Mai 25

...ist die letzte Folge einer großartigen Serie. Nach sechs Jahre endete nun eine der fesselnsten Geschichten, die jemals im TV ausgestrahlt wurden. Für mich war es ein befriedigendes Finale, eine gute Serie sollte mit einer guten Auflösung enden und genau diese Vorgabe hat "The End" erfüllt. Konsequent wurde die Mythologie, die sich wie ein roter Faden durch die Serie zog, zu einem logischen Ende gebracht, so dass nur noch ein paar (völlig unwichtige) Fragen unbeantwortet blieben. Ich will die Folge gar nicht zusammenfassen, das wäre auch zu viel des Guten, eine Zusammenfassung würde Seiten füllen. Über die kompletten 120 Minuten wurde immer wieder auf Ereignisse und Episodennamen aus den vergangenen sechs Staffeln referenziert, als Beispiel möchte ich nur "Live together, die alone" nennen, weil diese Folge wohl den stärksten Einfluss auf das Ende genommen hat. Bereits in der Folge "Across the sea" wurden sehr viele Grundsteine für das Finale gelegt, ohne die ein zufriedenstellendes Ende überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Das Licht wurde erklärt, die Rolle des Beschützers wurde erläutert und die Entstehung von Smokey und der daraus resultierende Konflikt wurden gezeigt. Gerade die letzten 5 Folgen zeigten, dass viele Mysterien aus den letzten 6 Staffeln nur dazu dienten die Story voran zu treiben, der Zuschauer sah Züge von einem Spiel, dass er bis zum Ende überhaupt nicht kannte. Über 6 Staffeln haben wir uns gefragt was die Insel eigentlich ist und in den letzten Folgen wurde klar, dass eine Antwort darauf völlig bedeutungslos wäre. Die Insel ist nur ein Ort, an dem sich der Ursprung von Gut und Böse befindet. Sie ist der Deckel (Korken), der das Übel vom Rest der Welt fern hält. Die Insel ist die Nahrung fast aller Religionen. Religion spielte in "Lost" eine große Rolle, über 120 Folgen wurden immer wieder Leitsätze aus verschiedenen Weltreligionen ins Spiel gebracht, Symbole und Moralvorstellungen spielten eine große Rolle. Kaum eine Handlung war eindeutig als gut oder schlecht einzuordnen, alles passierte zu einem bestimmten Zweck. Der Konflikt zwischen Gut und Böse, Schwarz und Weiß, Ordnung und Chaos sollte beendet werden - es kann nur eine Seite gewinnen. Gewonnen hat das Gute, auch wenn es bei vielen Zuschauern einen fahlen Geschmack hinterlässt. Jacob hat seinen Nachfolger gefunden und dieser hat auch gleich seine wichtigste Aufgabe erfüllt, er hat das Licht beschützt und die Welt vor dem Bösen bewahrt. Diese Aktion hat er mit dem Leben bezahlt, damit aber auch gleichzeitig seinen Seelenfrieden gefunden. Die Produzenten haben alles richtig gemacht, sie haben die Reaktionen der Zuschauer analysiert und in der Story verarbeitet. Die Rolle des "Benjamin Linus" zeigt ganz klar die Dynamik, mit der sich die Geschichte entwickelte. Keiner war undurchsichtiger und keiner hat mehr Prügel eingesteckt als der gute Ben. Letztendlich hat es sich für ihn gelohnt, er ist der wahre Gewinner der ganzen Geschichte und steht am Ende als strahlender Sieger da.
Was ist denn nun eigentlich das Ende? Schwer zu sagen, ich habe es so verstanden.
Desmond war der Schlüssel zu allem, er war in der Lage starken Magnetismus zu widerstehen und er war auch die Person, die beide Zeitlinien zusammenführen konnte. Durch seine Imunität konnte er den Korken aus der Flasche ziehen, dadurch wurde der Inselbann von Locke, der Manifestation des Bösen, genommen, so dass dieser in der Lage gewesen wäre die Insel zu verlassen. Dadurch hat er seine Unverletzbarkeit/Unsterblichkeit verloren und konnte von Jack, dem Beschützer des Lichts, getötet werden. Jack opfert sich selbst, indem er den Korken zurück in das Loch steckt und verbannt damit das Böse wieder in sein Exil. Er wußte, dass er dies nicht überleben würde und übergab vorher noch seine Aufgabe an Hurley, dem einzigen Menschen, der sich über alle Staffeln durch seine Rechtschaffenheit auszeichnete. Hurley ernennt Ben, der immer nur die Insel beschützen wollte, zu seinem Berater. So hat Benjamin Linus doch noch sein Anerkennung, die er über viele Jahre vermisst hat, bekommen. Kate, Sawyer, Miles, Lapidus und Claire können die Insel mit dem Flugzeug verlassen, während Desmond, der von Hurley und Ben gerettet wird, vorerst auf der Insel bleiben muss. Jack erwacht außerhalb der Lichthöhle und schleppt sich an den Platz, an dem er in der ersten Folge, nach dem Absturz erwachte, um dort. im Beisein von Vinzent (Referenz zu "Live together, die alone") zu sterben. Desmond wird von Hurley, der nun Jacobs Fähigkeiten besitzt zurück zu seiner Frau und seinem Kind geschickt.


In der ALT bringt Desmond alle Losties dazu sich an die Insel zu erinnern, dies erreicht er, indem er sie in Sitationen bringt, die sie auf der Insel schon einmal erlebt haben. Die Erinnerung ermöglicht es ihnen sich an einem Ort zu versammeln, an dem sie Erkennen, dass sie tot sind. Durch den Absturz und die Erlebnisse auf der Insel wurde dieser Ort von ihnen geschaffen und kann nur verlassen werden, wenn alle Beteiligten vollständig vertreten sind. Erst dann können sie "loslassen" und das Jenseits betreten. Man beachte das Fenster in dem Raum, das Symbole aus allen weltlichen Religionen zeigt, die von einem Licht überstrahlt werden. Der Raum befindet sich losgelöst von Raum und Zeit, so dass völlig offen bleibt wer wie lange noch gelebt hat. Sogar Hurley ist anwesend, woraus sich schließen läßt, dass er seine Beschützerrolle irgendwann an Ben übergeben hat. Dieser hat den Raum nicht betreten, sondern blieb vor der Tür sitzen, um noch einiges zu verarbeiten.


Fazit:


Lost hat mich über sechs Jahre ausgezeichnet unterhalten. Die Serie hat mich gefordert, jede Folge animierte zum nachdenken und zum spekulieren. Das sind genau die Ansprüche, die ich an eine TV-Serie stelle und ich glaube nicht, dass es in den nächsten Jahren irgend einen würdigen Nachfolger geben wird.


In naher Zukunft wird die Super-Blue-Ray Sammelbox erscheinen und ich werde mit alle Folgen erneut anschauen und werde dabei sicherlich wieder bestens unterhalten werden.


Geschrieben von Jester

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Apr 7
...habe ich mir gestern im Kino angeschaut. 3D ist eine feine Sache, aber für diesen Film nicht unbedingt notwendig, dazu waren mir die Effekte einfach zu schwach. Ich mag Tim Burton Filme nicht, die Filme sind mir zu bunt, zu abgedreht und außerdem mag ich Helena Bonham Carter nicht.
AiW bietet alles, Farben, eine groteske Story, die mit dem Original fast nichts mehr zu tun hat, und eben eine Helena Bonham Carter, die digital verfremdet noch widerlicher erscheint. Trotzdem macht der Film Spaß, in den 90 Minuten kommt keine Langeweile auf, gerade weil die Geschichte so stark von der literarischen Vorlage abweicht.
Was definitiv keinen Spaß mehr macht ist das Verhalten einiger Kinobesucher. Neben mir saß eine junge Frau, die es geschafft hat über 90 Minuten an einer kleinen Tüte Popcorn zu essen und dabei eine kleine Cola (könnte auch ein anderes Getränk gewesen sein) zu trinken ohne jemals die Tüte oder den Becher abzustellen. Entweder hat sie sich Popcorn in den Mund geschoben oder am Strohalm gesaugt und dabei natürlich die entsprechenden Geräusche gemacht. Meine Fresse, ist mir die Alte auf den Sack gegangen. Schräg hinter uns saß eine Frau, die jede Szene mit einem (unnötigen) Kommentar belegen musste. Im besten Fall kam nur ein „Ach“, „Huch“, oder „Oh“ aus ihrem Mund, im schlimmsten Fall musste sie einen kompletten Satz wie „Das gibt es doch gar nicht!“, „Hast Du das jetzt gesehen?“ oder „Oui, ist die Katze aber goldig!“ abspulen. Toll, so mach Kino Spaß. Am lästigsten sind aber die Rückenlehnentreter, die ständig hinter einem herumzappeln und bei jeder Sitzpositionsänderung an deinen Sitz treten. Für Hypernervöse sollten eigene Sitzplätze mit gepolsterten Fußraum geschaffen werden. Normalerweise umgehen wir solche Leute, indem wir immer Plätze in der letzten Reihe reservieren, aber bei 3D-Filmen hat man eben in der Saalmitte die beste Effektausbeute.
Insgesamt betrachtet ein eher mittelmäßiger Kinobesuch, bei dem mich der Film positiv überrascht hat, mich aber die Dummheit und Ignoranz mancher Besucher erschreckte.

Geschrieben von Jester

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Feb 22

...ist die 4. Folge der letzten Staffel und dreht sich hauptsächlich um den Charakter John Locke, bzw. den MIB (der unbekannte Gegenspieler von Jacob). In der alternativen Realität sitzt Locke im Rollstuhl und ist gerade von seinem gescheiterten Walkabout aus Australien zurückgekehrt. Hier Hubrampe seines Vans streikt und Locke, der bekanntermaßen diverse Tatsachen nicht akzeptieren kann, befördert sich selbst aus dem Rollstuhl auf den Rasen, der gerade von der Bewässerungsanlage besprüht wird. Helen, mit der er zusammen wohnt eilt ihm zu Hilfe. Aus dem weiteren Gesprächsverlauf erfahren wir, dass die Beiden kurz vor der Hochzeit stehen und Helen nicht den wahren Grund von Lockes Australienreise kennt. Ebenso scheint John Locke ein gutes Verhältnis zu seinem Vater zu haben.
Auf der Insel dürfen wir ein Stück auf Smockey reiten. In der POV-Perspektive reisen wir auf dem Rauchmonster über die Insel zum Dharma-Dorf, wo sich ein total versiffter Sawyer Musik und Schnaps reinzieht. Der Ritt endet wieder im Dschungel, wo schließlich der MIB in der Gestalt von Locke auf Richard trifft. Fake-Locke versucht Richard zu überreden ihn zu begleiten, was jedoch auf wenig Gegenliebe stößt. Als Fake-Locke von einem blonden Jungen (dazu später mehr) abgelenkt wird kann Richard fliehen und verschwindet im Urwald.
Der falsche Locke besucht daraufhin Sawyer (man beachte den Fleck auf seiner Unterhose)im Dharmadorf und erklärt ihm, dass er die Antwort auf die wichtigste Frage liefern kann. Warum ist Sawyer auf der Insel? Sawyer, der nichts mehr zu verlieren hat, schließt sich Fake-Locke an und die beiden machen sich auf den Weg zu einem noch unbekannten Ort auf der Insel.
In der alternativen Realität geht Lockes Pechsträhne weiter. Sein Vorgesetzter war ebenfalls nicht über Lockes Walkabout informiert und feuert ihn. Auf dem Firmenparkplatz kann Locke nicht in seinen Van steigen, weil dieser von einem gelben Hummer zugeparkt ist. Der Hummer gehört Hurley, der Locke anbietet ihn bei seiner kommenden Jobsuche zu unterstützten. Er gibt ihm die Adresse einer Arbeitsagentur, die ihm genauso wie die Firma, aus der Locke gerade gefeuert wurde, gehört.
Zu Hause gesteht er Helen, dass er nicht geschäftlich in Australien war und deshalb gefeuert wurde. Weiterhin möchte er keine weiteren Untersuchungen und Operationen mehr, er glaubt nicht mehr an Wunder, Helen sei sein einziges Wunder.
Im Dschungel treffen Fake-Locke und Sawyer erneut auf den Jungen. Fake-Locke zeigt sich überrascht, weil Sawyer den Jungen ebenfalls sehen kann und verfolgt das Kind schließlich bis zu einer Lichtung. Dort sagt ihn der Junge, dass MIB die Regeln kennen muss und „ihn“ nicht einfach töten kann. Fake-Locke antwortet daraufhin im echten Locke-Style „Das er ihm nicht sagen soll, was er tun darf“. Kurz darauf verschwindet der Junge.
MIB geht zurück zu Sawyer und die beiden gelangen an eine Steilküste an der eine Leiter in die Tiefe führt. Nach anfänglicher Skepsis folge Sawyer Fake-Locke nach unten. Nach einigen Turbolenzen mit einer nicht mehr so ganz stabilen Strickleiter gelangen die Beiden zu einer Höhle, in deren Eingangsbereich eine Waage steht. Die Waage befindet sich im Gleichgewicht, weil in den beiden Schalen ein weißer und ein schwarzer Stein liegen. MIB wirft den Stein ins Meer und kommentiert diese mit den Worten „Ein Insider“.
In der Alternativen Realität trifft Locke in der Arbeitsagentur auf Rose, die ihm von ihrem Schicksal erzählt und Locke von seinem Vorhaben als Bauleiter zu arbeiten abrät. Er lenkt ein und nimmt einen Job als Aushilfslehrer an. Im Lehrerzimmer trifft er auf Ben Linus, der ebenfalls als Lehrer arbeitet und gerade eine flammende Rede über das Kochen von Kaffee hält.
Auf der Insel läuft Sawyer durch die Höhle und findet eine Liste mit vielen Namen und Nummern an den Wänden. Hinter den bekannten Nummern (4,8,15,16,23,42) sind die Namen der Losties vermerkt. Die Nummer von Locke (4) ist durchgestrichen. Fake-Locke erklärt das dies eine Liste von Jacob-Nachfolgern ist und Jacob alle die Personen auf der Liste irgendwann besucht und deren Schicksal beeinflusst hat. Fake-Locke bietet Sawyer 3 Alternativen an. Er kann nichts tun, die Insel vor nichts beschützen oder er kann Fake-Locke begleiten und mit ihm die Insel verlassen. Sawyer entscheidet sich für die letzte Alternative.
In einer weiteren Szene sehen wir die Beerdigung vom echten Locke. Ben hält eine kurze Grabrede, in der er gesteht, dass er es bereut Locke getötet zu haben.


Anmerkung:
Wieder haben die Produzenten einige Fragen beantwortet, ohne den Zuschauer auch nur ein Stückchen schlauer werden zu lassen. Die Abwesenheit von Kate und Jack haben der Folge gut getan, sie war das bisherige Highlight der aktuellen Staffel.


Was wurde aufgelöst:
- Die Losties sind also Kandidaten für die Nachfolge von Jacob
- Locke ist ausgeschieden
- Jacob hat aktiv das Schicksal der Losties beeinflusst


Neue Fragen:
- Was soll der Joke mit der Waage?
- Wer ist der Junge und was genau meinte er mit seiner Aussage?
- Spielt Sawyer wirklich mit oder verfolgt er nur eigene Ziele?
- Wer ist gut und wer ist böse – gibt es überhaupt so eine klare Trennung?
- Welchen Sinn hat die Höhle?

Geschrieben von Jester

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Feb 15

...steht  seit dem letzten Samstag fest. Ja, ich weiß, dass man diese Sendung nicht ernst nehmen darf, ich weiß auch, dass in den Mottoshows ganz bestimmt kein Superstar geboren wird und ich weiß auch, dass eine interessante Story immer noch vor Gesangstalent kommt. Und wenn man sich genau mit diesem Wissen und einem verstärkten Geduldsfaden vor die Glotze setzt, dann erhält man mit DSDS durchaus eine unterhaltsame Abendshow.

Die Jury:
Die Jury setzt sich aus den selben Protagonisten wie im letzten Jahr zusammen. Halbgott Bohlen darf alles sagen, alles bestimmen und alles verbieten. Daran hat man sich gewöhnt und es stört auch nicht weiter. Auffallend ist jedoch, dass von seiner Schlagfertigkeit und seiner Eloquenz, die er in den Castings vorgauckelt, in den Liveshows nicht mehr viel übrig ist. Ohne seine Scriptschreiber, die ihm im Vorfeld seine Sprüche vorbereiten ist er nur noch halb so amüsant. Mal ehrlich über seine ständigen Fäkalvergleiche kann eh keiner mehr lachen. Blond, hübsch und meinungslos sitzt Nina Eichinger auf dem mittleren Stuhl und zeigt dabei so viel Rückgrad wie ein Gummiskelett. Ihr einziger Daseinszweck ist es von den häßlichen Jackets von Dieter Bohlen abzulenken. Volker Neumüller ist der ewig gebremste, ich bin fest davon überzeugt, dass er mehr auf dem Kasten hat, dies aber nicht zeigen darf, weil er sonst Dieter Bohlen die Show stiehlt. Schade eigentlich, in ihm sehe ich das größte Unterhaltungspotenzial aller Offiziellen.

Die Top 10:
Kim Debkowski ist die talentierteste unter den weiblichen Teilnehmern. Lediglich ihr Outfit dürfte die meisten Zuschauer irritieren. Unter der ganzen Schminke steckt sicherlich ein hübsches Mädel, das sich nicht unter einem Farbbelag verstecken muss. Ihre Stimme ist ordentlich, allerdings hatte sie sich bei der Titelauswahl ein wenig vergriffen. Ich sehe sie eher in der Kylie Minogue Ecke, wo sie mehr mit Aussehen als mit Stimme Aufmerksamkeit erregen kann.

Steffi Landerer soll wohl die Nachfolge von Annemarie Eilfeld antreten, was ihr glücklicherweise überhaupt nicht gelingt. War Eilfeld ein von den Eltern auf Karriere gesteuertes Dummchen, ist Steffi Landerer zwar mit einer großen Oberweite, aber auch mit einem großen Oberstübchen ausgestattet. Ich glaube nicht, dass sie sich das Vamp Image anhängen lässt, sondern eher einen Mittelweg zwischen Aussehen und Gesang sucht.
Ihr Auftritt gehörte leider nicht zu den musikalischen Highlights des Abends, was aber ausschließlich an dem Joan Jett Lied lag, welches überhaupt nicht zu ihr passte und eine viel kraftvollere Stimme voraussetzt. Trotzdem wird sie sicherlich noch 2-3 Show überleben, dafür sorgt schon alleine ihr Ausschnitt.

Ines Redjeb ist für mich die ungewöhnlichste Teilnehmerin. Ich möchte ihr ständig die Frage "Mädel was machst Du da eigentlich?" stellen. Sie ist intelligent, studiert und kümmert sich um ihre kleine Tochter. Sie hat diesen Exhibitionismus überhaupt nicht nötig und kann dabei nur verlieren. Ihre Stimme haut mich nicht vom Hocker und hinterläßt kaum bleibende Wirkung. Ein schneller Rauswurf wäre für sie eine Erlösung.

Helmut Orosz war für mich die negative Überraschung des Abends. Sein Auftritt war an Langeweile nicht mehr zu überbieten. Irgendwie erzeugt er mehr Wirkung, wenn er sich hinter seiner Gitarre verstecken kann. Er ist der 2. Tobias Regner und stimmlich auf das Rock-Genre beschränkt - wohin das führt haben wir 2008 gesehen. Für die Bühne bei der Neueröffnung eines Supermarkts wird es reichen, mehr dürfte nicht drin sein.

Marcel Pluschke ist der 2. Langweiler in der Show. Selbst der Bulle, auf dem er geritten ist, war spannender. Seine Stimme ist sauber, aber auch komplett farblos. Er hätte auch das Telefonbuch von Sperkenbrück vorsingen können, es hatte niemanden gestört, aber sicherlich auch niemanden begeistert. Nächste Woche wird für ihn die erste (wahrscheinlich auch die letzte) Wackelshow sein.

Nelson Sangaré ist die männliche Ausgabe von Ines Redjab. Für den Sieg wird es nicht reichen und sein Studium wird sich mit DSDS auch nicht vereinbaren lassen. Glaubt man den Vorberichten, dann ist er schon gelegentlich als Model unterwegs und dort ist er auch viel besser aufgehoben. Er singt gut, aber nicht außergewöhnlich. Auch für ihn wäre ein baldiger Abgang von Vorteil.

Manuel Hoffmann mußte ich tatsächlich bei RTL nachschlagen. Er hat auch bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich konnte mir nicht einmal seinen Namen merken. Er hat gut gesungen, aber er will nicht so recht in meinem Kopf haften bleiben. Wenn diverse pupertierende Prepaid-Handy Mädels erst einmal ihr Guthaben abtelefoniert haben, dann wird für ihn nicht mehr viel übrig bleiben.

Thomas Karaoglan war für mich die positive Überraschung des Abends. Seine Imageberater haben ihm wohl den Tipp gegeben etwas ruhiger zu werden. Der Kleine ist eine Rampensau und für die Bühne gemacht. Er steht sich durch sein extrovertiertes Verhalten selbst im Weg. Nicht bei jedem Zuschauer kommt das Checker-Gehabe gut an und es lenkt zu stark von seinem Talent ab. Der gute Thomas kann nämlich wirklich singen und performen.

Menowin Fröhlich ist für mich das Hassobjekt der aktuellen Staffel. An ihm kotzt mich eigentlich alles an. Sein Outfit, sein Verhalten und vor allem sein ständiges Gequatsche von der "2. Chance". Hatte er im Knast keinen Fernseher? Wie war doch gleich noch mal der Name des Gewinners von 2009?
Hinter seiner schleimigen Fassade steckt aber ein riesen Talent. Trotz diverser Hüftrollen kann sich Menowin bewegen und seine Stimme ist absolute Oberliga. Ich sehe ihn definitiv im Finale neben...

Mehrzad Marashi hat das Haus gerockt. Zum ersten mal musste ich bei einem Titel von Xavier Naidoo nicht abschalten, im Gegenteil ich habe ihn sogar genossen. Mehrzad vereint Gesangstalent mit symphatischen Auftreten und das sollte einen Superstar auch ausmachen. Nach der ersten Show spielt er für mich in einer eigenen Liga und hat nur in Menowin einen ernstzunehmenden Konkurrenten.


Der Moderator:
Marco Schreyl ist sicherlich ein netter Typ, der auch recht gut moderieren kann, aber was er bei DSDS zeigen muss ist einfach nur nervig. Seine ständigen Aufzählungen mit der Betonung auf dem ersten Wort im Satz kosten mich die letzten Nerven. Sein endloses Geleier in der Entscheidungsshow baut keine Spannung sondern Aggressionen in mir auf. Sobald er auf der Bildfäche erscheint drückt mein Zeigefinger zwangsgesteuert auf die "Mute"-Taste meiner Fernbedienung.


Anmerkung:
DSDS 2010 bietet mit weitem Abstand die farblosesten Kandidaten der letzten Jahre. Dieses harmoniesüchtige rumgeknuddel nervt mich tierisch an und verleiht dem Ganzen noch mehr Big-Brother Flair als in den letzten Staffeln. Ich werde sicherlich keine Mottoshow verpassen, aber die Spannung der letzten Jahre wird bei mir ganz bestimmt nicht aufkommen. 

Geschrieben von Jester

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Feb 12

...ist ein Kate-Folge und wie alles Folgen, in der diese Hauptperson im Mittelpunkt steht, furchtbar langweilig. In der alternativen Realität (2004) ist Kate immer noch mit dem Taxi auf der Flucht. Dem Taxifahrer (der Puppenspieler aus Heroes) gelingt an einer Ampel die Flucht, so dass Kate kurzerhand selbst Fahren muss. Weil sie sich das Gejammer von Claire nicht länger antun möchte setzt sie diese an einer Bushaltestelle aus. Das in Amerika scheinbar alle Automechaniker korrupt sind, dauert es nicht lange bis Kate, für einen kleinen Unkostenbeitrag, von ihren Handschellen befreit wird.


Auf der Insel kann sich der auferstandene Sayid nur noch an seine Schussverletzung erinnern, die Heil-Pool Geschichte fehlt in seinen Erinnerungen. Die Schusswunde ist bestens verheilt und auch sonst macht er einen recht munteren Eindruck – von einer leichten Verwirrung mal abgesehen.


Schönes Zitat von Sawyer: „Der Mann hat im Irak Kinder gefoltert, warum sollte er keine 2. Chance verdient haben?"


Die Tempel-Others finden seine Auferstehung gar nicht so prima und unterziehen ihn ein paar schmerzhaften Tests, die man auch als Folter bezeichnen könnte. Nach den Tests kommt der Japaner (der mir ziemlich auf den Zapfen geht) zu der Entscheidung, dass Sayid infiziert ist und gibt Jack eine Pille, die der Iraker einnehmen soll. Jack handelt wie immer völlig irrational und schluckt schluckt die Pille selbst. Der Japaner findet das gar nicht so lustig und nutzt eine ziemlich schmerzhafte Methode, um die Pille wieder aus Jack heraus zu holen. Bei einem anschließenden gemeinsamen Tee gesteht der Japaner, dass es sich bei der Pille um eine Giftkapsel handelt. Dieses Gift verhindert das sich „die Dunkelheit in Sayid ausbreitet", so wie das schon bei Jacks Schwester (Claire) geschehen ist.


In L.A. durchwühlt Kate die Taschen von Claire, die sich immer noch im Taxi befinden. Dabei bemerkt sie, dass Claire hochschwanger ist und bekommt ein schlechtes Gewissen. Sie fährt zurück zu der Bushaltestelle, an der Claire immer noch auf der Bank sitzt und mittlerweile mit starken Wehen kämpft. Kate fährt mit Claire zu den geplanten Adoptiveltern für Aaron, diese haben sich aber inzwischen getrennt und möchten das Baby nicht mehr adoptieren. Durch die Nachricht verstärken sich Claires Wehen und Kate fährt sie in ein Kranken aus, wo sich Dr. Goodspeed (Ethan Rome, der Other) rührend um sie kümmert. Als Dank für ihre Unterstützung hilft Claire Kate vor der Polizei zu fliehen.


Auf der Insel flieht Sawyer aus dem Tempel und geht zum ehemaligen Dharma-Dorf. Zusammen mit Jin, der Sun suchen will und zwei Tempel-Others macht sich Kate auf den Weg, um ihn wieder zurück zum Tempel zu bringen. Kate will natürlich alleine zu Sawyer und entkommt ihren beiden Bewachern. Sie findet Sawyer in dem Dharma-Haus, in dem er 3 Jahre mit Juliet gewohnt hat. Es setzt die große Heulerei ein, als sie entdeckt, dass Sawyer Juliet einen Heiratsantrag machen wollte. Schließlich akzeptiert sie, dass Sawyer alleine sein möchte und geht zurück zu Jin (oder sonstwo hin). Jin wird inzwischen wieder von den beiden Others eingefangen, die ihn umgehend erschießen wollen. Kurz vor der Hinrichtung fallen mehrere Schüsse, die die beiden Others treffen und einer Anhöhe sehen wir eine ziemlich zerzauste Claire mit einem Gewehr in der Hand.


Anmerkung:


Warum gehen mir Kate-Folgen eigentlich immer auf die Nerven? Warum musste man mit Dogen wieder einen mysteriösen Anführer einführen, davon hatten wir doch nun wirklich schon genug? „What Kate does" hat nicht wirklich viele neue Erkenntnisse gebracht, sondern eher diverse Vermutungen bestätigt. Ich sehe die Folge als Lückenfüller und hoffe, dass es nächste Woche wieder spannender wird.


Was wurde aufgelöst:


scheinbar war die „Sickness" doch keine Erfindung


tote Menschen sind offenbar die Spielfiguren von Smokey


es wird immer deutlicher, dass diverse (wahrscheinlich alle) Figuren ein gemeinsames Schicksal haben. Auch in der alternativen Zeitlinie treffen die Personen aufeinander.


Neue Fragen:


hätte das Gift Sayid geheilt oder getötet?


ist Claire von der Sickness befallen und somit tot?


warum sind die beiden Bewacher von Jin so scharf darauf in zu töten? (warscheinlich steht er nicht auf der Liste)warum sind die Tempel-Others auf einmal so weich gespült und wollen mit den Losties einzeln reden?


Was ist Dogen für ein Vogel?

Geschrieben von Jester

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Feb 4

...ist die erste (Doppel-) Folge der finalen Staffel der Fernsehserie Lost. Keine Fragen mehr, nur noch Antworten, das Aussage, die die Produzenten für die letzten 18 Folgen getätigt haben. Ganz gelungen ist ihnen das in den ersten beiden Folgen nicht, obwohl einige Kernfragen zumindest teilweise beantwortet wurden, sind dennoch einige neue offene Punkte aufgetaucht.


Die Folge beginnt an der Stelle, an der „The Incident" endete. Juliet ist in den Schacht der Swan-Baustelle gestürzt und bearbeitet mit einem Stein den nuklearen Sprengkopf. Nach einigen Versuchen gelingt ihr auch die Zündung der Bombe und mit einem „Bumm" und einem hellen Licht blendet die Handlung um und wir sehen die Oceanic 815 wie sie über den Ocean fliegt. Im ersten Eindruck scheint sich das Szenario aus der Pilotfolge zu wiederholen, allerdings wird dieser Eindruck durch das Auftauchen von Desmond zerstört, der eigentlich im Flugzeug sitzen dürfte, weil er auf der Insel, in der Swan-Station fleißig die Zahlen in den Computer hämmert. Die Kamera schwenkt wieder um und in einer wilden (und ziemlich schlecht gemachten) Kamerafahrt tauchen wir in den Ocean und schwimmen über die Insel die komplett unter Wasser liegt. Aha, Jack lag wohl richtig, durch das zünden der Bombe wurde ein Reset ausgelöst und die Oceanic 815 hatte keinen Absturz. Denkste!


Die Handlung spielt nun wieder auf der Insel und wie an Anfang jeder Staffel sehen wir ein sich öffnendes Auge, das dieses mal Kate gehört. Diese erwacht ziemlich verstört und halb taub auf einem Baum in der Nähe der Swan, die bereits implodiert ist. Die Handlung muss also in der Zeit nach 2004, nach der Folge „Live Together Die Alone" spielen. Sawyer ist richtig sauer und gibt Jack die Schuld am Tod von Juliet. Zusätzlich gibt er Jack noch eins auf die Glocke, so dass dieser in den Krater der Swan fällt. Plötzlich ertönen Rufe aus der Swan, die scheinbar von Juliet stammem, die Losties beginnen sofort damit den Krater frei zu räumen und schließlich gelingt es Swayer zu Juliet zu gelangen. Nach einem kurzen „alles wird wieder gut"-Gespräch stirbt Juliet in den Armen von Sawyer mit Worten „ich muss dir noch etwas wichtiges sagen". Schöner Scheiß, hätte sie nicht 10 Sekunden später sterben können? Glücklicherweise ist Miles in der Nähe und dank seiner Fähigkeit mit Toten zu reden erfahren wir doch noch Juliets beinahe letzte Worte: „Es hat funktioniert". Hurra, jetzt verstehen wir die Welt überhaupt nicht mehr, wieso sind die Losties auf der Insel, wenn doch alles geklappt hat? Nach Flashbacks und Flashforwards sehen wie jetzt also Flashalternatives. Unklar ist allerdings welche Handlung alternativ ist, die auf der Insel oder die im Flugzeug/LA?


Hurley, der sich beim sterbenden Sayid aufhält trifft auf Jacob, der noch vor einer Stunde von Ben und dem falschen Locke umgebracht wurde. Jacob erzählt Hurley, dass er Sayid unbedingt zum Tempel bringen muss, weil er nur dort gerettet werden kann. Prima, unsere Verwirrung steigert sich mit jeder Minute.


Am Fuß der Statue verlangt Fake-Locke mit Richard zu reden und schickt Ben als Botschafter zu der Richard, der sich bei Others und dem echten, toten Locke befindet. Statt Richard kommt eine Gruppe Others in die Katakomben unterhalb des Fußes und versuchen Fake-Locke zu erschießen. Dieser verschwindet und statt dessen kommt Smokey durch eine Wand gebrochen und zermatscht die Gruppe der Others. Ein Other versucht sich durch einen Aschekreis zu schützen, wird jedoch durch einen Trick Smokeys von einem Felsbrocken erschlagen. Nach der Aktion erschein Fake-Locke wieder und entschuldigt sich bei Ben mit den Worten „Sorry, dass du mich in diesem Zustand sehen mußtest". Aha, wieder zwei Rätsel gelöst. Smokey und Jacobs Widersacher sind ein und dieselbe Person und ein Aschekreis hält tatsächlich das Rauchmonster ab. Beim ersten Punkt bin ich allerdings noch ein wenig skeptisch.


Zurück in der Oceanic 815 kommt es zu einem weiteren Zwischenfall. In der Bordtoilette liegt der ohnmächtige Charlie, der ein Päckchen Heroin im Hals stecken hat. Jack entfernt das Päckchen und Charlie wird wieder quitschlebendig. Allerdings kann er sich ein „I was supposed to die" nicht verkneifen und ist generell nicht besonders glücklich mit seiner Rettung.


Ein total glücklicher und gelöster Hurley erzählt Doc Arzt von einem Lottogewinn und wird von Sawyer ermahnt, dass er dies nicht jedem erzählen solle. Hurley scheint sich daran aber wenig zu stören. Weitere Gespräche finden zwischen Locke und Boone statt, die sich gegenseitig den Grund für ihren Flug erzählen. Kate sitzt in Handschellen neben dem Marshall und soll in ein Gefängnis überführt werden.


Zurück auf der Insel erreicht die Gruppe um Hurley den Tempel und werden nacheinander von den Others einkassiert und in den Tempel gebracht. Dort treffen sie auch auf Cindy, die zusammen mit den Kindern in der ersten Staffel verschwunden ist. Ein bisher unbekannter Asiate, der wohl eine hohe Position innerhalb der Others hat, befiehlt die Gruppe zu erschießen. Hurley schreit, dass sie von Jacob geschickt wurden und zeigt als Beweis den Gitarrenkoffer vor. Der Asiate öffnet den Koffer und holt ein Holz-Ankh hervor, zerbricht es und entnimmt dem hohlen Inneren einen Zettel. Der ist entweder die berühmte „Jacobs List" oder enthält Anweisungen für das weitere Vorgehen der Other, ggf. sogar beides. Von Hurley erfahren die Others, dass Jacob ermordet wurde. Sofort wird der Tempel verbarrikadiert und die auf der Insel verstreuten Others werden durch eine Leuchtrakete gewarnt.


Am Flughafen von LA gelingt Kate die Flucht, sie Kidnappt ein Taxi in dem sich Claire befindet, die wir nicht an Board der Oceanic 815 gesehen haben. Ebenfalls am Flughafen werden Locke und Jack vom Verlust ihrer Gepäckstücke informiert, während bei Locke nur ein Koffer mit Messern abhanden gekommen ist, hat man bei Jack den Sarg mit seinem Vater verbummelt. Locke erzählt Jack von seiner irreversiblen Verletzung und Jack gibt ihm seine Karte mit den Worten „nichts ist irreversible".


Bei der Statue treffen Fake-Locke und Ben auf Richard und die restlichen Others. Nach einem kurzen Gespräch mit Richard, in dem scheinbar nur der Satz „Schön dich ohne deine Ketten zu sehen" wichtig ist, schlägt Fake-Locke Richard nieder, wirft ihn sich über die Schulter und läuft davon.


Im Tempel werden die Losties zu einem Blubberpool gebracht, dessen Wasser sich (wahrscheinlich im Zusammenhang mit Jacobs Ableben) trübe verfärbt hat. Die Others bringen Sayid in den Pool und drücken ihn eine vorbestimmte Zeit unter Wasser. Scheinbar erzielte die Aktion nicht den gewünschten Erfolg, Sayid ist tot. Die Others wollen daraufhin mit Jack sprechen, allerdings ist dieser tief verzweifelt und lehnt ein Gespräch mit ihnen ab. Die Folge endet mit Sayid, der urplötzlich mit den Worten „was ist passiert" erwacht.


Anmerkung:
Es wurden gezielt einige Ungereimtheiten eingebaut, die zu auffällig sind, um zufällig zu sein:
Shannon war nicht im Flugzeug
Desmond war nicht im Flugzeug
Das Wort „irreversibel“ taucht mehrfach auf
Warum musste Fake-Locke erst verschwinden, um dann als Smokey durch die Wand zu kommen
Vieles deutet darauf hin, dass die Inselhandlung irgendwann zwischen dem Ende der 2. und der 4. Staffel spielt.


Was wurde aufgelöst:
Richard und Fake-Locke kennen sich
Jacob nicht tot
Fake-Locke und Smokey sind scheinbar identisch
Wir kennen den Inhalt des Gitarrenkoffers
Der Aschekreis hält Smokey fern


Neue Fragen:
Wir haben keine Ahnung wann was spielt
Wir wissen nicht welche Zeitlinie echt ist
Was ist mit Sayid passiert?
Wer ist der Asiate?
Was will Fake-Locke mit Richard?
Wieso war Desmond im Flugzeug und wohin ist er verschwunden?
Woher hat Hurley seine Selbstsicherheit
Was ist Smokey/Fake-Locke
Ist Jacob tot?

Geschrieben von Jester

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Dez 14


...soll das denn geben?


Geschrieben von Jester

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Nov 26

...war die Neuauflage der BBC „Neverwhere“ Verfilmung. Das Buch von Neil Gaiman ist für mich immer noch das Referenzwerk in Sachen Fantasy, so dass ich mir vor vielen Jahren (für eine Unsumme) die VHS Kassette aus England besorgt hatte. Die Verfilmung ist sehr nah am Buch und einige der Charakter wurden nahezu genial besetzt. Wer einmal das Grinsen des Marquise gesehen hat, der weiß wovon ich rede. OK, es ist kein Hollywoodfilm, die Kulissen sind teilweise auf „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ Niveau, aber es ist die Story, die zählt. Irgendwann habe ich dann den Videorecorder abgeschafft und somit war es dann auch vorbei mit dem Filmgenuss. Viele Jahre später wurde die Serie als DVD neu aufgelegt und bevor ich bestellen konnte auch schon wieder vergriffen. Nun gibt es sie wieder und ich habe sie für 20 Euroen bei amazon.de bestellt. Ab und zu taucht das Gerücht auf, dass die Rechte von „Neverwhere“ an ein Amerikanisches Filmstudio verkauft wurden, aber bisher  hat sich wohl noch niemand an eine Neuverfilmung getraut. Schade eigentlich, mit „Sternenwanderer“ ist es doch auch gelungen und selbst „Coraline“ war ganz sicher keine Billigproduktion. Vielleicht kommt sie irgendwann doch, und wenn dann Michael Emmerson noch den Marquise spielt kann nichts mehr anbrennen...

Geschrieben von Jester

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Okt 8

 


...es schauen doch auch Kinder zu. Vielleicht ist der Rentnersender auch nur mit der neusten Technik überfordert?



Geschrieben von Jester

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Jun 23


...ist ein Stümper gegen diese Truppe.



Und wer wissen will, wie das gemacht wird, der schaue sich das nächste Video an.



Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
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Jun 19

...ist ein Film, der bei mir einen faden Nachgeschmack hinterlässt. Ein erprobtes und funktionierendes Thema in Verbindung mit einem der angesagtesten Hollywood-Schauspieler sollten eigentlich eine sichere Bank sein, aber T4 konnte mich (wenn überhaupt) nur teilweise überzeugen. Die Actionszenen sind absolut sehenswert, daran gibt es überhautp keinen Zweifel, auch die schauspielerische Leistung ist durchweg auf hohem Niveau, aber das allein reicht eben nicht aus. Der Film hinkt in zwei Punkten seinen Vorgängern hinterher, erstens ist die Handlung mies und zweitens kann der Streifen nicht die Atmosphäre der Teile 1-3 aufbauen. Die Faszination der Terminatoren lag an ihrer  Einzigartigkeit, bzw. an ihrer solitären Übermacht. In T4 haben wir den totalen technischen Overkill, die Roboter sind in der Luft, auf der Straße, sie sind sogar im Wasser. Dem Zuschauer fehlt der Überraschungsmoment, man weiß ganz genau, dass hinter der nächsten Ecke wieder ein Roboter lauert. Ebenso fehlt dem Film der subtile Humor seiner Vorgänger, einzig das Auftauchen des T-800 im (furchtbar schlechten animierten) Arnie-Design konnte mich amüsieren, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Komik an dieser Stelle beabsichtigt war. Ebenfalls störend wirken diverse Logikfehler, allen voran die Nummer mit den nuklearen Brennstoffzellen. Das hätte man sicherlich besser lösen können.
Fazit: Kein wirklich schlechter Film, als Action-Fan habe ich mich grenzamüsiert, als Terminator-Fan wurde ich enttäuscht. Trotzdem werde ich mir die beiden folgenden Teile anschauen, ich will schließlich wissen wie die Geschichte weiter/ausgeht.

Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 24 Klicks
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Mai 15


...ist das Finale der 5 Staffel und auch gleichzeitig die erste Folge, die ich mit ein zweites mal anschauen mußte, um sie zumindest teilweise zu verstehen.
Gleich zu Beginn lernen wir endlich Jacob kennen, der am Strand, unterhalb der 4-Zehen Statue sitzt und von einem unbekannten Mann besucht wird. Die Zeit lässt sich nur ungefähr bestimmen, aber am Horizont sehen wir ein Segelschiff, das wahrscheinlich die Black Rock darstellt, die in Kürze auf der Insel stranden wird. Der unbekannte Mann unterstellt Jacob, dass er das Schiff auf die Insel gelockt hat und das es egal ist, wen er auf die Insel holt, die Dinge würden sich immer und immer wiederholen, bis er ein "Loophole" (Schlupfloch?) findet, das es ihm ermöglicht Jacob zu töten.
Sehr schön ist hier der Bezug auf die gut/böse Mythologie der Serie, Jacob ist hell gekleidet, der unbekannte Gegner trägt dunkle Kleidung. (Referenz: Die Steine bei den zwei Mumien in der Höhle, Locks unterschiedliche Augen, Backgammon, uvm.)
Jacob begegnen wir im Laufe der Doppelfolge noch öfters, wir sehen, wie er das Leben von Kate, Jack, Locke, Jin und Sun, Sawyer und Hurley beeinflußt hat. Alle wurde von Jacob berührt. Juliet, von der wir ebenfalls einen Flashback sehen, ist Jacob hingegen nicht begegnet.

Wir springen ins Jahr 1977, wo Sawyer, Juliet und Kate im U-Boot von der Insel gebracht werden. Kate kann Sawyer (mit starker Hilfe von Juliet) überzeugen, dass Jack von seinem Vorhaben die Jughead zu zünden abgebracht werden muss. Die drei kapern das U-Boot und zwingen den Kapitän zum auftauchen. Schließlich lassen sich die Drei mit einem Schlauchboot aussetzen und lassen das U-Boot seinen ursprünglichen Kurs fortsetzten.
Am Strand treffen sie auf Rose, Bernard und Vincent (der Labrador), die sich "zur Ruhe" gesetzt haben und mit dem ganzen "wer killt wen" nichts mehr zu tun haben möchten.

Inzwischen basteln Jack, Sayid, Eloise Hawking und Richard Alpert an der Bombe herum und entfernen den Sprengsatz aus der Ummantelung. Nachdem die Bombe vom Kern befreit wurde, machen sich die Vier auf dem Weg zum Dharma-Dorf, wobei sie die unterirdischen Verbindungstunnel benutzen. Kurz vor dem Ziel knockt Richard Eloise aus und verschwindet mit ihr in den Tunneln, während Jack und Sayid mittels eines Durchgangs im einen Dharma-Haus ins Dorf gelangen. Die Beiden werden entdeckt und in der darauf folgenden Schießerei wird Sayid am Bauch getroffen. Gerettet werden die Beiden durch Hurley, Miles und Jin, die mit einem VW-Bus angebraust kommen und die Flüchtenden aufnehmen. Gemeinsam geht es zur Baustelle der Swan-Station, wo die Bombe gezündet werden soll. Auf dem Weg werden sie von Kate, Sawyer und Juliet gestoppt, die das Vorhaben verhindern wollen. Nach einem kurzen Gespräch und einer etwas längeren Schlägerei zwischen Sawyer und Jack, kommen sie gemeinsam zu dem Entschluss, das die Bombe die einzige Möglichkeit darstellt die Zeitlinie wieder herzustellen. Juliets Bekenntnis zu Sawyer war für mich ein Highlight der Folge.

An der Baustelle angekommen versucht Jack die Bombe in den Bohrschacht zu werfen, dabei wird er von den Dharmas entdeckt und es kommt erneut zu einer wilden Schiesserei, bei der die Losties schließlich die Oberhand gewinnen. Genau in dem Moment als der Bohrer die elektromagnetische Quelle erreicht gelingt es Jack den Sprengsatz in das Loch zu werfen, allerdings detoniert dieser nicht. Der freigesetzte Magnetismus zieht alle metallischen Gegenstände in das Bohrloch und wir sehen, wie ein Teil des Bohrturms den Arm von Dr. Chang zerquetscht. Juliet wird von von einer Kette in das Bohrloch gezogen und stürzt in die Tiefe.

2007 sind Locke, Richard, Ben und die restlichen Others auf dem Weg zu Jacob. Locke eröffnet Ben, dass nicht er Jacob töten wird, sondern das Ben das für ihn erledigen soll. Schließlich habe ihn Jacob viele Jahre an der kurzen Leine gehalten, ihn als Laufburschen benutzt und er ist sogar indirekt für den Tod seiner Tochter verantwortlich. Schließlich erreichen sie die Statue und Richard öffnet die Tür zu Jacobs Reich, das Locke und Ben schließlich betreten. Am Strand treffen die restlichen Others auf die anderen Überlebenden aus der Ajira 316. Ilana stellt Richard die Frage "what lies in the shadow of the statue" und erhält auf latainisch die Antwort "Der, der über uns alle wacht" (frei übersetzt). Die neue Gruppe zeigt Richard den Inhalt der Kiste, die sie die ganze Zeit mit sich herum schleppen, und zum Vorschein kommt die Leiche von Locke. Der Locke in der Statue ist also das "Loophole", das der Unbekannte vom Beginn benötigte.
In der Statue ersticht ein zorniger Ben Jacob, der mit den Worten "They're coming" stirbt und vom Fake-Locke ins Feuer gestoßen wird.

In der finalen Szene sehen wir eine schwer verletzte Juliet am Boden des Bohrlochs liegen. Neben ihr liegt der intakte Sprengsatz aus der Bombe, den sie schließlich mit einem Stein bearbeitet und... Bumm! Folge fertig, Staffel fertig, böser Cliffhanger. Weiter geht es im März 2010


Was wurde aufgelöst:



  • Wir wissen wie Dr. Chang seinen Arm verloren hat

  • Wir haben Jacob leben und sterben(?) gesehen

  • Wir haben gelernt, dass Ben eine ganz arme Sau ist  

  • Juliet ist sehr wahrscheinlich tot (OK, da die Schauspielerin eine Hauptrolle in einer anderen Serie angenommen hat, war das nicht wirklich eine Überraschung)

  • Sayid geht es auch nicht besonders gut



Neue Fragen:



  • Wer oder was war Jacob?

  • Wer oder was ist sein Gegenspieler?

  • Wer ist mit "They're coming" gemeint?

  • Ist die Bombe wirklich explodiert?

  • Ist die Zeitlinie wieder hergestellt?

  • Was hat Hurley in seinem Gitarrenkoffer, den er von Jacob erhalten hat?

  • Warum haben wir einen Juliet-Flashback gesehen, wenn sie doch nicht von Jacob besucht wurde?

  • Warum ist Frank Lapidus ein Kandidat und wofür?



Persönliche Anmerkung:
Das bisher beste Staffelfinale, die kommenden 17 Folgen werden wohl jetzt den prophezeiten Krieg zwischen Gut und Böse aufzeigen. Ich hoffe stark, dass sich damit auch das nervige Herumgehüpfe in der Zeit erledigt hat.

Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 3 von 5, 2 Stimme(n) 1462 Klicks
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Mai 5

...war genauso enttäuschend wie die Folgen davor und konnte mir den Spaß an der Serie nicht zurück bringen. Die Produzenten hatten die Chance die total ausgelutschte Petrelli-Familie ein wenig zu dezimieren, haben diese aber nicht genutzt. Es war ziemlich klar, dass Z. Quinto für eine weitere Staffel nicht mehr zur Verfügung steht, weil er mit den Star Trek Filmen sicherlich (jawoll, Teil 12 ist bereits in Planung) genug um die Ohren hat, deshalb hätte man ihn im Finale mit Nathan den endgültigen Serientod sterben lassen müssen. Stattdessen erhalten die Macher beide Figuren, und das auch noch mit einer relativ plumpen Erklärung. Ich persönlich kann die Petrellis nicht mehr sehen und wünsche mir für die 4. Staffel einen stärkeren Fokus auf die restlichen Charaktere. Besonders Hero sollte zu seinem alten Humor zurückfinden und nicht als frustrierter Ex-Held herum dümpeln. Vielleicht schaffen sie es sogar Adam Monroe wieder zu reaktivieren, der war ein echtes Highlight der Serie und wurde viel zu früh ab serviert.
Ich werde Heroes in der 4. Staffel noch eine Chance geben, aber wenn die ersten 3 Folgen wieder so langweilig werden, dann war es das für mich.

Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 5 von 5, 1 Stimme(n) 75 Klicks
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Mai 4

...hatte dieses mal die Überschrift "Alle gegen Eine". Gemeint ist natürlich Annemarie Eilfeld, die nun dazu auserkoren war die Show zu verlassen. Zugegeben, Frau Eilfeld kann singen und die Beurteilungen der Jury waren nicht immer zu 100% gerechtfertigt, aber ihr mediale Omnipräsenz war in den letzten Wochen kaum noch zu ertragen. Die Bild-Zeitung spendierte uns jeden Tag einen neuen Artikel über die Teilnehmerin, zusätzlich gab es noch ein paar (halb-)Nacktfotos und ein Gewinnspiel, um sowohl die Geilen als auch die Geldgeilen zum Votingtelefon zu locken. Annemarie hat nicht viel falsch gemacht, sie wurde in eine Rolle gedrängt, aus der sie nicht mehr heraus kam, sie musste die Zicke spielen und hatte scheinbar ihre schauspielerischen Fähigkeiten unterschätzt, denn die Bombe zündete genau im Zentrum der meisten Zuschauer. Hinzu kommen noch ihre Eltern, deren Sympathiefaktor so hoch ist, wie der eines sadistischen Zahnarztes und die sich nicht zu fein waren, um sich bei jeder Gelegenheit vor die Kamera zu werfen, um ihre Tochter zu promoten. Sowas kennt man normalerweise nur von übermotivierten, amerikanischen Kleinstadtmüttern, die ihre Sprößliche zu militärischer Perfektion timmen, um deren Jugend bei Talentwettbewerben zu verheizen. Was aus jemanden dann wird, dafür gibt es genug Beispiele. Zurück zur Show. "Maneater" von von Nelly Furtado halte ich persönlich für eines der schlechtesten Lieder, die jemals auf eine CD gepresst wurden und ausgerechnet diesen Song sucht sich Fräulein Eilfeld aus. Nelly Furtado hat keine gute Stimme und das Lied verlangt auch keine gesanglichen Höchstleistungen, aber was uns da am Samstag präsentiert wurde war ein musikalisches Desaster. Die Darbietung animierte zum Umschalten und der Einsatz der Schlange dürfte auch noch die Riege der Tierschützer ans Beschwerdetelefon getrieben haben. Die Songs von Agilera und Clarkson waren eindeutig besser gewählt und standen in der Qualtität den Darbietungen der beiden anderen Kandidaten um nichts nach. Aber selbst die besten Auftritten wären dieses mal wirkungslos an der Jury abgeprallt, denn Annemarie war schon zu weit gekommen und wurde dem bereits vorbestimmten Gewinner zu gefährlich. Da hätten selbst die unterstellten Call-Center Anrufe nichts genutzt, Eilfeld musste raus und dieses Vorgaben wurde gnadenlos und ziemlich plump umgesetzt. Man musste kein guter Beobachter sein, um festzustellen, dass die Jury Mobbing in Reinstform ausübte und ob die Probleme mit den Einblendungen der Telefonummern wirklich Pannen waren, das sei einmal dahin gestellt. Das Konzept DSDS hatte zu viel zu verlieren, die Geldmaschine, die hinter der Show steckt wurde ansatzweise gefährdet und dies durfte RTL natürlich nicht zulassen. Bohlen wird als Songschreiber am Gewinner verdienen und Neumüller steht als Manager bestimmt auch nicht kostenlos zur Verfügung. Nina Eichinger wird bei der Geldverteilung eine ebenso kleine Rolle wie bei der Beurteilung der Kandidaten spielen, sie wird wohl maximal bei der Promotion auf MTV ein Wörtchen mitreden dürfen. Das Gemeinsame Abfeiern bei der Bekanntgabe der Finalisten war das Sahnehäubchen auf dem Mobbingpudding der Show und untermauert die These, dass bei DSDS nichts ohne Plan passiert.


Ach ja, da waren noch zwei weitere Kandidaten. Naja, Sarah Kreuz sang mit makelloser Stimme Lieder, deren Texte nichts mit der Originalversion zu tun hatten. Selbst wenn wir die Tatsache unterschlagen, dass Frau Kreuz keine abgeschlossene Schulbildung, keinen Berufsausbildung und auch sonst nicht allzu viel in der Rübe hat, so ist es doch immer noch hochgradig peinlich, wenn man es nicht schafft sich innerhalb einer Woche drei Liedtexte zu merken. RTL hat dies auch gemerkt und versucht sie dezent von allen Mikrofonen fern zu halten, sie soll bitteschön nur singen, aber auf gar keinen Fall irgendwelchen Unsinn von sich geben. Symphatisch ist sie auch nicht wirklich, aber man kann sie ertragen und ihre Eltern halten sich vornehm zurück und sind einfach nur stolz darauf, dass ihre Tochter endlich etwas produktives auf die Beine gestellt hat. Sie ist das Kanonenfutter der nächsten Show und wird auch im Finale keine Chance gegen Daniel Schuhmacher haben, der seit der ersten Mottoshow (oder vielleicht auch schon viel früher) als Gewinner der aktuellen Staffel fest steht. Nachdem sich RTL bereits 2x mit einem Rocker in den Nesseln gesetzt hat, sollte dieses mal ein Teilnehmer gewinnen, der mit seiner Stimme fast alles singen kann und dabei so androgyn klingt, dass man ohne visuelle Beinflussung nicht herausfindet ob nun Männlein oder Weinlein hinter dem Mikro steht. Schuhmacher wird der neue Einwegsuperstar werden, da bin ich mir ziemlich sicher. Er wird seine Nummer 1 Chartplatzierung bekommen und danach sehr schnell in der Versenkung verschwinden und höchstens noch bei der Eröffnung eines Supermarkts auftreten. Mehr hat bisher nur Mark Medlock erreicht, der gelegentlich noch ein wenig zucken darf, aber wer sich die Qualität seines Songs "Mamacita" betrachtet, der werkt sehr schnell, dass es sich um das letzte Zucken vor dem Exodus handelt.


Bleibt noch zu erwähnen, das Marco Schreyl mit seinem "Ein Männlein steht im Walde"-Outfit, den einzig bleibenden Eindruck bei mit hinterlassen hat - und zwar auf meiner Netzhaut. Sein roter Anzug wäre bestimmt der Renner bei jedem Gewerkschaftstreffen, für eine Unterhaltungsshow war diese Farbe ein wenig zu kräftig. Ich musste mir doch tatsächlich in jeder Werbepause die Augen mit Kamillenlösung auspülen. Glücklicherweise hat RTL nicht mit Werbepausen gespart.

Geschrieben von Jester

Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 5 von 5, 1 Stimme(n) 65 Klicks
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Mai 2

...ist ein Film, der die Geschichte von Wolverine in der Zeit vor den X-Men Filmen erzählt.
Der Zuschauer erfährt wie Logan zu Wolverine wurde, wie er sein Andamantium-Skelett erhält und welches Verhältnis er zu Sabertooth hat.
Ich spare mir eine Inhaltsangabe, denn der Film ist durchaus sehenswert und ich will geneigten Kinogängern nicht den Spaß verderben. Actionfans kommen definitiv auf ihre Kosten, im Film gibt es nur wenige ruhige Minuten, der Rest ist ein einziges Feuerwerk an Prügeleien und Special Effects. Fans von den X-Men werden außer Wolverine und Sabertooth noch einige andere alte Bekannte treffen und am Ende des Films gibt es noch ein Wiedersehen mit Charles Francis Xavier, der auch gleichzeitig den technischen Tiefpunkt des Streifens darstellt. Ein animierter Patrick Steward wirkt doch ein wenig lächerlich. Da hätte man doch bestimmt eine andere Lösung finden können, oder?


Liev Schreiber macht sich als Sabertooth sehr gut und läuft Hugh Jackman fast den Rang ab. Als (mehr oder weniger) prominente Schauspieler treten will.i.am (The Black Eyed Peas), Kevin Durand (Lost), Danny Huston (Aviator) und Domenic Monaghan (ebenfalls Lost) auf die Bühne, verblassen aber hinter den beiden Hauptdarstellern. Die Story ist schlüssig, aber beantwortet nicht alle offenen Fragen, so dass ein schönes Hintertürchen für weiterer Fortsetzungen gibt, die im Erfolgsfall (woran ich keinen Zweifel habe) bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.


Wer auf stark actionlastige Filme, mit Minimoral und latenten Humor steht, der wird mit "X-Men Origins - Wolverine" bestens bedient. Langeweile kommt in den 107 Minuten nicht auf, selbst der Soundtrack konnte mich begeistern.


Was ich nicht verstehe, sind einige Kürzungen von Szenen, die in den Trailern noch zu sehen waren. Die Einstellung, in der Wolverine die Kerosinlache mit seinen Krallen entzündet und damit Zero in die Luft sprengt, wurde komplett entfernt.


Noch eine kurze Anmerkung: Ich weiß, dass es Menschen gibt, die bei der Verteilung der Intelligenz ein gutes Versteck gefunden haben. Ich weiß auch, dass es meistens nur ein dummes Vorurteil ist, dass blonde Frauen dumm wie Brote sind. Aber warum muss mir die Existenz solch einer Person bewiesen werden, indem man sie im Kino neben mich setzt?

Geschrieben von Jester

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