe nichts beim Otto-Versand bestellt, meine Nummer wurde verifiziert und als richtig befunden, außerdem steht kein Wort in der E-Mail was ich überhaupt bestellt habe.

Ich bekomme einen dicken Hals und rufe dort an.

BM: Guten Tag, mein Name ist $Name, was kann ich für sie tun?

Ich erzähle diesen ganzen Blubb und äußere mein Unbehagen wegen dieser E-Mail.

BM: Das ist schon in Ordnung, Hagebaumarkt und Otto-Versand sind das gleiche Unternehmen, ich leite sie gleich weiter in die Kreditabteilung.

BM: Guten Tag, mein Name ist $Name, was kann ich für sie tun?

Ich erzähle den ganzen Blubb noch einmal.

BM: Kein Problem, scheinbar haben Sie ihre Kreditkartennummer falsch eingegeben.

Ich: Nein, habe ich nicht, sie wurde verifiziert und für richtig befunden.

BM: Das hat das System gestreikt, wenn wir keine richtigen Daten haben, dann können wir die Bestellung leider nicht bearbeiten. Ich nehme ihre Bestellung jetzt einfach noch einmal auf und dann geht das alles seinen Gang.

Ich: Ok!

BM: Nennen sie mir bitte ihre Kundennnummer.

Ich: Ich habe keine Kundennummer, in der E-Mail steht folgender Satz "Ihre Kundennummer bekommen Sie zusammen mit der Lieferung Ihrer bestellten Artikel.
"

BM: OK, dann nehme ich jetzt ihre Daten auf.

Ich: Das habe ich doch schon alles eingegeben.

BM: Darauf habe ich keinen Zugriff, bitte nennen sie mir ihre Daten.

Ich erzählen den ganzen Blubb noch einmal.

BM: Vielen Dank, ich habe ihre Bestellung jetzt angelegt. Die Lieferung erfolgt innerhalb von 4 Wochen.

Ich: Bekomme ich denn kein Schreiben mit der Bestellbestätgung?

BM: Das ist leider nicht möglich, aber morgen ist ihre Bestellung online verfügbar, die können Sie dann nachverfolgen.

Ich: Prima, das reicht mir aus.

24 Stunden später. Auf der Seite steht immer noch, dass keine offenen Bestellungen von mir verfügbar sind. Ich rufe an.

BM: Guten Tag, mein Name ist $Name, was kann ich für sie tun?

Ich erzähle die ganze Scheiße wieder von vorne.

BM: Darf ich ihre Kundennummer haben.

Ich: Ich habe keine Kundennummer.

BM: Ok, dann brauche ich ihren Namen, Adresse und Geburtsdatum

Ich erzähle diese verdammte Scheiße zum 100.000sten mal

BM: Ja, ihre Bestellung ist angelegt, sie könne sie auf der Seite anschauen.

Ich: Kann ich nicht, deshalb rufe ich an.

BM: Wo schauen sie denn nach?

Ich: www.hagebau.de, so wie es in der ersten Mail mit der Bestätigung stand.

BM: Nein, das geht nicht, sie müssen unter www.otto.de nachschauen. Ok, wir machen das jetzt zusammen. Gehen sie auf die Anmeldeseite von Otto und geben sie ihre Kundennummer ein.

Ich: ICH HABE VERDAMMTNOCHMAL KEINE KUNDENNUMMER!

BM: Sagen sie das doch, ich gebe sie ihnen.

Ich gebe die Kundennummer ein, vergebe ein Passwort und gebe zum 1000x mein Geburtsdatum an.
Es erscheint ein Feld mit "Bitte geben sie ihre PIN ein".

Ich: Ich soll eine PIN eingeben, aber ich habe keine PIN.

BM: Die müssen Sie per Post anfordern, sie wird ihnen in wenigen Tagen zugestellt.

Ich: Wollen sie mich eigentlich verarschen? Das ist hier die mieseste Bestellabwicklung, die ich je erlebt habe, der Kundenservice ist unterirdisch und wenn ich in 5 Tagen keine schriftliche Bestätigung habe, dann rufe ich wieder an und storniere die ganze Bestellung.

BM: Ja, ich bin schlecht. Bei einer Bestellung in dieser Preiskategorie erhalten sie sowieso eine schriftliche Bestätigung.

Ich: Ihre Kollegin hat mir gestern etwas anderes erzählt.

BM: Ich kann nicht für meine Kollegin sprechen.

Ich: Nein, aber scheinbar sind hier alle ein wenig lustlos. Hoffen wir, dass wir uns nie mehr sprechen.

Klack, ich lege auf.

Anmerkung: Ich glaube ich habe noch niemals solch einen schlechten Service wie beim Hagebaumarkt / Otto erlebt. Die Anrufe kosteten mich 14 Cent pro Minute, ein guter Service sollte beim Kunden anrufen, wenn die Bestellung nicht geklappt hat. Außerdem wäre es prima, wenn alle Mitarbeiter die gleichen Ausbildung haben und nicht jeder dem Kunden einen anderen Scheiß erzählt.

P.S. Liebe Geschäftsführer vom Hagebaumarkt, es gibt tatsächlich Menschen in Deutschland, die NICHT wissen, dass Hagebau und Otto das gleiche Unternehmen sind. Die abfällige Ton, den ihre Mitarbeiter anwenden, wenn sie einem den Umstand erklären, wirkt wirklich sehr verkaufsfördernd.
Ich habe mich noch niemals bei einem Onlineeinkauf so unwohl gefühlt.

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 30 Klicks
Tags für diesen Artikel:
Mai 27

...gehen mir die Baumärkte, die mich noch nicht enttäuscht haben, aus.
Vor ca. 30 Tagen hatte ich im Bauhaus einen Fahrradunterstand bestellt. Natürlich habe die solch ein Teil nicht auf vorrat, so dass es extra für mich bestellt wurde. Die Lieferzeit wurde mit 20 Werktagen + 2-3 Tage für die Speditionsanlieferung angegeben. Nun, da in dieser Zeit viele Feiertage lagen und viele Firmen deshalb auf Sparflamme produzieren hatte ich eine Toleranzzeit von 10 Tagen hinzugerechnet bevor ich mich telefonisch beim Bauhaus meldete.
Statt einer befriedigenden Antwort erhielt ich eine Erklärung warum man Deutschland als Servicewüste bezeichnet.



Ich rufe an und es klingelt am anderen Ende.
Es klingelt ca. 15x bis sich endlich eine Frau meldet.
Baumarkt: Guten Tag, mein Name ist $Name, was kann ich für sie tun?
Ich: Ich hatte am 10.4. bei ihnen einen Fahrradunterstand bestellt, der bisher noch nicht geliefert wurde. Die 20 Tage Lieferzeit sind überschritten, wann kann ich mit einer Lieferung der bereits angezahlten Ware rechnen?
BM: Das kann ich ihnen nicht sagen, ich verbinde sie mit der Fachabteilung.
Ich: Kein Problem, wenn die mir helfen können.



Warteschleife, ca. 5 Minuten



BM: Guten Tag, mein Name ist $Name, was kann ich für sie tun?
Ich: Ich hatte am 10.4. bei ihnen einen Fahrradunterstand bestellt, der bisher noch nicht geliefert wurde. Die 20 Tage Lieferzeit sind überschritten, wann kann ich mit einer Lieferung der bereits angezahlten Ware rechnen?
BM: Das muss ich nachschauen, geben sie mir bitte ihre Kundennummer.
Ich: $Nummer
BM: Wiederholt die Nummer (10 Stellen, davon 3 falsch)
Ich: Nein, $Nummer ist richtig
BM: Wiederholt die Nummer (alle richtig (Applaus vom Band!))
BM: Ich kann ihre Nummer im System nicht finden, sind sie sicher, dass die richtig ist.
Ich: Ich kann lesen und so steht es auf meinem Auftragsbeleg.
BM: Ah OK, wer war denn der Bearbeiter von diesem Auftrag?
Ich: Das war eine Frau $Name1
BM: Warten Sie bitte, ich verbinde sie mit Frau $Name1
Warteschleife, ca. 3 Minuten
BM: Guten Tag, mein Name ist $Name2, was kann ich für sie tun?
Ich: Ich möchte mit Frau $Name1 sprechen
BM: Moment ich verbinde



Warteschleife, erneut ca. 3 Minuten
(Mein Blutdruck erreicht besorgniserregende Werte)

BM: Guten Tag, mein Name ist Herr $Name3, was kann ich für sie tun?
Ich: Eigentlich sollte ich mit Frau $Name1 verbunden werden, aber jetzt werden sie mir weiterhelfen
BM: Das kann ich gerne tun
Ich: Ich hatte am 10.4. bei ihnen einen Fahrradunterstand bestellt, der bisher noch nicht geliefert wurde. Die 20 Tage Lieferzeit sind überschritten, wann kann ich mit einer Lieferung der bereits angezahlten Ware rechnen?
BM: Ah, das war die Frau $Name1, moment ich lasse sie ausrufen
Ich höre im Hintergrund wie Frau $Name1 ausgerufen wird, danach...



Warteschleife, ca. 1 Minute



BM: Guten Tag, mein Name ist $Name2, was kann ich für sie tun?
Ich: Sie hatte ich doch eben schon am Telefon, sie wollten mich mit Frau $Name1 verbinden
BM: Wir machen das jetzt anders, ich notiere mir ihre Nummer und Frau $Name1 ruft sie gleich zurück.
Ich: OK!



90 Minuten später, mich hat natürlich niemand zurück gerufen. Ich rufe wieder an.



BM: Guten Tag, mein Name ist $Name4, was kann ich für sie tun?
Ich: Vor 90 Minuten sollte mich eine Frau $Name2 zurückrufen, das hat sie nicht getan. Bevor sie mich jetzt mich jemand anderen verbinden wollen gebe ich ihnen jetzt meine Kundennummer und sie sagen mir wann meine Ware angeliefert wird.
BM: Das kann ich ihnen auch so sagen, wir liefern immer Montags, Donnerstags und Samstags aus.
Ich: Das interessiert mich überhaupt nicht, ich will wissen wann MEINE Ware angeliefert wird.
BM: Ah, das habe ich falsch verstanden, geben Sie mir doch bitte ihre Kundennummer, ich schaue sofort nach.
Ich:  $Nummer
BM: Die Ware ist noch nicht im Haus.
Ich: Wann kann ich damit rechnen?
BM: Da muss ich nachfragen, ich rufe sie zurück.
Ich: Ich werde nicht erneut 90 Minuten warten.



max. 5 Minuten später klingelt mein Telefon



BM: Guten Tag, mein Name ist $Name1
(Hurra, mit der Dame wollten sie mich vorhin verbinden, die hat mir das Ding auch verkauft)
BM: Ich muss mich bei ihnen entschuldigen, mir hat niemand ausgerichtet, dass ich sie zurückrufen soll.
Ich: Wow, ihre Kommunikation klappt ausgezeichnet.
BM: Ihre Ware wurde nicht geliefert, weil mein Kollege die Bestellung storniert hat.
(MIR FEHLEN TATSÄCHLICH DIE WORTE)
BM: Ich bin zu meinem Chef gegangen und habe ihm den Vorgang geschildert. Wenn  sie die Ware noch möchten, dann werden wir sie umgehend bestellen, bei der Firma um eine schnelle Bearbeitung bitten und bieten ihnen zusätzlich 100 Euro Rabatt an.
Ich: Bitte tun sie das, außerdem erwarte ich innerhalb von 3 Tagen eine schriftliche Bestätigung mit einem neuen, preisreduzierten Auftragsbeleg.
BM: Den bekommen sie selbstverständlich.
Ich: Und jetzt tun sie mir noch einen Gefallen. Gehen sie in ihre Gartenabteilung, nehmen sie sich eine Zaunlatte ihrer Wahl und vertrimmen sie damit $Name, $Name2, $Name3 und den Kollegen, der die Bestellung storniert hat.
BM: Das werde ich machen, einen schönen Abend noch.



Meine Fresse!

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 13 Klicks
Tags für diesen Artikel:
Mär 25
...außer auf dumme Sprüche – die bekommt man beim Praktiker kostenlos.
Gestern war ein (an mich persönlich adressiertes) Werbeprospekt vom Praktiker-Baumarkt in meinem Briefkasten. Normalerweise landen diese Blättchen ungelesen im Mülleimer, aber weil der harte Winter diverse Schäden an unserem Garten hinterlassen hat, habe ich es mir doch angeschaut. Siehe da, es gibt (bis zum 25.03.2010) aktuell ein Angebot für Lebensbäume, bei dem man beim Kauf von 10 Stück nur 8 bezahlen muss. Prima, genau mein Ding, denn unsere Thuja-Hecke hat über den Winter doch sehr stark gelitten und wir müssen einige Bäume austauschen.
Wir haben das Auto transportfähig gemacht und sind mit starker Kaufabsicht in den Praktiker-Markt in Heppenheim gefahren. Dort gab es auch Lebensbäume in Hülle und Fülle, nur von den großen Exemplaren (160cm) waren nur noch 5 Stück vorhanden, die natürlich sofort auf meinem Einkaufswagen landeten. Mist, 5 Stück waren nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als gar nichts. An der Kasse fragte ich dann die Kassenfrau nach dem Rabatt, schließlich wollte ich 10 Pflanzen kaufen. Selbst mit geringer Schulbildung kann man sich den halben Rabatt im Kopf ausrechnen, aber der Kassenfrau war dies völlig egal – sie hat mich einfach ignoriert.
Für 13.99 Euro Einsparung stellte ich die Frage auch gerne noch ein 2. mal, was die Frau an der Kasse keinesfalls motivierte mir einen Antwort zu geben. Sie hat mich einfach weiter ignoriert und fleißig die Preise in die Kasse gehämmert.
Ich habe die Frage dann noch ein 3. mal, in verschärfter Form, gestellt und endlich auch eine Antwort erhalten. Zitat: „Das ist bei uns so wie beim Aldi, wenn es weg ist, dann ist es weg. Rabett bekommen sie keinen“.
100 Punkte für Kundenkommunikation, Service und Freundlichkeit, das war genau die Antwort, die ich in dieser Situation hören wollte. Ich habe mir sehr intensiv das Namensschild der Kassenfrau eingeprägt und 1 Stunde später ein saftiges Beschwerdemail an die Praktiker-Zentrale geschrieben.
Ich habe die Situation geschildert, den Namen der betroffenen Person genannt und um eine Adresse, an die ich meine Großkundenkarte zurückschicken kann, gebeten.  Ich habe in den letzten fünf Jahren einen 5-Stelligen Betrag in diesem Laden gelassen und lasse mir solch eine Antwort ganz bestimmt nicht gefallen. Glücklicherweise ist die Baumarktdichte in unserer Region sehr hoch, so dass ich fast ohne Mehrkilometer auf einen Konkurrenten ausweichen kann.
Mal sehen, ob sie auf mein E-Mail reagieren, vielleicht muss ich es ebenfalls 3x schreiben...

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 9 Klicks
Tags für diesen Artikel: , ,
Mär 22

...wenn eine schlechte Nachricht früher als erwartet eintrifft.


Heute morgen verstarb ein sehr geschätzer Kollege von mir. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die meine ungeschränkte Sympathie haben und für die ich jeder Zeit meine Hand ins Feuer lege.
Rainer war so ein Mensch, er hat es verstanden immer und zu jedem freundlich zu sein. Er war die Referenz für Hilfsbereitschaft und hat niemals auch nur einen unfairen Zug gemacht. Wir haben über 14 Jahre gut und ohne ein böses Wort miteinander gearbeitet. Wir haben viele Seminare, Sitzungen und Workshops miteinander abhalten und es hat immer Spaß gemacht.


Das komplette Kollegium stand heute unter Schock und niemand konnte die Nachricht fassen. Mir sind erst einmal die dummen Sprüche vergangen, heute ist einfach nur ein Scheißtag!

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 10 Klicks
Tags für diesen Artikel:
Feb 23
...nein, die Alte war glücklicherweise doch nicht schwanger, sie hat einfach nur mit dem Rauchen aufgehört und dadurch ihr Gewicht verdoppelt. Die kleine Mutantentochter hat einen Freund. Natürlich ist der Freund ebenfalls ein Mutant, so dass zumindest der Genpool nicht mit sauberen Einflüssen verunreinigt wird. Auf den ersten Blick besteht der Typ nur aus Zahnfleisch. In seinem Fischmaul sieht man beim grinsen mehr rosa als weiß, dass Verhältnis von Zahnfleisch zu Zahn beträgt ca. 3 zu 1. Wer noch die MTV-Serie Beavis & Butthead kennt, der soll sich einfach nur Butthead in blond vorstellen. Für sein Aussehen kann der Typ nichts, aber Mutter Natur hat ihn noch zusätzlich mit einem deutlichen Intelligenzmangel gestraft. Klar, wer sich mit den Flodders einlässt, der kann nicht wirklich viel in der Rübe haben, aber dass es gleich solche Ausmaße annimmt, das ist schon irgendwie erschütternd.
„Wir treiben eine geistig minderbemittelte Blondine vor dem Auto her“ ist eine Sportart, die er mit Leidenschaft betreibt. Floddertochter läuft mitten auf der Straße und Floddertochterfreund vesucht Floddertochter mit der Stoßstange seines Autos anzustupsen. Das mag für normale Menschen grotesk klingen, Flodders erfüllt es mit großer Freude, sie führen diesen Sport mehrmals täglich aus. Das ist die moderne Form des Rodeos, bei der ein schwachsinniger Cowboy versucht seine noch schwachsinnigere Kuh zurück ins Gatter zu treiben. Der Sport endet erst, wenn einem der Autofahrer, der im Rückstau steht, der Kragen platzt und er lautstark zu hupen beginnt. Überflüssig zu erwähnen, dass Flodderfreund nach dem Motto „Bushido meets Kik-Restetisch“ kleidet. Apropos Kleidung, ich will nicht nur negatives über die Flodders berichten. Floddertochter ist „Lady Gaga“-Fan, d.h. sie trägt die gleiche Frisur wie sie und sie versucht sich auch entsprechend sexy anzuziehen. Das Problem bei der Sache ist, dass sie eine Figur wie ein vollgeschissener Strumpf hat und im Minirock aussieht wie ein abgedecktes Kinderkarusell. Addiert man noch diverse Haltungsschäden und ein ausgeprägtes „über den Onkel laufen“ dazu, dann besitzt das die Anmut eines einbeinigen, besoffenen Matrosen auf Landgang. Ganz großes Kino!

Heute morgen ist dann der GAU eingetreten. Flodderfreund hat erstmalig bei Floddertochter übernachtet. Nun gibt es eine reziprokes Verhältnis von Intelligenz zu Fruchtbarkeit, so dass zu befürchten ist, dass Floddertochter noch vor Vollendung ihres 16. Lebensjahr schwanger wird.
Wuah, ich will mir das gar nicht vorstellen!

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 88 Klicks
Tags für diesen Artikel:
Feb 16

...und zwar im Beleidigungskampf um einen BoD Autoren, bzw. den ganzen Verlag. Siehe Beitrag: Ich bin sehr zornig


Dieses mal werde ich die Mail nicht ignorieren. Auszüge daraus wurden bereits an den Autor, den Verlag und andere Literaturseiten, die sich ebenfalls mit Buch und Autor beschäftigt haben, weitergeleitet.
Ich denke ernsthaft darüber nach diese Auszüge auch an die Verlage, in denen der Absender veröffentlicht, zu schicken. Mal schauen, ob die damit einverstanden sind, wie sich ein Angestellter von ihnen in der Öffentlichkeit verhält.
Mist, die zwei freien Tage hätten so schön sein können...

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 25 Klicks
Tags für diesen Artikel:
Jan 18
...weil mir mal wieder jemand unberechtigt auf die Füße tritt. Seit Jahren habe ich einige Literaturseiten im Internet, die (inzwischen) alle nicht kommerziell sind und deren Kosten ausschließlich von mir getragen werden. Eine dieser Seiten ist www.rezi-online.de auf der ich fleißigen Rezensenten Bücher kostenlos zur Verfügung stelle, die sie dann lesen und behalten dürfen. Die einzige Bedingung ist eben das Veröffentlichen einer Rezension. Das klappt auch seit einiger Zeit ganz hervorragend, inzwischen gibt es eine ansehnliche Gruppe von Stammrezensenten, die gute bis sehr gute Buchbesprechungen veröffentlichen. Um die Seite noch etwas aufzupeppen veröffentliche ich von Zeit zu Zeit Interviews mit bekannten und auch etwas unbekannteren Autoren. Die meisten Interviews habe ich selbst geführt, allerdings werde ich auch  immer häufiger von „alten Wegbegleitern“ unterstützt.  Ich gestalte die Interviews sehr liberal und möchte mit den Fragen die Autoren beim bewerben ihres Romans unterstützen. Mir war es immer komplett egal bei welchem Verlag der Autor sein Buch veröffentlicht hat, im Gegenteil, je kleiner der Verlag desto angenehmer war i.d.R. der Gesprächspartner. Ich habe in den Interviews bisher nur tolle Leute kennen gelernt, die mir bereitwillig alle Fragen beantwortet haben und (hoffentlich) auch Spaß an der Befragung hatten.
Das letzte Interview habe ich mit einem jungen Autoren geführt, der seine Bücher bisher bei BoD veröffentlicht hat und damit auch sehr zufrieden war/ist. Ich habe bisher nichts negatives von BoD gehört, jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er für die Veröffentlichung seiner Bücher Geld bezahlen möchte, da bin ich relativ vorurteilsfrei.
Vor einigen Tagen kam dann der Hammer; eine unserer fleißigsten Helferinnen hat uns ein bitterböses Mail voller Drohungen und Beleidigungen geschrieben. Die Wortwahl war sehr extrem und voller Pauschalisierungen und Beleidigungen. Sie hat selbst schon einige Geschichten veröffentlicht und gerade vor kurzer Zeit einen Heftroman bei einem großen Verlag auf den Markt gebracht. Dies scheint der Dame ein wenig zu Kopf gestiegen zu sein, denn sie entwickelt Starallüren, die sich wahrscheinlich nicht einmal ein Bestsellerautor erlaubt. Das Interview mit ihr musste ich mehrmals überarbeiten, weil ich diverse Veröffentlichungen von ihr nicht erwähnen durfte. Ich habe mich sehr zurückgehalten, weil ich dem Gerne, in dem sie sich bewegt, eigentlich überhaupt nichts abgewinnen kann und es eher als lächerlich betrachte. Wären diese Geschichten Musik, dann würde man sie im Musikantenstadl spielen.
Ich lasse mir von niemanden drohen und ich lasse mir auch von niemanden vorschreiben was ich auf der Seite veröffentlichen darf. Wem das nicht passt, der darf durch die nächstbeste virtuelle Tür gehen.

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 51 Klicks
Tags für diesen Artikel: ,
Jan 8

...wenn du im Radio die Berichte über die Schneefäll hörst und du scheinbar in der einzigen Ecke von Deutschland wohnst, in der bei strahlenden Sonnenschein und blauem Himmel nicht eine einzige Flocke aus den nicht vorhandenen Wolken fällt.
Wir haben hier zwar 3-4cm Schnee, aber so richtig toll ist das nicht. Ich will auch Schnee!

P.S.
Endlich ist mir so langweilig, dass ich einen Eintrag über das Wetter schreiben muss.

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 18 Klicks
Tags für diesen Artikel:
Nov 27

 


...ist vor kurzem eingetreten. Meine Lieblingspizzeria, ich der ich schon als Teenager meinen Teigfladen gegessen habe, gibt es nicht mehr. Als ich gestern mal wieder in Weinheim unterwegs war musste ich mich Entsetzen festellen, dass bei "Oswaldo" nun ein Grieche eingezogen ist. Mann, ich hasse solche Veränderungen! Diverse Buchmessetreffenteilnehmer werden meine Enttäuschung verstehen.

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 13 Klicks
Tags für diesen Artikel: , ,
Sep 27


...habe ich gestern im Hotel verbracht. Das Hotel, in dem wir zur Zeit unseren Urlaub verbringen ist nicht nur preislich, sondern auch vom Standard sehr exklusiv und wir hatten gehofft, dass die beiden Attribute uns einen ruhigen Urlaub garantieren. Weit gefehlt, ich hatte nicht mit diversen Busreisenveranstaltern gerechnet. Abseits der Haupturlaubszeit werden freie Hotelkapazitäten an Billigreiseunternehmer vermittelt, was auch völlig legitim ist, denn ein leeres Zimmer bringt nun mal kein Geld ein. Was jedoch gestern passiert ist, dass darf sich ein 4 Sterne Hotel eigentlich nicht erlauben. Schon als wir von unserem Tagesausflug zurück kamen kündigte sich das Grauen an. Vor der Hoteleingang parkte ein Reisebus, aus dem ca. 40 alte Schachtel stiegen. Das Durchschnittsalter lag weit über 70 und der Anteil der Frauen betrug ca. 70 Prozent. Natürlich waren die Herren, von denen 2 oder 3 Witwer waren, die Hähne im Korb und haben sich entsprechend benommen. In jeder Reisegruppen gibt es ein Alphamännchen, dass sich durch einen erhobenen Regenschirm (bitte mal alle zuhören) und mindestens 1000 schlechte Witze auszeichnet. Diese Herren kennen keine Gnade und machen alle anderen anderen Schachteln demaßen rebellisch, dass diese all ihre guten Manieren vergessen. In dem Hotel wurde in den Gängen herumgebrüllt was das Zeug hielt, die Türen wurden zugeballert, diverses Liedgut wurde zum Besten gegeben und immer und überall wurden schlechte, uralte Witze erzählt. An Schlaf war nicht zu denken, der Spuk dauerte bis lange nach Mitternacht und setzte sich um 6 Uhr in der Früh fort. Irgendwer hatte sich den Wecker gestellt und der plärrte 15 Minuten ungehemmt in Luftschutzsirenenlautstärke durch das Hotel, so dass auch der letzte Tiefschläfer aus der REM-Phase gerissen wurde. Die Reisegruppe ist auch sehr früh wieder abgereist und hat natürlich dabei ein Spektakel veranstaltet, das einem Galdiatorenkampf im alten Rom würdig gewesen wäre. Ohne Rücksicht auf Verluste wurden die Zimmertüren zugeschlagen, die noch fehlenden Mitreisenden durch Rufe im Gang zusammengetrieben und natürlich war auch der Witzeerzähler schon wieder zur Höchstform aufgelaufen. Ich habe die Nacht vielleicht 3 Stunden geschlafen und fühle mich entsprechend beschissen, so hatte ich mir meinen Urlaubssonntag definitiv nicht vorgestellt. An den Gesichtern der anderen Hotelgäste, konnte man die gleichen Auswirkungen der Schlaflosigkeit erkennen. Selten wurde im Frühstückssaal so wenig gesprochen.
Mir braucht kein Rentner mehr etwas von Rücksichtnahme oder Zurückhaltung erzählen, ich habe erlebt was passiert, wenn man sie los lässt.

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 21 Klicks
Sep 27
...habe ich gestern im Hotel verbracht. Das Hotel, in dem wir zur Zeit unseren Urlaub verbringen ist nicht nur preislich, sondern auch vom Standard sehr exklusiv und wir hatten gehofft, dass die beiden Attribute uns einen ruhigen Urlaub garantieren. Weit gefehlt, ich hatte nicht mit diversen Busreisenveranstaltern gerechnet. Abseits der Haupturlaubszeit werden freie Hotelkapazitäten an Billigreiseunternehmer vermittelt, was auch völlig legitim ist, denn ein leeres Zimmer bringt nun mal kein Geld ein. Was jedoch gestern passiert ist, dass darf sich ein 4 Sterne Hotel eigentlich nicht erlauben. Schon als wir von unserem Tagesausflug zurück kamen kündigte sich das Grauen an. Vor der Hoteleingang parkte ein Reisebus, aus dem ca. 40 alte Schachtel stiegen. Das Durchschnittsalter lag weit über 70 und der Anteil der Männer betrug ca. 70 Prozent. Natürlich waren die Herren, von denen 2 oder 3 Witwer waren, die Hähne im Korb und haben sich entsprechend benommen. In jeder Reisegruppen gibt es ein Alphamännchen, dass sich durch einen erhobenen Regenschirm (bitte mal alle zuhören) und mindestens 1000 schlechte Witze auszeichnet. Diese Herren kennen keine Gnade und machen alle anderen anderen Schachteln demaßen rebellisch, dass diese all ihre guten Manieren vergessen. In dem Hotel wurde in den Gängen herumgebrüllt was das Zeug hielt, die Türen wurden zugeballert, diverses Liedgut wurde zum Besten gegeben und immer und überall wurden schlechte, uralte Witze erzählt. An Schlaf war nicht zu denken, der Spuk dauerte bis lange nach Mitternacht und setzte sich um 6 Uhr in der Früh fort. Irgendwer hatte sich den Wecker gestellt und der plärrte 15 Minuten ungehemmt in Luftschutzsirenenlautstärke durch das Hotel, so dass auch der letzte Tiefschläfer aus der REM-Phase gerissen wurde. Die Reisegruppe ist auch sehr früh wieder abgereist und hat natürlich dabei ein Spektakel veranstaltet, das einem Galdiatorenkampf im alten Rom würdig gewesen wäre. Ohne Rücksicht auf Verluste wurden die Zimmertüren zugeschlagen, die noch fehlenden Mitreisenden durch Rufe im Gang zusammengetrieben und natürlich war auch der Witzeerzähler schon wieder zur Höchstform aufgelaufen. Ich habe die Nacht vielleicht 3 Stunden geschlafen und fühle mich entsprechend beschissen, so hatte ich mir meinen Urlaubssonntag definitiv nicht vorgestellt. An den Gesichtern der anderen Hotelgäste, konnte man die gleichen Auswirkungen der Schlaflosigkeit erkennen. Selten wurde im Frühstückssaal so wenig gesprochen.
Mir braucht kein Rentner mehr etwas von Rücksichtnahme oder Zurückhaltung erzählen, ich habe erlebt was passiert, wenn man sie los lässt.

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 20 Klicks
Sep 27


...habe ich gestern im Hotel verbracht. Das Hotel, in dem wir zur Zeit unseren Urlaub verbringen ist nicht nur preislich, sondern auch vom Standard sehr exklusiv und wir hatten gehofft, dass die beiden Attribute uns einen ruhigen Urlaub garantieren. Weit gefehlt, ich hatte nicht mit diversen Busreisenveranstaltern gerechnet. Abseits der Haupturlaubszeit werden freie Hotelkapazitäten an Billigreiseunternehmer vermittelt, was auch völlig legitim ist, denn ein leeres Zimmer bringt nun mal kein Geld ein. Was jedoch gestern passiert ist, dass darf sich ein 4 Sterne Hotel eigentlich nicht erlauben. Schon als wir von unserem Tagesausflug zurück kamen kündigte sich das Grauen an. Vor der Hoteleingang parkte ein Reisebus, aus dem ca. 40 alte Schachtel stiegen. Das Durchschnittsalter lag weit über 70 und der Anteil der Männer betrug ca. 70 Prozent. Natürlich waren die Herren, von denen 2 oder 3 Witwer waren, die Hähne im Korb und haben sich entsprechend benommen. In jeder Reisegruppen gibt es ein Alphamännchen, dass sich durch einen erhobenen Regenschirm (bitte mal alle zuhören) und mindestens 1000 schlechte Witze auszeichnet. Diese Herren kennen keine Gnade und machen alle anderen anderen Schachteln demaßen rebellisch, dass diese all ihre guten Manieren vergessen. In dem Hotel wurde in den Gängen herumgebrüllt was das Zeug hielt, die Türen wurden zugeballert, diverses Liedgut wurde zum Besten gegeben und immer und überall wurden schlechte, uralte Witze erzählt. An Schlaf war nicht zu denken, der Spuk dauerte bis lange nach Mitternacht und setzte sich um 6 Uhr in der Früh fort. Irgendwer hatte sich den Wecker gestellt und der plärrte 15 Minuten ungehemmt in Luftschutzsirenenlautstärke durch das Hotel, so dass auch der letzte Tiefschläfer aus der REM-Phase gerissen wurde. Die Reisegruppe ist auch sehr früh wieder abgereist und hat natürlich dabei ein Spektakel veranstaltet, das einem Galdiatorenkampf im alten Rom würdig gewesen wäre. Ohne Rücksicht auf Verluste wurden die Zimmertüren zugeschlagen, die noch fehlenden Mitreisenden durch Rufe im Gang zusammengetrieben und natürlich war auch der Witzeerzähler schon wieder zur Höchstform aufgelaufen. Ich habe die Nacht vielleicht 3 Stunden geschlafen und fühle mich entsprechend beschissen, so hatte ich mir meinen Urlaubssonntag definitiv nicht vorgestellt. An den Gesichtern der anderen Hotelgäste, konnte man die gleichen Auswirkungen der Schlaflosigkeit erkennen. Selten wurde im Frühstückssaal so wenig gesprochen.



Mir braucht kein Rentner mehr etwas von Rücksichtnahme oder Zurückhaltung erzählen, ich habe erlebt was passiert, wenn man sie los lässt.

Geschrieben von Jester

Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 33 Klicks
Aug 30

 


...dass ihr in den nächsten Jahren wirklich "rot" seht. Meine Fresse, wie kann man sich sowas nur freiwillig antun...

Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 42 Klicks
Tags für diesen Artikel: ,
Aug 13


...kommt bei uns nicht allzu häufig vor. Nach ca. 2 Jahren waren wir gestern wieder einmal in diesem Einkaufstempel und es war sicherlich das letzte mal. Erstens lohnt sich die Fahrt von 30km  für die paar Sachen, die wir einkaufen nicht, zweitens fühle ich mich in diesen Hochregalgängen äußerst unwohl und drittens lässt die Kundenfreundlichkeit doch sehr zu wünschen übrig.
Das Personal war durch die Bank weg muffelig, diverse Damen mit Kommissioniergeräten nahmen keinerlei Rücksicht auf die Kunden. In sturer Einhaltung der Kampflinie zogen sie ihre Waren durch die Gänge und verteilten noch böse Blicke an die Leute, die nicht schnell genug zur Seite gesprungen sind.
Die Preise sind auch nicht immer günstig, bei einigen Waren, besonders Spirituosen, lohnt es sich durchaus, aber es gibt auch viele Artikel, die in anderen Geschäften wesentlich billiger sind.
Wir haben nur sehr wenig gekauft, viele Punkte auf unserer Einkaufsliste wurden überhaupt nicht im Sortiment geführt. Der Abschuss war aber das Restaurant, das bei unserem letzten Besuch eigentlich noch ganz ordentlich war. Zuerst fielen mir die stark gestiegenen Essenspreise auf,   alles war bestimmt 30% teurer als bei unserem letzten Besuch. Als wir das Restaurant betraten war  kein Angestellter zu sehen. Wir stellten uns an der Essenausgabe an (das Ganze ist mehr eine Art Mensa) und warteten ca. 5 Minuten. Schließlich kam dann ein reichlich unmotivierte Dame  angedackelt,  die sich erst einmal überhaupt nicht für uns interessierte. Als sie uns dann endlich mit ihrem Schleichgang erreicht hatte konnte sie uns nur mitteilen, dass von den angebotenen Gerichten die  Hälfte entweder nicht mehr verfügbar war oder erst neu gemacht werden müsste. Die Nahrungsmittel, die noch in der Auslage vor sich hingammelten sahen aus als wäre sie noch von letzter Woche. Wir sind dann wieder abgezogen, für das Geld bekommen wir bei unserem Stammlokal ein ordentliches Essen von einer motivierten Bedienung in einem freundlichen Ambiente. Wieder was gelernt, der Einkauf beim Dorf-Edeka(*) spart Zeit, Nerven und sogar Geld.


 


(*)bitte überweisen Sie mir viel Geld

Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 16 Klicks
Tags für diesen Artikel: , ,
Aug 8


...ob ich wirklich weiter machen soll. Seit ca. 3 Wochen läuft das 1. Gewinnspiel auf Rezi-Online, welches auch gut angenommen wird. Viele der Teilnehmer stammen aus dem näheren Umfeld unserer anderen Webseiten und ich konnte die meisten Namen zuordnen. Seit 2 Tagen sind wir scheinbar auf irgend einem Gewinnspielportal gelistet und die Zahl der Teilnehmer stieg schlagartig um über 500 Personen an. Nicht schlimm, schließlich habe ich das Gewinnspiel offen gelassen, so dass auch nicht registrierte Besucher teilnehmen können. Was mich aber wirklich ankotzt sind die Leute, die mich ganz offen bescheissen wollen.


Die Teilnahmebedingungen sagen eindeutig aus, dass jeder Teilnehmer nur eine Stimme hat und Mehrfacheinsendungen kommentarlos gelöscht werden. Etwa 30 Prozent der Teilnehmer sehen so aus:


Lisa Müller, Dorfstraße 15, Berlin
Liesa Müller, Dorfstraße 15, Berlin
Lisa Mueller, Dorfstraße 15, Berlin
Liesa Mueller, Dorfstraße 15, Berlin
Lischen Müller, Dorfstraße 15, Berlin
Lischen Mueller, Dorfstraße 15, Berlin
Lisa Müller, Dorfst. 15, Berlin
Lischen Müller, Dorfstr. 15, Berlin
Liesa Müller, Dorfstr. 15, Berlin
und, und, und...



Halte ihr mich denn wirklich für total bescheuert oder seid ihr so geil auf ein paar Bücher, die nun wirklich nicht mehr als 40 Euro wert sind.
Ihr könnt euch sicher sein, dass alle Doppelteinsendungen lösche und sehr intensiv darüber nachdenke, ob ich das Gewinnspiel nicht beende und die Bücher der örtlichen Bücherei spende.


Solch ein Verhalten vermiest mir wirklich jede Lust auf weitere Aktionen.

Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 17 Klicks
Tags für diesen Artikel: ,

(Seite 1 von 2, insgesamt 28 Einträge)

cronjob